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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ingenieurlüge auf RTL.......lasst euch nicht verarschen !!!


Autor: Theo (Gast)
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http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39144100,00.htm

Das selbe auf RTL im Nachtjournal.......7./8. Juni 2006

18.000 Ingenieure würden gesucht........lach und lach und nochma'
lach......

Besonders Flugzeugbauer, Maschinenbauer und Elektroleute mit
Schwerpunkt IT.

Wahrscheinlich 25 Jährige die die Berufserfahrung eines 50 Jährigen
haben und sich mit nem Appel und nem Ei abspeisen lassen.......

Leitet das ruhig mal weiter, denn ich glaube sehr stark, die starten
wieder ne Megaverarsche von jungen Studenten und Abiturienten an, die
nach harter StudienArbeit zum Affen gemacht werden und statt guter
Kohle dann diplomiert vom Sozialamt leben dürfen.....
......so sieht das nämlich aus.........

Schon 1994 fuhren 2 Elektro-Ing's in meiner Heimatstadt Taxi weil sie
trotz guter Kompetenzen keine Arbeit bekamen, mit der Zeit wurden es
immer mehr......

Und nix Top-Gehälter !!!!

Bei 1300-1900 Euro netto ist in Steuerklasse 1 (=Junggeselle)
der Arsch ab ----- Mittelwert etwa 1600 netto !!!!

Zum Vergleich eine

-Busfahrerin bei der der Kreis-Verkerhsbetriebe kassiert in Stkl.1 =
1200 netto

-Verkäuferin bei   IHR-PLATZ   in Stkl.1 etwa 1100 netto.

Man kann sich ausrechnen wenn die 9 Monate Lehrgang hinter sich haben,
so wie die Busfahrerin die vorher Bürotusse war und der Student im
Mittel 60 Monate = 5 Jahre Studium, so kann man rechnen was die Perle
in den 51 Monaten mehr verdient hat wo er noch paukte und nix
hatte........

Das sind dann 61200 Euro die der "bekloppte" Dipl. mit seinen 400
Euro mehr nach Studium wenn er denn überhaupt eine Arbeit bekommt erst
mal reinholen muss, dafür braucht er dann 12 Jahre und 9 Monate um
genauso viel eingefahren zu haben wie die Bus-Perle........dabei ist
der Zwangs-Abzug von 100-200 Euro für Bafög-Rückzahlung noch garnicht
eingerechnet und somit dürfte das dann locker 20 Jahre dauern bis er
sie eingeholt hat........Prost Malzeit.....

Des weiteren, hatte SIEMENS in den Jahren 1999-2001 etwa 900 Stellen
für Ingenieure und Informatiker ins WEB gestellt. Stellen die garnicht
existierten, und die absagen schon vorgedruckt waren.
So kann man auch im espräch bleiben und potentiellen Investoren
vorgaukeln der Laden brumme.........

Wenn die Leute verarschen wollen sollten die früher aufstehen, denn
gemessen am Arbeits- und Leistungsaufwand lohnt sich ein Ing- oder
Informatik-Studium überhaupt nicht mehr. Eher als hochqualifiziertes
Hobby aber mehr auch nicht, denn man kann tatsächlich und realistisch
davon ausgehen, das von 100% Diplomanden höchstens 20-30% einen
dauerhaft festen Arbeitsplatz bekommen. Der Rest liegt auf kurz oder
Lang auf der Strasse. Nickes Karriere und Kohle, sondern ausser Spesen
(Arbeit und Geld fürs Studium) fürs Studium nix gewesen.....

Auch der der gerne genommene Köder mit sprunghaft steigenden Gehältern
ist nur eine Lüge, denn man kann zeigen das die Gehälter nach
Einstellung in 3 Jahren um allerhöchstens um 10% steigen und nicht wie
häufig in den Köderversprechen um weit mehr Prozente.

Ihr könnt das nachprüfen in den Jahrbüchern des statistischen
Bundesamtes. Dort sind die Abgängerzahlen (Diplomanden) gelistet
die jedes Jahr die Hochschulen verlassen. Diese Büchlein finden sich in
jeder öffentlichen Bibliothek.

Postet das auch an andere weiter damit diese gewarnt werden.

Theo

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Lupin (Gast)
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Auswandern.

Wenn man so ein toller, schlauer Ingenieur ist, ist das bestimmt kein
Problem.

Autor: tastendrücker (Gast)
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Wer wird denn nur wegen des Geldes studieren? Da gibt es noch mehr
Aspekte. Ausserdem ist die Steigerungsrate bei einem Ing. "etwas"
grösser als bei einer Verkäuferin oder Bussfahrerin.

Autor: Theo (Gast)
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Um die Jahrtausentwende schriehen doch die ganzen IT-Firmen, man
bräuchte wegen des Mangels an qualifizierten Fachkräften in der
Informatik 20.000 Inder. Diese seien ja alle so viel besser als wir
Deutschen......lach und nochmal lach.....

Komisch ist nur das das der damalige Kanzler Schröder die
Kabelbeschwörer aus Eschnapur beja-te, allerdings NUR unter der maßgabe
das diese ein zu zahlendes Jahreseinkommen von seinerzeit 100.000 DM
brutto bekämen.

Komisch, über Nacht wollte hier keiner mehr nen Inder haben ?

Der nächste Lacher stand um 2001 in der BILD.

