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Forum: Offtopic Beleuchtung


Autor: Steffen (Gast)
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Hallo!

Ich bin grade in eine Firmengründung involviert und suche gerade nach
einer Möglichkeit, 250 qm Gastronomiebereich und 300 qm Tanzbereich
auszuleuchten. Es soll vorläufig kein Effektlicht installiert werden -
es geht nur um weißes Licht.

Neonröhren halte ich für ungeeignet. Ich habe mir Einbauleuchten
(Downlights) als Halogenlampen vorgestellt. Die sollen natürlich
dimmbar sein.

Jetzt gibt es da 230V und 12V Lampen. Für die 12 V Lampen brauche ich
natürlich auch Trafos.

Wie kann ich die 12V Lampen dann dimmen? Hinter dem Trafo? Brauch ich
einen speziellen Trafo? An einen Trafo gehen ja nur etwa 10 Lampen
(Trafo mit 500 VA und Lampen mit 50W). Es sollten aber ca. 50-100
Lampen gemeinsam gedimmt werden können. Wie funktioniert das dann in
der Praxis?

Wäre es besser, die 230V Lampen zu nehmen? Dann brauche ich keinen
Trafo und kann die direkt per Phansenanschnitt oder -/abschnitt dimmen.
Das ganze sollte natürlich die Tonanlage (symmetrisch - Aktivboxen)
nicht stören.

Kennt jemand einen Laden, wo man das alles beziehen kann und evtl. noch
etwas telefonische Beratung dazubekommt? Gegoogelt hab ich natürlich
schon ...

Danke an alle! Viele Grüße
Steffen

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Keine Trafos verwenden, sondern elektronische Vorschaltgeräte. Die sind,
so es der Hersteller will, dimmbar, haben einen besseren Wirkungsgrad
als reine Trafos und sind obendrein günstiger.

Alternativvorschlag:

Verwende Energiesparlampen* als "downlights", benutze drei
Stromkreise und schalte, anstatt zu dimmen, über diese eine
unterschiedliche Anzahl von Lampen ein bzw. aus. Je "Brennstelle"
werden drei Lampen installiert.

Dunkles Schummerlicht:
Eine Lampe an.

Mittleres Schummerlicht:
Zwei Lampen an.

Putzlicht:
Alle Lampen an.

Deine Stromrechnung wird es Dir danken.
Bedenke die bei Halogenbeleuchtung (du redest von immerhin bis zu 100
Lampen à 50W - das sind 5kW!) nicht unerhebliche Wärmeentwicklung.

*) natürlich nicht die fetten Plaste-Presskolben aus dem Baumarkt,
sondern entsprechende für den Deckeneinbau vorgesehene blendfreie
Lampen. Da gibt es Reflektoren, die in die Decke eingelassen werden
können, in die mehrere Leuchtmittel gleichzeitig eingesetzt werden
können. Der Anwender (Kunde) sieht nur ein rundes Loch mit metallischem
Ring in der Decke (Durchmesser -geschätzt- 15cm), aus dem Licht nach
unten fällt.
Das setzt natürlich 'ne abgehängte Decke voraus, aber die sollte in
einer Gaststätte ja aus Schallschutz- und Entlüftungsgründen eh'
vorhanden sein.

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo Rufus,

danke für deine Antwort.

Das ganze soll für eine Tanzschule mit Gastrobereich werden. Was die
Stromkosten betrifft, gebe ich dir natürlich recht. Ich denke
allerdings, dass einzelne Energiesparlampen ein weniger gleichmäßig und
angenehmes Schummerlicht verbreiten als gedimmte Halogenstrahler.
Ich kenn mich da leider nicht so sehr aus - es ist nur eine Vermutung.

Was bedeutet, dass die Vorschaltgeräte dimmbar sind? Haben die einen
Steuereingang, oder kann man da einfach einen dimmer Vorschalten (eher
nicht, oder)?

Eine abgehängte Decke ist natürlich vorhanden - kein Thema.

