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Forum: Offtopic OT: Stromkosten fressen mich auf


Autor: uboot-stocki (Gast)
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Hi,

wir sind umgezogen :-) In diesem Zusammenhang forsche ich im Moment
nach den Stromfressern im Haushalt.
Das Problem: Es gibt keine :-( Jedes Gerät für sich benötigt relativ
wenig Strom - hier ist die Devise: Kleinvieh macht auch Mist ...

Alles klar - Ihr sagt jetzt: Dann steck doch die nicht benötigten
Sachen aus. So einfch ist das aber nicht: Das FAX, der Datenschrank
(DSL. Telefonanlage, Switches etc.), die Telefone, die SAT-Receiver,
das Aquarium etc. all das kann nicht ohne weiters ausgesteckt
werden....

Wer hat eine Idee? Wer hat Tipps? Im Moment brauchen wir (5 Personen)
etwa 100 kWh in der Woche - Wieviel das im Jahr ist, könnt Ihr Euch
selbst ausrechen ...

Gruß

UBoot-Stocki

Autor: Frank (Gast)
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Wenn du der Meinung bist den überflüssigen Trödel den ganzen Tag laufen
lassen zu müssen wird dir wohl kaum Jemand weiterhelfen können.
Sat-Receiver können gut abgeschaltet werden wenn die Glotze nicht rennt
und der Datenschrank muss auch nicht rennen wenn kein Rechner an ist. Wo
ein Wille ist ist auch ein Weg.

bye

Frank

Autor: Verdächtigter (Gast)
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Du könntest ja mal so ein "Energiekostenmessgerät" verwenden, um
herauszufinden, welcher Deiner ach so wichtigen Verbraucher so viel
Strom verbraucht. 5 MWh im Jahr ist auch für einen 5-Personen-Haushalt
nicht gerade wenig.

Bedenke, daß bereits 50 W Leistungsaufnahme 1.2 kWh / Tag, also über 8
kWh  Woche oder 438 kWh  Jahr sind.

Ein normaler "Gamer-PC", wie ihn jeder picklige 13jährige zu Hause
vorzufinden erwartet, damit damit das übliche Filesharing und
Doom/TombRaider/Unreal/WorldOfWarcraft etc.bla.pp. gespielt werden
kann, hat bereits eine Leistungsaufnahme von 150 W - ohne Monitor. Wird
sowas von den lieben kleinen im Dauerbetrieb gelassen, sind das mal
locker an die 1.5 MWh / Jahr.

Autor: Tatverdächtiger (Gast)
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Und du bist dir wirklich sicher, dass es NUR an den Kleingeräten liegt?
Sicher, Kleinvieh macht manchmal viel Mist - aber schau mal, ob bei
deinen Mitmenschen ein paar auffällige Verbraucher finden kannst.

Und Sachen wie DSL müssen nun wirklich nicht den ganzen Tag laufen,
wenns möglich ist, einfach sowas an eine Steckdosenleiste dranhängen,
an der auch der PC + Monitor dran ist. Ausschaltbare Steckdosenleisten
sollten  bei jeden nicht dauerhaft gebrauchtem Gerät ohnehin drinn
sein.

Ich kenn mich zwar bei Aquarien nicht so aus, aber gibts da nicht
Pumpen und Heizelemente?

Einfach mal alles durchchecken - CRTs brauchen z. B. weitaus mehr Strom
als ein TFT - aber ob sich die hohen Anschaffungskosten amortisieren
werden, ist eine andere Sache.

Autor: Helferlein (Gast)
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> "...aber ob sich die hohen Anschaffungskosten amortisieren
werden, ist eine andere Sache."

Gerade der PC und Zubehör haben sehr viel Stromsparpotential.
Allerdings rechnen sich die Mehrkosten nur wenn man defekte Teile
ersetzt. Allein der Einsatz von guten Netzteilen spart viele
Wattstunden (die sehr guten haben über 80% Wirkungsgrad über den
gesamten Leistungsbereich, während normale Netzteile meistens einen
Wirkungsgrad von nur 60-70% haben, besonders zu empfehlen sind hier
Modelle mit dem 80plus Zeichen). Ersetzt man einen kaputten
Röhrenmonitor mit einem TFT hat man die Mehrkosten schon nach ca 1 1/2
Jahren wieder raus. Ebenfalls zu empfehlen sind Komponenten die
eigentlich für Notebooks gedacht sind, z.B. Prozessoren der Mobile
Serie oder 2,5 Zoll Festplatten. Die gibt es schon in sehr flotten
Varianten, die für den "normalen" Gebrauch völlig ausreichen. Sehr
ans Herz legen kann ich dir an dieser Stelle die englische Seite
http://www.silentpcreview.com , deren Fokus ist zwar eigentlich auf
leise PC's gerichtet, die erreicht man aber vor allem durch
Energiesparende Komponenten.

Master-Slave Steckdosenleisten sind besonders gut geeignet um z.B. den
Sat-Reciever automatisch mit dem TV aus- und einzuschalten. Je nach
dem, welches Gerät den geringeren Standby-Strom zieht, steckst du in
die Master-Steckdose. Komfortabel und Stromsparenden!

Energiesparlampen sind sowieso Pflicht, wenn du Strom sparen willst,
die bekommt man mitlerweile wirklich Billig (schwedische
Einkaufshäuser, deutsche Heimwerkermärkte für Biber u.ä.) und es gibt
quasi für jede "normale" Größe einen entsprechende Ersatzbirne (sogar
die ganz Kleinen)

Und wie du schon geschrieben hast, Kleinvieh macht auch Mist, wenn du
konsequent alle nicht gebrauchten Verbraucher abschaltest, lässt sich
sicherlich einiges an Stromkosten sparen.

Achja, besagte Messgeräte gibt es sehr billig in vielen Elektronik oder
Heimwerkermärkten, manche Stromanbieter verleihen auch professionelle
Geräte für Lau, da kannst du dich ja mal erkundigen. Es lohnt sich
wirklich mal nachzumessen was deinen Geräte so verbrauchen, dann kannst
du auch besser Entscheidungen treffen, was an bleibt und was nicht!

Berichte doch einfach mal von deinen Entdeckungen und Erfolgen.

Autor: uboot-stocki (Gast)
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Moin,

das habe ich mir gedacht ... Ihr macht es Euch sehr einfach! Nur zwei
Beispiele:

"Sat-Receiver können gut abgeschaltet werden wenn die Glotze nicht
rennt"

Das ist eben nichtg so. Der SAT-Receiver z.B. datet sein "EPG" nachts
automatisch ab... natürlich nur, wenn er an ist.

"Und Sachen wie DSL müssen nun wirklich nicht den ganzen Tag laufen"

Doch! Da z.B. die Fritz-Box auch Voip und damit die Telefonversorung
des Hauses sicherstellt ...

Ich habe natürlich solch ein Energie-Messgerät. Sonst könnte ich den
Stromverbrauch ja nicht exakt ermitteln. Ein Beispiel: Der
viel-kritisierte Getränkekühlschrank im Keller benötigt am Tag 1,5 kWh
(wenn er voll ist) - genausoviel wie der Datenschrank ....

Ganz nebenbei zum Thema Energiesparlampen: Da muss man SEHR vorsichtig
sein: Messt mal, wieviel Energie die frisst, wenn Ihr sie 10x
Ein-und-Aus Schaltet !!! Und wie lang Ihr dafür eine "konventionelle"
Birne brennen lassen könnt !!!!!!!!
Der andere Punkt: welche Ehefrau möchte Lampen, in die "normale"
Energiesparlampen passen? Das sind doch heute alles Designerlampen mit
50W 230V-Halogen-Birnen.....

Das Problem ist nun, wenn ich also 10% der Stromkosten sparen will,
muss ich bei vielen Kleingeräten Strom sparen und muss damit einen
enormen Aufwand treiben:

Das mit der Master-Slave Steckdosenleisten macht ja Sinn! Und dazu
jetzt genau eine Frage: Kennt jemand eine Einkaufsquelle für solche
Steckdosen? Ich könnte locker 20 Stück davon verbauen ... Allerdings
gäbe es Einschnitte im Komfort: Also ein Beispiel: Die Oma ist sowieso
schon fast überfordert, wenn Sie SAT-Receiver und TV anmachen soll ...
Wenn jetzt der TV an einer Master-Slave-Steckdose hängt, wird es noch
komplizierter, da der TV nach einer Stromunterbrechung ca. 20Sek.
benötigt, bis er "hochgefahren" ist. Wie will man das der Oma
erklären, dass sie den Finger still halten muss ....

Vielleicht macht es Sinn, die einzelnen Gerätegrußßen separat zu
diskutieren: Frage: Wie kann man 10% der Energie sparen ?

1.) TV, Sat etc. Eine Möglichkeit ist eine Master-Slave-Dose
2.) PC - Junior 1+2: Master-Slave-Dose
3.) Datenschrank + Telefon + Türklingel : keine Idee ...
4.) Aquarium: Schaltuhr -> Ein-Zeit der Lampe + Heizung reduzieren
5.) Mein PC: Master-Slave-Dose
6.) Getränkekühlschrank: Schaltuhr -> "Ein"-Zeit um 10% reduzieren
7.) Beleuchtung: Keine Idee ...
8.) Küchengeräte: Keine Idee ...

Hat noch jemand Vorschläge ?

Grüße

Andreas

...

Autor: holm (Gast)
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Mir geht es genau so, letztes Jahr 18Mwh...

Allerdings habe ich Nachtspeicheröfen und mache auch elektrisch warmes
Wasser. Daten"schrank" und PC laufen durch (Unix) es hängen noch
Nachbarn dran. Da fällt das Pillepalle wie Standbynetzteile gar nicht
auf..

Energie sparen ist ja hübsch, mich erinnert das aber in der jetzigen
Form an eine Aufforderung des Wasserzweckverbandes hier: "Spart
Wasser!" Im nächsten Jahr wurden dann diskussionslos die Abnahmepreise
erhöht, wegen zu geringer Abnahme ...

Das Problem sind die Energieversorger, nicht der Verbrauch.
Ich bin z.B. der Ansicht, daß ein Kohlekraftwerk mit deutlich höherem
Wirkungsgrad heizt, als ich es mit irgendwelchen kleinen Öfen könnte,
zumal Kohl heute zu Tage auch aus 90% Dreck zu bestehen scheint..
(habe im Wohnzimmer einen kleinen Kanonenofen, wegen der Gemütlichkeit;
es ist interessant zu beobachten wie wenig Asche aus einer Ladung Holz
entsteht und wie viel Asche 2 Briketts erzeugen können).

Gruß,

Holm

Autor: nides (Gast)
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Ich hab die Gefriertruhe im keller mit einer zusätzlichen 5cm
Styropor-Isolierung versehen. Hat mir nichts gekostet, weil die Platten
übrig waren.
Wie effektiv das ist, lässt sich nicht sagen, da wir mit den restlichen
Platten das Raumklima im Keller verändert haben ;-) und durch die
gestiegene mittlere Raumtemperatur die Truhe ja auch mehr Strom
verbraucht.

Dem Kühlschrank in der Wohnung hab ich eine aktive Lüftung verpasst.
Die Lüfter schalten sich mit dem Kompressor des KS ein (einfach an die
gleichen Klemmen angeschlossen) und blasen von unter dem Gerät
(Sockelleiste, Einbaukühlschrank) frischluft an die Kühlrippen an der
Rückseite.
Gemessene Leistungsersparnis: 25% über einen Zeitraum von 2 Wochen
gemessen.
Bei den derzeit herrschenden Raumtemperaturen wahrscheinlich eher
mehr.

Vielleicht sind diese Tips eher nach deinem Geschmack :-)

Grüße,
Nides

Autor: Markus (Gast)
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Naja, was willst Du da noch großartig einsparen. Da gibts nur noch
wenige Möglichkeiten. Grundsätzlich gilt:

1. Ausschalten was nicht gebraucht wird
2. das was dauernd läuft durch energiesparende Teile ersetzen
3. Wenn das alles nicht reicht selber Strom ersetzen

Energiesparlampen helfen mit Sicherheit, aber es ist auch bekannt das
es sich nur bei Lampen rechnet die länger eingeschaltet sind. Bei der
Lampe im Keller die am Tag 3x für 1 Minute eingeschaltet wird lohnt es
sich nicht. Und wenn Deine Frau unbedingt Halogen-Designerlampen will
dann mach nen Münzautomat dran ;)

Autor: der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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>Und wenn Deine Frau unbedingt Halogen-Designerlampen will
>dann mach nen Münzautomat dran ;)

Oder nen Hamster mit Laufrad. Die Viecher sind ja auch eher nachtaktiv
(also dann, wenn man das Licht auch wirklich braucht)...

Autor: Klaus (Gast)
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Grosse Stromfresser sind insbesondere Wäschetrockner, ca. 3-4 kWh pro
Einsatz.
Ist so einer im Haushalt vorhanden ?

Wenn ja: Weniger verwenden - Balkon oder Garten (Wäschespinne),
zumindest im Sommerhalbjahr.

Viel hilft selbst bei Wäschetrockner auch eine Waschmaschine mit
möglichst hoher Schleuderdrehzahl, z.B. 1600 oder mehr.

Wenn allerdings die "Altgeräte" noch laufen, wird sich eine
Neuanschaffung nicht lohnen. Bei Ersatzkauf aber unbedingt darauf
achten.

Kühltruhen gehören in einen kühlen Raum gestellt (Keller).
Kühltruhen sind sparsamer als Gefrierschränke, selbst bei gleicher
Klassifikation ("A" / "B" usw.).

Nicht laufend benutzte Geräte mit Master-Slave-Steckdosen und / oder
Zeitschaltuhren konsequent abschalten.

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
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>Oder nen Hamster mit Laufrad. Die Viecher sind ja auch eher
> nachtaktiv (also dann, wenn man das Licht auch wirklich braucht)...

Und wenn dann alle ins Bett gehen, dann können die Hamster noch ein
bischen rumlaufen, und den 5000 Liter Tank auf dem Dach vollstrampeln.


Wie siehts denn aus mit anderen Möglichkeiten zum "Strom selbst
erzeugen"  (Solarpanel) ?

Autor: OliverSo (Gast)
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Stromfresser sind tatsächlich Kühlschränke, Trockner, Waschmaschine,
Herd, etc. Da lässt sich leider nur durch Neuanschaffungen sparen. Alle
Standby-Geräte solltest du mal durchmessen. Da gibt es schon mal
Aussreisser, die 20W und mehr verbrauchen. Auch da hilft nur
austauschen. DSL/Telefon/Switch-Schrank ist zwar toll, aber es braucht
halt alles rund um die Uhr Strom.

Ach ja, wenn es dir hilft: Wir brauchen mit 5 Personen knapp
6000kWh/anno.

Oliver

Autor: haves (Gast)
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Ein Kumpel von mir hat sich ein paar wenige Solarzellen aufs Dach
gesetzt die lediglich ein paar Autobatterien im Keller laden. Diese
Batterien speißen alle 12V Verbraucher im Haus. D.h. Router,
ISDN-Anlage, Switch, Klingel/Sprechanlage, Telefone, ... uvw.
Die Nächte lassen sich damit scheinbar auch sehr gut brücken, da er
keine weitere Stromversorgung dran hängen hat. Also auch keine
"Notversorgung" falls kein Saft mehr in den Batterien wäre.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Moderne Geräte sollten eigentlich mit 1..3W Standbystrom auskommen, da
bringt das Rausziehen überhaupt nichts, außer höherem Verschleiß des
Steckers.

Master-Slave-Leisten mit einstellbarer Stromschwelle sind teuer. Die
billigen kannste vergessen, sprechen oft schon unter 1W an.


Du kommst also auf 600W Durchschnittsleistung, das ist schon ne Menge.
40-60W davon sollte der Kühlschrank schlucken, 20 Standbygeräte a 2W
sind nochmal 40W. Bleiben also 500W übrig, die irgendwo verpuffen.

Mögliche Kandidaten sind Waschmaschine, Bügeleisen, Staubsauger,
Kaffemaschine, E-Herd, Geschirrspüler, Plasmafernseher, oft laufende
PCs.

Auch wenn die Geräte scheinbar nur kurz an sind, sollte man das mal
überprüfen. 30min staubsaugen a 2000W sind schon wieder 40W in der
Leistungsbilanz.


Peter

Autor: PhilippMS (Gast)
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Eine weitere Möglichkeit, besonders wenn ihr auch viel Wärme benötigt:
Blockheizkraftwerk. Strom selber erzeugen und gleichzeitig die Abwärme
nutzen!

Autor: Anfaenger (Gast)
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Hallo uboot-stocki,

so, wie Du Dein Problem schilderst, geht es hier bei mir auch zu.

Viele der Tipps, der Leute weiter oben haben wir hier im Haus
(4-köpfige Familie, 3 Etagen, 3 Wohnungwn (Bruder, Eltern, ich)) auch
versucht zu praktizieren.

Du glaubst gar nicht, was man an Strom sparen kann. Wir haben Master /
Slave-Steckdosen inistalliert, z.B. für TV, SAT, PC. Dann haben wir
über Nacht nur den analogen Telefonanschluß aktiv gelassen und die
Technik für DSL, meinen Server im Keller, VoIP, Printserver und Drucker
von 23 Uhr bis 7 Uhr abgeschaltet.
Dann in den Fluren Energiesparlampen (Die mit Klasse A oder B) und im
Keller Leuchtstofflampen.
Und so weiter ...

Meinem Vater und mir ging das Herz auf, fast 2/3 weinger
Stromverbrauch.

Aber: Nach 6 Monaten Master / Slave - Betrieb ging dann der Humax
SAT-Receiver kaputt (Netzteil) nachdem der auf Garantie ausgetauscht
war, dann die Hintergrundbeleuchtung des TFT-Fernseher (Die Schaltung
für die Kaltkathoden hat sich beim Einschalten mit einem lauten Knall
zerlegt.) Da mussten wir dann selber zahlen, weil der Techniker von
Grundig meinte, das das Gerät nicht für einen 10 x am Tag Ein / Aus
Betrieb über die Steckdose geeignet ist.
Das DSL-Modem habe ich seit diesem Energiesparexperiment 4 x in
Reparatur gehabt. Immer irgend etwas mit Netzteil oder
Spannungsversorgung. Der Server bzw. das Netzteil / Motherboard war 2 x
kaputt. (Jeweils 450 Euro Schaden, deshalb läuft der jetzt wieder
durch). Die Drucker (1 x Tintenstrahl BJC 6200 von Canon / Minolta
Farblaser A4) brauchen Tinte und Toner in riesigen Mengen, obwohl nicht
mehr und nicht weniger gedruckt wird, wie vorher. Dafür ist der
Resttonerbehälter alle 3 Wochen voll.
Mit Osram und Phillips könnten wir einen Vertrag machen, das die einmal
pro Monat 20 Energiesparlampen auf Garantie auswechseln kommen, von den
vielen, defekten Leuchtstofflampen im Keller mal gar nicht zu reden.
Auch die Arbeit am PC gestalltet sich seit wenigen Wochen zum
Geduldspiel. Geht die Kiste nun an, oder ist das Relais in der 90 Euro
Master / Slave Steckdose wieder mal verbrannt und die Kiste stürzt alle
Nase lang ab. (Merkt man aber, das es von der Steckdosenleiste kommt,
weil die dann braun wird an einer Stelle und nach verbrannter Platine
riecht.)

Wir sind wieder dabei, uns in den normalen Trott zu begeben.

Was wir an Strom im Monat sparen, werfen wir in 10facher Menge für
Reparaturen, Steckdosenleisten, Porto und Telefonie wegen
Garantieabwicklungen wieder zum Fesnter raus.

So viel zu meinen Erfahrungen. Es macht wahrscheinlich mehr Sinn, das
Licht nur dann einzuschalten, wenn es wirklich notwendig ist. Den
Backofen nicht so lange vorzuheizen, wenn man nur eine Pizza macht, das
Bad nicht so lange mit dem Heizlüfter zu heizen, die Kaffemaschine,
nachdem der Kaffee fertig ist auszuschalten und den Kaffee in die
Thermokanne zu füllen, usw.

Das zwanghafte Energiesparen bring nur Ärger.

So weit meine Meinung dazu.

Gruß

Anfaenger

Autor: Klaus (Gast)
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Noch ein Nachtrag:

Ganz grosse Stromfresser sind natürlich auch Warmwasser-Erzeuger, also
speziell Elektro-Warmwasserboiler.

Auch die "kleinen" Unter-Waschtisch-Boiler, welche manchmal verbaut
werden, weil sich der Installateur die Warmwasserleitung erspart hat.
Sowas kann bzw. MUSS man abstellen.

In diesem Zusammenhang: Rücklauf-Pumpe (Zirkulationspumpe) für
Warmwasserkreislauf: Auch über Schaltuhr oder über Funkfernschalter ein
Treppenhausrelais antriggern und nur jeweils 5-10 Minuten laufen lassen.


Im "Schlüsserfertig"-Haus eines Bekannten haben die Bauleute gar mal
ein selbstregendes Heizband (für 50 oder 60°C) eingebaut und um die
Warmwasser-Zuleitung zur Küche gewickelt (in Isolierung versteckt),
damit die Hausfrau immer sofort Warmwasser in der Küche hat (und sich
der Installateur den Zirkulationskreis erspart).
Das allein hat gut 1/3 des Haushaltsstroms gefressen !!!

Autor: Markus (Gast)
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Von Master/Slave Geschichten halte ich auch wenig, vor allem wenn
dadurch viele Geräte besonders häufig ein und aus geschaltet werden.
Aber,
Ich habe meinen kompletten Desktop an einer stink normalen
Steckerleiste mit Schalter. Ich schalte abends alles aus und morgens
alles wieder ein.
Das einzige was bei mir permanent läuft ist das Hausanschlußgerät für
ISDN/DSL (das Ding von Arcor), das schnurlose Telefon und das Faxgerät.
Alles andere, auch die vielen Steckernetzteile, sind nachts aus.

Hab grad mal das Energiemessgerät in die Steckdose gesteckt an der mein
kompletter Arbeitsplatz hängt. PC, Monitor, Lautsprecher, DSL Modem, das
Arcor Ding, Netzwerkswitch, Energiesparlampe, externe HD und DVD Brenner
und jede Menge Kleinkram. Im unbelasteten Betrieb (also bei mir
vermutlich 99% der Zeit) braucht alles zusammen ca 185W. Die Lampe
braucht genau 20W, der Monitor ca 30W, das schnurlose Telefon ca 8W. dh
allein das Telefon braucht im Jahr schon 70kW schluck (nur mal so als
Richtwert)

Gerade an meinem Arbeitsplatz lohnt sich eine Energiesparlampe zb
extrem da er in einer etwas dunkleren Ecke ist und die Lampe fast den
gesamten Tag an ist. Da macht es schon was aus ob die 20 oder 60W
braucht.

Autor: T-Brox (Gast)
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Bei Energiesparlampen ist das wie bei Leuchtstofffröhren: Die sparen am
besten wenn sie lange laufen und nicht ständig an- und ausgeschaltet
werden. Allerdings liegt bei diesen das Problem nicht in der Röhre
selber, sondern in der Ansteuerelektronik, welche die propagierten
2.000.000h Lebensdauer oder weiß-ich-wie-lange mit großer Sicherheit
nicht erleben werden. Und genau dieser Elektronik-Aufpreis, den man
zunächst mitbezahlt, macht die Entscheidung dann doch wieder knapp ob
sich diese Lampen tatsächlich lohnen ...
Zum wirklich sparen hilft am effektivsten tatsächlich
(schonend)abschalten.
Übrigens: Der Energieanteil, den man in elektrischer Leistung umsetzt,
ist verschwindend gering gegenüber z.B. den Energiekosten aus der
Heizung (ca. 50%). Da steckt weitaus mehr Einsparpotenzial drin, z.B.
über automatisch regelnde Thermostaten etc. ...

Autor: Olaf Stieleke (Gast)
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Als wir vor vier Jahren ein Eigenheim erwarben, habe ich mich auch
zunächst erschrocken...

Ich habe einen Monat lang einfach alles ganz normal weiterlaufen
lassen, aber den Stromzähler im Auge behalten. Es ergab sich ein
hochgerechneter Stromverbrauch von 7MWh - für zwei Personen der totale
Wahnsinn.

Ich habe dann "Tabula Rasa" gemacht:

- In den Räumen, wo sehr oft und lange das Licht eingeschaltet ist,
konsequent E-Lampen eingesetzt
- Falsch eingesetzte E-Lampen in Fluren z.B. durch übliche Glühbirnen
ersetzt
- In den Küchen sämtliche 5L-Boiler rausgerissen und durch
Durchlauferhitzer (11KW) ersetzt
- die 30L-Boiler an den Duschen gleich mit raus und durch 24KW-DLE
ersetzt
- sämtliche DLE sind elektronische, keine hydraulischen
- Außenbeleuchtungen abgebaut bis auf das notwendigste, hier dann
E-Lampen eingesetzt
- Die sonstigen Elektrogeräte waren streckenweise >10 Jahre alt und
dürften eine Effizienzklasse "Q" oder sowas gehabt haben <fg>. Alles
rausgerissen und durch neue Geräte ersetzt (Kühlschrank,
Gefrierschrank, Geschirrspüler). Beim E-Herd war dann leider das Geld
zuende, aber ich hab ihn immerhin von 220V Einphasig auf 380V
dreiphasig "umkonfiguriert"...