Ein junger Informatiker aus Indonesien, bekam hier einen Job.
Auf die Frage ob er besser sei als seine deutschen Kollegen, kam:

Wie kann ich besser sein wenn ich an der RWTH-Aachen studiert habe ?

Das ich einen Job habe verdanke ich dem Umstand das ich das richtige
von 6 Wahlpflichtfächern ausgesucht habe, sonst nichts.

3 Jahre wieder der selbe Typ in der BILD:

Ich verlasse Deutschland, denn hier gibt es keine Perspektive mehr für
mich.

Um noch mal auf die Inder zu kommen:

Indien bildet als Milliardenvolk jedes Jahr 200.000 Informatiker aus
(Deutschland ca. 6000). Davon wollte man die o.g. 20.000 besten
abschöpfen, natürlich zum Dumpingpreis.

Ein Informatiker in Indien verdient 400-800 Euro im Monat, also nur
10-20% dessen was hier ein vergleichbarer Deutscher kostet.

Kein wunder das Firmen wie Deutsche Bank, Lufthansa, oder auch viele
öffentliche Verwaltungen in Indien schreiben lassen wobei dann EIN
einziger deutscher Büttel die Menüs eindeutschen darf.

Inkl. Implementation und Hotelkosten der indischen Entwickler kostet
dann so eine Individualsoftware gerade mal 20% dessen was die
hierzulande dafür blechen müssten.

Selbiges Spielchen mit Vergabe von Softwareentwicklung nach Russland.
Ebenfalls Dumpingpreise. Und selbst die Schweizer haben das selbe
Problem wie die Deutschen. Googelt mal danach.

Theo

Autor: Johannes (Gast)
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Schönes Gejammer, Theo.
Mir kommen die Tränen.

Ich habe auch - mit EU Fördermitteln natürlich - in Polen eine
Schwesterfirma gegründet. Ein Softwareentwickler verdient dort
(kleinere Stadt) 600,- Euro bei mir und steht damit nicht schlecht.
Warum also sollte ich für die gleiche Leistung ohne Förderung das
Zehnfache zahlen? Ich wäre doch blöd.

Des weiteren habe ich jetzt einen russischen Praktikanten - auch 400,-
Euro ;) -, der nicht nur Software entwickelt, sondern auch, damit er
nach dem Praktikum bleiben darf, in Russland eine Zweigstelle für mich
aufmacht. Natürlich auch in einer Kleinstadt. Denn es geht sicherlich
noch billiger als 600,- Euro und auch in Polen steigen die Preise.

Das beste kommt noch: Meine polnischen Leute und mein Russe sind
hochmotiviert!
Meine Schäfchen habe ich bereits im Trockenen. Mit bräsigen und
verwöhnten deutschen Informatikern und Ingenieuren könnte ich keine
Software an den Mann bringen. So aber lache ich über die Jammerlappen
hier.
Willkommen in der Realität!

Autor: jan (Gast)
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ich weiß nicht was ihr habt! vielleicht ja eure Tage...
Wenn ihr euch beklagt macht iht irgendwas falsch. Natürlich ist
deutschland ein Hochlohnland.
Dafür hat es eine Überdruchschnittlich hohe produktivität und die
Lohnstückkosten in der Industrie sind durchaus konkurenzfähig.
Deutschland war schon immer konkurenzfähig solange es technisch führend
war. Und die deutschen Ings sind durchaus in der Lage weiterhin
technische inovationen zu erfinden. Aber wenn ihr eure Schäfchen
bereits in trocken habt und nichts mehr in die Zukunft investiert dann
gute Nacht....
Gut gemacht sehr lobenswert eurer Egoismus...

Autor: Gary (Gast)
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weniger reden mehr Engagement zeigen - geschenkt bekommt keiner was.

Ich war selbst in leitender Position Hände ringend auf der Suche nach
Ingenieuren, aber was da ankamm hatte
- Flexibilität wie eine Betonwand - "also wissen Sie raus fahren zum
Kunden... evtl. eine ganze Woche unterwegs sein.. nee das ist nichts
für mich"
- Selbständigkeit wie ein Dreijähriger - "und wer bestellt mir den
Mietwagen" - "was mus ich tun ..."
- Wusste erst eimal etwas von seinen Rechten
- oder aber kamen schlicht immer als Schlafwagen rüber den man
mitziehen müsste..

Also sicher sind nicht alle so, aber noch halte ich Deutschland auch
für ein Land der "unbegrenzten Möglichkeiten" aber es liegt an jedem
Einzelnen das er diese sieht und nicht nur die unmöglichen Zustände die
wir auch haben.

@Theo: Blöde Frage - warum sagst du hier nicht was du kannst und was du
bist... meine es ehrlich, weil Feuer hast du wohl - also sollte jemand
wie du auch einen anständigen Job finden.

Autor: Gary (Gast)
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PS: Unser System der Marktwirtschaft ist - Gott sei Dank - ein System
mit Feedback-Schleife, d.h. es regeln sich Dinge aus. Also liegt es
auch an uns allen mit der Zeit zu gehen und nicht nur in den "guten,
alten Zeiten" zu hängen. Dann wären wir wirklich abgeschrieben.

Es garantiert uns allen aber niemand das wir eine Leben wie heute auch
noch in 10, 20 oder 30 Jahren haben werden - es sei denn wir tun etwas
dafür und das heist bestimmt nicht das wir alle Staubsauger bauen
sollten! Das aber wäre wieder etwas für jemanden der nicht das Glück
eines Studiums hatte.

