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Forum: Offtopic Briefkasteninhalt überwachen


Autor: Roland (Gast)
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Hallo Leute.

Ich möchte bei mir zu Hause optisch anzeigen lassen ob sich irgendwas
in meinem Briefkasten befindet. Das heisst es muss sowohl ein kleiner
Brief oder eine Postkarte als auch Zeitungen etc erkannt werden.

Was meint ihr, wie könne man sowas am besten lösen?

Autor: Gerit (Gast)
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Gepulste Lichtschranke, Solarbetrieben, die von 5Uhr bis 20Uhr stündlich
den Status checkt und wenn vorhanden per Funk es anzeigt.. ;)

Autor: Michael Frangenberg (startrekmichi)
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- Schalter an der Klappe
- eine/mehrere Lichtschranken (LED +Fototransistor sollte reichen)
- Bewegungsmelder
- kleine CCD-Kamera...

dazu gabs schon mal nen thread, einfach mal hier im Forum suchen

Autor: Rahul (Gast)
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Wie die Amerikaner es machen: Ein Fähnchen dran...
Das war aber dazu da, dem Briefträger mitzuteilen, dass er was
mitnehmen soll...

Welche "Infrastruktur" ist denn im Bereich deines Briefkastens
vorhanden?

Autor: Roland (Gast)
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Ich werde es wohl mit den Lichtschranken versuchen. Alles andere ist zu
ungenau und eine Kamera ist für diese Anwendung wohl etwas
übertrieben.

Danke für die Anregungen!

Autor: Black Fist (Gast)
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Eine Kamera ist doch auch nicht übel. Da kannst Du Postkarten gleich von
der Wohnung aus lesen. :-)

Black Fist

Autor: Frank (Gast)
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Zuschweissen. Dann weisst du immer es hat Keiner was eingeworfen.

bye

Frank

Autor: Reinhold Rabe (Gast)
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Und Meldungs ins Haus per modifiziertem Funkgong und nem Flipflop
dahinter, der eine LED schaltet.

Autor: Bjoern M. (salival)
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dazu faellt mir ein:
Von innen mit Ziegelsteinen ausmauern, so wie Cosmo Kramer aus
Seinfeld. Dann hast du auch keinen Stress mehr mit ungewollter
Werbung.

gruss, bjoern.

Autor: Fantast (Gast)
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alten Scanner schlachten, und die Abtastmechanik+Elektronik in den
Briefkasten einbauen. Der Scanner rumpelt im 10-MinutenRythmus durch
den Briefkasten und scannt die Innenseite.

Der Scanner komt an einen kleinen Rechner, der das ganze überwacht ob
was anderes als die nackte Briefkasteninnenfläche zu sehen ist.

Und der Briefkasten-Rechner gibts dann per WLAN zum Hausnetz weiter.

Im Hausnetz wird ein Server aufgebaut, der noch ca. 40.000 weitere
Briefkasten ähnlicher Bauart ebenfalls überwachen könnte. Am
(Parallelport, seriellport oder wo auch immer) des kommt nun eine
kleine LED dran, welche passend leuchtet oder blinkt wenn was
eingetroffen ist.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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Um die Idee vom Fantast etwas abzuändern:

könnte man denn nicht eine Touchfolie in den Briefkasten montieren
(Untere Seite) und damit was auswerten?

www.pearl.de, Artikelnummer PE-7575-906 schlachten, da kann man drauf
rumtatschen, vielleicht reichts ja auch aus, daß eine Postkarte oder
ein Brief ein ermittelbares Signal erzeugt....

Autor: Peter Fischer (Gast)
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Warum so (mechanisch) kompliziert?

1. lichtdicht schliessenden Briefkasten innen mattschwarz ausmalen
(Schrumpflack) oder textil ausschlagen (sprühkleber&filzreste)
2. LED und Fotosensor einbauen (z.B. glich oben unterhalb des
Scharniers mit "Sicht" nach unten), so daß die diffuse
_Rück_strahlung des LED-Lichts gemessen werden kann.
3. diffuse _Rück_strahlung des geschlossenen Briefkastens bei
geschlossenem Deckel messen (normieren). (Der "Gerit" wollte eine
Lichtschranke, aber da muß die Karte/Brief den Strahlengang treffen...)
Wenn nichts fremdes den Aufbau stört, sollte die mattschwarze Oberfläche
(fast) sämtliches Licht der LED schlucken.

Jetzt kann man sicher den Fall erkennen, daß der Briefkasten leer mit
geschlossenem Deckel draussen hängt, alles andere erfordert eh einen
Gang nach draussen &&|| manuelles Eingreifen.

Sobald Post drin ist, ändert sich die Rückstrahlung -> erkannt
Sobald der Deckel offen steht, ändert sich die Rückstrahlung ->
erkannt

Wenn die LED nicht dauernd brennt, sondern langsam pulst, kann man
sogar zwischen "Leer, aber Deckel offen" und "voll mit Post, aber
Deckel geschlossen" unterscheiden (der Fotosensor lieferte in ersterem
Fall auch ein (tageslichtbedingtes) Signal, wenn die LED grad aus ist).