Lohn der Mühe: 2.2MWh pro Jahr an Strom.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Was die Standby-Stromaufnahme betrifft, so habe ich vor einer Weile mal
festgestellt, daß der Fernseher und die Gerätschaften drumherum
eigentlich
erfreulich genügsam sind. Dafür bestand das PC-Äquipment ausnahmslos
aus Standby-Stromfressern. Rekordhalter war ein Monitor (CRT), der über
30 Watt gebraucht hat, wenn man ihn ausgeschaltet hat, und da war der
Schalter sogar ein richtiger Netzschalter, nicht so ein Kurzhubtaster.
Ich dachte davor, der sei wirklich komplett aus. Ich nehme an, daß die
Kathodenheizung weiterlief. Platz 2 war ein Barebone-PC mit 16W
(eingeschaltet braucht er ca. das Dreifache). Gut mit dabei waren auch
der Drucker und das 5.1-Boxenset von Creative, das leider beim
Ausschalten den Verstärker weiterlaufen lässt und nur die
Signalleitungen unterbricht.

Es lohnt sich auch ein Blick auf Ladegeräte z.B. vom Handy. Solche
Geräte werden oft auch ohne Last noch relativ warm.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Lohn der Mühe: 2.2MWh pro Jahr an Strom.

Mal so aus Interesse: Wie lange dauert es, bis das die Kosten für die
ganzen Neugeräte kompensiert?

Autor: Markus (Gast)
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Mal ein kleines Rechenbeispiel: Die Lampe auf meinem Schreibtisch brennt
praktisch den ganzen Tag, also etwa die 15h/Tag wie der Rechner auch.
Die Lampe braucht (gemessen) 20W. Macht im Jahr ca 100kWh. Bei einem
kWh Preis von derzeit 16,8 Cent macht das ca 17Euro. Eine normale 60W
Glühbirne würde in etwa das dreifache kosten, also rund 50Euro im Jahr.

In diesem Fall lohnt sich eine Energiesparlampe in jedem Fall da auch
die Lebensdauer tatsächlich zum Tragen kommt (ca 5500 Stunden/Jahr, die
letzte Energiesparlampe hat glaub ich 4-5 Jahre gehalten).

Bei einer Lampe die am Tag insgesamt vielleicht eine Stunde brennt und
10x oder mehr eingeschaltet wird lohnt sich eine Energiesparlampe
sicher nicht.

Es lohnt sich auch nicht, nur wegen der Stromersparnis neue Geräte zu
kaufen. Bis sich das rechnet vergehen etliche Jahre. Aber bei nötigen
Neuanschaffungen sollte man darauf achten

Autor: Joern Boegeholz (Gast)
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Hat jemand von Euch schon Erfahrung mit LED-Spots gemacht?

Die gibts es auch für GU-10 Sockel,sie besitzen eine Leistungsaufnahme
von <1W und dürften im Gegensatz zu E-Lampen auch häufigeres Ein- und
Ausschalten überleben.

Gruß
Jörn

Autor: Netbird (Gast)
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Hallo,

ein Aspekt, der gerne vergessen wird: Die Umwälzpumpen von Heizungen in
(Einfamilien-)Häusern laufen oft Tag und Nacht durch, je nach
Heizungsanlage und -einstellung auch im Sommer! Ich habe es selbst
nicht geglaubt, bis wir feststellten, dass bei uns 3 Pumpen mit je 80W
laufen, das läppert sich sehr ... !

Abhilfe; Hängt von der Heizungsanlage ab! Wir schalten die
Heizungsanlage z.B. oft ab.

Zusammen mit anderen "kleinen" Veränderungen ist es uns gelungen
unseren Energieverbrauch auf weniger als die Hälfte zu reduzieren, ohne
dass irgendein Komfort verloren gegangen ist oder Geräte reihenweise
ihren Geist aufgegeben hätten ...

Probieren und offenes Auge lohnen sich!
Ich muss noch gestehen, dass ich als "Techniker" hier viel
skeptischer egenüber Einsparungen als meine Frau war, sie hatte aber
fast immer recht mit ihren MAßnahmen/ Vorschlägen!

Ach ja: Nicht zuletzt verdanken wir die Hinweise auf unsere
überflüssigen Verbrauchsquellen einer konsequenten Buchführung über den
Verbrauch: Jeden TAg zur gleichen Zeit den Zähler ablesen und dann
überlegen, wie auftretende Schwankungen erklärbar sind ...

Gruß, Netbird

Autor: Markus (Gast)
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Recht bestenfalls um einen Raum so hell zu machen das man nicht über
seine eigenen Füße stolpert, aber um ihn "auszuleuchten" braucht man
schon ein paar mehr. Die Dinge sind eher als Effektbeleuchtung gedacht,
nicht um hell zu machen. Würde in ausreichender Menge zwar auch gehen,
aber es würde sich nicht rechnen, oder erst nach etlichen Jahren.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Der Wirkungsgrad einer weißen LED ist vergleichbar mit dem einer
Halogenlampe. Die geringe Leistungsaufnahme der LEDs macht sich durch
entsprechend geringe Helligkeit bemerkbar.

> Mal ein kleines Rechenbeispiel: Die Lampe auf meinem Schreibtisch
> brennt praktisch den ganzen Tag, also etwa die 15h/Tag wie der
> Rechner auch.

Dein Rechner brennt 15 Stunden pro Tag? Der muß ganz schön verkohlt
aussehen. ;-) (SCNR)

Autor: Markus (Gast)
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Ähm, mein letztes Posting bezog sich auf die LED Lampen. Eine
"zitieren" Funktion wäre hier mal ganz nett

Autor: Michael (Gast)
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Unser Stromverbrauch ist auch sehr hoch: ca. 16MWh / Jahr

Allerdings ist das Stromsparen nicht immer so einfach:
-Sat-Receiver komplett ausschalten ist nachteilig, da die Geraete sich
Nachts die EPG-Daten holen und wenn sie nicht richtig heruntergefahren
werden beim einfachen Strom-aus Timerdaten und neu gemachte
einstellungen nicht speichern. Ausserdem brauchen die recht lange zum
wieder-hochfahren.

-Energiesparlampen gehen nur im Flur, da in den anderen Raeumen Dimmer
installiert sind. Mal davon abgesehen, wie sieht das aus, wenn in einer
schoenen Wohnzimmerlampe Energiesparlampen drin sind. Ausserdem
produzieren die meisten E-Lampen diesen haesslichen weissen Lichtton.
Die guten E-Lampen sind schweineteuer. Ich bezweifele sehr, dass diese
Kosten sich amortisieren...

-NTBA/Vo-IP-Router/DSL-Modem/Telefonanlage/Telefone koennen nicht
abgeschaltet werden.

-Server/ Switch koennen nicht abgeschaltet werden, da darueber mehrere
Nachbarn/ Verwande mitversorgt werden. Ausserdem: UNIX-Server schaltet
man nicht ab (das ist ein Dogma ;) )

- Drucker sollte man nicht abschalten, da ein Tintenstrahldrucker
abgeschaltet werden koennten wenn der Druckkopf sich noch nicht in der
Parkposition befindet. Ausserdem gehen viele Drucker nach der
Netzunterbrechnung nicht sofort wieder in den Standby, sondern schalten
sich kurz ein, was zur folge hat, dass Tinte/ Toner verbraucht wird.

Mit den Computern ist das so eine Sache:
Wir haben vor ca. 10 Jahren vier gleiche Rechner gekauft. Zwei davon
benutzten meine Eltern. Mit Windows und mindestens 10 mal am Tag einsc
halten (Anschalten - 30 Minuten arbeiten - Herunterfahren - 30 minuten
Mittagessen - Einschalten ... etc.)
Die anderen zwei habe ich (einer als Linuxserver, der andere als
Linux-Workstation). Beide laufen ohne Unterbrechnung durch (Server
hatte sogar mal eine Uptime von 922 Tagen)
Fazit: Meine beiden Rechner sind noch im Originalzustand und laufen
heute noch. Es war nie etwas kaputt.
Die beiden Rechner meiner Eltern waren unzaehlige Male defekt und
existieren seit 5 Jahren nicht mehr (in den einem war dreimal die
Festplatte kaputt, einmal das NT)

Zurueck zum Thema Stromsparen:

Was gibts denn so an grossen Stromfressern bei uns:

- Klimageraet - zieht wohl ne Menge, aber kann nicht drauf verzichtet
werden, da es momentan sonst hier im Dachgeschoss 35 Grad und mehr sein
wuerden. Da kann man nicht arbeiten/ leben/ schlafen...
Mal davon abgesehen laeuft das Geraet nur einige Tage im Jahr
(vielleicht 4 -8 Wochen)

- Waschmaschine / Trockner: Beim Waschen moechte ich definitiv nicht
sparen. Aber im Sommer kann man recht gut draussen trocknen

- E-Herd: Weniger Kochen ;)

- Geschirrspueler: Wenn weniger gekocht wird spart man auch da Strom
;)
Mal ehrlich: Ich wuerde nicht das Geschirr mit der Hand spuelen wollen
!

Autor: Oliver (Gast)
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Die LED-Lampen sind wirklich nur in ausreichender Anzahl für richtige
Raum-Beleuchtung zu gebrauchen. Habe mir mehr aus Neugier 5 Stück in
die Deckenlampe in meinem Arbeitszimmer eingesetzt (vorher 5x60W!),
damit kann man schon auskommen, ist aber natürlich wesentlich dunkler
als mit den Glühlampen. Die hohe Farbtemperatur scheint aber auch etwas
wettzumachen, das Licht kommt einem heller vor, als gelbliches Licht
gleicher Leuchtstärke. Und bei Lötarbeiten o.ä. Gefummel kommt man um
eine Schreibtischlampe sowieso nicht herum. Leider ist der Preis dieser
LED-Lampen sehr hoch, so daß sich die Anschaffung kaum rentieren dürfte.

Autor: Michael (Gast)
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>Abhilfe; Hängt von der Heizungsanlage ab! Wir schalten die
>Heizungsanlage z.B. oft ab.

Das hatten wir auch gemacht -> Im Winter wollte die Pumpe dann nicht
mehr (Lager festgerostet)
Gut, die neue Pumpe rostet wohl nicht ;)

Autor: Winfried (Gast)
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Also bei so vielen Defekten würde ich ganz klar vermuten: Du strahlst
schlechte Schwingungen aus oder ihr habt einen Hausgeist.

Ich hab in meinem Leben auch schon viel Technik wg.
Stromspargeschichten geschaltet und bisher fast noch nie Probleme
gehabt. Moderne Stromsparlampen z.B. von Osram machen überhaupt keine
Probleme. Die werden bei uns auch im Flur, Keller, Bad verwendet und
dort oft kurz ein- und ausgeschaltet. Teilweise haben wir schon 5 Jahre
alte Lampen in Betrieb, die problemlos funktionieren. Bisher ist
überhaupt erst eine einzige Energiesparlampe von Osram kaputt gegangen.
Dagegen mache ich öfters mal einen Test mit den 99Cent
Billig-Energiesparlampen aus dem Baumarkt. Typischerweise sind die im
Keller nach 6 Monaten - 1 Jahr defekt.

Tintenstrahldrucker modernerer Bauart machen i.d.R. keine Probleme. Ich
schalte hier HP und Canondrucker monatelang, ohne Patronen austauschen
zu müssen.

Schnurlostelefone schalten wir auch seit Jahren nachts aus. Ebenso
Videorekorder, SAT-Receiver und den ganzen restlichen
Audio/Videogedöns. Nie Probleme.

Nur die ganz billigen Geräte, wo bei jedem Cent im Netzteil gespart
wird, machen schonmal Probleme.

Aussagen, dass Geräte nicht für mehrmals täglich einschalten gedacht
sind, sind meist Unsinn, damit man einen Grund hat, Garantie nicht
übernehmen zu müssen. Wie sollte man auch Technik designen, die nur
einige hundert Einschaltvorgänge durchhält? Das ist doch praktisch gar
nicht umsetzbar. Entweder ist ausreichend dimensioniert, dann hält das
ewig. Oder es ist zu schwach dimensioniert, dann habe ich auch
massenhaft Sofortausfälle.

Autor: yalu (Gast)
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Nur der Vollständigkeit halber:

DOS und Windows 95/98/ME/SE durch Linux oder (wenn's schon Windows
sein muss) Windows NT/2000/XP ersetzen. Spart - bei gleicher Hardware -
ca. 30% bei typischer Nutzung. Das ist übrigens kein Witz, ich hab's
vor ein paar Jahren, wo ich meine Wohnung zur MS-freien Zone erklärte,
selber gemessen.

Wenn man allerdings die zusätzlich benötigten Hardwareressourcen für
manche "moderne" Betriebssysteme und deren Stromverbrauch
berücksichtigt, ist die Ersparnis natürlich ganz schnell mehr als dahin
:-(

yalu

Autor: Markus (Gast)
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Das Zauberwort heißt Halt-Befehl. Gibts für Win9x auch, zb CPUCool & co

Autor: Kritiker (Gast)
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> NTBA/Vo-IP-Router/DSL-Modem/Telefonanlage/Telefone koennen nicht
> abgeschaltet werden.

Der NTBA benötigt nur dann Strom, wenn direkt an ihm ISDN-Telephone
ohne eigenes Netzteil angeschlossen sind, die obendrein nicht
notspeisefähig sind.

Hängt hinter dem NTBA eine Telephonanlage, ist die Stromversorgung des
NTBA vollkommen nutzlos.

Es gibt einige, die dann ihre Funktion verweigern -> Störungsstelle. So
ein NTBA ist schlichtweg kaputt.

Die Kombination möglichst vieler der genannten Komponenten in einem
Gerät kann durchaus einiges einsparen.

Bei mir erledigt eine Fritzbox 7170 folgende Aufgaben:

- DSL-Modem/Router
- VoIP-Router
- WLAN-AP
- ISDN-TK-Anlage
- 4port-Switch fürs Netzwerk
- Printserver für einen USB-Drucker

Angeschlossen an einen stromlosen NTBA. Ein ISDN-Telephon bekommt seine
Speisung von der Fritzbox.

Nur die Basisstation meines Dect-Telephones und mein Anrufbeantworter
benötigen noch zusätzlich Strom.

Mit angepasster Software könnte es theoretisch möglich sein, die
Anrufbeantworterfunktion auch noch von der Fritzbox übernehmen zu
lassen, auf dem Ding läuft schließlich so eine Art Linux, und externer
Massenspeicher zum Aufzeichnen von Nachrichten lässt sich in Form eines
USB-Sticks anschließen.

Geschirrspüler:

Ist ein Geschirrspüler voll, ist es i.d.R. sparsamer, mit ihm zu spülen
als von Hand, es sei denn, man gehört zu den Spezialisten, die das mit
kaltem Wasser machen.

Energiesparlampen:

Geben ein einfach widerliches Licht von sich. Einerseits ist es
meistens kaltweiß, andererseits ist die leuchtende Oberfläche extrem
klein, was den von "Blender-Autos" mit Xenon-Lampen bekannten Effekt
hat.

Energiesparlampen also in Opalglaskugeln betreiben, dann ist das Licht
erträglich.

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Hi!
Bei uns sind es nicht die Stromkosten, sondern eher das Gas für die
Heizung, und dabei haben wir noch nichtmal zu warm (19-20 Grad in den
benutzen Räumen, 12 Grad in unbenutzen Räumen, 12-14 Grad im Flur (da
gibts keine Heizung ;-)))

Was den Stromverbrauch betrifft:
Der Tip mit der Kühlschranklüftung ist gut, das werde ich mal testen!

Ansonsten: Energiesparlampen sparen wirklich, aber nur, wenn sie selten
geschaltet werden und dann lange an / aus sind.

Die Fritzbox schalte ich nachts ab. Damit die Telefonie noch klappt,
fällt beim Abschalten der Box ein Relais ab und leitet die analoge
Telefonie an der Box vorbei. Das Relais braucht fast nix und wird über
das Netzteil der Box versorgt. Das Gleiche bei unserer Telefonanlage,
nur dass das Relais schon eingebaut ist. Tagsüber laufen Telefonanlage
und Fritzbox.

Hat eventuell jemand eine Idee, wie man den Switch nur bei Bedarf
automatisch einschalten lassen könnte? (Sobald ein Rechner läuft)

Sat-Receiver: Wird zusammen mit dem TV über eine Steckerleiste mit
Schalter abgeschaltet und ist damit nur am Abend oder am Wochenende an.
(Receiver sauber "runterfahren" lassen sonst ist die Senderliste weg
kopfschüttel was für eine Fehlkonstruktion). Wir haben nebenbei auch
einen Receiver, der im Standby 17W und wenn er an ist 19W zieht lol

Videorekorder: Meiner brauchte ca. 10W im Timer-Standby, und da ich
täglich eine Serie aufnehmen wollte, war der Recorder immer im Standby.
Ich habe mir dann einen vdr gebaut, der braucht im Betrieb zwar 60W,
aber wenn er aus bzw. auf Standby ist nur 1,8W. Kann aber auch einiges
mehr als ein Videorekorder :-)
Am VDR ist ein TFT angeschlossen, der zurzeit den ganzen Tag Netz hat.
Im Sockel befindet sich ein Schaltnetzteil und erzeugt merklich Wärme.
Eventuell hänge ich den Bildschirm an das PC-Netzteil mit dran, oder
ich baue einen richtigen Netzschalter ein.

Verstärker und Heimkino-Geräte brauchten auch eine Menge.

PCs hängen alle an Steckerleisten, auch durch die Konfiguration lässt
sich einiges an Strom sparen. Wenn es geht, nutze ich den Laptop. 30W
anstelle von 120 sind doch ein Unterschied.

Spätestens am Abend wird über eine Hauptsteckerleiste alles
abgeschaltet, inklusive dem schnurlosen Telefon.

Wie sieht's denn mit Küchengeräten aus? Meist hat der Herd eine Uhr,
aber auch Mikrowelle und andere Geräte ziehen gerne Strom wenn sie
"aus" sind.

Akkustaubsauger und andere Ladegeräte? Steckernetzteile?

Boiler die nur kurz gebraucht werden oder z.B. Bügeleisen kann man mit
Zeitschaltuhren versehen, die z.B. nach einer halben Stunde abschalten.
Das beugt vergessenen Geräten vor.

Zum Eingrenzen könnte man auch am Sicherungskasten die Sicherungen mal
einzeln rein und raus machen und den Zähler beobachten.


Kersten

Autor: Marco S. (masterof)
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Die Klimaanlage muss man auch nicht immer einschalten. In meinem Zimmer
ist es auch bis 30C warm geht man etwas später schlafen macht halt
nachts die Fenster auf und nach einer Woche hat man sich dran gewönt.

Autor: Michael S. (mst)
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Nur mal so als Gedanke...

Multiswitch auf dem Dachboden 8-Fach mit 22W/h: Wurde von mir
geringfügig modifiziert, indem ich einfach ein Relais eingebaut habe
welches mit den 13/18V aus einem der angeschlossenen Satreceivern
schaltet und die 230V für den Multiswitch erst freigibt!

Macht dann unterm Strich bei 4h Fensehbetrieb am Tag:

22W  20h  365Tage = ca. 160kWh gespart;

...so, bei ca. 20 - 25 Cent/kWh macht das min. 30EWUR / anno

Gruß Micha,

Autor: Jörg S. (Gast)
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Multischalter mit Standby Funktion gibt es übrigens auch schon "ab
Werk".

Autor: Michael (Gast)
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>Der NTBA benötigt nur dann Strom, wenn direkt an ihm ISDN-Telephone
>ohne eigenes Netzteil angeschlossen sind, die obendrein nicht
>notspeisefähig sind.
>
>Hängt hinter dem NTBA eine Telephonanlage, ist die Stromversorgung
des
>NTBA vollkommen nutzlos.
Das stimmt eigentlich, aber mein "NTBA" hat nen A/B-Wandler fuers Fax
mit eingebaut und der braucht halt Strom...

>Die Kombination möglichst vieler der genannten Komponenten in einem
>Gerät kann durchaus einiges einsparen.
Das hat mir ein Bekannter letzten vorgeschlage: "Mein Router ist viel
toller als deiner. Ist alles in einem Geraet drin; ist viel kleiner und
macht nicht soviel Laerm!"
Klar, ich scheiss meinen Cisco 3745 raus und hol mir ne Fritzbox ;)


Nochmal zum Thema Lampen:
Wir haben im Haus ganz viele Halogenstrahler.
Die meisten sind in der Decke verbaut. Es gibt da als alternative nur
diese haesslichen grossen Deckeneinbau-Energiesparlampen, die oft in
Bueros verwendet werden.
Meine Grosseltern haben vor vielen vielen Jahren billge
Energiesparlampen mit magnetischen Vorschaltgeraet (riesige schwere
Dinger) fuer ich glaube weniger als 4 DM pro Stueck gekauft.
Die flackern zwar beim Einschalten 10 Sekunden (ich haette die Dinger
schon aus dem Fenster geworfen), aber sie sind noch nciht kaputt.
Dageben haben in der Zeit unzaehlige E-Lampen mit Elektronik den Geist
aufgegeben.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Michael schrieb am 18.07.2006 um 11:29 Uhr:""
> >Abhilfe; Hängt von der Heizungsanlage ab! Wir schalten die
> >Heizungsanlage z.B. oft ab.
> Das hatten wir auch gemacht -> Im Winter wollte die Pumpe dann
> nicht mehr (Lager festgerostet)
> Gut, die neue Pumpe rostet wohl nicht ;)""

In der elektor war vor ~15 Jahren eine Schaltung exakt für diesen Zweck
drin, das Ding hat dann einmal am Tag die Pumpen für 15-20 Minuten
eingeschaltet, damit sich die Lager nicht festsetzen.
Könnte man heute elegant mit einem ATTiny lösen.
Ich würde mich nicht darauf verlassen, das eine Pumpe nach 3 Monaten
Stillstand mit Wasser im Rohr noch gängig ist.

@Kritiker: Energiesparlampen gibt es mittlerweile auch in Warmton
deluxe. Und es ist wirklich Warmton und nicht Fleischtheke wie früher.
Die Leuchtfläche einer Glühbirne ist auch nicht grösser.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Markus (Gast)
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Ach ja, der absolute Oberhammer ist mein Laserdrucker. Wenn er nicht
druckt braucht er 15-20W (für die Vorheizung nehm ich mal an. Wenn er
druckt springt die Energieanzeige auf meinem Messgerät auf 600-1150W
(minus 185W für den Rest).
Zum Glück druck ich nicht 5h am Tag durchgehend.

Ist ein Farblaserdrucker

Autor: Michael (Gast)
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>Die Klimaanlage muss man auch nicht immer einschalten. In meinem
Zimmer
>ist es auch bis 30C warm geht man etwas später schlafen macht halt
>nachts die Fenster auf und nach einer Woche hat man sich dran gewönt.

Wenn ich tagsueber nicht da bin, dann sind die Fenster zu.
Wenn ich abends oder nachts nach hause komme, dann sind jetzt im Sommer
35 bis 42 Grad die normale Temperatur.
Mit offenen Festern schlafen geht bei nicht wirklich gut. Gerade wenn
ich von der Nachtschicht komme und nach zwei Stunden schlaf von der
Sonne geweckt werde.

Die Isolierung ist hier auch extrem schlecht! Da wurden beim Bau Fehler
gemacht. Die Isolierung austauschen ist leider alles andere als
trivial.

man kann viel Energie sparen, wenn man beim Bau des Hauses gleich
aufpasst. Mein Okel hat gerade ein Niedrig-Energie-Haus gebaut.
Allerdings wirds wohl ne Weile dauern, bis sich die extrem hohen
Baukosten rentiert haben...

Autor: André Kronfeldt (freakazoid)
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> Multiswitch auf dem Dachboden 8-Fach mit 22W/h: Wurde von mir
> geringfügig modifiziert, indem ich einfach ein Relais eingebaut
> habe welches mit den 13/18V aus einem der angeschlossenen
> Satreceivern schaltet und die 230V für den Multiswitch erst
freigibt!
Wann liegen die 13/18V denn an? Wenn der Receiver eingeschaltet ist,
oder auch im Standby? Mißt du ALLE Receiveranschlüsse, oder gibt es da
einen Trick?

Interessierte Grüße, Freakazoid

Autor: funkenschuster (Gast)
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bei deinem verbrauch hast du sicher schon ein eigenes kraftwerk

Autor: Michael S. (mst)
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@Freakazoid
Also ich muss dazusagen, das bei uns im Haus überall Steckdosenleisten
hinter dem Fernsehgeräten liegen welche "abgeschalten" werden. Also
von daher kann "nix" anliegen...