Autor: mr.chip (Gast)
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Vor 2 Jahren wurde uns am Besuchstag der ETH Zürich gesagt, dass 95 %
der Studenten im ersten Jahr nach dem Studium einen Job fänden.
Ähnliche Zahlen las ich einige Zeit später in meiner Zeitung. Ebenfalls
wurde das durchschnittliche Gehalt eines frischen Elektroingenieurs mit
85 000 CHF angegeben, das entspricht 56 000 EUR.

So ganz aus der Luft gegeriffen dürften diese Zahlen auch wieder nicht
sein?

Autor: Andy S. (andyst)
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@mr.chip
Für die Schweiz stimmen diese Zahlen! Für Deutschland eher nicht, es
sei denn bei einem großen Konzern. Daher werde ich auch spätestens in
1-2 Jahren auswandern. Die Vorbereitungen dafür treffe ich derzeit.

@Theo
Absolut richtig! Kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Es ist eine
Tatsache, daß die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge
an Uni und FH ein sehr hohes Maß an Leistung erfordern (im Gegensatz zu
den Popelstudiengängen im wirtschaftlichen bzw.
"geisterwissenschaftlichen" Bereich). Leider lohnt sich der Aufwand
nicht, wenn man sieht, daß man als Hauptschüler mit Lehre fast genauso
viel verdienen kann (eigentlich sogar mehr, da man nicht wie als
Ingenieur wahnsinnig viele Überstunden machen muß). Von den
(unbezahlten) Überstunden, die ich in den letzten Jahren machen mußte,
könnte ich mir eigentlich ein Haus kaufen, wenn sie bezahlt würden. Ich
kann jedem nur von einem Ingenierstudium abraten. Studiert lieber BWL,
das schafft man locker in 10 Stunden in der Woche mit reiner
Ausweniglernerei. Hinterher dann große Klappe, aber nichts in der
Birne. Anschließend dann einen MBA hinterher (das Niveau bewegt sich
auf VHS-Ebene) und man ist "High Potential" mit 100.000 Euro
Jahresgehalt, weil man Powerpoint-Dateien erstellen kann. Den Blendern
und Hochstaplern gehört eben die Welt!

Mit dem Schwachsinn, daß ausländische Mitarbeiter billiger sind muß
ebenfalls aufgeräumt werden. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Klar sind die Leute billiger, aber eben auch im Durchschnitt fachlich
erheblich schlechter. Mir kann keiner erzäheln, daß ein kasachischer
Ziegenhirte besser ist als ein deutscher Ingenieur. In welcher Welt
lebt ihr denn eigentlich?
Die Nachteile von Indern, Polen etc. sind: Die Leute dort können kein
Deutsch und nur sehr schlechtes Englisch. Allein durch diese
Sprachbarriere entstehen viele Zusatzkosten, die den Lohnvorteil wieder
mehr als wettmachen. Außerdem sind diese Schmalspur-Ingenieure in
Osteuropa lediglich auf das Umsetzen getrimmt und für strategische und
innovative Aufgabenstellungen gänzlich ungeeignet. Vor allem mit Indern
haben wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht (zugegeben, die "guten"
Inder gehen natürlich in die USA).

Autor: Andy S. (andyst)
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Außerdem muß gesagt werden, daß die universitäre Ausbildung in Osteuropa
gar nicht mit der in Deutschland zu vergleichen ist (eher mit
Lehrberufen). Ich kenne z.B. zwei Russen, die in der Ukraine Informatik
(zumindest heißt es dort so) studiert haben. Dann sind sie nach
Deutschland gekommen und mußte an der TU mehr oder weniger komplett von
vorne beginnen, weil sie aufgrund ihrer geringen Vorkenntnisse nichts
anrechnen lassen konnten.

Keine deutsche Universität erkennt den Abschluß eines kasachischen
Ziegenhirten in Deutschland an. Mit so einem "Würstchen"-Diplom macht
man sich höchstens lächerlich. Aber in Deutschland werden dann solche
Personen als "Fachleute" tituliert. Wie dumm kann man nur sein? Merkt
denn keiner, was hier gespielt wird?

Autor: gast (Gast)
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Hallo,

also arbeite auch seit drei Monaten in der Entwicklung als Dipl.Ing. in
der Firma in der ich die Diplomarbeit gemacht habe. Von mein Komolitonen
haben ebenfalls 90% einen Job in der Entwicklung bekommen. Natürlich
muss man auch flexibel sein, ich bin auch über 100 km weg gezogen, wie
die meisten Kollegen. Das Gehalt liegt auch in der Spanne zwischen 1600
und 1900 Euro. Steigt aber die ersten Jahre kontinuierlich und es gibt
auch immer Leistungszulagen. Aber ist ja klar das einer in der
Produktion im Vierschichtbetrieb mehr verdient am Anfang, der geht halt
mit 2200 Netto heim, aber Geld ist ja nicht alles, deshalb habe ich ja
nicht unbedingt studiert.
Und nach dem Studium ist der Lernprozess ja nicht abgeschlossen, das
heißt man ist ja nicht gleich zu 100% einsetzbar, ich sitze oft am
Abend daheim und wälze noch Bücher und muss irgendwelche Sachen
nachlesen.
Deshalb kann ich auch nicht immer das Gejammer hören, denn wenn euch
die Bezahlung so wichtig ist dann müsst ihr halt auch was anderes
lernen. Bei uns in Süddeutschland gibt es viele Jobmöglichkeiten, hatte
nach der Diplomarbeit noch zwei andere Angebote, natürlich nicht gerade
in der Nähe, sondern weiter entfernt.
Und ich denke auch das das Studium in Deutschland gegenüber dem Studium
in Ländern im Osten schon ein bißchen höher einzustufen ist.
Also trotzdem schönes Wochenende euch allen ;-)

Gruß
Gast

Autor: tom (Gast)
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Hi,

> Keine deutsche Universität erkennt den Abschluß eines kasachischen
> Ziegenhirten in Deutschland an.

