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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Equalizer mit DSP oder analog


Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

Ich habe bisher noch nichts mit DSP gemacht, lediglich einige Erfahrung
mit µCs (80C552, PIC16f876) gesammelt, allerdings auch nur in Assembler,
ganz wenig C beim PIC. Nun stehe ich vor der Aufgabe, dass ich in einen
geplanten Rack-Midi-Verzerrer (Gitarre) einen parametrischen Eq.
einbauen will. Das ganze mit Opamps und digitalen Potis zu realisieren
wäre prinzipiell nicht so schwer, allerdings recht bauteilaufwendig.
Macht es da Sinn, sich mit DSPs zu befassen? Könnt ihr evtl. ein Buch
empfehlen für Anfänger?

M f G
Sebastian

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Ja, das macht Sinn. Behringer hat ja erst kürzlich wieder so ein Teil
rausgebracht und dort läuft alles über DSPs. Praktisch ist es so, daß
man mit einfachen Programmen auf DSPs sehr viel genauer und qualitativ
besser ist, als mit analoger Billigbeschaltung. So hängt die Qualität
o.g. Geräte auch an exakt dieser Stelle und so sollte es auch sein,
wenn Du zum Lötkolben greifst. Um etwas Analogtechnik kommst Du aber
nicht herum- Du brauchst einen Amp mit High-Z Eingang für die Guit. -
und einen guten Wandler. Wenn Du mit dem DSP viel vor hast, solltest Du
eine gute analoge Frontelektroik bauen, was nicht so einfach ist.
Umgekehrt kommst Du dabei aber an das Problem, daß gute Elektronik mit
DSPs nicht mehr so einfach zu emulieren ist, weil der Aufwand für gute
und präzises Algorithmen extrem steigt, wenn man Studioqualität
erreichen möchte. Für einfache Zwecke reicht aber eine einfach DSP
Platform. Ich arbeite hier mit einem Fertiggerät -> "Chameleon"

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

Hm, ich habe mich mal umgeschaut.. ein TAS3103 o.ä. interessiert mich,
da man laut Datenblatt das Teil komplett über I²C ansteuern kann, also
die Filter nicht mehr selber schreiben muss. Dazu ein AD und DA Wandler
und es sollte eigentlich schon laufen (denke ich, habe wie gesagt noch
keinerlei Erfahrung damit). Die Frage ist nur wie viel Latenz die Sache
hat, wenn ich z.B. einen 5Band param.Eq haben will. (12 sind wohl
machbar).
Chameleon.. ist das das Teil von Rocktron? Habe einen Voodoo Valve, bin
damit auch zufrieden, möchte aber mal wieder bisschen mit Röhren
basteln, das ganze dann in Verbindung mit ner vernünftigen digitalen
Elektronik sollte schick sein.

M f G
Sebastian

Autor: Sebastian (Gast)
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Kann mir jemand sagen, wo ich so 'nen TAS3103 herbekomme? Ich finde nur
ein komplettes Board für über 500€.

Autor: Juergen Schuhmacher (Gast)
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Autor: Ralf (Gast)
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Sebastian, ´Du schreibst, dass Du einen PIC mit C programmiert hättest.
Das würde mich interessieren. Bisher habe ich von PIC nur Compiler in
Assembler gesehen. Ist der Compiler Komerziell? Bzew. wo könnte ich mir
den besorgen?

Gruß

Ralf

Autor: Sebastian (Gast)
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@Juergen:
Das Teil hat was, aber für meine Zwecke ists nicht das richtige, vor
allem weil der TAS3103 mit bisschen drumherum nur 25€ kostet.
Allerdings ist er damit noch nicht programmiert...
Ich stehe da eh noch was auf dem Schlauch. Am Verzerrer sollten ca. 5
Bänder einstellbar sein, jeweils die Mittenfrequenz (in einem gewissen
Rahmen), die Güte und die Verstärkung. Diese Koeffizienten für die
Biquad Filter müsste ich vorher mit ner Simulation berechnen, dann am
besten in nem EEPROM ablegen und den Controller nur darauf zugreifen
lassen, sehe ich das richtig? Oder sollte der Controller diese direkt
selbst berechnen?

@ Ralf:
http://www.cc5x.de/index.html
Hier gibts den link zum Compiler, außerdem noch einen passenden Editor.
Das ganze ist kostenfrei, allerdings auf 1 kb beschränkt (auf der Seite
wird aber auch erklärt, wie man das umgehen kann.. mehrere Files
zusammenfügen).

M f G
Sebastian

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