Auch hat mein Receiver mit dem "abschalten" kein Problem, da es ein
guter alter Grundig Digitalreceiver ist, der seine updates irgendwann
mal kriegt wenn er grade läuft... wenn er überhaupt updates braucht,
hab mir da auch noch nie gedanken drüber gemacht. Und wer was aufnehmen
will, muss halt vorher 30sec lange die Uhr im Videorecoder neu
einstellen, oder per Videotext und ARD automatisch stellen lassen...

So, nun aber zu der Schaltung im Multiswitch:
Ich bin einfach mit den ersten vier Kanälen des Multiswitchs über
seperate Entkopplungsdrossel (selbst abgeschaut im Multiswitch
selbst...) und einen 4,7Ohm Widerstand direkt auf Relais gegangen die
jeweils parallel die 230V schalten. Etwas umständlich, aber die Relais
lagen eh in der Bastelkiste. Das braucht max. 80mA Hold-Current pro
Kanal; Der Receiver bringt laut Anleitung max. 300mA; Da das LNC/LNB
wieder aus dem Multiswitch versorgt wird, passiert da also auch nix.

Funktioniert seit mehreren Jahren problemlos.

Gruß Micha,

Autor: rrrr (Gast)
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"
Autor: Jörg S.
Datum: 18.07.2006 12:21

Multischalter mit Standby Funktion gibt es übrigens auch schon "ab
Werk".
"

tschja ja sicher gibts die schon ehwig  aber ein reciver der dei
speisespannung nicht abschaltet und shcon läuft die kiste durch! weil
halt mal wieder gespaart wurde. bei uns hab ich gleich nen 80 spiegel
mit kathrein lnb und multiswitch passiv eingebaut  stromloser gehts
nicht

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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@ uboot-stocki

Ich habe dem Kabel meiner Microwelle einen Zwischenschalter spendiert,
weil sie 70 Watt gezogen hat. ( Nur die Uhr war an ! )

Das gleiche bei der Waschmaschiene, sie zog 13 Watt.

--------------------------

Die 3 Trafos meinem CD-Player, Boxen, radiowecker ... habe ich durch
ein Schaltnetzteil und 3 Step-Down-Spannungswandler ersetzt.

>> Alle 3 Trafos ohne geräte ziehen 16 Watt, mit Geräten 16 Watt und
wenn ich die geräte anschalte 16,3 Watt <<

-> Jetzt benutze ich ein Schaltnetzteil , es bringt max. 4 Watt und
zieht ohne geräte dran 0.5 Watt, mit 2,5 bis 3,5 Watt (je nachdem wie
laut ich die Boxen stelle[Boxen haben  80Watt PMPO / 4 Watt  ] )

-----------------------------------

Mein PC+Monitor Schlucken zusammen 70 Watt (Idle) und 90W (Voll-Last),
nachdem ich die Core spannung gesenkt habe und CPUidle drin hab. (Mach
ja eh nur Office und Programmieren) vorher zog er 90W (Idle) , 130W
(Last)


Also das waren meine Erfahrungen um Stromfresser entlarven.

P.S.: Ich nutze ein Multimeter und messe den Strom, da man sich nicht
auf die Baumarkt-Strommessgeräte nicht verlassen kann.

Autor: Helferlein (Gast)
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Nochmal zum Aussehen und Lichtfarbe der ESLs, ich war selbst überrascht
wie viel sich da in den letzten Jahren getan hat. Es gibt gute ESLs mit
einer Art Plastiküberzug der die Form einer normalen Glühbirne hat. Der
einzige Unterschied ist, dass die Birne nicht durchsichtig sondern
milchig ist. Auch bei der Lichtfarbe gibt es sehr angenehme Kandidaten,
am besten in einem Heimwerkermarkt mal die Lichtabteilung durchstöbern,
da gibt es ja oft ein großes Regal in dem die alle Leuchten.
Natürlich nur solche Lampen ersetzten, bei denen sich das lohnt, aber
das habt ihr ja schon alle geschrieben!

Die 10% bei den PCs kannst du wahrscheinlich schon fast mit
effektieveren Netzteilen erreichen. Seasonic hat eine sehr gute (über
80% Wirkungsgrad gegenüber 50-70% von normalen) Reihe von Netzteilen
mit dem Namen S12. Besonders das S12-330 (und 330 Watt reichen für so
gut wie jeden PC, 800W Netzteile sind einfach nur Marketing) gibt es
recht günstig in diversen Online Shops (z.Zt. ca 50€). Austauschen
lohnt sich nicht umbedingt, aber sollte mal eins abrauchen oder falls
du mal wieder was an deinen PCs ändern willst, ist das sicher eine gute
Investition.

Autor: Besserwisser (Gast)
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Wir haben bei uns auch des problem
teillösung:
Alle Stand-by geräte (dazu gehören auch angeblich ausgeschaltete pcs
mit atx board) haben wir an schaltleisten aussem obi geklemmt
Brennstuhl war da sehr gut, billigleisten sollte man nur da verwenden,
wo nur selten schaltvorgänge durchgeführt werden.(Kommentare von
verkäufern im saturn, das durch abschalten eines recievers an dem gerät
schäde entstehen könnten, würde ich ignoriern, bei uns sind zwar auch
einige reciever den bach runtergegangen, aber das war vor 15 jahren und
ausserdem warens keine guten, ich bin mir nicht mal sicher obs wirklich
am abschalten lag.Jetzt haben wir einen reciever von radix und der lief
jetzt ne ewigkeit ohne probleme, nur in letzter zeit fängt er langsam an
den geist aufzugeben.
mag aber auch schon an seinem alter liegen( 10 Jahre oder so))
So kann man immer abschalten wenn mans nicht mehr braucht.
sollte der dsl/ mediaschrank bei euch wo anders im haus sein rate ich
von funkschaltleisten ab, diese fressen auch strom(sind auch stand-by
geräte)
dann mal nachschaun ob ihr im schaltschrank(sicherungsschrank)
irgendwelche sinnlosen verbraucher anhabt(z.b. klingeltransformatoren
für leerstehende wohnungen, Zeitschaltuhren für längst nicht mehr
vorhandene geräte, z,b, Nachtstromspeicher etc.)
Auch Zentralheizungen fressen, egal mit was sie heitzen strom, das
liegt an den zirkulationspumpen.
Im sommer kann man diese getrost abschalten
im letzten winter haben wir unsere dann mal eine leistungsstufe
runnergeschaltet, ergebnis: die raumheizung funktionierte genausogut
wie vorher.
auch klimaanlagen, deren kühlrippen mit dreck/staub zugesetzt sind sind
nicht nur ein gesundheitsrisiko sondern fressen mehr strom als saubere
modelle
und damit meine ich nicht nur die kühlanlage im haus, sondern auch den
radiator der meinetwegen auf dem dach sitzt oder so
auch beim kühlschrank sind solche nachforschungen anzustellen.
allerdings sollte man bei allen, flüssigkeitsbasierenden klimageräten
/kühlschränken beim reinigen aufpassen, da austretendes kühlmittel
eintweder FCKW oder mit der luft explosive substanken enthalten
können.

Falls irgendwelche sachn, die ich jetzt aufgeführt habe in diesem
thread schonmal vorkamen bitte ich die zu entschuldigen, da ich keine
zeit hatte ihn mir ganz zu gemüte zu führen, is ja auch schon
ordentlich lang

Tschüss ersmal

Autor: Markus (Gast)
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Die Lichtfarbe von Energiesparlampen ist echt kein Thema mehr. Ich hab
hier auch eine von Osram mit 20W. Die macht ein sehr angenehmens
Licht.

Übrigens, man könnte auch einen PC zentral im Keller montieren, eine
WaKü einbauen und die dann mit dem Heizkreislauf verbinden. Hat man
auch wieder ein paar kW Heizleistung im Jahr gespart ;-)

Autor: Pete (Gast)
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Also ich habe mal bei allen Verbrauchern den Stand-by gemessen.
Da kommt z.B. ein Faxgerät auf 13W, Waschmaschine auf 5W, und
Miele-Trockner auf 9W, Kaffemaschine 14W.

Als nächstes habe ich mir schaltbare Steckdoseneinsätze im Baumarkt
geholt und jetzt muss ich eben, wenn ich waschen will, erst die
Steckdose einschalten und dann die Waschmaschine. Gewöhnt man sich sehr
schnell dran...

Die Einsparung sind bei mir etwa 10% des Gesamtstromverbrauchs im Jahr.
D.h. 250kWh, also etwa 45 EUR.
Wohlgemerkt, dies ist nur die Einsparung des Stand-By Verbrauchs !!

Die Mehrkosten für die Steckdosenadapter haben sich somit innerhalb von
9 Monaten amortisiert :-)

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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> Ich bin z.B. der Ansicht, daß ein Kohlekraftwerk mit deutlich höherem
> Wirkungsgrad heizt, als ich es mit irgendwelchen kleinen Öfen
könnte,

Toll. Nur leider heizt das Kohlekraftwerk nicht da wo du es brauchst,
sondern irgendwo in der Pampa.

Autor: Daniel M. (usul27)
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@Markus: Das mit der Lichtfarbe ist so eine Sache. Ich sehe den
Unterschied zu normalen Lampen auch nicht mehr, aber meine Freundin
beschwert sich (und merkt es auch, wenn ich die Lampe heimlich wechsle
- ist also keine Einbildung). Gewisse Unterschiede im Farbspektrum sind
wohl immer noch vorhanden - und das selbst bei einer Lampe, die als
besonders warm angepriesen wurde.

Autor: Helferlein (Gast)
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Das mit dem PC mit WaKü als Heizung ist übrigens ein super Tipp. Mein
XP3000+ wärmt dank WaKü sehr schön den unmittelbaren Bereich des PCs,
also meinen gesamten Schreibtisch. Halte ich mich tagsüber eh meistens
auf, so dass die Heizung bei mir kaum läuft :)

Autor: Volker (Gast)
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Hier ist ja ne sehr interessante Diskussion entstanden. Da wir kurz vor
dem Einzug ins Häuschen stehen hätt ich da auch ein paar Fragen :-)

@Multiswitch
Könnt ihr mir nen passiven Multiswitch empfehlen?

@Fritzbox
Gibt es bei ner Fritzbox auch die Möglichkeit eine Türsprechstelle mit
einzubinden, also mit Türöffner? => Dann könnt ich mir die
Telefonanlage sparen :-)

Autor: Michael (Gast)
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Was auch Strom spart: Fernseher abschalten, wenn man Raum verlaesst.
Meine Mutter schaltet die Glotze ein und geht in den Keller und macht
die Waesche ;)

Dann vielleicht abends mal nicht in Glotze schauen, sondern was anderes
machen... (Geburtenrate steigern)

Weitere Sparmassnahmen:
Tuerklingel ab und Glocke dran
Fernseher raus und Spiegel in den Garten, so dass man beim Nachbarn
mitschauen kann

Autor: Michael (Gast)
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>@Multiswitch
>Könnt ihr mir nen passiven Multiswitch empfehlen?

Das mit den Multiswitchen ohne eigenes NT ist so eine Sache. In manchen
Faellen ist so ein Ding nicht empfehlenswert.

Bei vielen MS mit eigener Stromversorgung werden zusaetzlich die
Stammleitungen verstaerkt.

Wenn man davon ausgeht, dass der LNB einen Pegel von 70dbuV ausgibt,
der MS 6-12db daempft + Daempfung von Kabel, Steckverbindern, Dosen
koennte man Probleme mit zu niedrigem Pegel bekommen.

Hier sollte man u.U. ganz genau nachschauen bzw. einen Fachmann fragen!

Autor: Sascha (Gast)
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@Volker: Die Frage nach dem Multiswitch wuerde ich in diesem Forum
stellen:

forum.digitalfersehen.de

Autor: Jörg S. (Gast)
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Multiswitch mit Standby Funktion gibt's z.B. bei Spaun (www.spaun.de).

Aber auch "passive" Multischalter (Ohne NT) können verstärken. Das
ist nicht an das Netzteil gebunden.

Autor: Dave K. (david)
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"CRTs brauchen z. B. weitaus mehr Strom
als ein TFT "

Na, das halte ich aber für ein Märchen!
Ich habe schon genug 15" TFTs gesehen, die mehr verrauchen als mein
17" CRT. (35W, wenns mal echt hell ist :-) ) Das kann man höchstens
für jedes Modell einzeln entscheiden

" Rekordhalter war ein Monitor (CRT), der über
30 Watt gebraucht hat, wenn man ihn ausgeschaltet hat, und da war der
Schalter sogar ein richtiger Netzschalter, nicht so ein Kurzhubtaster.
Ich dachte davor, der sei wirklich komplett aus. Ich nehme an, daß die
Kathodenheizung weiterlief."

Das Gerät ist entweder "Schrott" oder defekt!
Bei jedem halbwegs modernen CRT (auch 15 Jahre und älter) wird die
Heiz-Spannung vom Hochspannungstrafo mit erzeugt. Und der läuft nur,
wenn die Kiste auch an ist. Ich würde mir das Gerät mal näher
angucken!

Grüße,
David

Autor: Benedikt (Gast)
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Einige der Angaben für den Energieverbrauch im Standby die hier gennannt
wurden sind schlichtweg Schwachsinn.
z.B. ein Monitor der ausgeschaltet ist braucht 30W ?
Glaube ich nicht.

Laut einem Energiekostenmessgerät benötigt meine USV rund 40W wenn
diese aus ist.
Mit einem professionellen Messgerät nachgemessen: Nichtmal 5W.
Schalte ich eine Master Slave Steckdose davor, geht diese an wenn der
PC aus ist, und aus wenn dieser an ist.
Grund: Induktivitäten (fetter Trfao in der USV). Damit kommen die
billigen Messgeräte und auch einfache Master Slave Steckdosen nicht
zurecht.

Autor: Walter (Gast)
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Weiß ja nicht, was du für einen Monitor hast, aber 19" Syncmaster
957DF
zieht stolze 110W. Im Stndby ca. 3W

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Dann vielleicht abends mal nicht in Glotze schauen, sondern was
> anderes machen... (Geburtenrate steigern)

Das ist wohl der schlechteste Spartip, den ich je gesehen hab ;-)

> Das Gerät ist entweder "Schrott" oder defekt!
> Bei jedem halbwegs modernen CRT (auch 15 Jahre und älter) wird die

Das Gerät war zum Zeitpunkt der Messung ca. 2 Jahre alt und Schrott
eher nicht (22"-Monitor mit 130kHz maximaler Zeilenfrequenz und
gestochen scharfem Bild bis 2048x1536). Außerdem: Welcher Defekt könnte
dazu führen, daß das Gerät auch dann, wenn es wie schon erwähnt über
einen richtigen Netzschalter ausgeschaltet ist, so viel Strom braucht.
An dem Gerät war auch kein USB-Hub oder sonstiges dran, das eine
Erklärung liefern könnte.

> Heiz-Spannung vom Hochspannungstrafo mit erzeugt. Und der läuft
> nur, wenn die Kiste auch an ist. Ich würde mir das Gerät mal näher
> angucken!

Das Ding habe ich nicht mehr.

Autor: tastendrücker (Gast)
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>[...]wie schon erwähnt über einen richtigen Netzschalter >ausgeschaltet
ist[...]"

Ein "richtiger" Netzschalter schaltet die Netzspannung ab (er
verdient sonst den Namen nicht). Und dann kann bei keinem Gerät dieser
Welt mehr Strom über die Netzleitung fliessen => 0 Watt.

Autor: gerd putt (Gast)
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stromkosten? = laecherlich       ....TELEFONKOSTEN !!!!

Autor: tastendrücker (Gast)
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BENZINKOSTEN !^10

Autor: Ulli (Gast)
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Wenn so weiter geht, endet's bei ... LEBENSKOSTEN...

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Ein "richtiger" Netzschalter schaltet die Netzspannung ab (er
> verdient sonst den Namen nicht). Und dann kann bei keinem Gerät
> dieser Welt mehr Strom über die Netzleitung fliessen => 0 Watt.

Sofern er auch wirklich alles abschaltet, und das war vor der Messung
das, was ich dachte.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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>>"Dann vielleicht abends mal nicht in Glotze schauen, sondern was
anderes
machen... (Geburtenrate steigern)"


Und wenn se dann schon etwas größer sind, sind sie auch Stromfresser !
:-P

Autor: thkais (Gast)
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Deshalb einen Hausbus installieren. Das hat mehrere Vorteile: Man kann
Steckdosen abschalten, "vergessenes" Flurlicht abschalten und ist
auch eine ganze Weile mit basteln beschäftigt... ;)

Autor: Dietmar (Gast)
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Hilfe, da flattern mir echt die Ohren!!! Der Energieverbrauch mancher
hier pro Jahr, für 1 Jahr gutgeschrieben, würde mich für den Rest des
Lebens in den Energiekosten sanieren. Und glaub da mal niemand, ich wär
schon 96 ;-)

Als ich hier laß, daß eine Waschmaschine oder Spülmaschine
ausgeschaltet 5 oder 10 oder 13 W Leistung frißt (was ist denn das
eigentlich für ein Unfug???), hats mich etwas erschrocken (meine
fressen nämlich absolut Null): Das macht ja bei einer Woche "ohne"
Betrieb so viel Energieverbrauch, wie auch für eine komplette Wäsche
nötig ist (13 W * 168 h = etwa 2 kWh). Welche Energieeffizienzklassen
sind denn dort im Spiel?

Ansonsten: Die Spülmaschine ist grundsätzlich kein Luxus im
Energieverbrauch: Maschinen- und Handspülung kommen in Energie- und
Wasserverbrauch annähernd gleich.

Gruß

Dietmar

Autor: Black Fist (Gast)
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Energie kosten kann man mal an einer Flachbatterie. :-)
Besser: ein kühles Bier KOSTEN.

Black Fist

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Energie kosten auch die kühlen Biere.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Zum Thema Energieeffizienzklassen:

Unbedingt auf das Typenschild bzw. die technischen Daten schauen.

Diese Energieeffizienzklassen sind schon relativ alt, so das praktisch
jede Maschine die Klasse "A" mühelos erreicht. Allerdings gibt es
innerhalb der Klasse "A" dann nochmals gewaltige Unterschiede im
Energieverbrauch. Also nicht durch Energieeffizienzklasse "A" blenden
lassen, sondern genau hinschauen.


Zum Thema Netzschalter am Monitor:

Ich hatte hier auch einen Monitor, mit "richtigem" Netzschalter, so
dachte ich jedenfalls. Als ich den Monitor mal reparieren musste, wurde
ich eines Besseren belehrt: Der Schalter hat das Schaltnetzteil nur auf
der Sekundärseite ausgeschaltet, so dass die Primärseite mit dem Elko
und Startwiderstand etc. ständig unter Spannung war, bzw. der
Schaltregler im "Standby" gelaufen ist.

Wozu das gut sein soll, ist mir ein Rätsel. Aber das scheint bei
Monitoren keine Ausnahme zu sein, sondern eher die Regel. Denn ich habe
das inzwischen bei verschiedenen Fabrikate und Typen gesehen.

Vielleicht würde eine primärer Netzschalter schneller kaputt gehen,
weil jedesmal der Kurzschlussstrom zum Laden des Eingangselko beim
Einschalten fließt, bzw. ein Schalter dem das nichts macht ist zu
teuer.

Autor: Vex (Gast)
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Zum Thema Aquarien und Einsparungen:

Schalte zum Beispiel im Sommer die Heizung aus. Natürlich nur bei
Fischen, bei denen nicht eine Hohe Temperatur angepriesen wird. Aber
i.d.R. geht das meiner Meinung nach mit den meissten Fischen und
darüber hinaus tut es den Fischen noch gut, wenn es kühler ist - mehr
Sauerstoff.
Dann die Lampen - sowie so nie mehr als 8h/Tag Lichtzeit, da die
Photosynthese der (meissten) Pflanzen bis dahin eh beendet ist. Dazu
kommt noch, daß wenn es so warm wie im Moment ist und man über mehr als
eine Lampe einsetzt, die einzeln schalten sollte bzw. eine von denen
abschaltet <- wieder wegen der Wärme und der Sauerstoff Versorgung
(Luft zwischen der Abdeckung und dem Wasser)
Als letztes dann der Filter .. der sollte nun gar nicht abgeschaltet
werden, da sonst spätesttens nach 1h die nützlichen Bakterien
(Nitrosoma/Nitrobacta) absteben .. vieleicht gelänge es noch, wenn man
die  4 mal am Tag für ca. 15 Min ausschaltet oder man mit speziellen
Motoren die Durchflussleistung genau auf das Aq. (Größe,  Fischmenge
und Pflanzenbewuchs) einstellt aber empfehlen würde ich das nicht.

mfg Vex

Autor: uboot-stocki (Gast)
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Hi,

vielen Dank für die vielen Antworten. Das ist scheinbar ein Thema, das
viele interessiert. Ich habe mal ein paar Stichworte gesammelt:

- Energiekostenmessgerät
- Master-Slave Steckdosen
- Energiesparlampen
- Aktive Kühlung mittels Lüfter am Kühlschrank

aber zuviel des guten ist auch nix:

- häufiges Ein/Ausschalten reduziert die Lebensdauer der Geräte

Meine Frage an Euch: Wie hoch ist eigentlich Euer Jahresverbrauch bei
wieviel Personen in der Familie ?

Bei mir: 100kWh * 52 = 5200 kWh

Gruß

Andreas

Autor: Vex (Gast)
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Hab noch vergessen zu sagen, daß man die Lampen z.B. zur Mittagszeit eh
über eine Stunde abschalten sollte aber nur wenn dann nicht extra noch
mit Co2 gedüngt wird. Das begünstigt dann auch den Co2 Gehalt (gebildet
durch Fische und Backterien) über den ganzen Tag und die Pflanzen haben
auch mehr davon :-)

Autor: Vex (Gast)
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hihi Personen keine .. nur 5 Aquarien g + Hund

Autor: Freed2703 (Gast)
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Womit erwärmt ihr euer Wasser? Durchlauferhitzer sind auch nixe gute für
den Stromverbrauch. Wir benutzen dazu eine Wärmepumpe, kommen somit auf
65€ Stromkosten für 55°C warmes Wasser im Jahr. Ein Vorteil ist noch,
dass man mit der kalten Luft im Sommer prima das Haus kühlen kann, und
sich somit ne Klimakiste spart.

Autor: Markus (Gast)
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@uboot-stock: Master/Slave Steckerleisten sind nicht immer geeignet. In
manchen Fällen arbeiten die nicht richtig (hatte ich selber schon) und
wenn der Master ein Gerät ist das häufiger ein-/ausgeschaltet wird
werden die übrigen Geräte auch immer mitgeschaltet. Manchmal ist das
nicht ganz so gesund.

Besser: einfache Steckerleisten mit Schalter (an der Leiste oder am
Stecker, je nachdem wie gut man die Leiste erreichen kann) und einmal
am Tag einschalten, und abends wieder ausschalten.

Noch extremer: Hauptschalter für ein Zimmer, zb neben der Tür. Hatten
wir mal in einer Werkstadt. Mit einem Schalter wurde der gesamte Raum
abgeschaltet. Der Schalter saß aber nicht auf Lichtschalter-Höhe
sondern ziemlich weit oben. Wenn nix im Raum ist was dringend
eingeschaltet bleiben muß eine sehr effektive Methode.

Tip für Neubauer/Renovierer mit zuviel Geld: zwei Stromkreise und
getrennte Steckdosen. Einmal mit permanentem Strom und einmal
abschaltbar. Für jedes Zimmer unterhalb der Abzweigdose einen Schalter
anbringen (wenn man einen zweipoligen Schalter verwendet und Phase und
Nulleiter schaltet hat man gleichzeitig einen guten
Überspannungsschutz)

Autor: Freed 2703 (freed2703)
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Noch extremer: Hauptschalter für ein Zimmer....
-> kann ich nur empfehlen, dann ist auch Schluss mit dem ganzen StandBy
Stromverbrauch.

Autor: Profi (Gast)
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Ja, zum Thema Sparen (allgemein) könnte ich auch noch einen Roman
schreiben.
Damit Geräte bei häufigem Aus- und Einschalten länger leben, empfiehlt
sich ein NTC in der Netzleitung, der den Einschaltstrom verringert
(schont Halbleiter, Cs und Schalter). Das gilt für alle
(Schalt-)Netzteile genauso wie für Glühlampen (bei größeren
Verbrauchern NTC mit Relais überbrücken).
Bei der Gelegenheit gleich noch einen VDR rein für den
Überspannungsschutz.

Das Thema Nachtstrom wurde nur einmal kurz angeschnitten genannt.
WaMa und GeSpü kann man mit Warmwasser speisen und nachts laufen
lassen. Deren Abwasser könnte man zum Vorwärmen des Brauchwassers
nutzen.