Kennt ihr denn (die, die das so schön schreiben) einen kasachischen
Ziegenhirten? Sorry, wenn ich da einhake, aber dabei geht mir der Hut
hoch. Was wißt ihr tatsächlich von "kasachischen Ziegenhirten", wart
ihr überhaupt schon mal dort? (nicht, das es nur um Kasachstan alleine
ginge)

Aber zum eigentlichen (!) Thema: deutsche (!) Ingenieure! Über
unterschiedliche Ausbildungsniveaus relativ zum Ausland und die
Motivation sollten wir uns streiten, wenn wir wirklich etwas darüber
wissen und nicht nur B*** lesen!

Ich bin ganz sicher einer derjenigen Ingenieure, die besser bezahlt
sind, nicht zuletzt wegen einer 45-Stunden-Woche!

Ich bin auch einer derjenigen, die einen recht guten Einblick in die
"Personalabteilung" einer kleinen Ingenieursfirma hat. Ich kenne das
Profil der Mitarbeiter, die gesucht (!) werden. Und ich weiß, das
gesucht wird! Und nicht zu knapp.

Und es hapert am Profil, resp. dem, was potentielle Mitarbeiter
mitbringen MÜSSEN! Gute fachliche Kenntnisse, keiner verlangt von einem
(Hoch-)Schulabgänger 20jährige Berufserfahrung. Aber ein Informatiker,
der noch keine Zeile Code geschrieben hat: No! Oder ein Programmierer,
der beste C-Kenntnisse vorgibt, diese aber ausschließlich unter
Visual-Studio erworben haben soll und auf die Frage, was alles in einem
Makefile steht, die Stirn runzelt: No!

Und neben der fachlichen Seite gibt es auch noch eine nicht
unwesentliche soziale Komponente: Selbständigkeit,
Entscheidungsfähigkeit, Kundenkontakt etc. Und wenn mir jetzt jemand
kommt, das kann doch jeder: leider nein! Ich habe in meiner Zeit bei
dieser Firma "Beispiele" erlebt, die ich ernsthaft nicht noch einmal
erleben will und die ich auch absolut keinem wünsche. Ich will nicht
in's Detail gehen, aber das waren Dinge, die einem schlaflose Nächte
bereiten und es einem kalt den Rücken heruntergehen läßt. Schlicht,
weil diejenigen nicht dem immer vorhandenen Druck standhalten konnten.

Fazit: ein deutscher Ingenieur und ein deutscher Ingenieur ist nicht
immer das selbe! Und die Meldungen unserer Zeitungen, allen voran eine
gewisse Boulevardpresse ist NICHT geeignet, ein reelles Bild
darzustellen.

Zweifellos gibt es auch zahlreiche Versuche von Gehaltsdumping oder das
berühmte "in Indien produzieren". Aber genauso unzweifelhaft hat sich
JEDE Firma, die dies gemacht hat, dabei "in's eigene Fleisch
geschnitten"! Ich kenne zahlreiche solcher Beispiele. Und ich kenne
auch zahlreiche Ingenieure, die keine Deutschen sind, die sich ob ihrer
Qualifikation und ihrer Arbeit absolut nicht verstecken müssen! Wer 1600
Euro annimmt (als das Beispiel, das genannt wurde) und dort länger als 2
Jahre bleibt, hat bewiesen, das er auch nicht mehr bekommen sollte, weil
er eine wesentliche Eigenschaft eines Ingenieurs nicht gelernt hat!
(sorry, das klingt hart und mag im Einzelfall auch nicht voll
zutreffen, weil es immer mehrere Faktoren gibt)

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Tim (Gast)
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Oh Gott!
Jammern hilft sicher nicht weiter. Soll auch nicht sein.
Den Mißmut der Entwickler kann ich aber nachvollziehen. Wenn man das
Gefühl hat vera**** zu werden, kann man unzufrieden werden.

Und gerade beim Thema Gehalt kann man sich als Durchschnittlicher
Entwickler vera*** fühlen wenn man das mal ganz nüchtern mit anderen
Berufsgruppen vergleicht. Insbesondere beim tatsächlichen Stundenlohn.

Man kann versuchen, sich übers Fachliche zu Motivieren. die Kollegen
Schlips machen es da aber einem nicht leicht. Leider.

