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Forum: Offtopic Brainstorming


Autor: Tex Avery (tex)
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Hallo Tüftler:
Der Zustand:
In einem Schacht, ausserhalb der Sicht- und Hörweite des
Betriebspersonals sitzt ein Hauswasserwerk welches aus einem 25m tiefen
Tiefbrunnen Wasser für die ANlage fördert.
Das Problem:
1. Das Wasserwerk kann nur bis 8 oder 9 m Tiefe Wasser ansaugen, dann
wird der der Unterdruck zu hoch. Das Wasser könnte aber theoretisch
tiefer absinken. Dann würde die Wassersäule abreissen, die Pumpe
trocken laufen und verrecken.
2. Durch einen defekt im ansaugschlausch kann luft in das System
eindringen. Die Pumpe liefe dann trocken und würde verrecken. (so
geschen) Davor würde sie allerdings erbärmlich heiss werden.
3. Durch welche Gründe auch immer, verstoppfte Filter, ect. kann die
Pumpe nicht den erforderlichen Druck aufbauen um den Druckschalter
abzuschalten und läuft, bis sie verreckt.
Die Lösung?
Es muss also überwacht werden, ob der die Wassersäule noch hoch genug
ist, um Wasser anzusaugen.
Es muss (wie auch immer) überwacht werden, ob Luft in das System
gekommen ist (der erforderliche Druck wird dann nicht mehr aufgebaut).
Es muss überwacht werden, ob die Pumpe noch genug Druck aufbauen kann
um abzuschalten.
Ich hab da schon eine Reihe Ideen, aber vermutlich auch ein paar zu
komplizierte. Ich würde gerne Eure Ideen hören.
Das Rohr-Sytsem ist 1".
Das Wasser ist so mistig, das alles, was damit in Berührung kommt über
kurz verreckt.

Autor: Frankl (Gast)
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Gute Pumpen haben eine eigene Trockengeh-und Motortemperatur Abschaltung
. Stichwort: Wasserwerk im Baumarkt.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Ich hab da schon eine Reihe Ideen, aber vermutlich auch ein paar zu
> komplizierte. Ich würde gerne Eure Ideen hören.

Lass das einfach von jemandem machen, der sich mit sowas auskennt.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Als erstes Temperaturfühler an die Pumpe. Wenn der auslöst Pumpe
abschalten und schauen, welcher fehler ansteht.

MW

Autor: Tex Avery (tex)
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<< Wasserwerk im Baumarkt. >>
Da ist unser Wasserwerk schon etwas professioneller, wegen Fördermenge
und Höhe
Motorschutz ist drin, aber der schützt nicht vor Trockenlauf.

Trockenlauf ist etwas anderes als Wassersäulenabriss. Da ist die Punmpe
nicht trocken, aber eben zu viel Luft um zu fördern

<< Lass das einfach von jemandem machen, der sich mit sowas auskennt.
>>
Du wärst erstaunt, wenn Du diese Lösungen hören würdest. Eine Lösung
wäre  eine Tauchpumpe in 20m Tiefe. Kosten ca 2500€ dafür zig neue
Probleme

Autor: da_user (Gast)
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also bei Wassersäulenabriss und Trockenlaufen haben wir beide male den
selben Effeckt: Pumpe wird Trocken, überhitzt => Tot

Abhilfe ist hier natürlich ein Thermoschalter.

Ob die Pumpe genügend Druck herbringt? nen Druckschalter nach der Pumpe
einbaun. Wenn Wasserdruck zu niedrig ist entweder die Pumpe
trockengelaufen oder irgendwas andres. Entsprechend auswerten, beim
Anlauf ist natürlich noch kein Druck da.

und gegen zu niedrigen Wasserstand: mach doch kurz vor dem Rohrende
einen Kontakt ran, nur wenn der Kontakt da ist => Wasserstand hoch
genug darf die Pumpe laufen....

Autor: Blackbird (Gast)
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Geht doch auch einfacher:
Wenn die Pumpe eingeschaltet wird, muß auch Wasser rauskommen. Wenn
nicht --> irgendein Defekt --> dauerhaft abschalten und signalisieren.
Also muß ein Durchflußmesser, Wasserzähler oder sonst irgenwas HINTER
die Pumpe eingebaut werden.

Oder hab' ich jetzt was übersehen?