Beim Berechnen der Vorteile von Energiesparlampen / -geräten wird
nahezu immer verschwiegen, dass im Winter die Abwärme zur Raumheizung
beiträgt, also nützlich ist.

Früher gab es im Dorf ein Kühlhaus für alle, das entsprechend gut
isoliert eine wesentlich bessere Energieausnutzung hatte.


Man muss die Sache wesentlich globaler angehen. Es muss Blockheizkisten
geben, die gleich mal die mechanische Energie zum Antrieb eines fetten
Kälte-Kompressors bereitstellen. Mit dessen Abwärme wird Wasser
vorgeheizt, das dann mit dem Kühlwasser und danach mit den Abgasen
weitergeheizt wird. Schritt für Schritt, das Siemens'sche
Gegenstromprinzip läßt grüßen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenstrom
Die Kälte wird zuerst in die Gefrierräume, dann in die Kühlräume und
zuletzt in die Klimageräte gespeist.

Solche Aktivitäten lohnen sich eher im größeren Stil.
Das Problem ist, dass die Wirtschaft überhaupt kein Interesse an
solchen Lösungen hat, viel lieber wird von jedem einzelnen angeschöpft,
was geht.
Hier muss sich grundlegend was an der Einstellung ändern.
Spätestens wenn der Liter Heizöl einen Euro kostet, wird es das auch,
daran denkt jeder am besten jetzt schon.

Meines Erachtens ist Energie (zumindest für Großverbraucher) immer noch
viel zu billig. Deshalb wird massiv verschwendet.
Z.B. Bauer hat 300 Stiere im Stall stehen, überall große Lüfter, die
deren Abwärme wegblasen. Keine Spur von Wärmerückgewinnung oder
Biogasverwertung.

Oder Waschsalon: seltenst wird mit einem Wärmetauscher die Energie aus
dem Abwasser entzogen zur Erwärmung des Frischwassers.
Auch beim Waschen birgt das Gegenstromprinzip noch großes
Einsparungspotential:
1. Vorwaschen, 2. Vorwaschen, 1. Hauptwaschen, 2. Hauptwaschen, 8x
Spülen, Spülwasser (samt Wärme und Waschmittel) zum Vorwaschen
verwenden (Kreislauf-waschen).
Die (Waschmittel-)Werbung will uns das Gegenteil weißmachen.

Die Kältefuzzies müssen lernen, ihre Abwärme den Heizungsfritzen
anzubieten. Da ließe sich sehr viel machen, wenn die ein bisschen über
ihren Tellerrand schauen würden.

Es gibt wirklich viel zu tun...   Warten wir's ab :-?

Autor: Markus (Gast)
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Irgendwo haste recht. Aber jeder backt halt am liebsten seine eigenen
Brötchen.

Auch wenn's nicht ganz passt will ich mal den Begriff "Passivhaus"
in die Runde werfen. Da wird der größte Teil der Heizenergie von den
Geräten und von den Menschen im Haus erzeugt. Das Haus ist extrem gut
isoliert und in jedem Raum ist ein Lüftungssystem installiert das die
Luft zu einem Wärmetauscher führt und dort die Frischluft aufwärmt. So
hat man immer frische warme Luft ohne ein Fenster öffnen zu müssen

Autor: Besserwisser (Gast)
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Großen Schalter in den hausflur und beim verlassen des hauses die 5 MW
Standbyleistung einfach ausschalten:-)

Autor: egal (Gast)
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Vor einiger Zeit habe ich im öffentlich rechtlichen Fernsehen einen
Beitrag gesehen der sich mit den Preisen für Strom befaßt hat. Mag sein
das ihr den alle verpasst habt..

Besonders erschüttert hat mich in diesem Beitrag das eine kWh nur rund
2 Cent/kWh von den Kraftwerken kostet.

Da frage ich mich unwillkürlich wo der fette Rest herkommt. Um dem noch
eins drauf zu setzten werden Subventionen vom Bund (für was hab ich
vergessen) erst einmal kassiert und dann ein zweites mal vom Kunden
verlangt.

Klar muß Energie teuer sein. Sonst würde ja keiner sparen auf unserem
Planeten. Aber das ist Abzocke..

Autor: RAM (Gast)
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Na, das ist wie mit den Preisen für Musik-CDs.

Die Herstellung (Pressen, Einlegheftchen & "Jewel"-Case) kostet 50
Cent.
Der Künstler bekommt auch noch mal etwa 50 Cent.

Der geringfügige Rest (15 EUR) landet beim Plattenlabel, beim
Großhändler, Zwischenhändler und Einzelhändler, und natürlich kommt die
Mehrwertsteuer noch drauf ...


Beim Strom ist es dann doch ein bisschen anders, aber nicht wirklich -
hier kommt in erster Linie Geld hinzu, das von den sogenannten
Netzbetreibern verlangt wird. Und, auch nicht zu unterschätzen, die
Miete für den Stromzähler. Und dann noch Steuern (auch die ach so
schreckliche Ökosteuer).

Und so entstehen 18 ct pro kWh.

Autor: uboot-stocki (Gast)
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Moin,

also hier gibt es schon sehr Interessante Beiträge. Allerdings ein
Kommentar: Ich möchte NUR meinen persönlichen Energiebedarf reduzieren
- Global kann und will ich nichts ändern. Ich denke, das globale ergibt
sich von selbst, wenn jeder lokal was für sich macht.

Ich bleibe weiter dran und werde ein paar der Tipps hier ausprobieren.
ICh freue mich über jedes weitere Posting hier und melde mich in ein
paar Tagen wie der Stand ist. Mein Ziel: von 100kWh pro Woche auf 90kWh
pro Woche zu kommen - und das beim gleichen Komfort.

Gruß und nochmals Danke für die Beiträge

Andreas

Autor: holm (Gast)
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@AndreasS:
>> Ich bin z.B. der Ansicht, daß ein Kohlekraftwerk mit deutlich
höherem
>> Wirkungsgrad heizt, als ich es mit irgendwelchen kleinen Öfen
>könnte,
>
>Toll. Nur leider heizt das Kohlekraftwerk nicht da wo du es brauchst,
>sondern irgendwo in der Pampa.

Noch Toller: Bei mir wachsen Holz oder Kohle auch nicht im Ofen nach!

Gruß,

Holm

BTW: schaue Dir mal Deine Energierchnung an wieviel davon nur
auf diese Durchleitungskosten abfällt...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Heizung mit aus Kohle/Öl gewonnenem Strom ist blanker Unsinn. Der
Wirkungsgrad eines Kohlekraftwerks liegt bei ca. 30-40%, und da ist die
Übertragung noch gar nicht mit eingerechnet. Bei direkter Verbrennung
von fossilen Brennstoffen im Haus kommt man auf praktisch 100%. Da
fällt auch der Transportaufwand nicht mehr ins Gewicht. Dass man diese
100% nicht mit einem Kanonenofen von anno dazumal erreicht ist wohl
klar.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Bei direkter Verbrennung von fossilen Brennstoffen im Haus kommt
> man  auf praktisch 100%.

Sofern du die heißen Abgase ins Haus leitest und nicht aus dem
Schornstein pustest.

Autor: Sascha (Gast)
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Moderne Gasheizungsanlagen mit Brennwerkessel haben einen Waermeverlust
von 4%.
Unsere 24 Jahre alte Gasheizung ca. 9%.

11% sind maximal erlaubt.

Autor: Dietmar (Gast)
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>Sofern du die heißen Abgase ins Haus leitest und nicht aus dem
>Schornstein pustest.

Haben auch schon mal welche mit dem Auto probiert.....  die erhalten
jetzt Erdwärme über direkten Körperkontakt :-)

Autor: micha (Gast)
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Stromsparen schön und gut,aber...............

Ich verbrauche als Einzelperson ja nicht soviel.
Und versuche trotzdem,möglichst zu sparen.
Habe daher im letzten Jahr meinen Stromfresser Nr1 am PC,den CRT
Monitor durch einen TFT ersetzt.
Den 20" Sony wollte auch keiner mehr geschenkt haben.
Der fraß 110Watt,der 19" TFT ist mit 40 Watt bei 40% Helligkeit
zufrieden.
Das Ergebniss war,in der Jahresabrechnung der Stadtwerke,hatte ich
ca.100 KW gespart.
Der Jahresverbrauch lag ingesamt bei 1215KWh

Einsparung: -19,86Euro.
Die durfte ich nachbezahlen,bei immer weiter steigenden Strompreisen
kein Wunder.
Und dagegen,ist doch in diesem Abzockerstaat kein Kraut gewachsen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Mit Holz heizen ist sehr umweltfreundlich, weil CO2-Neutral. D.h. wenn
man Holz verbrennt, entsteht maximal soviel CO2, wie der Baum beim
Wachsen "verbraucht" hat.

Man kann mit Holz auch sehr modern und vollautomatisch heizen, nämlich
mit Holz-Pellets. Anstatt einen Öl-Heizkessel und einem Öl-Lagerraum
hat man dann ein Pellets-Lager und einen Pellets-Heizkessel.
Die Pellets werden auch per Tankwagen angeliefert und mit Luft in den
Lagerraum geblasen, und der Pellets-Heizkessel saugt sich die Pellets
per Vakuum aus dem Pelletslager.
Pellets fallen in großen Mengen als Abfallprodukt bei der heimischen
Holzverarbeitung an. D.h. Pellets werden nicht durch die ganze
Bundesrepublick gekarrt, sondern der Wirtschaftskreislauf ist lokal
begrenzt. Somit bleibt das Geld Vorort bei den örtlichen Betrieben im
Landkreis bzw. Bundesland und geht nicht an irgendwelche
Multi-Milliarden-Konzerne ins Ausland.

Die Investitionskosten für eine Pellets-Anlage armotisieren sich bei
den aktuellen Energiepreisen schon in einstelligen Jahren. Und wenn die
Energiepreise (Öl/Gas) noch weiter steigen (was sie zwangsweise tun
werden), ist eine Pelletsanlage bald schon nach weniger als 5 Jahren
günstiger als Öl oder Gas.

Autor: holm (Gast)
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@AndreasS:

Auch wenn Du Deine Meinung schreibts, so ist diese nicht die aller
Leute. Für mich fallen die Transportkosten irgendwie überhaupt nicht
flach, wollte ich mit Holz heizen, müßte ich in den Wald fahren und
Welches schlagen um dieses dann zu zerkleinern und nach Hause zu
fahren.

Wenn ich einen Kohlenkeller habe und das Zeuch ranfahren lasse, bezahle
ich das, genauso wie ich erst einen Dummen finden müßte, der mir die
Kohlen aus dem Keller in den 2. Stock schafft und die Asche wieder
herunter trägt. Alles das ist in Deiner Rechnung nicht enthalten, von
Wartung am Schornstein und Ähnlichem ist ja auch nicht die Rede.

Wenn ich also davon ausgehe, daß ich alle diese Arbeiten nicht selbst
mache, sondern eine Firma oder wen auch immer damit beauftrage und
korrekt inclusive Steuern abrechne, habe ich einen Heizungswirkungsgrad
von nahe 0 Prozent und nicht von praktisch 100%.
Um einen Wirkungsgrad von 100% bei einer Verbrennung zu erhalten,
müßtest Du die Abgase auch noch nahe 0K abkühlen, was Du natürlich dann
mit dem CO2 und den Feststoffen anfängst, müßtest du Dir auch noch
überlegen.

Die Heizung mit Strom wurde mal aus einem vernünftigen Grund gebohren:
Die kraftwerke hatten nachts Überkapazitäten, deswegen gibt es billigen
Nachtstrom für Heizung und Wärmepumpen überhaupt. Es wurde also die
Abnahme dieses Stroms explizit gefördert, daher kann der Wirkungsgrad
über Alles gar nicht so gering sein. Wenn sich das nicht lohnen würde
und das Herunterfahren der Kessel billiger währe, gäbe es keinen
Nachtstrom.

Gruß,

Holm

Autor: Kritiker (Gast)
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Pellets sind zwar CO2-Neutral, aber bei der Verbrennung ein ganz
wunderbarer Feinstaubproduzent. Dagegen ist ein oller Diesel vollkommen
harmlos.

Autor: Kritiker (Gast)
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@holm:

Schon mal darüber nachgedacht, daß man auch mit Gas heizen kann? Es
gibt Gegenden in Deutschland, wo Rohrleitungssysteme existieren, so daß
die Lieferung etc. geklärt ist.

Autor: Thomas (Gast)
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Zum Herstellen von Pellets braucht man auch Energie! Allein die
Trocknung...

Autor: Geniesser (Gast)
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Strom sparen ist nicht schwer, aber ob damit wirklich eine
Kosteneinsparung einher geht ist oft sehr zweifelhaft. Zuviele Aspekte
bleiben meistens unbrücksichtigt und färben die Rechnung schön.

Der TFT Monitor spart Strom wurde gesagt, was auch stimmt, aber sind
damit auch die Kosten geringer?

Ein guter 19" CRT kostet 139 Euro (z.B. Samsung Samtron) in der
Anschaffung. Solche Monitore können durchaus 10 Jahre halten ohne ein
allzu schlechtes Bild zu bekommen.

Ein 19" TFT kostet rund 300 Euro. Ob die Hintergrundbeleuchtung bei
mehrstündigem Betrieb mehr als 5 jahre hält ist dann noch die Frage.

Bei 10-stündigem täglichen Betrieb an 300 Tagen im Jahr fallen bei dem
Röhrenmonitor bei 110 Watt Eigenverbrauch 330 kWh Stromverbrauch für
ein Jahr an. Die kosten dafür belaufen sich bei 16 ct/kWh auf rund 53
Euro jährlich.

Für den TFT bei rund 40 Watt Eigenverbrauch und 120 kWh/Jahr liegen die
Kosten bei 19 Euro.

Damit spart der TFT zwar 34 Euro pro Jahr, er kostet aber auch 160 Euro
mehr in der Anschaffung. Erst nach rund 5 Jahren Betriebsdauer sind die
Kosten etwa gleich. Ab dem 6. Betriebsjahr spart der TFT dann erstmalig
Kosten ein, wenn er solange hält (einen Defekt können natürlich BEIDE
Geräte auch vorher haben, dann ist die Rechnung eh für die Katz'!).

Letzlich ist die Sparerei oft ein einziger Verschiebebahnhof, weil die
Kosten nicht im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Beim TFT werden
viele sagen, "den hätte ich mir sowieso angeschafft, ich möchte doch
ein schönes Bild haben" oder "ich will mir doch keine alte Technik
auf den Schreibtisch stellen". Persönlicher Geschmack ist primer die
Messlatte, dann kommen erst Aspekte wie Stromverbrauch usw.

Autor: micha (Gast)
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@Geniesser

ja,das ich den Strompreis letztlich im Gesamtzusammenhang sehen muß,war
mir auch beim Kauf des Eizo 1910 für 500.-Euro klar.
Da ging es auch primär darum,Platz zu sparen.

Übrigens,was viele ja auch schon machen,momentan schreibe ich am
Notebook
Das braucht,Dell C810,gerade mal 30 Watt plus 7Watt fürs DSL Modem.

Meine normale "Kiste" braucht,wenn alles nötige läuft,133-145 Watt je
nach FP-zugriff.

wie auch immer,positiv finde ich an diesem Thread,das wir mal drüber
geredet haben.
MfG
Micha

Autor: Kritiker (Gast)
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> Solche Monitore können durchaus 10 Jahre halten ohne ein
> allzu schlechtes Bild zu bekommen.

Das ist eine gewagte Aussage, wo doch Röhrenkübel bereits ab Werk ein
unerträglich schlechtes Bild haben ... und grässlich altern, indem sie
noch unschärfer werden und die bereits ab Werk kaum berühmte Konvergenz
und Bildgeometrie erst recht aus dem Ruder laufen.

Es gab mal Röhrenkübel, die in fünf Jahren Dauerbetrieb noch recht
gutmütig alterten, die waren dann von Firmen wie Sony oder Eizo und
kosteten ein Vielfaches von dem, was heutige TFT-Displays kosten.
Ich habe sechs Jahre lang einen 17"-Sony-Monitor benutzt, der neu 2500
DEM (also 1250 EUR) gekostet hat - der war nach sechs Jahren fast noch
genauso gut bzw. schlecht wie zum Zeitpunkt der Anschaffung.
Aber bereits das dürfte eine Ausnahme gewesen sein.
10 Jahre Lebendauer für einen Röhrenmonitor halte ich für vollkommen
realitätsfern.

Der Preisvergleich ist zugunsten der Röhrenkübel hübschgerechnet,
19"-TFT-Displays gibt es bereits für 200 EUR.

Beleg:
http://acom-pc.de/index.php?minsert=mcenter1,artin...

Außerdem kann ein 19"-Röhrenkübel nicht mit einem 19"-TFT-Display
verglichen werden, die sichtbare Diagonale der Röhre beträgt nämlich
nur etwa 17" (Röhrenkübeldiagonalen sind Bruttoangaben).

Ein 17"-TFT-Display gibt es beim gleichen Händler bereits für 150 EUR.

Autor: micha (Gast)
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doch,10 Jahre Lebensdauer für einen Monitor kann ich bestätigen:

Eizo F550IW gekauft 1993 für 2150.-DM.
Hatte nie Probleme,das Bild war immer wie gewohnt.

2003 dann verschenkt an einen Arbeitskollegen,für die Kinder.
Dort läuft der heute noch,aber wohl nicht täglich.

Es ist doch wie bei allem,wer billig kauft,kauft 2 mal.

Autor: Geniesser (Gast)
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Lieber Kritiker,

jetzt hast du dir die Sache selbst "hübschgerechnet". Deine 19" 200
Euro Flachheimer kannst du in die Tonne kloppen! Niemand der nur ein
bisschen Qualität haben möchte kauft so einen Dreck!

Dass alle CRT's heutzutage nix mehr taugen sollen ist ebenso ein
Vorurteil. Samsung kann man ohne bedenken auch heutzutage noch kaufen,
Freunde von mir haben welche und sind hochzufrieden, ich selbst
betreibe mehrere im Dauerbetrieb bei guter Bildqualität. Das mit der
Diagonale stimmt, ist aber auch nichts neues.

Mal einen kleinen Seitenschwenk zum Fußball (weil's gerade so schön
passt, wegen CRT vs. TFT). Als das Englandspiel lief war ich gerade in
einem Ableger vom Mediamarkt auf der Suche nach einer (preiswerten)
Druckerpatrone (übrigens vergebens, gab dort keine Jettec, alles völlig
überteuert). Auf mehreren Dutzend 16:9 Großbildschirmen (Plasma, TFT,
Rückprojektion etc.) sah man die Spieler über das Feld laufen. Die
Gerätschaften allesamt hochpreisig ausgezeichnet aber angeblich zu
"Tiefstreisen "in "Top Qualität" zu bekommen, für Jedermann und
Jedefrau. Dann hab ich mal einen Moment mir die einzelnen Bilder
genauer betrachtet. So ein lausiges, rotzig schlechtes Bild mit
pixeliegen Nachzieheffekten sämtlicher Großbildschirme als Innovation
gegenüber der guten alten Röhre zu bewerben ist der blanke Hohn
technischer Errungenschaften. Keinen müden Cent würde ich für diesen
Müll ausgeben. Jeder 250 Euro Billigfernseher von Grundig, Philips etc.
hat ein besseres Bild als die 1000 bis 3000 Euro
*<b>Schlierenschmeisser</b>*.

Ja, ja, dass liegt alles nur am alten PAL-TV und wenn es HD-TV erstmal
gibt, daaaaaan ist alles Top!? Von wegen! Dann bekommen die Kunden zwar
bessere Bildqualität, dafür werden sie dann mit "Digitaler
Entrechtung" und anderen Unsitten gegängelt.

Womit wir wieder beim Gesamtzusammenhang angekommen sind.

Autor: Geniesser (Gast)
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Verdamm, hab ich's jetzt wieder verkehrt gemacht, etwa so richtig
<b>*Schlierenschmeisser*</b>. :)

Autor: Geniesser (Gast)
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@micha
Die Eizo Monis waren früher die Sahnehäubchen, ebenso die NEC
(Schlitzmaske) und andere. Für einen Philips 17" (Sony-Röhre) hab ich
mal damals über 2k DM bezahlt. Der geht auch heute noch (>10 Jahre
Dauerbetrieb), ist aber matschig und aussortiert. Sicher, die Zeit der
CRT's ist vorbei, obwohl Video Information dort besser ausschaut, da
will man ja nicht jedes Pixel sehen). Langsam rutschen die TFT's in
interessante Preisregionen, aber 500 Euro finde ich noch definitiv
zuviel für die netten Teilchen (kommt Zeit, rutscht Preis :-)).

Autor: micha (Gast)
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@Geniesser

stimmt,da hast Du recht.
die Eizos,auch meiner,hatten immer Probleme mit Moire.
Aber ansonsten,erste Sahne.
Mein 20"Sony hatte ja nee Trinitrontube.
War mit lieber als Lochmaske.
Ja,und weil ich mit Eizo immer zufrieden war,habe ich dann im letzten
Herbst auch Eizo als TFT gekauft.
Gut,es geht auch billiger,zumal auch Eizo die Samsung Panel drinhat.
Aber 5 Jahre Vollgarantie lassen die sich auch bezahlen.
Falls dieser FTF schlapp macht,als eiserne Reserve steht noch ein 17"
Dell(Sony) rum.

Autor: Fragender (Gast)
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[OT] @Geniesser:

Darf ich mal fragen, was Du genießt?

Autor: Geniesser (Gast)
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@Fragender
Hat nichts zu bedeuten, hatte den Namen für den WM2006 Thread gewählt
und fand es in dem Zusammenhang ganz passend (war doch auch ein Genuss
der deutschen Nationalmannschaft zuzuschauen, finde ich jedenfalls :)).

Autor: thkais (Gast)
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@holm

"Auch wenn Du Deine Meinung schreibts, so ist diese nicht die aller
Leute. Für mich fallen die Transportkosten irgendwie überhaupt nicht
flach, wollte ich mit Holz heizen, müßte ich in den Wald fahren und
Welches schlagen um dieses dann zu zerkleinern und nach Hause zu
fahren."

Quark. Ich bestelle den Pellets-LKW, dann habe ich das Zeug genauso im
Keller, wie Heizöl.

"Wenn ich einen Kohlenkeller habe und das Zeuch ranfahren lasse,
bezahle
ich das, genauso wie ich erst einen Dummen finden müßte, der mir die
Kohlen aus dem Keller in den 2. Stock schafft und die Asche wieder
herunter trägt. Alles das ist in Deiner Rechnung nicht enthalten, von
Wartung am Schornstein und Ähnlichem ist ja auch nicht die Rede."

Siehe oben. Öl kommt ja auch nicht von alleine in den Keller. Wartung
bei Holzpellets: 1-2 Mal pro Jahr, genauso oft, wie bei Ölfeuerung.

"... was Du natürlich dann mit dem CO2 und den Feststoffen anfängst,
müßtest du Dir auch noch überlegen."

Aus 8 Tonnen Holz, die wir pro Jahr verfeuern, werden ca. 3-4
Aschekästen voller Asche. Kommt in den Garten, ist ein wunderbarer
Dünger. Das Gewicht schätze ich mal auf ca. 20 kg.



@Kritiker

"Pellets sind zwar CO2-Neutral, aber bei der Verbrennung ein ganz
wunderbarer Feinstaubproduzent. Dagegen ist ein oller Diesel vollkommen
harmlos."

O.K., dann schalten wir aber mal ganz schnell Blumen, Bäume und Gräser
ab. Deren Feinstaub (Pollen) ist auch nicht ohne.


@Thomas

"Zum Herstellen von Pellets braucht man auch Energie! Allein die
Trocknung..."

Pellets werden aus Sägeabfällen hergestellt, die meistens schon
annähernd den richtigen Feuchtigkeitswert haben.

Vor fast fünf Jahren wurden wir belächelt, weil wir uns einen
Pellets-Ofen gekauft haben. Inzwischen ist das Lächeln verschwunden,
wenn unsere Nachbarn die Ölpreise sehen. Die Preise von Holzpellets
sind seit 5 Jahren stabil (sogar um 1 Cent pro kg gesunken). Da ist es
klar, dass nun das "Feinstaub"- und das "Trockungs"-Argument kommen
muss. Irgendetwas muss doch schlecht an diesem Teufelszeug sein.
Zum Transport: Überlegt mal, wieviel 1000km jeder Liter Öl herangekarrt
werden muss.
So, genügend OT.

Autor: Marco S. (masterof)
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@thkais

Was kostet diese Pellets-Heizung in der Anschaffung und was kostet etwa
das Holz dazu??

Autor: Dan (Gast)
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Habe einen 1-Personen Haushalt, alle Standby Geschichten, außer Telefon
immer aus. Nur Kühlschrank an und PC abens 4-5 Stunden + TV. Macht
4-5kWh am Tag.. ca. 25€ im Monat mit Grundgebühr

Autor: Thomas (Gast)
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"Pellets werden aus Sägeabfällen hergestellt, die meistens schon
annähernd den richtigen Feuchtigkeitswert haben."