Und die 'Ich hab ne Firma ich bin so doll' und 'ich bin in
Personalabteilungen einbebunden und hab Ahnung, wen wir bräuchten'
Leute bestätigen meine Vorurteile gegen die Selbigen ja mal wieder
voll.
Ganz wichtig sein, den Leuten sagen was sie machen müssen, aber selber
mal nix richtig zu Ende machen. So richtig zu 100% nicht nur blabla.


danke

Autor: tex (Gast)
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Ich warne davor die osteuropäischen Entwickler zu unterschätzen. Die
Leistungen müssen angesichts der mangelwirtschaft sogar höher bewertet
werden, als die des Westens mit den deutlich üppigeren Budgeds.
Wenn vom Westen gerne beklagt wird, dass die Russen so viel abgekupfert
hätten wird gerne verschwiegen, das man viele Dinge im Osten entwickeln,
herstellen und kaufen ließ, weil es dort um ein vielfaches billiger
war.
Klar, das die Russen den Ausschuss, den sie nicht verkaufen konnten,
für die eigenen Entwicklungen genutzt haben.
Den Beitrag von Johannes mag jeder bewerten, wie er will, ich empfehle,
den Beitag zu lesen und sich ein paar elementare Fragen dazu zu
stellen.
1. Was sucht jemand, der so veiel Mitarbeiter beschäftigt in diesem
Forum? Hat er nichts Wichtigeres zu tun?
2. Wenn er so erfolgreich mit seinen Mitarbeitern in Osteuropa ist,
warum posaunt er das hier herum? Um sich selbst Konkurrenz anzuzüchten
und die Preise zu versauen?
3. Würde ein seriöser Geschäftsmann aus dem Softwarebereich soetwas
schreiben und das auch noch in einem Forum mit starkem Hardwarebezug?
4. Kann es sich ein erfolgreicher Unternehmer leisten von seien
Zulieferern und Mitarbeitern als billigen "Polen" und "Russen" zu
reden?
In Süddeutschland gibt es übrigens tatsächlich einen Haufen freier
Stellen, man muss es nur für sich entscheiden, ob man jeden Morgen mit
"Grüß Göttle" berüßt werden will, ganz abgesehen, von dem, was
dannach kommt ...

Autor: Joerg Miehle (Firma: TU Wien) (pinning)
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Tex:
Ich muss Dir echt geben!

Ich arbeite seit einigen Jahren in München in einem mittelständischen
Unternehmen der Elektronik.
Die Geschäftsführung hat die letzten zwei Ingenieure die in andere
Unternehmen gewechselt sind durch russische (GUS) Ingenieure ersetzt.
Die verdienen einiges weniger (weil sie aufgrund der Sprachdefizite
nicht im Kundenbereich eingesetzt werden können), was nicht heissen
soll, dass sie weniger können. Im Gegenteil sie verfügen durchaus über
ein respektables und umfangreiches Wissen in der Elektronik und sind
bestimmt nicht von gestern. Ich kenne das Ausbildungssystem in Russland
nicht, aber so schlecht kann es nicht sein.
Nachteil: Sie sprechen kaum Deutsch, aber etwas Englisch. Die
Kommunikation harpert etwas.
Mal Hand aufs Herz wer von uns würde solch ein Schritt tun? In ein
fremdes Land gehen, dessen Sprache man nicht spricht und dessen Kultur
auch nicht gerade konform mit der eigenen Kultur ist.
Das ist doch sicherlich kein leichter, aber sicher ein notwendiger
Schritt gewesen.
Übrigens höre ich auch von  anderen Firmen, dass sie verstärkt
Ingenieure aus Osteuropa einstellen.
Warum? Ich denke das dahinter nicht unbedingt ein Mangel an Ingenieuren
steckt, den man durch Ingenieure aus dem Ausland decken will. Ich denke
manche Unternehmen sind wirklich auf den Geschmack gekommen, billige
akademische Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren.

Autor: Rahul (Gast)
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>Die Nachteile von Indern, Polen etc. sind: Die Leute dort können kein
>Deutsch und nur sehr schlechtes Englisch

Bei (jungen) Indern bezweifle ich diese Aussage. Ausserdem: wer spricht
schon deutsch? International spricht man wohl eher englisch (oder
spanisch). Ich bin bei einer Firma untergekommen, in der sogar
sämtliche Doku auf englisch zu schreiben ist, damit die Leute vom
Mutterkonzern das Zeug auch verstehen.

>kasachischer Ziegenhirt
Das ist ja wohl eine sowas von überhebliche Aussage. Wieso sollte
jemand, der aus dieser Ecke der Welt kommt, nicht auch gut sein?
Mag sein, dass er während seiner Ausbildung nicht die Möglichkeiten
hatte, die er hier hätte.

Eigentlich geht es doch darum, was man kann, und nicht woher man
kommt.
Wenn ich mir manche meiner damaligen Kommilitonen (manche sagen auch
"Kollegen") angucke, wäre mir ein "kasachischer
Ziegenhirt" lieber. Der würde sich als Einsteiger nicht schon wie
einer benehmen, der kurz vor der Rente steht.
Wenn es einen stört, dass ein (erfahrener) Facharbeiter mehr bekommt
als ein "frischer" Ingenieur, sollte sich vielleicht nach etwas
anderem umsehen (auswandern?!). Mir ist es eher wichtig, einer
Tätigkeit nachzugehen, die mir Spaß bringt und bei der ich gefordert
werde. Mein Einkommen ist da eher zweitrangig (wann und womit soll ich
das Geld denn überhaupt ausgeben, wenn ich sowieso den ganzen Tag
(lieber) in der Firma verbringe? ;-), solange es für mehr als nur das
tägliche Leben reicht, und ich noch etwas auf die Seite legen kann.
Wenn einem das Geld wichtiger als die Tätigkeit ist, dann hat man wohl
einen Job und keinen Beruf (Beruf von "Berufung"...).

