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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP FFT Hanning Korrekturfaktor


Autor: Peter Lehmann (Gast)
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Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Bei der Durchführung einer FFT nur für einen Bereich eines Zeitsignals
(Fenster) ist es sinnvoll eine Fensterbewertung zu benutzen. Bei
Einsatz einer Fensterbewertung z. B. nach Hanning muss eine
Amplitudenkorrektur vorgenommen werden. Der Korrekturfaktor bei Hanning
ist z.B. bei einem periodischen Signal "2". Bei einem Zufallssignal
benutzt man "Wurzel aus 8/3".
Kann mir einer eine Literaturquelle für diese Faktoren nennen?
Im Voraus vielen Dank.
Gruß Peter

Autor: Björn (Gast)
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Nach so etwas habe ich auch mal gesucht, leider aber nichts gefunden....
Da werden immer nur die Faktoren angegeben aber nicht hergeleitet.

Wenn du was findest, dann poste das bitte

Autor: Thomas S. (Gast)
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Ich kann mich dunkel erinnern, daß Kammeyer in seinem DSP Buch dazu was
geschrieben hatte. Hab es leider im MOment nicht hier.

Gruß Thomas

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Da gibts eine relativ neue Applikation von Maxim/Dallas, FFT mit dem
16Bit-MAXQ-Prozessor, in C geschrieben, mit Hamming oder wahlweise
Hann(ing?)Fenster. Quellcode 234 kByte ( der Text sagt 2,4kB) gezippt:
http://www.maxim-ic.com/appnotes.cfm/appnote_number/3722

Autor: Alex (Gast)
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Es gibt keine Korrekturfaktor für eine einzelne Frequenz.

Im angehangenen PDF ist die Sache recht gut erklärt.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Die Frage erinnert mich an den "Crest-Faktor" bei der Messung des
echten Effektivwerts, z.B. mit AD536/636. Je mehr man sich vom Sinus
zur Dirac-Impulsfolge hinbewegt, desto größer ist dieser Crestfaktor,
und desto ungenauer wird die Messung mit diesen Chips. Ich nehme an,
das ist besonders bei Festkomma-Berechnungen ein Problem, dass ein
Signal mit hohem Crestfaktor den Aussteuerbereich überschreitet, bzw.
ziemlich stark abgeschwächt werden muß.

Autor: Sergej Schikowski (sergo)
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Wenn man ein Zeitsignal mit einer fensterfunktion gewichtet muss nach 
der Transformation in den Spektralbereich (FFT, DFT) eine Korrektur der 
Werte durchgeführt werden. Ein mal die normale Korrektur 1/N, je nacht 
dem ob die Transformation schon normiert oder nicht. Und Zweitens muss 
der Einfluss der Fensterfunktion auf die Amlitude rückgängich gemacht 
werden.

Der Korrekturfaktor ist hier N/sum(h(n)), h(n) sind die Koeffizienten 
der
Fensterfunktion.

Wenn man nach der Transformation im Frequenzbereich nur die Werte bis 
N/2 nimmt müssen diese, außer dem Gleichanteil F(0), alle mal 2 genommen 
werden. Wegen der Energie die sich im positiven und im negativen 
Freuquenzbereich aufteilt.
Will man außerdem noch die Effektivwerte haben, mussen alle Werte mit 
dem Faktor 1/sqrt(2) multipliziert werden.


Hoffe damit geholfen zu haben.


MfG

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Übrigens hieß der gute Mann "von Hann", nicht "Hanning"...

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