Ein in SW realisierter Tiefpass unterdrückt Störungen, wie einen
kurzfristig von Wind oder Kindern geöffneten Deckel, und sagt halt erst
nach 5 min, aber dafür gesichert, daß Post da ist!

Vorteil: Keine bewegten Teile, ziemlich vandalensicher&wasserdicht
baubar!
Vorteil: Brief muß keinen Strahlengang einer Lichtschranke treffen.
Vorteil: Keine empfindliche Waage mit DMS o.ä.
Vorteil: Egal ob 0.5g schweres Kärtchen, überlanger Brief, WE-Ausgabe
der SZ und Zeit oder trotz Verbotsschild eingepresstes 5kg-Päckchen,
diese Meldeeinrichtung überlebt das bei entsprechender Bauweise und
zeigt es an.

Nachteil: Die Weihnachtskarte (aus dem SM-Bereich) vom B. Uhse-Shop
kommt sicher in mattschwarz und wird nicht erkannt ;)! Aber wer da
einkauft, muß sich halt was anderes einfallen lassen...

Meinungen?

P.S. Der Scanner gehört draussen angebaut, damit der Briefkasten
Rechnungen und Werbung erkennt und dann "die Klappe hält" ;) aber das
ist ein anderes Projekt...

Autor: Roland (Gast)
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Man kann ja auch den IR-Strahl einer Lichtschranke mit hilfe von
Reflektoren im Inneren des Briefkastens rumführen und so wird auf jeden
Fall erkannt ob was drinne ist, weil der Strahl an irgend einer Stelle
unterbrochen wird. Ich werde es mal ausprobieren.

@Peter Fischer

Deine Idee ist wirklich gut! Wenn es mit der Lichtschranke und den
Reflektoren nicht hinhaut, werde ich deinen Vorschlag verfolgen.

Autor: Peter Fischer (Gast)
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@Roland: Deine Ergebnisse würden mich dann schon interessieren, da
nächsten Herbst mein Briefkasten folgt (Eigenbau-Ensemble mit 2
Zeitungsrohren)

zum Innen schwarz ausmalen:
http://www.radiomuseum.org/forum/strukturlacke_wie...
z.B. von D. Schucht:
http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop/index.ht...
(soll keine Werbung sein, aber bei der Fa. hab ich schon gekauft & war
sehr i.O.!)

Oder natürlich beim örtlichen Fachhändler für Farb-, Ent- &
Beschichtungssysteme, aber da gibt es in meiner Ecke von M nur noch
Händler (ohne Fach-)...

Autor: Reinhold Rabe (Gast)
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Ja, Laserlichtschranke geht auch, die kann man mehrfach spiegeln.

Autor: Jochen (Gast)
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Warum so kompliziert?
Bei mir habe ich das ganz simpel gemacht.
Einen Reedkoontakt für die Klappe und einen Mikroschalter für die Türe.
Beides an einen Binäreingang (EIB).
Wenn also der Postbote Briefe einschmeißt, wird das registriert und ein
Telegramm generiert. Dann wird per Sprachausgabe über die
Hauslautsprecher auf jeder Etage "Sie haben Post" ausgegeben. Dies
halbstündlich. Bis jemand die Post aus dem Briefkasten nimmt. In diesem
Fall registriert der Binäreingang den Mikroschalter und setzt das Ganze
zurück.

Funktioniert wunderbar.

So ein Kram wie Füllstandsmessung oder Ähnliches ist nach meinen
Praxiserfahrungen gar nicht notwendig, so geht es einwandfrei.

Autor: Roland (Gast)
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@Jochen
Deine Lösung ist zwar einfach, aber was passiert wenn irgend jemand
einfach so mal die Klappe aufmacht, ohne was einzuwerfen. Dann ist der
Briefkasten ganz blöd und denkt da wäre was drinne.
Nein, das ist keine gute Lösung. Ich möchte unabhängig ob Klappe zu
oder auf ist, wissen ob etwas sich im Briefkasten befindet.

Autor: F.Eng (Gast)
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Mein Vater hat da schon vor 18 Jahren eine einfache todsichere Schaltung
gebaut die auch seit der Installation verlässlich läuft:
Eine Lichtschranke ist fast ganz unten am Briefkasten mittig
angebracht. Die Lichtschranke durchscheint weiterhin den
Zeitungsschlitz. Im Briefkasten ist ein Blech angebracht, welches
Briefe so lenkt, dass die Lichtschranke unterbrochen wird sobald Briefe
eingeworfen wurden. Weiterhin ist ein Blech am Zeitungsschlitz angeklebt
welches sich bewegen lässt und ebenfalls die Lichtschranke unterbricht,
wenn eine Zeitung (egal wo im Schitz) eingesteckt wird. Ich habe mir
noch nicht den Schaltplan angesehen(wenn es denn einen solchen gibt),
aber auf der Platine mit der Lichtschranke(direkt im Briefkasten
angebracht) sitzen nur ein paar Wiederstände, die Lichtschranke +
Transistor. Auf der Gegenseite befindet sich (vermutlich) eine kleine
Schaltung, welcher die Klingelleitung verwendet um die Information ob
der Lichtstrahl unterbrochen wurde an die Gegensprechanlage des
Türöffners zu übertragen.

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