Wenn ein BWL-Blafaseler mehr "verdient", dann liegt das halt daran,
wie er sich verkauft. Wenn man der Meinung ist, dass man das besser als
derjenige kann, dann sollte man mal die Klappe bei den richtigen Leuten
aufreissen und entsprechend Leistung zeigen. Einfach nur zu sagen:
"Wieso kriegt der BWL-Heini mehr als ich? Das finde ich ungerecht!"
Ist für mich eine Aussage eines Fünfjährigen...
Wenn man mit dem momentanen Zustand nicht einverstanden ist, dann muß
man ihn entweder ändern oder sich dann doch damit abfinden.
Wenn die Blödzeitung(*) was vorjammert, jammert ganz Deutschand mit,
oder was?

(*) lässt sich auch durch diverse Fernsehsender ersetzen.

Autor: Gary (Gast)
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bin ich mal froh das es Leute gibt die wirklich differenzieren können.

Die Welt ist leider keine Heilsarmee - die Grenzen des eigenen Landes
sind nicht die Grenze des Universums. Angst ist der erste, Frust der
zweite Killer (...) von gesunden Menschenverstand.

Ein Ingenieur zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass er:
a) sich selbst motivieren kann
b) ncht aufgibt wenn Schwierigkeiten entstehen
c) den Biss hat seine Grenzen zu erweitern.
An alle die hier jammenr... seit Ingenieure - nehmt euer Leben in die
Hand und seit kreativ

Ich halte mich selbst nicht für den besten Ingenieur der Welt - dafür
gibts viel zu viel zu wissen und auch viel Gescheitere Leute als mich.
Aber mir macht mein Job Spass und ich bin froh, dass ich bei den
meisten Sachen zumindest Grundwissen habe.

Bisher hat sich auch gezeigt das mein Engagement immer geschätzt wurde
und das sichert mir meinen Job für die Zukunft. Und deswegen werde ich
wieder eine Überstunde anhängen, weil
 - mir keiner nachrennt und auf die Stechuhr schaut
 - Die Freude beim Gelingen eines Projektes einfach geil ist.

Autor: Tex Avery (tex)
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<< Mal Hand aufs Herz wer von uns würde solch ein Schritt tun? In ein
fremdes Land gehen, dessen Sprache man nicht spricht und dessen Kultur
auch nicht gerade konform mit der eigenen Kultur ist.
Das ist doch sicherlich kein leichter, aber sicher ein notwendiger
Schritt gewesen. >>

Ich, weil es mir inzwischen hier zu eng wird. Der gerne von den
Politikern an den Tag gelegte Zweckoptimismus, "Die Talsole wäre
durchschritten" ist einfach nur ein weiterer Stein auf dem Berg der
Volksverdummung. Wer wissen möchte, wie tief das Tal noch ist, der
werfe einen Blick nach Vietnam, China oder Indien, mit dem Unterschied,
dass dort die Wirtschaft boomt wie nie zuvor.
Ich werde noch 30 Jahre arbeiten müssen. Noch kann ich gegen die
osteuropäischen Mitbewerber gegenhalten, aber der Preis ist zu hoch.
Neuanschaffungen sind nicht drin, Rücklagen sind nicht drin und alles
fährt auf Verschleiss. Das geht zwangsläufig auf Dauer in die Hose.
Also stell ich mir im nächsten Jahr den 20'er vor die Tür, lade die
Klamotten ein und suche mir ein neues Zuhause

Autor: Joerg Miehle (Firma: TU Wien) (pinning)
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Wo wir beim Thema Brain Drain wären. Eine traurige Entwicklung aber ein
hausgemachtes Problem. Die Politiker scheinen das nicht ernst zu
nehmen.
Ich kenne  bereits zwei Ing. die ins Ausland sind (nach Kanada und
Österreich). Wer trägt sich mit solchen Gedanken? Nur für meine private
Statistik! Ihr werdet so dumme Sprüche wie: " Die Ratten verlassen das
sinkende Schiff" nicht von mir hören.

Autor: tom (Gast)
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Hi,

> Ich kenne  bereits zwei Ing. die ins Ausland sind (nach Kanada und
> Österreich). Wer trägt sich mit solchen Gedanken? Nur für meine
> private Statistik! Ihr werdet so dumme Sprüche wie: " Die Ratten
> verlassen das sinkende Schiff" nicht von mir hören.

Warum denn nicht? (ich meine nicht den Spruch, sondern das Arbeiten ;-)
)

Warum sollte ein deutscher Ingenieur nicht in Israel High-Tech
entwickeln, wenn wir hier in Deutschland israelische Kartoffeln kaufen?
(nur so als Beispiel!)

Irgendwie sehe ich da nicht das Problem - oh ja sicher, die Steuer
bekommt dann nicht der deutsche Michel! Und: dieser Ing. muß ja nicht
deshalb zwangsläufig gleich, wie im Beispiel, die israelische
Staatsbürgerschaft annehmen.

Falls mich jetzt jemand hauen will: zweifellos ein etwas "schräger
Diskussionsansatz", aber: a) keiner schreibt einem Ing. vor, er MUSS
in D bleiben; b) es gibt keine "deutsche Insel" mehr, wirtschaftlich
gesehen; c) "brain drain" ist dann schon richtig, aber "brain Stau"
;-) ist auch irgendwie doof!