Blackbird

Autor: tex (Gast)
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@Blackbird (ein hochfliegender Name ... SR71)
Prinzipiell nicht, allerdings bin ich etwas ernüchtert. Ich hatte
kreativere Ideen erwartet...
Ich hatte die Idee, das ich mit 2 Drucksensoren arbeite und die
Differenz auswerte, zuzüglich zu der Betriebszeit.
Auch die Idee den Fluss mit einer Venturi-Düse zu überwachen gefiel mir
nicht so schlecht, zumal sich so ein Ding in 1" schell machen ließe
... Sowas in der Art eben, statt die sterbende Pumpe während des
Todeskampes mittels Temperatursensor zu unterbrechen ...

Autor: D. W. (dave) Benutzerseite
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Was habt ihr für einen "Schlauch" zum Ansaugen?

Wenn die Flexibilität es zulässt würde ich da einen 1"
Erdverlegeschlauch (keine Ahnung, wie der genau heißt). Also die dicken
aus Plastik.

Bis jetzt (einige Jahre) keine Probleme damit gehabt.

Zu den andren Problemen:
Wenn wirklich Selbstbau, dann kannst du ja mit irgendwelchen Elektroden
oder Kondensator den Füllstand messen und ab einer bestimmten Höhe
ausschalten.
Außerdem, wie gesagt, Temperaturabschaltung.

Autor: Blackbird (Gast)
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@tex, kannst Du mit Sicherheit ausschließen, daß die Differenzdruck-,
die Füllstands- und die "Trocken"-Lauf-Methode wirklich zuverlässig
arbeiten?
Ist "kreativ" gleichzusetzten mit "so viel Aufwand wie möglich"
oder "so kompliziert wie möglich"?

Die Logik bei so einer Anlage ist doch diese:
Wenn die Pumpe in Betrieb ist, dann muß auch eine Mindestmenge Wasser
fließen. Sonst stimmt irgendwas nicht.

Ein Thermoschutzschalter gehört sowieso an jede bessere Pumpe.

Blackbird
PS: Es steht Dir frei, jede Menge Sensoren und Logik, auch µC
einzusetzen. Aber das war nicht in Deiner Eingangsfrage zu erkennen,
jedenfalls nicht für mich.

Autor: Denis (Gast)
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die einfachsten lösungen sind eigentlich immer die besten!

Autor: Ratber (Gast)
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Moin Mädels


@Tex

Ich kann deinem Problem nur Teilweise folgen.

Zum Thema Förderhöhe gibt es nur zwei Lösungen.

Entweder eine zweite Pumpe also eine Grundpumpe oder das Hauswasserwerk
tiefer legen damit wieder Reserve ansteht.
Letzteres ist aber nur selten möglich also meist ne zweite Pumpe.


Was den Trockenlauf betrifft so hat jede "ernstzunehmende" Anlage
einen kompletten Schutz.
Alles andere ist für mich der übliche Schrott den es bei Bauhaus,Obi
usw. immer "im Angebot" gibt.
Wer "Geiz ist geil" sagt der muß auch mit den Konsequenzen leben.

Ich weiß nicht wie man es Heute macht aber früher hatte man einen
Schwimmerschalter am ende des ansaugrohres.
War kein Wasser da dann konnte die Pumpe erst garnicht anlaufen und
folglich nicht am Trockenlauf erkranken und sterben.So einfach geht
das.
Natürlich hat der Schalter auch einen Nachteil.
Man muß ihn regelmässig überprüfen (Bei mir einmal im Jahr) und ggf.
Tauschen (Bei mir ca. alle 5 Jahre.Kostet mit allem drum und drann ca.
20€).

Natürlich kannst du dir jetzt jedemenge Firlefanz an die Anlage basteln
was ja Heutzutage "MEGA IN" ist aber jeder mit etwas Lebenserfahrung
weiß "Je mehr Kinkerlitzchen desto öfters kaputt".

Mehr hab ich zum Problem nicht zu sagen.

Und nun Kritik:


>Prinzipiell nicht, allerdings bin ich etwas ernüchtert. Ich hatte
>kreativere Ideen erwartet...


Was glaubst du denn wo du hier bist ?