Es wird bereits jetzt auf "richtiges" Holz zurückgegriffen, da die
Späne nicht reichen. Das Zeug muss man dann häckseln und trocknen.
Da die Dinger jetzt grade gross in Mode sind und überall entsprechende
Heizungen gebaut werden, wird sich die Versorgungslage wohl auch nicht
bessern.

Pellets sind schon eine gute Sache, aber leider reicht es nicht für
alle, zumindest bei ökologisch sinnvoller Produktion. Aber es ist immer
noch besser, als Tagstrom zu verheizen, wo man mit Glück auf einen
Gesamtwirkungsgrad von 20% kommt.

Autor: Geniesser (Gast)
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Den lieben Strom(groß-)konzernen, derer an der Zahl es gerade mal 4 gibt
und auch den Ölmagnaten ist bürgerliche Selbstständigkeit in Sachen
Energieversorgung ein Dorn im Auge. Die vielen Pelletsheizer,
Stromsparer und/oder Selbstenergieversorger schmälern die Bilanzen und
bedeuten Konkurrenz in Bereichen, wo es sonst keine Konkurrenz gibt. Je
mehr Leute sich unabhängig (oder wenigstens weniger abhängig) sich
machen, desto eher hört die Preistreiberei auf. Nicht von zweifelhaften
Meldungen über Schadstoffe neuer Verbrennungstechniken sich verunsichern
lassen (ebenso beim Biodiesel), verbesserte Technik wird die
Kinderkrankheiten mit der Zeit beheben. Sich immer auch fragen, wem
nutzt das Schlechtreden neuer Techniken am meisten. Die beste Anwort
auf Knebelpreise im Energiesektor außer sparen heißt dezentrale
Energieversorgung und wenn es sein muss, auch mit der Rapsölflache am
Tankstutzen direkt vor dem Aldi am Samstagnachmittag.

Autor: Geniesser (Gast)
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Hier nochmal ein ganz guter Link zum Thema Strompreise

http://www.stiftung-warentest.de/online/umwelt_ene...

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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@ Dietmar

Ich kann die 13 Watt Bestätigen, den Trafo habe ich mir auch
angeschaut.
(Schalter eingebaut und es passt wieder :-) )
____________________

Es gibt im Reichelt-Katalog "ECO-Printtransformatoren" zu kaufen, ich
wollte wissen was an den Dingern "ECO" ist ...
[ Da steht folgendes:
Am dem Jahr 2003 SOLLEN die Verluste von Geräten im Standby-Betrieb
kleiner als 0,75 Watt sein.  ... geht man von Einspaarungen von 5TWh
aus.]

... auf alle Fälle haben alle 4 Trafos eine max. Leistung von 1,5
Watt!
D.h. dass die Eco-dinger im Standby-betrieb die Hälfte des maximal
möglichen Stroms ziehen.
Super! Die haben nen Wirungsgrad eines Standard-Trafos und eine
geringere Leistung.


Natürlich hält sich kein Hersteller an dem "Code of Conduct" bei dem
5 TWh Strom (im Jahr?) gespart werden sollen.

lg

Autor: Hoppla Hopp (Gast)
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Für den Computer benutze ich einen Mehrfachschalter von Corad mit 7
einzeln schaltbaren Dosen mit Hauptschalter, hat sich seit 10 Jahren
bewährt. Auch tintenpisser kann man vom netz trennen nachdem sie am
gerät ausgeschaltet wurden. Wird der Drucker nur alle paar tage oder 1x
am tag gebraucht macht sich das auch nicht im tonerverbrauch bemerkbar.
Allerdings lass ich den dann auch an bis ich ins bett gehe,
netztrennung erfolgt dann am abend mit "hauptschalter aus"

Und Kochen:
Da Wärmeerzeugung mit Strom das Dümmste überhaupt ist hab ich auf Gas
aus der Flasche umgestellt, die Kosten waren Überschaubar, 5k gas
kosten 8,50 und reichen im 2-personenhaushalt ca 3 Monate. Dazu kommt:
das essen schmeckt besser, garzeiten sind kürzer und die extrem Heiß
und kurzgegarte Asiatischen Gerichte gelingt auf einmal weil der Wok
richtig warm wird ;)
(Warum verwenden Profiköche sonst gas ?)

Leider ist es aber wirklich so das viele Geräte garnicht dafür
ausgelegt ausgeschaltet zu werden sind weil sämtliche einstellungen die
von den werkseinstellungen abweichen nach einr Netztrennung einfach weg
sind.

Hier kann man nur solcherart reagieren das man soetwas nicht kauft. Auf
die Einsicht der Industrie und Politik zu hoffen ist sinnlos, die
schmieren sich gegenseitig...

Autor: der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
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... und wohnen tust du in nem Camping-Anhänger? ;)
Bei uns um die Ecke ist mal eine Kneipe explodiert, weil der Wirt auch
mit Gas aus Flaschen kochen musste...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> ... und wohnen tust du in nem Camping-Anhänger? ;)
> Bei uns um die Ecke ist mal eine Kneipe explodiert, weil der Wirt
> auch mit Gas aus Flaschen kochen musste...

Ich koche seit 35 Jahren mit Gas aus Flaschen (obwohl ich nicht im
Camping-Anhänger wohne) und bin noch nicht explodiert. Wenn man mit Gas
umgehen kann, dann ist es auch nicht gefährlicher als andere
Energieträger.

...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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@hannes: Hat das einen Vorteil mit Gasflaschen zu kochen, außer dass man
ständig neue holen muss? :-)

Autor: Kritiker (Gast)
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Wenn man nicht in Gegenden wohnt, in denen es Gasversorgungsbetriebe
gibt, die für Gasleitungen sorgen, dann ist das die einzige
Möglichkeit.

Mit Strom kochen ist keine Alternative.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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@Simon: ich koche ja nicht mit Gasflaschen, sondern mit dem Herd. Und
der bezieht sein Gas aus einer Gasflasche. Inzwischen gibt es bei uns
zwar auch eine Gasleitung, aber ich war nicht bereit, den Wucherpreis
der Anschlussgebühr zu bezahlen. Ich verbrauche im Jahr etwa den Inhalt
von zwei 11kg-Flaschen, wobei ich neben den Kochstellen gelegentlich
auch die Backröhre benutze. Den aktuellen Flaschenpreis habe ich im
Moment gar nicht im Kopf, aber ich kann für die gesparte
Anschlussgebühr von (damals) 8000 DM noch viele Jahre Flüssiggas
kaufen.

Ich koche gern mit Gas, die Energiefreisetzung an der Kochstelle
reagiert fast trägheitslos auf die Betätigung des Gasventils. Man muss
also nicht schon 5 Minuten vorher schalten wie bei E-Herden.

Gas hat aber auch seine Nachteile, die Außenseiten der Töpfe
verschmutzen stärker, dafür kann man aber billigere Töpfe nehmen, deren
Böden nicht unbedingt extrem plan sein müssen. Aber auch die Küche
verschmutzt etwas stärker.

Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile, ich möchte Gas nicht
missen. Ich koche schon (im eigenen Haushalt) seit 35 Jahren mit
Flüssiggas, und davor bei meinen Eltern gab es Stadtgas.

Ein weiterer Vorteil von Flaschengas ist die Zahlungsweise. Man kauft
es (und bezahlt es) und danach wird es verbraucht. Es gibt keine
"Schuldenfalle" wie bei "Gas aus dem Rohr", Wasser oder Strom (oder
Telefon), wo man sich gewaltig erschrecken kann, wenn man mal einige
Zeit nicht auf den Zähler geschaut hat und sich die
Verbrauchsgewohnheiten ändern oder ein Defekt vorliegt.

...

Autor: Dietmar (Gast)
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@HanneS:

Ich gönne und wünsche jedem ein wachsames Auge in Wirtschaftlichkeit.

Fürs Kochen veranschlage ich unter 1 KWh pro Tag elektrisch, das macht
20 Ct täglich und ist verkraftbar. Habe auch schon seit vielen Jahren
die selben planen und teuren Töpfe, Kochen nimmt bei mir nicht
Überhand, es gibt sehr viele köstliche Mahlzeiten ohne Energieeinsatz
(Insalata Capricciosa mit Baguette o.ä.), das ist OK. Und nicht
vergessen: In kälteren Monaten trägt die Verlustwärme zur Raumheizung
bei, das gilt auch für gewöhnliche Glühlampen, und das ist bei uns das
halbe Jahr.

Abgesehen von der Annehmlichkeit, gelegentlich zum Gashändler zu gehen:
Wie ist es denn mit den Nebenprodukten von Gas? Hast du da nicht genug
CO2 im Raum (du klingst schon etwas benebelt :-))? Oder, wie ist es mit
der durch die Verbrennung erzeugte Feuchtigkeit? Kein Schimmelpilz in
der Wohnung?

Gruß

Dietmar

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ich koche ebenfalls auf Gas, es gibt weder mit Schimmelpilz noch mit CO2
irgendwelche Probleme. So dicht, daß die CO2-Konzentration beim normalen
Kochen zu groß wird, bekommt man eine normale Wohnung eh nicht. Der
Durchlauferhitzer mit 20kW Heizleistung wäre ein anderes Thema, aber
der hängt an seinem eigenen Abgaskamin. Das mit dem Verschmutzen der
Töpfe von außen ist zumindest hier mit Erdgas kein Problem, die sehen
immer noch aus wie neu. Von innen wie außen.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Hoppla Hopp (Gast)
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Ich kenne es von Kindheit an nicht anders als mit Gas zu kochen.
Als dann nach der komplettsanierung der "Fortschritt" zwangsweise mit
E-Herd einzog weil die gesamte Gasinstallation rausgerissen wurde hatte
ich dann das "Vergnügen" mit Strom zu kochen. das hab ich genau 1
jahr ausgehalten, dann hab ich mir wieder Gaskocher angeschafft.
Ganz abgesehen vom überschaubaren Preis kocht es sich einfach viel
besser.
Es gibt ein paar grundlegende Sicherheitsvorschriften und
Verhaltensregeln die man beachten muss (die mir wiegesagt von Kind an
eingebleut wurden), dann ist gas genauso sicher wie strom, nur
effektiver.
Es sollte ja allgemein bekannt sein, das die Wärmeerzeugung aus Strom
die ökologisch unsinnigste version ist,Angefangen vom erbärmlichen
wirkungsgrad der großkraftwerke bis hin zu Übertragungsverlusten.
Jedes Kleine Blockheitzkraftwerk mit Wärmekopplung ist da effizienter.

Kleine possen am rande: unsere Stadt hat blockheitzkraftwerke aufgebaut
 und sah sich dann auf einmal klagen von vattenfall ausgestzt die auf
ihr monopol zur energieerzeugung und Lieferung bestanden....
Ein Häuslebauer hat eine hochmodernes Blockheitzkraftwerk eingebaut.Ihm
sollte die Betriebserlaubnis verweigert werden weil (man höre!) die
abgase nicht warm genug seien und einige Messungen nicht durchgeführt
werden konnten weil die zu messenden schadstoffe konstruktionsbedingt
nicht anfallen....
Unter dem aspekt muss man sehen, wenn moderne und dezentrale
enegieversorgung schlechtgeredet wird! das ist nur Lobbyarbeit der
Monopolisten und gallopierende Dummheit von Prüfern, Behörden und
Beamten.Das führt teilweise dazu, das man das Geld, das man durch
energiesparen einspart diesen Idioten durch gerichts-und anwaltskosten
wieder hinterherwerfen muss. Diese ach so ökologische regierung
unterstützt diesen wahnsinn noch.

Gruss

Autor: der inoffizielle WM-Rahul (Gast)
Datum:

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Ich hoffe, ich bin mit meinem "wohnst im Camping-Wagen" niemandem zu
nahe getreten.
Ich hätte nicht gedacht, dass noch soviele mit Gas kochen.
Mein letztes Zusammentreffen mit einem Gasherd ist knap 30 Jahre her,
und sonst kennt die breite Masse (zu der ich mich dann auch zähle),
Gaskocher eher aus dem Camping-Bereich als aus der Küche.
Momentan "koche" ich aber eher mit Kohle als mit Strom...
Zum Thema Vattenfall: Was erwartet man von einem
BWLer-/Juristen-geführten Laden anderes, als so ein Verhalten?
Natürlich wird man verklagt, wenn man mit deren Produkten nichts mehr
zutun haben will. Da könnte ja jeder kommen...

Autor: Dietmar (Gast)
Datum:

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Ideen hätte ich auch genug. Und wenn einem die Lobbyisten nicht auf den
Kopf steigen, dann tut es wenigstens mein Vermieter (keine Änderung am
Wohnraum, etc.).

Also, erst mal nur Schadensbegrenzung, und alles mit bestmöglichem
gesunden Menschenverstand nutzen.

Hab im Keller noch eine alte Zeitschrift von 1986 liegen (PM-Magazin,
gibts schon lange nicht mehr), in der ein Blockkraftwerk vorgestellt
wurde, damals noch sehr einfach mit einem ausrangierten Renault
R4-Motor, abgasentgiftet, der sollte noch ein paar Jahrzehnte halten,
mit Stromerzeugung und sogar Abgaswärmenutzung, und Schallisolierung.
Dazu auch Tips, wie eine Hausgemeinschaft das rechtlich durchsetzen
kann. Nun ja, das wird wohl heute nicht gerade einfacher.

Und auch von der Ultraschallwaschmaschine, die ohne Waschmittel
umweltfreundlich und zudem sauberer und schonender wäscht, hab ich nie
wieder was gehört.

Gruß

Dietmar

Autor: Jochen (Gast)
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@Hoppla Hopp:

> Für den Computer benutze ich einen Mehrfachschalter
> von Corad mit 7 einzeln schaltbaren Dosen mit Hauptschalter

So ein Ding suche ich schon ewig, 1x für PC und Zubehör, 1x für TV und
Zubehör. Gefunden hab ich aber nur 5fach einzeln schaltbar und ohne
Hauptschalter, beim großen C bzw. großen E für ca 35,- inkl. Versand.
Und bei solchen Preisen rechnet sich dass doch nie, denn sparen kann
ich ja nur noch den Standby der Zusatzgeräte während der Nutzung des
"Hauptgerätes". In der übrigen Zeit ist alles per 1fach schaltbarer
Steckdosenleiste aus. Hab ich da nen Denkfehler? Gibts noch günstigere
Alternativen?

Gruß

Autor: Hoppla Hopp (Gast)
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Hier ist die Bequemlichkeit wieder im Vordergrund: Die Kiste hat
Tipptasten, das bedeutet, war der Hauptschalter aus und wird dann
wieder angeschaltet sind alle Verbraucher aus, Hab ich den Drucker
abends gebraucht schalt ich den also morgend nicht automatisch wieder
an sondern erst wenn ich den wirklich brauche. Genau wie Fotodrucker,
Scanner und ähnliche Geräte die ich alle Tage oder Wochen mal brauche.
Weiterhin passt das Ding wunderbar unter den Monitor und der Kabelsalat
hängt nicht auf dem Tisch rum.
Energiesparen ist in dem Fall nur der angenehme Nebeneffekt. Ich wollte
so ein Ding haben, also hab ich nicht so eine einfache Mehrfachsteckdose
gekauft die immer alle Verbraucher sofort wieder einschaltet sonderen
den Kasten, der wirklich jedes gerät einzeln schaltet.

Hoppla

Autor: Profi (Gast)
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Dietmar:
"Und auch von der Ultraschallwaschmaschine, die ohne Waschmittel
umweltfreundlich und zudem sauberer und schonender wäscht, hab ich nie
wieder was gehört."

Das ist ein trauriges Kapitel.
In 94239 Gotteszell gab es die Firma Ultrakust (jetzt Bartec), die eine
solche Ultraschallwaschmaschine bauten. So weit ich weiß, hat Henkel
(wer sonst) das Patent gekauft und der Schublade verschwinden lassen.

Zum Thema Feuchtigkeit:
Stoßlüften (alle 2-3 Stunden 2 Minuten alle Türen und Fenster voll auf)
ist neben einem Gegenstrom-Wärmetauscher (Abluft wärmt Frischluft) das
einzig richtige.

Zum Thema Stromverbrauch messen:
Es genügt nicht, den Strom mit einem Multimeter zu messen. Im Haushalt
(Kleinverbraucher) wird nur die Wirkarbeit gezählt. Blindleistung
(cosinus phi) und PowerFaktor (Oberwellengehalt) werden pauschal
hochgerechnet.
Nichtohmische Verbraucher (induktive wie unkompensierte
Entladungslampen und Motoren  und  nichtsinusförmige wie Dimmer,
Schaltnetzteile und Frequenzumrichter ohne PFC  und  Verbraucher mit
kleinem Stromflusswinkel) sind den EVUs übrigens große Dornen im Auge,
denn sie verursachen immense Verluste in den Generatoren, Leitungen und
Transformatoren. Deshalb wird in der Industrie zumindest Blindleistung
getrennt berechnet.

Autor: Ontje (Gast)
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Nochmal zu den Energiesparlampen. Fand die Sache mit dem Einschaltstrom
interessant und habe folgendes bei wikipedia gefunden:

> "Ein weit verbreitetes Vorurteil ist eindeutig falsch:
Energiesparlampen verbrauchen beim Start nicht übermäßig viel Energie,
der Mehrverbrauch ist praktisch nicht messbar und fällt in Geld
bewertet überhaupt nicht ins Gewicht."

Im Netz gibt es div. Meinungen. Hat jemanden mal Daten zur Hand (am
besten real gemessene) die Zeigen ab welcher Einschaltdauer die
Energieersparnis der ESL trotz Einschaltenergie gegenüber der
herkömmlichen Birne greift oder ist das tatsächlich nur ein Gerücht?
Das eine ESL ein bischen braucht bis sie die volle Helligkeit hat stört
mich gar nicht, finde es Nachts soger recht angenehm, blendet einen dann
nicht so stark, wenn die Augen noch an Dunkelheit gewöhnt sind.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Was Du an die Strommafia zahlst, ist ganz grob ausgedrückt Strom*Zeit
(cos phi mal vernachlässigt).

D.h. selbst wenn die Energiesparlampe in den ersten 20 Sekunden doppelt
so viel Strom zieht, entspricht das ja nur einer "effektiven
Leuchtdauerverlängerung" um eben 20 Sekunden.

Nun aber der springende Punkt: Selbst wenn die Energiesparlampe in den
ersten Sekunden mehr Strom benötigt, dürfte dieser Stromverbrauch noch
immer geringer als bei einer herkömmlichen Glühlampe sein.

Autor: Dietmar (Gast)
Datum:

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@Ontje, Unbekannter:

Anfang 1970 wurde über die Medien verbreitet, daß das Einschalten einer
ganz gewöhnlichen Glühbirne den gleichen Energieverbrauch hat wie eine
halbe Stunde Brenndauer der selben.

Beteiligt war auch eine Samstagsabendsendung mit hoher Einschaltquote,
wobei die Einschaltquote damals auch schon mal im E-Werk gemessen
wurde, nachdem alle Zuschauer aufgefordert wurden, möglichst viele el.
Verbraucher einzuschalten.

Einige Verwandte und Bekannte schalteten damals nie mehr das Licht aus,
wenn sie einen Raum wieder verließen, und versuchten sogar eifrig, mich
zu belehren. Es war sehr hartnäckig und hat lange gebraucht, diese
Menschen wieder auf gesunden Menschenverstand zu bringen.

Gruß

Dietmar

Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum:

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Ob da die Strom-Mafia dahinter stand?

...

Autor: Dietmar (Gast)
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Welche Mafia?

Bei mir kommt der Strom nach wie vor aus der Steckdose :-)

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Ich würd gern mal wissen was es mit der PowerFactor-Korektur auf sich
hat.
Was ich immer wieder höre: "Die Schaltnetzteile ohne PFC verursachen
in den Leitungen und Trafos Verluste ... also schlecht für's Kraftwerk
?"

- Auf meinem ATX PC-Netzteil steht "passives PFC" , das macht mich
neuguerig! (Ich mach das so dass ich den Stecker ziehe und die
Kondensatoren Erde und kurzschließe ... nicht dass besorgte Ratschläge
kommen :-) )
- Als ich es offen hatte sah ich zuerst die große schweere Spule, die
am Gehäuse befestigt wurde. Ansonsten fand ich keinen Unterschied zu
normalen ATX-SNT's !
- Was bewirkt nun diese Spule ?
Sie befindet sich im Entsörteil des SNT's und ist noch vor dem
Gleichrichter.

Ich denke dass sie "nur" Entstöraufgaben hat, es wird ja quasi die
Eingangsspannung geglättet.

----------------------------------------------------------------------

@ Dietmar

Meine Mutter sagt auch dass ne Glühbirne beim einschalten übelst viel
Strom zieht, jetzt weiß ich woher sie das hat. (Klar zieht sie mehr,
ganz kurz ... das kann man aber auch testen indem man auf das Rädchen
am Stromzähler schaut und nur dieses Rädchen ist entscheidend. Probiert
es doch mal aus. )

----------------
Was mich interessiert: Zieht eine Leuchtstofflampe beim einschalten /
zünden wirklich so viel Strom, wie für 12 minuten Betrieb ?

-Mein Elektronisches Vorschaltgerät von Siemens lässt die lampe
innerhalb einer sekunde angehen.
-Die Lampe hat eine Leistung von 58 Watt.

Folgende Überlegung:
12*60sek. = 720 sekunden
720*58 = 41760 Watt Leistungsaufnahme in der einen Sekunde!

Selbst wenn der Zündtravo alt ist und die Leuchtstofflampe erst mit ein
paar mal blinken an bekommt, innerhalb von 5 sekunden sind das 8352 Watt
Leistundsaufmahme in dem 5 Sekündigen Startvorgang.
---------------

Ich probier das heute mal ... das Stromzählerrädchen lügt nicht.


lg

Autor: Wegstabenverbuchsler (Gast)
Datum:

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"innerhalb von 5 sekunden sind das 8352 Watt Leistundsaufmahme in dem 5
Sekündigen Startvorgang."

Wow, 8 KW für einmal Lampe einschalten

Und "das Stromzählerrädchen lügt nicht", nein es fliegt mit ca.
40.000 Umdrehungen aus dem Stromzähler in die Stratosphäre .....

Autor: elektrofuzzi (Gast)
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@ atmega8 atmega8 (atmega8)



> Selbst wenn der Zündtravo alt ist und die Leuchtstofflampe erst mit
ein
paar mal blinken an bekommt, innerhalb von 5 sekunden sind das 8352
Watt
Leistundsaufmahme in dem 5 Sekündigen Startvorgang.
---------------

Ich probier das heute mal ... das Stromzählerrädchen lügt nicht.


könnte mir vorstellen daß das stromzählerrädchen das sicher nicht
merkt.

Autor: Geniesser (Gast)
Datum:

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>"innerhalb von 5 sekunden sind das 8352 Watt Leistundsaufmahme in dem
5
>Sekündigen Startvorgang."

>Wow, 8 KW für einmal Lampe einschalten

>Und "das Stromzählerrädchen lügt nicht", nein es fliegt mit ca.
>40.000 Umdrehungen aus dem Stromzähler in die Stratosphäre .....

.. und falls es nicht wegfliegen sollte, dann bekommt es ein solches
Drehmoment, dass sämtliche Zacken der Zahnrädchen sofort weggeschert
werden und man nie wieder Geld ans EVU zu zahlen hat ..

Ts,ts, Sachen gibt's :-)))

Autor: Marco S. (masterof)
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Zitat:
Was mich interessiert: Zieht eine Leuchtstofflampe beim einschalten /
zünden wirklich so viel Strom, wie für 12 minuten Betrieb ?

-Mein Elektronisches Vorschaltgerät von Siemens lässt die lampe
innerhalb einer sekunde angehen.
-Die Lampe hat eine Leistung von 58 Watt.

Folgende Überlegung:
12*60sek. = 720 sekunden
720*58 = 41760 Watt Leistungsaufnahme in der einen Sekunde!
Zitatende

Das wären dann 181.56 Ampere in einer Sekunde. Da müstest du bei jedem
mal Leuchstofflampe einschalten deine Leitungsschutzschalter wieder
reinmachen. Wenn die in den Produktionhallen größerer Firmen morgens
das Licht einschalten müssten die dann jeden mörgen die
NH-Sicherungen(Panzersicherungen) überbrücken, das sie das Licht an
bekommen.

Autor: Dietmar (Gast)
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@atmega8:

PFC = Blindleistungskompensation.