Und wenn jetzt jemand kommt: au fein, ich hau jetzt ab! Derjenige
sollte sich aber (möglichst vorher) über die Konsequenzen klar sein,
die Kinder anderer Mamas sind auch nicht gerade nur auf den Kopf
gefallen.

Schönen Tag noch,
Thomas

Autor: Andy S. (andyst)
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Eine vierköpfige Hartz IV-Familie kommt übrigens auf 2000 Euro netto.

Mit Schwarzarbeit wird es natürlich noch einiges mehr

http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/26.05.20...

Autor: Black Fist (Gast)
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@Andy S.
Denke beim Lesen solcher Artikel auch an den alten Spruch: "Wess`
Brot ich ess´,dess` Lied ich sing!"

Sicher ist: Ein Einpersonenhaushalt erhält 331 Euro plus anteilige
Miete! Das war´s.

Laßt Euch nur weiter gegeneinander aufbringen.

...übrigens: noch gehöre ich zu den Empfängern.

Wer heute noch vom hohen Roß auf die "dummen und faulen"
Hartz-Empfänger schaut, hat nichts begriffen.

Wenn ein Arbeitnehmer glaubt: mir passiert das nicht, kann er morgen
der Nächste sein.
Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die sich für unersetzlich hielten.

Black Fist

Autor: Andy S. (andyst)
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Hallo Black Fist,
da mußt du etwas mißverstanden haben. Gerade Alleinstehende erhalten
sehr wenig Unterstüzung (gerade mal die 331 Euro plus Miete). Das ist
definitv zu wenig (vor allem in Großstädten kann man davon kaum
existieren)!

Daneben stehen allerdings Firmen vergleichsweise gut da, da für jede
Person der Regelsatz bezahlt wird. Da kommt bei 2-3 Kindern schon
einiges zusammen und ist auf jeden Fall höher als der Lohn eines
unqualifizierten Arbeitnehmers.

Autor: Andy S. (andyst)
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muß natürlich Familien statt Firmen heißen ;)

Autor: Black Fist (Gast)
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Dann ist nicht der Hartz Empfänger schuld an solchen Zahlen, (wenn sie
denn stimmen) sondern diejenigen, die solche hanebüchenen Regelungen
treffen.
Im Zweifelsfall sage ich da: Der Lohn des Arbeitnehmers ist zu gering,
um davon leben zu können; nicht Hartz zu hoch.

Die Berechnungsgrundlage möchte ich gerne mal sehen.

Black Fist

Autor: Black Fist (Gast)
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Ach so, noch eines fällt mir ein. Nur der Haushaltsvorstand (Meistens
der Ehemann) erhält den vollen Regelsatz! Die anderen Mitglieder (auch
die ohne Glied :-)) erhalten eine Menge weniger.
Ich möchte kerzengerade in die Luft scheißen, wenn ich Interviews lese
, bei denen die Damen und Herren Politiker nicht mal konkret sagen
können, welche Zahle sie eigentlich beschlossen haben.

Entschuldigt den kleinen Ausbruch, aber ich wollte nicht dran
ersticken.

Black Fist

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Diese angeblich erzielbaren Hartz4-Zahlungen sind reine Propaganda.
Mehr nicht. Das wird sich so hingerechnet, wie es halt am besten in die
Hetzkampagne passt. Da werden Abzüge und Anrechnungen gerne
verschwiegen. Aber von CDU-Politikern ist man ja nichts anderes
gewöhnt.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Dieter (Gast)
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"Diese angeblich erzielbaren Hartz4-Zahlungen sind reine Propaganda.
Mehr nicht. Das wird sich so hingerechnet, wie es halt am besten in
die
Hetzkampagne passt. Da werden Abzüge und Anrechnungen gerne
verschwiegen. Aber von CDU-Politikern ist man ja nichts anderes
gewöhnt."


Laber weiter. Wieso sind denn, nachdem die Sozis Hartz4 eingeführt und
die alte Sozialhilfe abgeschafft haben, denn die Kosten explodiert?
Wieso kostet Hartz4 trotz gleicher Arbeitslosenzahlen wesentlich mehr
als vorher, nämlich etliche Milliarden?

Richtig, selbst Dummtrottel wissen, daß das nur durch den massiven
Mißbrauch kommt.
Ich bin auch dafür, daß Hartz4 nur noch ausgezahlt werden soll, wenn
die Empfänger Vollzeit für die Gemeinschaft arbeiten, also Müll
entsorgen, Straßen kehren, Hundekot entfernen und was sonst noch so
anfällt. Wer das nicht macht oder sich verpisst durch Krankschreiben,
darf nichts mehr bekommen. So einfach ist das.

Autor: AVRNIX (Gast)
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@Dieter:

Mißbrauch soll ca 5% sein und diese werden wieder geholt.
Wo ist der Missbrauch ?

Wenn du Hartz IV hast viel Spass damit!

Wenn ein Arzt jemanden krank schreibt - dann gilt er als Krank und das
machen Arzte immer weniger.

Klar sollte ein Hartz Iv Empfänger Arbeiten, allerdings in Richtung
seines Berufes, dann hat er ne möglichkeit mal da auch reinzukommen.

Der Staat Fodert derzeit nur und Fördert nicht.

Und der Staat soll mal sehen das Arbeitsplätze, durch
Rahmenbedingungen, wieder enstehen.