Einmal fingerschnippen und die Eierköpfe hier bringen dir in 10 Minuten
eine komplett bebilderte "Endlösung für die nächsten 1000 Jahre" die
obendrein kaum was kostet ?

www.hausaufgaben.de ist woanders '-)

Autor: tex (Gast)
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<< Die Logik bei so einer Anlage ist doch diese:
Wenn die Pumpe in Betrieb ist, dann muß auch eine Mindestmenge Wasser
fließen. Sonst stimmt irgendwas nicht. >>

Ich denke das das nur zum Teil stimmt.
Betrachtet man die Druckverhältnisse, so habe ich im Ansaugkreis vor
dem Rückschlagventil einen Unterdruck, wenn die Pumpe läuft und einen
Überdruck von eingestellten 3 Bar, wenn die Pumpe steht.

Der Unterdruck nimmt zu, wenn der Wasserpegel fällt und zwar merklich,
gleichzeitig sinkt die Fördermenge. Darum denke ich ist es sinnlos die
Wassermenge zu überwachen.

Der Druck im Ausgang sinkt, wenn ein Hahn geöffnet wird, bis die Pumpe
anspringt, dannach ist der Druck erstmal uninteressant, weil keine
Information vorliegt, wieviel Wasser ausläuft, aber im Zulauf muss ein
Unterdruck entstehen. Tut er das nicht, ist Luft im System und die
Pumpe läuft trocken.

<< Einmal fingerschnippen und die Eierköpfe hier bringen dir in 10
Minuten
eine komplett bebilderte "Endlösung für die nächsten 1000 Jahre" die
obendrein kaum was kostet ? >>

Ziemlich genau diesen Blödsinn habe ich von Dir erwartet und dem
zweiten Eierkopp der zu allem einen unfruchtbaren Kommentar posten
muss, aber der hat wohl gerade Urlaub.

Autor: da_user (Gast)
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Druck und Durchflussmenge sind zwei paar Schuhe...

genauso wie Strom und Spannung nicht das selbe ist.

Autor: *.* (Gast)
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Im Brainstorming ist doch alles erlaubt ;):
Mikrofon auf die Pumpe, auswerten mit DSP, wenn die anfängt
rumzugurgeln ausschalten. Dürfte aber ordentlicher Programmieraufwand
werden.

Autor: da_user (Gast)
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Stimmt...
gibts auch schon fertig. Wir oft bei Lagern so praktiziert...

Autor: tex (Gast)
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Im Brainstorming ist doch alles erlaubt ;):

Fast alles. "Der Fingerschnipp-Kommentar ist definitiv
-unangemessen
-ungerechtfertigt
-unsinning
-unfruchtbar
aber typisch und auf sowas kann man beim Brainstorming verzichten

Autor: Visitor (Gast)
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In der chemischen Reaktionstechnik sind die Überwachung des Durchflusses
und der Temperatur von Pumpen Standard.

Autor: Ratber (Gast)
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@Tex

Ja,so ne Antwort hab ich erwartet.
Viel Lapaloma um nichts.


Ich nehme mal an du brauchst auch für nen Lichtschalter ne Bebilderte
Anleitung ja ? fg

Autor: Michael (Gast)
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Tex,du platzt hier rein,stellst eine Problem mit der hochfliegenden
Überschrifft "Brainstorming" und Antworten werden mit "..allerdings
bin ich etwas ernüchtert. Ich hatte kreativere Ideen erwartet..."
betitelt.
Auf Kritik reagierst du mit der gleichen Agression.
Was willst du eigentlich ?
anworten oder Stänkern ?



Vieleicht nur ein Forenossi.

Autor: cerberus (Gast)
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@Tex
Du hast nicht geschrieben, dass Du nach kreativen Ideen suchst...
Egal.
Hier ist meine.
Du baust Dir einen kartesischen Taucher, den Du auf den Druck in Deinem
Zulaufschlauch einstellst und an dem Du einen Magneten befestigst.
Läuft die Pumpe, sinkt der Druck im Schlauch und der Taucher steigt
auf, wo er einen Reedkontakt betätigt.
Zieht Dein Schlauch Luft, kommt der Taucher nicht mehr am Reedkontakt
an.
Da der Auftrieb berechnet werden kann kannst Du Dir auch vorher
ausrechenen wie tief Dein Wasserspiegel absinken darf, bis es nicht
mehr funktioniert.

Autor: Thomas S. (Gast)
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Ich halte ein Tauchpumpe mit Temperaturschalter+evtl. Schwimmerschalter
für die beste Lösung.

Gruß Thomas

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