Einfach, in Worten erklärt:

Blindleistung nicht rein ohmscher Verbraucher belastet in der Tat die
Leitungen durch zusätzlichen Blindstrom. In den Leitungen fließt damit
der Scheinstrom, die Wurzel aus den Quadraten von Wirkstrom und
Blindstrom, also "immer" größer als der Wirkstrom, sorgt im
Leitungsnetz für unnötige Verluste, womit der Netzbetreiber veranlaßt
ist, unnötig viel Material einzusetzen (Leitungsquerschnitt, Größe von
Transformatoren, etc.).

Zur Kompensation schaltet man Kondensatorblöcke mit gleicher
Blindleistung, aber entgegengesetztem Phasenwinkel, an Ort und Stelle
parallel zum in der Regel induktiven Verbraucher, womit der
Verlustwinkel aufgehoben wird. Damit wird der große Scheinstrom für das
Leitungsnetz zum kleineren Wirkstrom und damit kleineren Verlusten.

>Was mich interessiert: Zieht eine Leuchtstofflampe beim >einschalten /
zünden wirklich so viel Strom, wie für 12
>minuten Betrieb ?

>41760 Watt Leistungsaufnahme in der einen Sekunde!

Das scheint mir der gleiche Unfug zu sein wie auch damals schon bei der
Glühlampe.

Von Natur aus ist der Strom im noch kalten Gas geringer als im Betrieb,
da die Stoßionisation, und damit der Strom, etwas Erwärmung braucht, um
erst richtig in Gang zu kommen. Das sieht man daran, daß die noch kalte
Lampe recht dunkel ist und die volle Helligkeit erst nach ein paar
Minuten erreicht.

Wenn da ein erhöhter Strom entsteht, dann höchstens durch die
Steuerelektronik, was ich mir nicht so recht vorstellen kann.

Bin aber mal neugierig auf die Testergebnisse.


Gruß

Dietmar

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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"Zur Kompensation schaltet man Kondensatorblöcke mit gleicher
Blindleistung, aber entgegengesetztem Phasenwinkel, an Ort und Stelle
parallel zum in der Regel induktiven Verbraucher, womit der
Verlustwinkel aufgehoben wird. Damit wird der große Scheinstrom für
das
Leitungsnetz zum kleineren Wirkstrom und damit kleineren Verlusten."

Nur, dass es im PC-Netzteil eine Induktivität ist, die kompensiert, da
es eine kapazitive Last darstellt (Glättungskondensatoren auf der
Hochspannungsseite). Passives PFC ist also nur ne Drossel.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> da
> es eine kapazitive Last darstellt (Glättungskondensatoren auf der
> Hochspannungsseite).

Es fällt mir schwer, einen Kondensator hinter einem Gleichrichter als
"kapazitive Last" (im Sinne von Kondensator im Wechselstromkreis) zu
akzeptieren.

Kann es nicht eher sein, dass die Induktivität die impulsartige
Belastung des Netzes (bedingt durch Stromflusswinkel) etwas dämpfen
soll?

...

Autor: Hans Jelt (step_up_mosfet)
Datum:

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@ ...HanneS... Lux

Wie ich das auf dem Handgemalten g Schaltplan sehe ist da ein großer
Kondensator und weiter im Wechselstromteil ein Filter, der beide
leitungen über einem Kern koppelt.
Zusätzlich existiert noch eine einzelne Spule mit Kern (die PFC),
welche wie du sagtest den Stromfluss begrenzt.

Für mich ist diese PFC nur eine zusätzliche Entstörmaßnahme, wenn ich
mir die Leistungsregulierung von einer Bohrmaschiene oder von einem
230V Halogendimmer anschaue sehe ich dort immer Triacs.
Wenn man sich jetzt den Stromfluss von denen anschaut müsste das Netz
dadurch noch viel stärker belastet werden. Ich habe in noch keiner noch
so großen Bohrmaschiene eine Entstörspule gesehen.

Irgendwas ist da komisch!
Da will vielleicht jemand etwas Geld machen.
Wie mit der H5N1-Grippe, die Politiker wurden sofort von
Chemieunternehmen aufgeklärt, man braucht tonnen weise Medikamente.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Das Entstörteil ist in seiner Induktivität so niedrig,
dass bei 50Hz nur der ohmsche Widerstand der Drossel zum Tragen kommt.
Das Ding soll schliesslich nur im PC/NT erzeugte Störungen vom
Stromnetz fernhalten, damit der Nachbar beim Betrieb des Gerätes noch
Radio hören kann.
Schaltnetzteile erzeugen in der Tat eine heftige Blindleistung, da der
Elko faktisch über dem Gleichrichter wechselspannungsmässig
angeschlossen ist. Der Punkt hier: die Brummspannung. Wir haben es hier
mit ständigen Lade/Entladevorgängen zu tun, die sich immer stärker auf
das Stromnetz auswirken, je höher die Last ist. Würde man beides,
aufgenommenen Strom und anliegende Spannung auf einem
2-Kanal-Oszilloskop ansehen, so wäre sofort ersichtlich, dass bei einem
primär getaktetem Schaltnetzteil der Strom immer der Spannung voreilt.
Die fette Drossel kompensiert das, in dem der Stromfluss um den
gleichen Betrag verzögert wird. Da eine feste Drossel immer ein
Kompromiss ist, haben teure Netzteile eine aktive Korrektur drin, die
sich auf den aktuellen Lastzustand einstellt. Und warum überhaupt diese
Korrektur? Weil durch diese entstehende Blindleistung das Stromnetz
deutlich stärker belastet wird, als es eigentlich notwendig wäre. Und
auch diese Blindleistung muss im Kraftwerk erst erzeugt werden. Goodbye
Wirkungsgrad. Ist also keine 'Snake-Oil'-Aktion, wie mit den
Grippepillen.


Gruss
Jadeclaw.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Nachklapp: Kollektormotoren verhalten sich bauartbedingt anders, wenn
sie im Reihenschluß an Wechselstrom angeschlossen werden.
Die Induktivität ist auch niedriger als z.B. so eine PFC-Drossel. Ob
eine separate PFC notwendig ist, ergibt sich einzig daraus, ob der
Mindestwert des cosphi eingehalten wird, vorgeschrieben ist IIRC
minimal 0.8, das sollte mit einem Kollektormotor eigentlich kein
Problem sein. Entstörglieder sollten in der Bohrmaschine auf jeden Fall
drin sein, sonst ist das Teil ein Fall für die Bundesnetzagentur -
Stichwort: Funkstörungen.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Profi (Gast)
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Moooooment mal, jetzt wird es wieder sehr (elektro-)technisch und ich
setze die Diskussion um PFC, Blindleistung, Scheinleistung etc. wegen
der breiteren Leserschaft in folgendem (on-Topic-)Thread fort:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-390282.html

Autor: johnny.m (Gast)
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Da der neue Thread von 'Profi' sich ja hauptsächlich auf die
Leistungsfaktorgeschichte bezieht, hier im Originalthread noch mal was
zu den Gerüchten über Kompaktleuchtstofflampen (oder auch
'Energiesparlampen', wie sie meist genannt werden): Eine
Kompaktleuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät benötigt
während des Vorheizens der Wendel ungefähr den 2- bis 3-fachen Strom
wie im Leuchtbetrieb. Da der Vorheizvorgang nicht mehr als einige
wenige Sekunden in Anspruch nimmt (außer bei einer defekten Lampe) kann
man sich den Energieverbrauch ausrechnen und wird schnell feststellen,
dass das völlig unbedeutend ist.

Beim Lesen der letzten Postings zu diesem Thema ist mir auch immer
wieder aufgefallen, dass anscheinend Leistung und Energie immer wieder
durcheinandergebracht werden. Noch mal: Energie = Leistung * Zeit! Die
Leistung wird in Watt (W, SI-Einheit) bzw. kW angegeben, die Energie
(oder Arbeit) in Ws (Wattsekunden, SI-Einheit) bzw. in diesem
Zusammenhang eher in kWh, also Kilowattstunden. Verbrauchen kann man
nur Energie. Leistung kann man nur brauchen (also ohne 'ver')! 8kW
(um ein Beispiel von oben aufzugreifen) sind je nach Kontext ne Menge
Leistung, aber wenn die nur für eine Sekunde benötigt werden, sind das
grad 0,002 (!) kWh, also eine fünfhundertstel Kilowattstunde.

Autor: Profi (Gast)
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@johnny.m
da kann ich Dir nur zustimmen.
Jedoch ist es so, dass jeder Kaltstart die Lebensdauer jeder Lampe
verkürzt. Dass diese Verkürzung etwa soviel kostet wie der Strom für 10
Minuten Brenndauer, könnte ich mir vorstellen, vermutlich ist es
weniger.
Für Glühlampen ändert sich das schlagartig, wenn man den Einschaltstrom
z.B. mit NTC oder mit einem Dimmer begrenzt. Damit verkürzt ein
Kaltstart die Lebensdauer kaum.
Laut Osram-Werbung halten die guten Dulux problemlos 10000 Starts und
12000 Stunden Brenndauer.

Autor: johnny.m (Gast)
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@Profi:
Richtig, aber der Lebensdaueraspekt war ja eigentlich nicht das Thema.
Bei Lampen, die häufige Ein-Ausschaltzyklen haben (z.B. Verkehrsampeln,
speziell Blinklampen), muss man zwangsweise solche Vorkehrungen zur
Einschaltstrombegrenzung treffen, damit nicht immer jemand daneben
stehen muss, um alle paar Stunden die Leuchtmittel zu wechseln...

Mir ging es nur darum, nochmal drauf hinzuweisen (anscheinend kann man
das nicht oft genug tun), dass Leistung und Energie längst nicht das
selbe sind. Wie oft liest man in der Zeitung Sachen wie 'Die neue
Windkraftanlage liefert XXX Kilowatt pro Jahr' oder ähnliches... Oder
eben die alte Geschichte mit der Energie von Blitzen (verdammt viel
Leistung, aber nur für ein paar Millisekunden -> vergleichsweise wenig
Energie [OK, es ist immer noch ne Menge, aber nicht so viel wie viele
denken...])

Autor: da_user (Gast)
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Bei großen Dimmern (ich rede jetz von denen die bei VA's
-Veranstaltungen - eingesetzt werden), kann man einen "preheat" (ich
hoff des heißt wirklich so) einstellen. Da wird die Lampe dann quasie
auf einen eingestellten Wert (z.b. 5%) gedimmt.
Dadurch werden die Lampen beim hochfahren dann nicht so "geschockt"

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Das "Vorheizen" oft geschalteter Glühlampen (z.B. Lichtorgel) war
eigentlich schon immer üblich.

...

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Wo wir grad bei Glühbirnen sind:
Meine gehen irgendwie ständig kaputt (Reflektor-Lampen, 60W). Teilweise
fliegt das Glas aus der Fassung, oder die Lötstelle an der Seite geht
ab, einmal rieselten sogar Funken von der Lampe. Werden die Birnen
schlechter? Früher gabs das zwar auch, aber nicht so oft.....

Wie kann man Lampen schonender einschalten? (NTC in der Unterputzdose
ist keine gute Idee denke ich mal).

Kersten

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Meine gehen irgendwie ständig kaputt

Hört sich nach billigen Lampen an.

Ich habe es auch mal mit Halogen-Glühlampen von Reichelt probiert.
Waren schön billig...

Naja, allerdings ist fast jeder dritte Woche eine von diesen Dingern
irgendwie explodiert.

Seit dem bin ich geheilt. Soll den Billigmist kaufen wer will, ich
nicht mehr. Seitdem kaufe ich nur noch Osram beim örtlichen
Lampen-Fritzen. Sind zwar irgendwie drei bis viemal so teuer, halten
aber mehr als zehnmal so lange wie der Schrott von Reichelt.

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Ich hab hier 2 defekte Birnen liegen, beide letzte Woche durchgeknallt.
Beide Osram, made in France. Eine große und eine kleine Reflektorlampe
(concentra, spot). Hab schon die Spannung auf den Steckdosen gemessen,
da hat sich auch nichts verändert. Verstehe ich nicht.

Autor: Profi (Gast)
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Klingt eindeutig nach Überhitzung, Kühlschlitze oder Löcher bohren, die
60 Watt müssen ja irgenwo hin. Am besten: offene Fassung oder
'Kamin'.

Wo Du Deinen NTC hinbauen kannst ... woher sollen wir das wissen?
In einer Dose, warum nicht, wenn genug Platz ist. Dann halt 10 .. 47
Ohm nehmen.
Anschlussdrähte lang lassen, ich wendle sie immer auf.

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Hi!
Naja, ich dachte da der NTC heiß wird, hat er eher nichts in einer Dose
zu suchen. Habe keine Erfahrung damit, aber das Thema interessiert
mich.

Die Lampe ist tatsächlich 'ziemlich geschlossen'. Eventuell würden
die kleineren Reflektorlampen + Löcher länger halten. Danke für den
Tip!
Kersten

Autor: nemon (Gast)
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noch etwas zum thema stromverbrauch, bzw. laufende kosten eines
computers bzw. anderer verbraucher.

bedenkt bei euren überlegungen auch, dass der stromverbrauch eine
gewisse summe an geld EINSPART! wat? wie denn das? im winter wird
weniger geheizt. beispiel: in meinem zimmer (19m², niedrigenergiehaus,
2000 gebaut) steht ein pc mit 2 crts (einen tausche ich demnächt gegen
einen tft), der unter vollast bischen über 300w abgibt. damit kann ich
den ganzen winter lang heizen. die heizung habe ich nur gebraucht, wenn
ich den tag nicht da war, damit das zimmer schneller warm wurde. der pc
kann problemlos eine angenehme temperatur von mindestens 22°c halten.
zwar ist es teurer, mit strom zu heizen, als mit einer gasheizung, aber
könnt ihr mit einer heizung surfen, musik hören, programmieren oder
sonstwas? wohl kaum. somit ist im winter (oder allgemein, wenn geheizt
wird) der pc als heizung durchaus tauglich, die zusatzkosten durch das
elektroheizen werden durch den mehrwert des pcs zumindest teilweise
egalisiert. im sommer kann natürlich ggf. eine klimaanlage durch den
betrieb des pcs mehr kosten verursachen, vermutlich ist dies aber recht
selten der fall.

Autor: Marcel (Gast)
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Hallo erstma,

mit Energiesparlampen kannste schon viel anfangen, raten würde ich dir
aber, stell auf LED-Lampeneinsätze um. Die benötigen pro Stück etwa 2 -
3 Watt und bekommst sie für fast alle Fassungen. Hab ich bei mir auch
gemacht. Zwar muss man sich erst an das Licht gewöhnen,
aber dank orangener Farbe ging das relativ schnell. Allerdings darfst
du dich nicht durch die Anschaffungskosten abschrecken lassen. Ich hab
für mein komplettes Haus etwa 200 Euro gelöhnt, was ich aber in etwa 2
Jahren wieder rein habe.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ähem? Orangenes Licht? Etwa wie bei Natriumdampflampen?
So orange, wie die Überschriftsbalken hier im Forum etwa?
Also das möchte ich mir in Wohnzimmer oder Küche nicht antun.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Kersten Decker (unbenannt-editor)
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Die LED-Lampen würden mich auch interessieren, aber der Preis....und so
hell kommen die mir nicht vor, oder täusche ich mich?
Einige von denen werden auch recht warm und man sieht in den Märkten
auch manchmal welche mit defekten LEDs.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Der Wirkungsgrad ist bei den kaufbaren LED-Teilen nicht so berühmt, ist
nicht viel besser als bei Glühlampen. Das mit der Helligkeit
relativiert sich sehr schnell, wenn man das Licht über einen Diffusor
auf eine größere Fläche verteilt. Der hohe Helligkeitseindruck entsteht
nur, weil das Licht stark gebündelt ist.
Ein Link:
http://www.otherpower.com/otherpower_lighting.html

Mein Rat: Nimm Leuchtstofflampen für Normalbeleuchtung und ersetze
Kleinglühlampen (Nachtlicht, Notlicht, Taschenlampen, etc.) durch
LEDs.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Unbekannter (Gast)
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LEDs haben etwa die gleiche Lichtausbeute wie Halogenlampen. Die
Anpreisungen in diversen Katalogen wie toll und effizient LEDs doch
wären, sind totale Kundenverarsche.

Wer LEDs kauft, kauft auch 15.000 Watt P.M.P.O Lautsprechersysteme...

Autor: konzernkritiker (Gast)
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kein wunder dass dich die Stromkosten auffressen , lies mal hier nach

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,3995867,00.html

alte Leitungen schon lange bezahlt , alte Stromzähler schon lange 
bezahlt werden lauf Bericht den Kunden in Rechnung gestellt als wären 
sie neu und damit verdienen sich diese Drecksäcke dumm und dusselig und 
wem haben wir das alles zu verdanken (ebanfalls laut Bericht)?

 dem ehemaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der übrigens jetzt 
für die Energiewirtschaft arbeitet

EU hilf , schwing die große keule und zerschlage diese Monopolisten!!!

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> LEDs haben etwa die gleiche Lichtausbeute wie Halogenlampen.

Halten halt nur sehr viel länger...

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> dem ehemaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der übrigens
> jetzt für die Energiewirtschaft arbeitet

Genau, und alle wählen brav weiterhin SPD und CDU.

Autor: Aufreger (Gast)
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>> dem ehemaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der übrigens
>> jetzt für die Energiewirtschaft arbeitet

>Genau, und alle wählen brav weiterhin SPD und CDU.

Alle? Alle wären 100 Prozent der Wahlberechtigten, wieviele davon sind 
CDU und SPD Wähler? 98 Prozent? Oder sind es doch etwas weniger :)

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Ich habe in unserer Wohnung mal möglichst viele Geräte im Standby 
duchgemessen und die Unterschiede sind doch bemerkenswert:
Stereoanlage A: 18-19 W (war als Ersatz für D gedacht)
Stereoanlage B: 16-19 W
Stereoanlage C: 6W
Stereoanlage D: 3W (CD Spieler defekt)
Stereoanlage E: 0W, ja die geht in dem Modus per Fernbedienung an.

Unnötig negativ vielen mir vorallem zwei Geräte auf:
Eine dimmbare Stehlampe mit 6W, das sind alleine 0,8 Euro pro Monat.
Die Waschmaschine im ausgeschaltetem Zustand mit 7W.
Zum Verbleich: Ein Videorekorder kam mit 5W aus.

Von diversen Tischlampen mit Netzteil und der Mikrowelle war ich positiv 
überracht, hier ließ sich nichts messen.

Nebenbei haben wir hier 4 PCs (drei mit ATX billig Netzteilen) die alle 
seit Jahren per Steckdosenleiste geschaltet werden und bisher gab es mit 
keinem davon ein Problem.

PS: Duchaus möglich dass bei einem 0W angezeigtem Verbrauch das 
Messgerät kleine Werte im 1-2W Bereich nicht mehr messen konnte.

Autor: zufällig gelesen (Gast)
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Hatte mal einen Sat-Recevier, der im Standby 17W und eingeschaltet 19W 
schluckte...

Bei PCs lassen sich im Standby ein paar Watt sparen, indem man Wake on 
Lan abschaltet / das Kabel zwischen Board und Netzwerkkarte zieht wenn 
vorhanden. Einige Boards haben auch einen Jumper, der die 
Stromversorgung der Tastatur steuern kann, damit man per Tastendruck den 
PC einschalten kann. Das brauch auch Strom.
Ansonsten sollte man Stromspartechniken im PC einfach nutzen, oftmals 
werden die Möglichkeiten garnicht ausgereizt, dazu zählt auch die 
obligatorische Steckerleiste.

Router und Switch laufen nur am Tag, auch die Telefonanlage wird über 
nach abgeschaltet (wird dann ab Werk per Relais überbrückt so dass nur 
noch 2 Telefone gehen, aber diese Telefone wurden absichtlich an den 
wichtigen Orten aufgestellt).

Eventuell auch mal die Heizung anschauen, mit geregelten Pumpen lässt 
sich erheblich sparen.

Zum Hören von Podcasts oder Sprachbeiträgen bleibt mein Verstärker aus, 
ich habe dazu passive Boxen direkt an der Soundkarte, die absolut 
ausreichend sind und durch den Frequenzgang garantiert keine Mitbewohner 
stören, wenn mal ein lautes Jingle eingespielt wird.

Viele Grüße

Autor: Thomas O. (kosmos)
Datum:

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ich nutze bei TV/Audio-Geräten nur Steckdosenleisten mit Netzfilter um 
solche Spitzen die schon durch den Schalter entstehen von der Elektronik 
fern zu halten, da der Überspannungsschutz eh bei einer viel zu hohen 
Schwelle anschlägt, manche Geräte verkraften das dann und manche nicht.

Oben wurde geschrieben das sich der Sat-Receiver nachts die EPG Daten 
holt, was ich nicht nachvollziehen kann, da auch ein frischer Receiver 
aus dem Karton sofort EPG hat und nicht erst am nächsten Tag. Aber man 
kann ja den Receiver als Master anschließen, wodurch erstmal alles tot 
ist wenn der Receiver im Standby läuft, wenn dieser sich aber Nachts 
einschalten sollte läuft der Fernseher für die paar Minuten halt auf 
Standby, was immer noch besser ist als wenn er ständig im Standby läuft.

Auf Leds habe ich bisher noch nicht zurückgegriffen da die einfach nicht 
genug Licht bringen, klar haben sie nen besseren Wirkungsgrad aber bei 
einer Gesamtleistung von max. 3 Watt hilft das auch nicht viel und da 
die besseren Led-Lampen noch mind. 20€ kosten rentiert sich das nicht. 
Mit der Farbtemperatur gabs bei uns noch keine Probleme, finde das 
kaltweiße licht zum Arbeiten sowieso angenehmer.

Ist es eigentlich rechtlich erlaubt ein Haus mit nur einem Stromzähler 
vom Versorger zu betreiben und dann für die einzelnen Wohnungen selbst 
einen Zähler zu installieren, das würde doch schonmal einiges an 
Zählermiete sparen, außerdem würde man in den Genuß von besseren Tarifen 
durch die höhere Pseudo-Abnahmemenge kommen. Also statt 4 x 6MWh dann 1x 
24 MWh. Wodurch der Strompreis schonmal geringer wäre mind. 100€ 
niedriger wäre und nur noch einmal die monatlichen Grundgebühren 
anfielen. Wäre dann für jede Parteil ca. 100€ weniger im Jahr. Wenn ich 
mir vorstelle(träum) das würde ne ganze Gemeinde so machen wäre doch ein 
extrem niedriger kWh Preis drin. Notfalls kauft man sich nen geeichten 
Zähler wenn der NEtzbetreiber weiterhin Miete dafür will.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

also wenn ich hier lese, dass manche Leute: Server, ISDN, Telefonanlage, 
Datenschrank, FAX, SAT... haben, dann kann ich damit bei weitem nicht 
mithalten und das brauche ich auch nicht, wozu auch, betreibt ihr eine 
Internetfirma mit Callcenter und brauch unbedingt 4000 Fernsehsender der 
ganzen Welt um japanische Zeichentrickfilme anzusehen? Jeder normale 
Mensch hat einen Kabelfernsehanschluss oder gibts das dort nicht? Ich 
versteh auch nicht warum man einen PC mit >3 Festplatten braucht, etwas 
wegen Datensicherheit (RAID)? Ein Laptop mit max. 40 W Leistungsaufnahme 
reicht mir vollkommen aus. Da kann man ja schließlich auch fernsehen, 
radio, CDs/DVDs abspielen. Da spart man noch die Anschaffungskosten für 
Stereoanlage, CD/DVD-Player und notfalls kann man noch auf den Fernseher 
verzichten. Modernste LED-Lampen sollen schon Wirkungsgrade bis 40 % 
erreichen, Energiesparlampen nur 30 %. Bei uns ist es nie so warm, dass 
wir eine Klimaanlage bräuchten. Selbst wenn in den Nachrichten von 
tropischen Nächten und Rekordhitze berichtet wird, haben wir nur 16 °C 
im Haus, mit aufgedrehter Heizung und im Winter schafft es die Heizung 
gar nicht mehr die Bude warm zu bekommen. Viel sparen kann man beim 
Auto. Ich kenne jemanden, der deshlab nur Motorrad fährt, der Verbrauch 
liegt bei <1L/100km.

Autor: Gast123 (Gast)
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Das Motorrad zeigst du mir ! Oder meintest du Fahrrad?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Jeder normale Mensch hat einen Kabelfernsehanschluss oder
> gibts das dort nicht?

Sowas kommt mir nicht ins Haus, zu teuer (16 EUR/monat!), zu 
eingeschränkte Programmauswahl (es geht nicht um die reine Menge, 
sondern die Zusammenstellung) und zu schlechte Bildqualität.

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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>Jeder normale Mensch hat einen Kabelfernsehanschluss oder gibts das
> dort nicht?