Viele Grüße
Steffen

Autor: Ich (Gast)
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@ rufus

Trafo´s sind nicht unbedingt die schlechtere wahl:
1. sind sie auch problemlos dimmbar und zwar von 0 - 100 %
   allerdings nur mit entsprechenden dimmern (Phasenabschnitt),
   die aber längst marktüblich sind und auch leistungen bis 5 kva
   schaffen.
2. sind Trafo´s im gegensatz zu elektronischen vorschaltgeräten
   nicht störanfällig und geben auch nicht den geist auf wenn du
   am selben stromkreis eine Bohrmaschine betreibst (auch wenn viele
   vorschaltgerätehersteller behaupten ihre geräte wären sicher).
3. mit Trafo´s fällt das sehr lästige vorschaltgeräte-wechseln
   weg, eben weil störunanfällig.
4. gibt es bei vielen elektronischen vorschaltgeräten eine begrenzte
   leitungslänge. wird diese überschritten garantiert der hersteller
   keine einwandfreie Funktion.
5. wirkungsgrand: Eisenkerntrafos mit 500 va haben im übrigen auch
   einen wirkungsgrad bis über 90 %.



@ steffen:

niedervolt halogenlampen (12V) werden auf der 230V seite, also vor dem
Trafo gedimmt.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Davon unberührt bleibt das Problem, 5kW Abwärme aus der abgehängten
Decke abzuführen.

In welcher Sprache wird eigentlich der Plural durch Anhängen eines
Akzent-s gebildet?

Autor: Erwin (Gast)
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@Rufus
Thema verfehlt. 6. Setzen!
Versuch es mal auf den Seiten für die Sprachkundler.

Erwin

Autor: lencker (Gast)
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Was bedeutet, dass die Vorschaltgeräte dimmbar sind? Haben die einen
Steuereingang, oder kann man da einfach einen dimmer Vorschalten (eher
nicht, oder)?

Die Vorschaltgeräte für die Leuchtstofflampen heben einen Schalteingang
(EIN/AUS) und einen Dimmeingang (1-10V) Um die LAmpen auszuschalten, muß
der Schalteingang geschaltet werden, Nur dem Dimmeingang zu betätigen
reicht nicht. Die LAmpe leuchtet schwach vor sich hin.
Der Dimeingang nimmt ca. 0,5mA auf.
Inwiefern die Technik für die Vorschaltgeräte von 12V LAmpen ähnelt,
weiß ich nicht.

Grüße
René

Autor: Steffen (Gast)
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Hallo zusammen,

danke für eure Antworten!

@rufus: Die 5k Abwärme sind über eine Fläche von 550 qm verteilt. Es
wird aber wohl durch eine weitere Effektbeleuchtung (auf etwa 1/2 der
Fläche) nochmals einiges an Leistung frei gesetzt. Wieviel kann ich im
Moment noch nicht sagen - ich hätte hier ca. 60 PAR36 Scheinwerfer mit
80-100 W pro Stück vorgesehen. Wenn ich das natürlich hochrechne,
kriege ich allerdings wirklich eine beachtliche Leistung zusammen ...

@René: Danke für deine Erklärung!

@ich: Ich bräuchte also einen Phasenabschnittdimmer. An diesen kann ich
dann mehrere Trafos (z.B. an einen Phasenabschnittdimmer mit 5kVA im
Extremfall 10 Trafos mit 500 VA und an jeden Trafo 10 Lampen mit max.
50 W) anhängen?! D.h. ich käme auf 10 Trafos, und insgesamt 100
Lampen.

@all: könnt ihr mir irgendwelche Hersteller für Downlights, Trafos und
Phasenabschnittdimmer empfehlen? Ich habe schon mal bei der Firma
Paulmann nachgeschaut. Die haben gar keine schlechten Lampen ...

Wie kann man das Problem mit der Abwärme am besten abschätzen?

Viele Grüße
Steffen

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