Genau. Dann spart man ein paar Euro Strom und zahlt dafür das 
Zwanzigfache an Kabelgebühren. Es sei denn, man hat Digitalkabel und 
braucht dafür auch einen Receiver. Dann spart man nicht mal den Strom. 
Den Vorteil von Kabel konnte mir bisher keiner schlüssig erklären. Man 
bekommt weniger Kanäle für mehr Geld.
Übrigens: Da wo ich wohne, gibt es tatsächlich kein Kabel. Es wurde mal 
anfangs eine Umfrage gemacht, wer alles Kabel will, und da war die 
Resonanz positiv. Verlegt wurde trotzdem keins. Zwei Jahre später wurde 
nochmal gefragt. Mittlerweile wollte keiner mehr Kabel, da inzwischen eh 
jeder schon Satellit hatte. Und heute gibt's da immer noch kein Kabel, 
aber vermutlich würde es eh keiner wollen.

> Ich versteh auch nicht warum man einen PC mit >3 Festplatten braucht,
> etwas wegen Datensicherheit (RAID)?

Zum Beispiel. Ist halt schade, wenn mal eine Platte kaputtgeht und man 
dann sämtliche Urlaubsfotos/-filme leider nie mehr sehen können wird.

> Ein Laptop mit max. 40 W Leistungsaufnahme reicht mir vollkommen aus.

Da ist mir der Bildschirm zu klein. Außerdem kostet der mehr.

> Da kann man ja schließlich auch fernsehen, radio, CDs/DVDs abspielen.
> Da spart man noch die Anschaffungskosten für Stereoanlage,

lol... Du willst doch hoffentlich nicht die Mickertröten im Laptop mit 
echten Lautsprechern vergleichen wollen, oder?

> CD/DVD-Player und notfalls kann man noch auf den Fernseher
> verzichten.

Da ist mir der Bildschirm erst recht zu klein. Da muß ich mir den 
Rechner ja auf den Schoß legen, und wenn man mal mit mehreren was sehen 
will, geht's gar nicht.

> Bei uns ist es nie so warm, dass wir eine Klimaanlage bräuchten.

Bei mir schon. Ich habe allerdings bisher trotzdem keine. Das Zimmer, in 
dem ich mich meistens aufhalte, ist halt auf der Südseite direkt unterm 
Dach. Da bringt auch ein offenes Fenster nachts nichts, weil das Dach 
die Wärme speichert. Mit ein bisschen Glück fällt die Temperatur im 
Hochsommer aber trotzdem bis zum Morgen auf unter 30°.

> Viel sparen kann man beim Auto. Ich kenne jemanden, der deshlab nur
> Motorrad fährt, der Verbrauch liegt bei <1L/100km.

Zwecks Energiesparen ist das sicher sinnvoller. Da wird geredet vom 
Standby-Verbrauch von Fernsehern, und wie viel unnötige Energie das 
verbraucht.... wenn man mit dem Auto einmal an der auf grün schaltenden 
Ampel anfährt, braucht das soviel Energie, daß man davon den Fernseher 
den ganzen Tag laufen lassen könnte.

Autor: zufällig gelesen (Gast)
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Hi!
Habe das bei mir so gemacht: Sat-Schüssel für Astra mit 4 Teilnehmern 
(spart die Kabelgebühren, die wir vorher hatten). Angeschlossen ist ein 
Receiver mit TV, per Steckerleiste vom Netz getrennt wenn nicht in 
Betrieb.

Außerdem noch mein vdr (Linux-Videorekorder), der eingeschaltet ca. 80W 
zieht. Aber wann läuft der schon? Nur bei Aufnahmen, oder wenn ich 
Aufnahmen anschaue. Bei den 80W ist der TFT mit drin (Rechner ist ein P3 
650 Mhz mit 2 Satkarten), der TFT ist natürlich nur an, wenn auch jemand 
zuschaut. Auf der Festplatte lege ich außerdem meine Backups ab.....was 
soll ich mit 50 Stunden Platz für Filmaufnahmen.....
Ausgeschaltet sind's ca. 3,5W, der muss leider immer am Netz sein da er 
sonst nicht per ACPI für Aufnahmen einschalten kann. Selbst da konnte 
ich aber durch Tausch der Netzwerkkarte (Wake on Lan) satte 4W 
einsparen!

Surfen und die typische Office-Arbeit erledige ich auf einem älteren 
Laptop.

Wenn ich mehr Leistung brauche, schalte ich meinen "richtigen" Rechner 
ein, der hat dann 2 Platten im Raid 0 und als Heizung CPU und 
Grafikkarte.
Der wird aber wirklich nur zum Spielen, für Videoschnitt und zum Basteln 
benutzt.

Am "Elektronik-Tisch" steht auch noch ein P3 mit 2 kleinen alten Platten 
(Linux und Windows), der dient mir als Datenblattanzeiger und natürlich 
für Messsoftware und Ponyprog.

Drucker und Scanner und all die anderen Geräte bis hin zum Force 
Feedback-Joystick sind generell vom Netz getrennt, wenn sie nicht 
gebraucht werden.

Die Geräte, die z.B. nachts laufen, lassen sich einfach aufzählen:
Telefonanlage (2W)
Heizung (6,1W)
VDR (3,5W)

Tagsüber kommt Fritzbox und Switch dazu (wegen mehrerer Hausbewohner und 
Telefonie muss das immer laufen). ca. 17W.

Energiesparlampen sind überall, wo das Licht länger anbleibt. Für 
häufiges Schalten taugen die (denke ich) noch nicht.

Autor: zufällig gelesen (Gast)
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Habe noch vergessen:
Ein Dolby Digital-Verstärker, der nur bei Filmen und Musik läuft. Bei 
der normalen PC-Arbeit bleibt er aus.
Pdcasts höre ich über die Laptop-Lautsprecher, ich finde den 
Frequenzgang sehr angenehm da sich die Lautsprecher gut für Sprache 
eignen (ist noch ein Laptop mit relativ großen Lautsprechern).

Autor: Volker (Gast) (Gast)
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Hallo aber auch,

bei allen Strom-Einsparüberlegungen würde mich interessieren,
wie hoch der Eigen-Stromverbrauch einer mechanischen
Zeitschaltuhr sowie der Ruhestrom-Verbrauch eines Bewegungsmelders ist.
Von diesen Teilen gibt es in meinem Häusle mittlerweile so einige...
Kann jemand Auskunft geben?

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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>Eigen-Stromverbrauch einer mechanischen
>Zeitschaltuhr sowie der Ruhestrom-Verbrauch eines Bewegungsmelders

Das sollte jeweils weniger als ein Watt sein. Ist leider meist nicht 
exakt angegeben und auch schlecht zu messen  -- auch gute 
Leistungsmessgeräte sind bei kleinen Leistungen recht ungenau.

Wenn man ein kleines, unbelüftetes Gehäuse hat, kann man einfach fühlen 
ob es warm wird -- die Verlustleistung wird ja in Wärme ungesetzt. Ist 
es kaum merklich wärmer als die Umgebung, so ist die Verlustleistung 
kleiner als ein Watt. Ein elektronisches Steckernetzteil mit zwei Watt 
Standby-Verlust fühlt sich schon deutlich warm an, und ein 
Billig-Trafonetzteil mit 5 Watt Verlust wird schon deutlich warm.

Gut, das ist nicht sehr genau. Es liefert aber schon mal einen 
Anhaltspunkt.
Und bei großen Gehäusen mit Lüftungsschlitzen geht diese Methode nicht, 
da hier der Wärmeauschtausch hoch ist, so dass auch ohne deutliche 
Erwärmung viel Leistung verbraten werden kann. Da muss man messen -- 
oder besser -- sich vor den Kauf erkundigen.

Autor: Andreas Lang (andi84)
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Das mit den mehreren Stromzählern könnte gehen, solange die weiteren 
Zwischenzähler geeicht sind (die gibt es auch zu kaufen). Allerdings mal 
genau die AGB des EVUs lesen. Das sind meist rechte Knebelverträge; 
üblicherweise wird z.B. auch der Betrieb eigener Stromerzeuger verboten, 
außer bei Saftausfall und auch nur dann max 1 Stunde im Monatoder so... 
Dank EEG (Eneuerbare Energien Gesetz) müssen die EVUs allerdings 
Solaranlagen und (glaub ich zumindest) Windgeneratoren dulden. Das muss 
denen ja ganz gehörig stinken, dass man da erst Saft erzeugt, den dann 
für teuer Geld ans EVU verkauft und ihn dann wieder billig zurückkauft. 
Aber da gibt es sicher auch wieder irgendwelche subventionen für die 
EVUs

Autor: roboterheld (Gast)
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wer soviele luxusgeräte wie du stehen hast, dann mach auch die knete 
dafür locker für den strom.

...kopfschüttel...

Autor: Heinrich J. Pinn (Gast)
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Das Wär's doch! E.ON-Hanse an die Master/Slave-Leiste!
Wenn Du den Rechner ausschaltest, wird auch E.ON abgeschaltet.
Mit einer Hilfsquelle kriegst Du den Rechner wieder hoch, und dann darf 
auch E.ON wieder.
Gruß HJP

Autor: maikl (Gast)
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Guter Tread - leider seit ca. 3 Monaten "tot".

Thema "Master-Slave" und E.ON  fäält mir auch spontan was ein - aber Ihr 
wisst schon wer in Wirklichkeitder "Master" und wer "Slave" ist...

Autor: Anton T. (Gast)
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Ich habe gerade meinen Pentium Rechner entsorgt und gegen einen 
schnelleren
mit AMD Prozessor und modernem Netzteil ersetzt. Die Konfiguration 
verbraucht bei ruhendem Desktop 50W. Vorher waren es 95W.

Aus meiner Sicht ist die passende Rechnerwahl ein gutes 
Stromspar-Potenzial.

Autor: Jennifer (Gast)
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Wie wäre es mal mit Lebensstil-Überdenken. Ich finde es ist der Hammer 
wieviel Elektrische Geräte der Wohlstands-Gelangweilte 
Durchschnittsbürger so ans Netz hängen kann. Und die Werbung suggeriert 
uns täglich neue solcher "unabdingbaren" Wundergerätschaften. In meinem 
Studium zum "Medienwirt" habe ich gleich im ersten Semester lernen 
dürfen wie man "Scheiße in Tüten" verkauft, man muß dem dummen Bürger 
nur einreden, daß er es dringend braucht. Was macht ihr denn alle, wenn 
bald kein Strom mehr da ist, weil unser Klima derartig verrückt spielt, 
dass kein Kernkraftwerk mehr funktioniert sondern die bange Frage sein 
wird, ob es noch halten wird ohne uns mit einer atomaren Wolke zu 
vergiften. Anstatt die Kinder stundenlang vor verblödenden und aggressiv 
machenden Playstations abhängen zu lassen, damit sie stillgestellt sind 
(es sei denn man hat schon zu Ritalin gegriffen) sollten sie doch besser 
mal in den Wald oder sich zumindest mit Freunden oder gar den immer so 
beschäftigten Eltern treffen und mal ohne Strom ein Spiel ausprobieren. 
Man kann auch abends mal die Glotze auslassen und sich (bitte nicht 
erschrecken) mit dem Menschen, der da so an der Seite neben einem 
herlebt, unterhalten. Oder vielleicht den Kindern eine Gute Nacht 
Geschichte vorlesen anstatt sie Sandmännchen oder KiKa glotzen zu 
lassen. Auserdem kann man seine Wäsche per Hand aufhängen und das 
Geschirr mit der Hand spülen, den Kids beibringen das Licht 
auszumachen....Ich habe einen 4 Personen Haushalt und 24€ Stromkosten im 
Monat, lasse jetzt mal hier voll den Moralapostel raushängen, finde das 
kann man auch schon mal machen, will nur mal zum Nachdenken anregen und 
darauf hinweisen dass es auf diesem Planeten sogar Menschen geben soll, 
die ganz und gar ohne Strom auskommen. Ja, wo gibt`s denn sowas......

Autor: Mike J. (Gast)
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@ Anton T.
Mein Rechner braucht auch 50W (Idle) und 69W (Prime95).
Auch ein AMD mit 2.1GHz und 2 Kernen.
Das geht deshalb weil ich ihn mit 1.02 Volt bei 2GHz laufen lasse.
(C&Q hab ich deaktiviert - er läuft Prime-Stabil! - keine Fehler)

Bei 0% Last braucht er 5,5W    @ 1.0GHz (C&Q-Automatisches runtertakten 
-1.0V)
Bei 100% Last braucht er 43,5W @ 2.0GHz (C&Q-Automatisches hochtakten 
-1.35V)

Bei 0% Last braucht er 6,5W    @ 1.0GHz (feste Spannung von 1.02 V)
Bei 100% Last braucht er 27,5W @ 2.0GHz (feste Spannung von 1.02 V)

Wenn ich ein besseres Netzteil (100% Wirkungsgrad) hätte würde er nur 
18W (Idle) und 45W (CPU-100% Last = Prime95) verbrauchen.


@ Jennifer
In meiner damaligen Wohnung(2 Personen) wurde das Wasser mit einem 
Durchlauferhitzer erhitzt und ich habe 10eur mehr als du pro Monat 
bezahlt.
Aber ich auch keinen Fernseher.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Jennifer wrote:
> Ich habe einen 4 Personen Haushalt und 24€ Stromkosten im
> Monat
kann ich mir nicht vorstellen... Wieviele kWh verbrauchst Du im Jahr?

Autor: Sascha (Gast)
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Die Sache mit der Klimakathastrophe ist wie mit der Scheisse-in-Tueten.

Einer schreit Klimakathastrophe und alle fuehlen sich aufeinmal 
furchtbar schlecht.

Die sogannte "Klimakatastrophe" ist einfach super fuer Industrie und 
Politik.
Die Firmen verkaufen neue umweltfreundliche Geraete, Autos oder was auch 
immer und die Politiker koennen ungelibte Themen beiseite schaffen, 
indem sie das Wort "Klimakathastropghe" in die Runde werfen und schon 
ist die Steuererhoehung vergessen.

Ich bin absolut gegen Energieverschwendung.
Wenn man einen Raum verlaesst, wird das Licht ausgemacht; Heizung 
ebenfalls.
Aber an allen Ecken und Enden zu sparen kommt mir nicht in Tuete.

Autor: Jennifer (Gast)
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Sorry, aber über die Klimaerwärmung wurde schon vor 25 Jahren 
diskutiert, ich selbst kenne einige Menschen sehr gut, die seit 
Jahrzehnten in der Umweltscene und Wissenschaft aktiv sind und die das 
alles schon vor 20 Jahren wussten was heute von den Medien 
breitgelatscht wird. Wenn man den Film von Al Gore gesehn hat hat man 
auch keine Fragen mehr. Vielleicht ist es keinem aufgefallen, aber sehr 
viele Wissenschaftler warnen schon lange Regierungen und Industrie vor 
den Folgen unseres Lebensstils. Doch erst seit der Film von Gore draußen 
ist, ist die Klimaveränderung eine ÖFFENTLICH anerkannte Sache. Es ging 
halt nicht mehr länger die Problematik zu vertuschen. Thats the thing, 
wenn so ein anerkannter Politiker und Wissenschaftler wie Gore eine so 
stichhaltige Doku über unsre Klimaveränderung rausbringt und der Film 
ein Reißer wird - tja, den kann man dann schlecht als Öko-Spinner 
hinstellen, der maßlos übertreibt. Trotzdem gibt es immer noch Menschen, 
die nicht glauben wollen, was hier geschehen wird. Weil es unbequem ist. 
Der Film heißt ja nicht umsonst "eine unbequeme Wahrheit". Und die 
Entscheidungen wie die Industrie produziert, die treffen wir als 
Verbraucher. Auch das ist eine Tatsache, die vielen nicht klar ist. 
Unsere Kaufentscheidungen beeinflussen Industrie und Handel. Das ist 
eine grundlegende Sache die ich ziemlich früh bei meinem 
Wirtschaftsstudium gelernt habe. Die Märkte passen sich der Nachfrage 
an. Und wenn wir uns von der Werbung verarschen lassen, unser 
Nachfrageverhalten zugunsten der Industrie ausrichten und es zulassen, 
daß für uns gedacht wird, dann kann ich nur sagen: Gute Nacht...und 
klar, die Industrie versucht aus ALLEM Kapital zu schlagen, natürlich 
auch aus der Klimaerwärmung...arme Welt

Autor: Mike J. (Gast)
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Hey Jenni :-)

Hab den Film von Al Gore auch gesehen und ich stimme ihm zu.

Es ist zu warm für diese Jahreszeit, das merkt doch jeder wenn er mal 
raus geht.

Damals haben sich die Leute ihre Milch mit Milch kübeln geholt
heute gibt es Tetrapaks, die bestehen aus Aluminium, Plastik und Pappe.

Eigentlich sind wir rein technisch in der Lage Transportbehälter 
herzustellen die hygienisch, steril und wieder auffüllbar sind.

Ja, es gibt doch diese Mehrwegflaschen ... ich mag den Gedanken aber 
nicht was andere schon alles in diese Flasche gefüllt haben könnten und 
ich trinke dann wieder draus.

Ich hätte gern eine eigene Flasche, die ich im Markt wieder neu befüllen 
kann!
Entweder ich reinige sie selbst oder der Auffüll-Automat macht das 
vorher für mich.
Die Tetrapaks wasch ich ja auch ab bevor ich sie in den Müll werfe, also 
von daher ist es egal und effektiver.

Wär das nicht cool ... und wie viel Müll man somit sparen könnte?

Autor: juppi (Gast)
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Hey Mike J

Wenn Tetrapaks in den Müll kommen, dann nicht abwaschen.
wasser und energieveschwendung.
In einigen Ländern Deutschlands ungewaschen in die gelbe Tonne oder Sack

Wenn alle Menschen maximal sparen ,dann wird die energie unbezahlbar.
Nur die gewinne werden maximiert.(Marx)

Autor: kein Name (Gast)
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Das Zitat ist interessant!
Das trifft aber auf (begrenzte) Energie nicht zu....

Autor: Onkel_Michi (Nicht angemeldet, weil im Cafe) (Gast)
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Seit der Threadopener hier diesen OT-Beitrag gestartet hat, habe ich 
immer wieder reingeschut und auch das Ein oder Andere Umgesetzt.

Wenn ich nun mal zurückschaue, dann habe ich (ca. Werte, weil nicht 
Alles nur wegen Defekten / Ausfällen ersetzt wurde)

53 Master / Slave Steckdoesenleisten mit einstellbarem Trigger für je 85 
Euro / Stk weggeworfen, weil verbrannt.
1 LCD Fernseher im Heimkino (lief nur 9 Stunden, bevor die 
Hintergrundbeleuchtung durch 1 x täglich ein / aus) für 600 Euro 
reparieren lassen
Für rund 3500 Euro Energiesparende Geräte neu angeschafft (Microwelle / 
Herd  Waschmaschine  Spülmaschine / ...)
Einige alte CRT durch TFT ersetzt (Die CRT sind meist mit lautem Knall 
nach Master / Slave Einsatz kaputtgegangen) bei ca. 250 Euro / TFT meist 
mehr
8 oder 9 Faxgeräte neu kaufen / auf Garantie tauschen müssen
Für ca. 500 Euro Toner im Laserdrucker kaufen müssen, weil durch 
komplett Aus über Nacht und Ein morgens ab 10 Uhr
Eine Auerswald Telefonanlage ersetzen müssen
Min. 20 PC Netzteile (Die teuren mit 83% Wirkungsgrad von Leutze)
Eine ganze Hand voll Festplatten / Motherboards und anderer Hardware
Dann noch einen Sack voll SAT - Receiver mit Netzschalter (Humax, 
Technisat (die meist schon nach 1 oder 2 Wochen, Billigheimer)

usw.

Ich habe wirklich viel Strom gespart in der Zeit ... Weil die Geräte 
defekt und nicht nutzbar waren.
Zum Schutz des Klima habe ich damit nicht beigetragen. Schließlich waren 
ja einige hundert Fahrten von Kundendienstmonteuren nötig um die Geräte 
in der Garantiezeit zu reparieren / zu tauschen.
Der Umwelt habe ich mit diesem riesigen Berg an Elektronikschrott 
garantiert auch gedient .... Im negativen Sinne.

Das ganze Stromsparen und Klimakatastrophe, etc. pp. ist nicht ein 
Problem, das erst in den letzten 20 Jahren aufgetaucht ist.

Man hätte damals besser in Atomkraftwerke und da in effektivere 
Reaktoren geforscht, anstatt Quadratkiliomterweise Landschaft 
auszuschachten um die Kohle dann bei enormem CO2 Ausstoß zu verbrennen 
und das bei schlecht anpassbarem Wirkungsgrad, weil so ein 
Kohlekraftwerk ja noch träger ist, als ein AKW.

Auch die Lösung der Alternativen Energiegewinnung durch Wind- Wasser- 
Wasweißichfürkraftwerke ist zwar sinnvoll und förderungswert.
Aber wenn man ehrlich ist, muß man doch zugeben, das eine 
Umweltverträgliche Grundversorgung noch nicht vorhanden ist und es noch 
nie war.
Meine persönliche Meinung ist:

Noch ein oder zwei moderne und ausgereifte AKW und dafür min. eines der 
größten Kohlekraftwerke zurückbauen.

Dann eine gezielte Förderung für erneuerbare Energien und ein 
konsequenter nach dem Bedarf abgestimmter (Nicht nach dem Gewinn für die 
Aktionäre) Ausbau dieser Kraftwerke in Randzonen und dünn besiedelten 
Gebieten, um die Transportverluste gering zu halten.

Wenn man dann noch die Potentiale von Erdwärme und Wärempumpentechnik 
ausnutzen würde, könnte auch die Abhängigkeit von Erdgas / Erdöl 
reduziert werden.

Dann noch ein Nahverkehrnetz, das zu dem üblichen Zeiten, wenn die 
Industirebetriebe in der Umgebung ihre Schichtwechselzeiten haben, dann 
könnten Millionen von Autos stehen bleiben.

Glaubt mir, in einer solchen Welt wollte ich nicht leben.

Energiepreise, die wegen der zu geringen Abnahme astronomische Höhen 
annehmen, Abermillionen von Arbeitslosen, weil die Energieintensive 
Industrie in Länder abwandert, wo man noch bei geringen Energiekosten 
(und damit Lohnkosten, weil die Arbeiter ja weniger Lebenshaltungskosten 
haben, wegen der günstigeren Energiepreise) produzieren kann.

Dann wird man als Arbeitnehmer hier in D noch mehr ausgenommen, weil man 
ja die Arbeitslosen finanzieren muß, die Krankenkassenbeiträge werden 
steigen, weil immer weniger einzahlen, ...

Also nee ... Da muß eine andere Lösung gefunden werden.
Mit Rücksicht auf meinen eigenen Geldbeutel werde ich zwar weitermachen 
... Aber nur da, wo es Sinn macht. Das sind aber nicht viele Stellen, 
weil hier sowieso seit meiner Scheidung nur noch wenige Stunden die 
Woche jemand zuhause ist.

Den Rest arbeite ich für eine ausländische Firma (Großer US Konzern und 
ich bin stolz darauf, für die Amerikaner zu arbeiten.) weltweit.

Autor: Sascha (Gast)
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Ich habe gerade eine Master-Slave-Steckdosenleiste entsorgt, da ich mir 
aus Firma ein etwas besseres Messgerät (Fluke) geliehen hatte:

Stromverbrauch der M/S-Steckdosenleiste mit Fernseher als Master, 
A/R-Receiver, DVD-Player, Sat-Receiver & CD-Player als Slave: 9,4W

Alle Geräte zusammen im Standby: 10,3W

Man merkt auch, dass die Steckdose deutlich warm wird.

Autor: Mike J. (Gast)
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@ Sascha
Ich hab keine M/S Steckdosenleiste!
Ich hab eine einfache mit Schalter. Wenn ich den Sat-Reciver, TV und 
Boxen ausgeschaltet habe wird der Schalter nur noch umgelegt und es 
fließt kein Strom mehr.

@ juppi
Ich werde die Tetrapaks weiterhin abwaschen!

1. Weil ich ja eh jeden Tag abwasche.
2. Weil es aus der Plaste-Tonne sonst ekelhaft stinken würde.


Frage:

Könnte sich jemand von euch vorstellen z.B. den Milch-Behälter 
abzuwaschen, beim Einkauf mitzunehmen, im Markt in einen Automaten 
stellen (der den dann noch mal nachreinigt) und wieder auffüllen zu 
lassen ?

Autor: juppi (Gast)
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Hey Mike J

ein glück das jeder noch eine andere meinung hat?!

ich mach dies nicht
falte aber alles,du auch?
danach mit einer selbsgebauten presse alles auf 20-30%
minimieren

Autor: Mike J. (Gast)
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@ juppi
Ich versteh dich ja, hab das auch mal gehört dass man es nicht abwaschen 
braucht.
Das Problem ist der Geruch, man geht jeden Tag da vorbei und ehrlich 
gesagt machen das alle bei uns so.

> Die werden ordentlich gefaltet und so in die Spüle gestellt dass das Wasser
> rauslaufen kann.
> Die werden immer zum Schluss abgewaschen, quasi mit dem dreckigen Wasser.
> Die Kosten für das abwaschen belaufen sich doch so auf null.

Wenn du es presst ist es kompakter, aber immer noch die selbe Menge.
Die Müllautos fahren eh an den bestimmten Tagen, wenn man sammelt dann 
fahren die trotzdem am Haus vorbei, nur dass die bei dir nicht halten.

Was ich effektiv finde:
Wenn wir gelbe Säcke haben sollen wir die an eine zentrale Stelle in der 
Stadt (Marktplatz) bringen, nicht einfach neben die gelbe Tonne legen.

Die Tetrapaks werden doch alle verbrannt, mit samt dem Aluminium, Pappe 
und Plastik. So etwas lässt sich doch gar nicht recyceln.
Vielleicht wird das Alu dann von der Asche getrennt, weiß ich aber 
nicht.

Autor: juppi (Gast)
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hey Mike J

natürlich

ich will nur auf die widersprüche deuten.

Müllentsorgung wird für den entsorger nach abfuhren berechnet.
Wenn gepresst wir fallen weniger abfuhren an.
rein techn. würde die entsorgung kostengünstiger.
Leider muß  das erzwungen werden.
Frage nach wie berechnet wird.
Leider ist viel betrugspotential vorhanden.
würde aber der umwelt nutzen.

Autor: Mike J. (Gast)
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Für Restmüll bezahlen ich pro Müll-Tonne.
Für "Recycling müll" Plaste/Papier zahle ich eine Pauschale.

Ist schon recht teuer, aber selbst verfeuern werde ich das Zeug nicht 
... hab ja keinen Ruß-Filter und was man da sonst noch bräuchte.

Ich glaube aber dass wir mit dem grünen Punkt verarscht werden. :-(
(War so eine gute Idee ... )

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Ich glaube aber dass wir mit dem grünen Punkt verarscht werden. :-(

Der kleine Unterschied: Du glaubst es, ich weiß es... ;-)

...

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Onkel Michi scheint einen großen Haushalt zu haben....

Autor: juppi (Gast)
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Hey Mike J
das stimmt
ich auch

kleine rechn.
mülltonne 120 l  eine abfuhr der entsorgung  12 CM
ins auto also 100 tonnen.  (rechn)
im müllauto wird gepresst auf 20-30 %
es können über 300 Tonnen entlehrt werden  ,welche auch berechnet werden
wenn vorher gepresst wird müßte nur 1 drittel bezahlt werden.
oder weniger fahrten und dessen umweltbelastung und energieeinsparung.

nur eine schätzung

Autor: Mike J. (Gast)
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Keiner ne Meinung dazu?

>> Frage:
>>
>> Könnte sich jemand von euch vorstellen z.B. den Milch-Behälter
>> abzuwaschen, beim Einkauf mitzunehmen, im Markt in einen Automaten
>> stellen (der den dann noch mal nachreinigt) und wieder auffüllen zu
>> lassen ?

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Keiner ne Meinung dazu?

>> Frage:
>>
>> Könnte sich jemand von euch vorstellen z.B. den Milch-Behälter
>> abzuwaschen, beim Einkauf mitzunehmen, im Markt in einen Automaten
>> stellen (der den dann noch mal nachreinigt) und wieder auffüllen zu
>> lassen ?
Das gab es bei uns bei einem nahegelegenem Bauernhof (ich wohne trotzdem 
in einer Großstadt) mal. (Meine Mutter mochte die Milch sehr gerne - ich 
eher weniger.) Flaschen mitbrigen, vollfüllen lassen und die selben 
wieder mitnehmen. Als der Hofbesiter plötzlich starb wurden die Kühe 
abgeschafft und die Möglichkeit entfiel.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Onkel Michi:
So ein Schadensbild kenne ich eigentlich nur von 
Überspannungsschäden/Blitzeinschlag. Ich hänge bei mir auch alles ab per 
Schalter, wenn ich rausgehe. Nur Kühlschrank, Video, Radiowecker und 
Telefonanlage/Router hängen dann noch am Netz. Gestorben ist mir dabei 
noch nichts, obwohl ich das schon seit einigen Jahren so mache. Ich kann 
nur vermuten, daß es da ein spezielles Problem mit der 
Master/Slave-Elektronik gibt, Stichwort Triacschalter, der nicht sauber 
in allen Quadranten durchschaltet. Auch ein Problem, wenn 
Energiesparlampen geschaltet werden sollen. Hier sollten nur 
relaisbasierte Schalter verwendet werden.

Zum Thema Gelber Sack:
Ich spüle nur das aus, was nicht verschließbar ist und damit jämmerlich 
stinken würde. Der Rest geht verschlossen und ungespült in den Sack, da 
der Verwerter besser und sparsamer spülen kann.

Zum Thema Gelber Sack-Verarsche:
Unsaubere Methoden, Klemm & Klau:
http://www.miprox.de/Sonstiges/Gruener-Punkt.html

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Noch'n Link:
Die Zeit titelt: Gegen den Trennt
http://www.zeit.de/2007/12/U-Gelber-Sack?page=all

Weiteres findet sich auch bei Google.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Physiker (Gast)
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boah, es ist immer das gleiche in diesen foren, selbsternannte 
klugscheisser äussern nur mist. unter unnötigen krempel würde ich diese 
antwort mit unnötigen krempel einsortieren. naja...

Autor: juppi (Gast)
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den E-Zähler kann'ste  festhalten.
(Ohne mechanischen Eingriff)

Autor: Mike J. (Gast)
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@ juppi
Geht nicht.
Da gibt es ein paar dinge, zum einen stimmt es dass alte Zähler erst ab 
10 bis 15W anfangen zu zählen.
Der Trick mit dem Kondensator funktioniert auch nicht wirklich, sobald 
du da eine Last dran hängen hast dreht er sich.
Wenn du anfängst irgend was in der Nähe des Zählers zu machen bekommst 
du Ärger.

Mal angenommen du weißt wie es geht, dann bau es doch in all deine 
Elektrogeräte ein :-)

Am intelligentesten ist es immer noch wenn man an den Heizkosten spart, 
mit Wärmepumpe/Wärmetauscher und so.

Wenn du alle Geräte abschaltest wenn sie nicht gebraucht werden merkst 
du das auch schon deutlich.


Auf dass die Geräte in Zukunft weniger Strom brauchen. :-)

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Juppi: Nach welchen Prinzip funktioniert das Ding, könnte mir vorstellen 
mit so einem Drehfeld wie es bei den alten Tachos war, da hat also die 
Tachowelle eine Alutopf gedreht und ein 2ter an dem die Nadel befestigt 
war wurde durch die Wirbelströme mitgedreht. Schaut ja auch nach Alu aus 
das ganze.

Autor: juppi (Gast)
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die idee und test ist über 30 Jahre alt.
wird aber bald nicht meh funktionieren,es werden schon elektronische 
Zähler entwickelt und getestet.Damit sind die Verbraucher
ganz im Arsch.

Autor: Bobby (Gast)
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Das was sich da im Zähler sichtbar dreht ist aus ALU.
Und zwar genau deswegen weil Alu nicht magnetisch ist,
und sich daher mit einem Magneten auch nicht bremsen lässt.
Den eigentlichen Antrieb sieht man nicht.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>weil Alu nicht magnetisch ist, und sich daher mit einem Magneten auch nicht 
bremsen lässt.

Hier irrt der Leser!
Wie gesagt, durch Wirbelströme lässt sich Alu prima bremsen! Dr Magnet 
muss nur rotieren und stark genug sen (Neodym).

Autor: juppi (Gast)
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sehr gut

Autor: Bernd P (Gast)
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Ein paar Ammenmärchen:

"DSL-Endgeräte nicht ausschalten" (DSL-Modem/Router etc.).
Schlicht Schwachsinn.
Ich schalte die Geräte nur ein wenn ich sie brauche und beim 
Herunterfahren des Rechners schalte ich diese Geräte immer mit aus. 
Brauch ich kein Internet schalte ich das Zeug nicht mit ein.
Der Neu-Sync zum DSL-Port braucht nicht mal ne halbe Minute, dann ist 
die
Leitung online.

"SAT-/DVB-T/-Receivernetzteile eingeschaltet lassen" :
Brauchen z.T. erheblich Strom, auch wenn das Gerät "ausgeschaltet" ist 
per Fernbedienung und nur die Uhrzeit angezeigt wird. Merkt man daran 
daß das
Gerät schlicht ganz schön warm bleibt.
Unnötig. Ganz abschalten mit einem Schnurschalter oder einer Schaltbaren 
Steckdosenleiste!

"HIFI-Geräte" welche nur einen Fronttaster- oder Niederspannungsschalter
haben der nur die Sekundärleitung trennt, nicht aber den Netztrafo bzw. 
das Schaltnetzteil: Steckdosenleiste davor, sonst permanenter 
Stromverbrauch ("Standby").

Auch DVD-Recorder, Videorecorder, Home-Receiver, Media-PC, 
Surroundanlagen etc. benötigen Standbystrom solange diese bei "Aus" oder 
"Off" per Fernbedienung oder Fronttaste nicht komplett ausgeschaltet 
sind (Netzzuleitung/primärseitig bzw. per Steckdosenleiste).

usw. und so so fort!

Allerdings :
Belastete Schaltnetzteile sind in der Tat etwas anfällig wenn diese 
ständig ein- und ausgeschaltet werden. (Daher halten auch 
Stromsparlampen, die häufig ein- und ausgeschaltet werden, nicht allzu 
lange). Hier gibt die Zünd-Elektronik schlicht nach soundsovielen 
Vorgängen auf,lange bevor die eigentliche Leuchtstoffröhre der Lampe 
überhaupt Schaden nehmen würde).
Für solche Zwecke besser LED-Lampen einsetzen!

Wahr ist auch:
"Handelsübliche" Steckernetzteile brauchen Strom und zwar sobald sie in 
der Dose stecken, nicht nur dann wenn man daraus auch Strom entnimmt!

Batterielader, Handylader, sonstige Kleinlader (auch für 
Telefonmobilteile, d.h. deren Trafos für die Ladeschalen):
Brauchen Strom sobald diese in der Steckdose stecken, nicht nur dann
wenn auch was geladen wird damit!

PC-Netzteile liefern im "Off"-Mode zumindest 5 V an bestimmte Teile im
PC wie z.B. an die Netzwerkkarte (Wake-Up Funktion) oder das 
Modem-RingUp,
ferner auch an das Flipflop für die Ein/Ausschaltung des Mainboards.

Uralte Radiowecker (220V) mit Analognetzteil brauchen permanent Strom, 
auch wenn das Radio aus ist und die Uhrzeit so dunkel wie möglich 
angezeigt wird!

Haben Flachbildfernseher Eco-Netzteile, so kann man die m.E. drinlassen.
(Standby-Aus).
Bei Analogen Fernsehern jedoch sind bestimmte Teile permanent beheizt 
für ein schnelleres Wiedereinschalten, z.B. die Bildröhrenbeheizung.

Sogenannte "Kalkschutzgeräte" mit Drahtwicklungen, E-Magneten etc. und 
anderen Elektroeffekten: Raus aus der Dose und weg damit. Hilft rein 
nix,
ausser daß es Strom sinnlos verbraucht.
Kalk ist nicht magnetisch und "erinnert" sich auch nicht daran durch ein 
Elektrisches oder Magnet- oder sonstwie geartetes Wechselfeld gelaufen 
zu sein. Kalk ist insofern gleich Kalk und bleibt Kalk und zwar bei 
Wasserleitungen immer als polykristalliner Karbonatkalk. Im übrigen sind 
nur Warmwasserleitungen oberhalb von 65 Grad verstärkt für Verkalkung 
anfällig! Kaltwasser löst sehr viel Kalk, nur heisses Wasser nicht!

Kaffeemaschinen im Bereitschaftszustand verbrauchen natürlich auch 
Strom.
(ein oder sogar mehrere thermostatbeheizte Durchlauferhitzer).

Fährt man in den Urlaub bzw. ist länger niemand im Haus:
Antennenverstärker, Kabelverstärker, (bei Einzelanlagen), alle sonstigen 
Verbraucher (ausser Kühlgeräte solange was drin ist) völlig abschalten 
bzw. ausstecken.

Diese Maßnahme mindert außerdem die Brandgefahr bei Abwesenheit.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Du hast Garagentoröffner, Sprechanlagen, Türklingeln, Faxgeräte, 
TK-Anlagen, Drahtloses Telefon (nötig?) und Zeitschaltuhren in der Küche 
(Herd, Mikrowelle) vergessen.

Wenn man da mal nachforscht gibt's jede Menge Energiefresser.
Ein Steckernetzteil mit Trafo braucht übrigens ohne Last ca. 9W.

Autor: Georg K. (Gast)
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Ich denke der erste Schritt ist, die Verbraucher überhaupt mal zu 
kennen.
Man sollte in der Lage sein, dauerhafte Verbraucher im Haus aufzuzählen.

Bei uns wären das z.B. rund um die Uhr:
- Heizung (tagsüber und teilweise nachts auch mit Pumpe)
  Hier gibt es auch sparsame Pumpen. Zirkulationspumpe für Brauchwasser 
nicht durchlaufen lassen.

- Steuerung vom Holzkachelofen (2W in Ruhe)
  Muss versorgt werden da sonst aus Sicherheitsgründen Klappen am Kamin 
geöffnet werden.

- Hardware für Kabelinternet und Telefon (muss laufen da sonst kein 
Telefon). 22W mit original-Netzteil, 16W mit Schaltnetzteil.

- Küchenherd: Uhr nicht abschaltbar. Würde ich nie wieder kaufen.

- Mikrowelle und Kaffeeautomat: Hat einen Sparmodus, in dem im Standby 
kein Stromverbrauch zu messen ist

- 2 Bewegungsmelder im Außenbereich (werden im Sommer abgeschaltet da es 
lange hell ist)

- Klingeltrafo (Verbrauch nicht bekannt, wird bei ca. 3W liegen).

- Analoge TK-Anlage (2W in Ruhe).

- ATX-Netzteil vom vdr-Videorekorder. 3W. Wake on lan abgeschaltet und 
Tastatur abgezogen. Spart 2W.


Zusätzlich tagsüber in Betrieb:
- Fritzbox (6W) (dient auch als Switch)


In Betrieb bei Anwesenheit:
- Gigabit-Switch (10W)

- Mehrere PCs und TFTs (40-80W pro PC, 40W pro TFT)
  Werden PCs nicht verwendet, werden sie in den Standby (S3/STR) 
geschaltet. Stromfressende Grafikkarten kommen nicht mehr zum Sinsatz.
Ein neuer 24" TFT hat sich als sparsamer als 2 17" TFTs erwiesen.

- Verstärker (nur wenn guter Klang benötigt wird. Ansonsten integrierte 
Lautsprecher im TFT oder beim Hören von Podcasts die des Heimservers) 
70W.

- Geräte am Elektronik-Basteltisch, nach Bedarf.

- Bei den Eltern 1 TV und ein Satreceiver. Dunstabzugshaube.


Allgemein:
- Konsequenter Einsatz von Energiesparlampen. Normale Birnen werden 
wahrscheinlich nicht mehr nachgekauft. Beim Kauf von Lampen wird darauf 
geachtet, dass große Energiesparlampen passen.

- Eine bei Dunkelheit (nicht über Nacht!) brennende 23-Energiesparlampe 
im mittleren Stock hat sich bewährt. So wird nicht ständig oben oder 
unten Licht ein und aus geschaltet oder dauerhaft brennen gelassen.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Georg K. wrote:
> - Eine bei Dunkelheit (nicht über Nacht!) brennende 23-Energiesparlampe
> im mittleren Stock hat sich bewährt. So wird nicht ständig oben oder
> unten Licht ein und aus geschaltet oder dauerhaft brennen gelassen.

Wäre normales Glühobst und ein Treppenlichtautomat nicht die sparsamere 
Lösung?

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Georg K. (Gast)
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Nein, denn dann müssten wir öfter Glühbirnen nachkaufen, alle 
Lichtschalter durch Taster ersetzen und Treppenlichtautomaten einbauen, 
was in den vorhandenen Dosen nicht möglich ist. Die müsste man dann in 
den Zählerschrank im Keller einbauen, und dazu erstmal Kabel legen. Aber 
die vorhandenen Rohre sind voll (Altbau).

Autor: Jens 343 (jens343)
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Leute, ich wollte jetzt nicht extra nen Fred dafür aufmachen aber konnte 
jemand schonmal ! genau ! den Stromverbrauch von folgenden Gerätschaften 
ermitteln

Steckerleiste mit Glimmlampe
Beleuchtete Schalter (auch wieder Glimmlampe)
Blitzschutz mit Blitzlampengedöns
Yellow Strom Power Safer (reagiert auf IR Fernbedienungen und schaltet 
dann an)
Master/Slave Steckdosenleisten
Digitale Zeitschaltuhr
Analoge Zeitschaltuhr

Ich könnte nun bestimmt noch viele Tipps geben, aber das meiste wurde 
sicher schon gennant, bei dem mordsfred.

Gruß Jens

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ab heute wird zurückgefressen:

http://www.spiegel.de/video/video-1137720.html

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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klasse idee. gibts nur zwei bedingungen.
1. man sollte so wenig fenster wie möglich haben
2. es muss tag sein
3. in der nacht bringt es nichts.


Interessant wäre aber was passiert wenn man in der flasche eine led oder 
ähnliches installiert. Wie sich das ganze dann verhält wäre vielleicht 
interessant

Autor: Super Grobi (sag)
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Gibt es auch mit viel Ing.-Know-How und in hübsch von Velux:

http://www.velux.de/privatkunden/produkte/tageslicht-spot/

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das ist der Schildaer Sack 2.0

Autor: Michael S. (technicans)
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Und dafür hast du diese Mumie wieder belebt, uhu?
Hast du nichts zu tun?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ich wollte nur den bedauernswerten Zeitgenossen, denen aus eigenem 
Denken auch bei heftigstem Drücken eher die Hose voll wird, als daß 
ihnen was einfällt, eine Gelegenheit geben, ihre "Meinung" kundzutun.

Wie man sieht hat dieser karitative Trick gut funktioniert. Ich hoffe, 
du fühlst dich jetzt erleichtert, ohne schon wieder die Waschmaschine 
anwerfen zu müssen.

Autor: Holm Tiffe (holm)
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Der Uhu als Eule: Du bist sozial inkompetent, hat Dir das vor mir schon 
mal einer gesagt?

Nach dem Überfliegen des Threads:

Netzteile von Fernsehgeräten sollten beliebig oft aus- und wieder 
einschaltbar sein. 10 Sekunden Pause sollte man den Dingern wegen 
eventuell eingebauter NTCs zur Strombegrenzung aber schon lassen. (eher 
mehr)
Einem Fernsehtechniker der mir zu erzählen versucht das die Geräte nicht 
dafür gedacht seien mehrmals am Tag Ein- unf wieder ausgeschaltet zu 
werden,
würde ich schon erklären was ich von seinem Fachwissen halte und zwar 
sehr deutlich. Broken by Design ist wohl hier die eher richtige 
Bezeichnung und ich würde den Hersteller bluten lassen.. (da mit 
Fernsehen eh wenig bedeutet).
Bei mir hängt das Ding samt Satreceiver Videorecorder und DVD Brenner an 
einer Funkteckdose, genauso wie die Fernsehlampe am entgegengesetzten 
Ende des Raumes (die war der Grund für die Steckdosen).

Ich mißtraue prinzipiell "Energiekostenmeßgeräten". Welches davon mißt 
wirklich und welches ist nur ein seltsam geformter Hammer?

Ich habe hier einen alten Gefreirschrank von DKK Scharfenstein aus DDR 
Zeiten. Um das Ding habe ich mir mal wegen des Stromverbrauchs Sorgen 
gemacht und einen gewöhnlichen Ferrariszähler dazwischen geschaltet.
Das Ergebnis habe ich mit Stromverbrauchsdaten aktueller Geräte der 
Energieeffizienzklasse A verglichen. Entwarnung. Das Ding spielt in der 
selben Liga, und das vollgerammelt bis oben hin (Meine Frau fühlt sich 
scheinbar nur mit diesem Füllstand des Gerätes wohl...)!!
Ich frage mich was andere Hersteller da für Gurken gebaut haben.
Die Ventilatorkühlung werde ich trotzdem noch nachrüsten, die Idee ist 
gut.

Energiesparlampen habe ich in den Kinderzimmern und im Wohnungsflur, 
letztere sind welche von Narva und bei den Dingern hatte ich bei 4 Stück 
in bestimmt 10 Jahren keinen Ausfall!!
Die anderen sind gewöhnliche 08/15 gehen schon mal zum Teufel..

Gruß,

Holm

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Holm Tiffe schrieb:
> Der Uhu als Eule: Du bist sozial inkompetent, hat Dir das vor mir schon
> mal einer gesagt?

Nein, aber ich werds mir aufschreiben ;-)

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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also ich nehm immer alles sicherungen raus wenn ich das haus verlasse 
oder schlafen geh. Einzig und allein die küche bleibt drin, wegen 
kühlschrank und gefriertruhe. Der rest muss nicht an sein, weder router 
noch receiver. Es dauert zwar etwas länger bis z.b. der router oder der 
receiver wieder betriebsbereit sind, aber die 2 min hab ich grad auch 
noch zeit.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Klaus Ausderkasse schrieb:
> also ich nehm immer alles sicherungen raus wenn ich das haus verlasse
> oder schlafen geh.

Schraubst du auch abends die Räder vom Auto? ;-)

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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höhö klar :)

hab mich wohl nicht besonders gut ausgedrückt. Ich schlate jeden FI ab, 
ist ne sache von 5 sec... oder findest das jetzt so übertrieben, das du 
dir lieber irgend ne schaltbare steckerleiste kaufst die dann auch noch 
irgendwo unschön in der ecke liegt? :)

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Naja, was heißt übertrieben...

Ich persönlich schalte nur das ab bzw. in Standby, was sich fernbedient 
ausschalten lässt, und für manche Geräte habe ich dafür Brandfallen 
a.k.a. fernbediente Steckdosen. Der Rest läuft ständig durch. Im 
privaten Umfeld ist mir Bequemlichkeit wichtiger als Kostenersparnis, 
und solange wir noch alle mit dem Auto selbst die kürzeste Strecke 
fahren, ist damit verglichen die zusätzliche Umweltbelastung durch meine 
Standby-Geräte eher nicht erwähnenswert.

In der Firma werfe ich allerdings abends den großen Hauptschalter rum.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Klaus Ausderkasse schrieb:

> Einzig und allein die küche bleibt drin, wegen
> kühlschrank und gefriertruhe.

Die kann man für eine kurze Urlaubsreise sogar auch mal abschalten. Und 
darauf achten, daß die Geräte vorher nicht mehr zu voll werden. Alles 
leer fressen, und die letzten 3 Tage auch mal an die Dönerbude gehen. So 
machte ich es selbst immer. Die komplette Bude stromlos.

Ein Bekannter erzählte vergangene Woche noch eine nette Geschichte. Und 
zwar war die Kühltruhe randvoll mit Fleischwaren, und die Familie flog 3 
Wochen in Urlaub. Die Schwiegermutter hatte aber den Wohnungsschlüssel, 
um da mal alle 2 Tage nach dem Rechten zu sehen. Das erste, was sie 
entdeckte, war, daß die Truhe ja noch lief. Also: Stecker raus.

Als er mit Familie nach Hause kam, war die Truhe sogar schon leer 
geräumt, und blitzblank geputzt. Es roch im Haus der Schwiegermutter 
schon lange vorher nach Verwesung und Leiche. Es war im Sommer, 
Schulferienzeit.



@Holm Tiffe:

Wenn ich ein Elektrogerät, egal was, nicht beliebig an- und abschalten 
darf, das ist ein dicker Hund.

Ich erinnere mich noch an die hochmodernsten neuesten Telefonanlagen 
etwa 1982. Mit 8085-Prozessoren, und RAM und ROM. Richtig große 
Steuerkarten. Die waren wohl noch nicht so ganz ausgereift. Wenn man den 
Netzstecker zog, oder Stromausfall war, war die Anlagenkonfiguration, 
die im RAM gespeichert wurde, völlig platt. In der Großstadt kam aber 
ein Stromausfall nie vor. Dann mußte ein Servicetechniker raus zum 
Kunden. Diese Phase wurde aber nach 1-2 Jahren überwunden. Es waren die 
ersten neuen voll rechnergestützten Anlagen, die hatten keine gut 
funktionierende RAM-Pufferung, und man konnte es bis dahin noch nicht 
besser. Oder man wollte nicht, aus Kostengründen, was auch immer.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
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ja ist bei mir so ein überbleibsel von meiner ersten wohnung. Die wurde 
mit strom geheizt und da war ich dann schon an jeder gesparten kwh 
interessiert.
Dachte vielleicht ist es eine anregung für die leute die allein mit 
ihren stand-by-geräten mehr strom am tag brauchen wie ich im ganzen 
jahr^^

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