Wenn Gobalisierung heißt, abwandern der Firmen in billig Lohnländern,
dann schafft die Gobalisierung ab.

Wir brauchen keine Polen die hier Arbeiten die mit 5€/Std dann ein
schönes Leben leben können.

Die Plitik hat keine Lösung, deswegen hacken die auf Hartz IV rum,
das Arbeitsamt soll die Leute vermitteln und ....nichts da!

Je mehr einer vom Staat bekommt, desto schneller muß er eine Arbeit
angeboten werden.

Autor: Black Fist (Gast)
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Was früher die Arbeitsämter gemacht haben, tun heute die aufgeblähten
Arbeitsagenturen und Arges. Da geht massig Geld drauf für die
Bekämpfung der Arbeitslosen. Endloser Papierkrieg, neue Gebäude, neue
"Experten". Das ist die wahre Ursache für den rasanten Anstieg der
Kosten. Die Firmen, welche 1 Euro Jobs anbieten, bekommen dafür 400
Euro pro Mann und Monat.

Leute: Überlegt doch mal; wer ist freiwillig arm?

Ich hatte mal in der Werkstatt ein Schild hängen: Achtung, vor
Inbetriebnahme des Mundwerkes Gehirn einschalten!

Das gilt hute mehr denn je.

Black Fist

Autor: Rahul (Gast)
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Über Hartz4-Empfänger kann man doch eigentlich nur sagen, dass die einen
eher ungewollt in dieses "Loch" gefallen sind, andere es aber dadurch
ausleben, in dem sie sich in diesem "Loch" häuslich einrichten.
Wie man das allerdings unterbindet, kann ich nicht sagen - nur, dass es
ziemlich dämlich ist, immer mehr Futter ins Loch zu werfen (das führt
auch zu dicken Kindern...). Eine Leiter würde da schon eher helfen.
Oder man setzt das Loch langsam unter Wasser...(Also Leiter rein,
Wasser marsch...)
Wenn man pauschalisiert und alle Hartz4-Empfänger über einen Kamm
schert, trifft man immer die, die eigentlich aus dieser Misere
möglichst schnell wieder raus wollen. Die schwarzen Schafe sind doch
froh darüber, wenn das System ihnen zuarbeitet. Bei Kürzungen gucken
die ehrlichen Hartz4-Empfänger in die Röhre, bei Steigerungen die
arbeitende Bevölkerung.

>Leute: Überlegt doch mal; wer ist freiwillig arm?
Vermutlich niemand. Es gibt aber Leute, die etwas dagegen tun (wollen)
und andere, die nur die Hand aufhalten.
Bei ersteren habe ich keine Probleme sie zu unterstützen.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Lieber Dieter, Die Kosten für die eigentlichen Transferleistungen, also
das, was ein Hartz4-Opfer bekommt, sind keineswegs explodiert, das hat
die SPD mittlerweile auch zugegeben. Man ist von zu optimistischen
(m.E. geschönten) Zahlen ausgegangen.

Davon ab, es gibt eine Menge Leute, die von Hartz4 profitieren.
Und damit meine ich nicht die Arbeitslosen.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Arbeitslose sind langweilig. (Gast)
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Vorsicht! Dummes Geschwätz:

"Die Nachteile von Indern, Polen etc. sind: Die Leute dort können
kein
Deutsch und nur sehr schlechtes Englisch. Allein durch diese
Sprachbarriere entstehen viele Zusatzkosten, die den Lohnvorteil
wieder
mehr als wettmachen. Außerdem sind diese Schmalspur-Ingenieure in
Osteuropa lediglich auf das Umsetzen getrimmt und für strategische und
innovative Aufgabenstellungen gänzlich ungeeignet. Vor allem mit
Indern
haben wir sehr schlechte Erfahrungen gemacht (zugegeben, die "guten"
Inder gehen natürlich in die USA)."

Und das von einem, der selber auswandern will! HAAAAHAAAAHAAAAAAAAAAA
Mit deiner Sicht über den Tellerrand, oh weh. Bald bist du ja selber
Ausländer. Hoffentlich triffst du dann auf Leute, die genauso arrogant,
überheblich und verächtlich auf Ausländer herabblicken wie du selbst.
Dann zeigen die mit dem Finger auf dich und lachen dich aus für dein
"Hällo, eimm se niu progrämmmer fromm dschörmenie."

Autor: FPGAküchle (Gast)
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<Und das von einem, der selber auswandern will! HAAAAHAAAAHAAAAAAAAAAA
<Mit deiner Sicht über den Tellerrand, oh weh. Bald bist du ja selber
<Ausländer. Hoffentlich triffst du dann auf Leute, die genauso
<arrogant,
<überheblich und verächtlich auf Ausländer herabblicken wie du selbst.
<Dann zeigen die mit dem Finger auf dich und lachen dich aus für dein
<"Hällo, eimm se niu progrämmmer fromm dschörmenie."

Quatsch wenn er z.B. in die Schweiz oder Österreich auswandert. Und
wenn er dort für deutsche Firmen entwickelt ist dt. Muttersprache Gold
wert.

Und warum unterstellst Du Ihm Verachtung für die Ausländer.?! Er hat
lediglich auf durch die Sprachbarriere entstehenden Zusatzkosten
hingewiesen. Das Ist Fakt und nicht Verachtung. Oder willst du als
Ausländerhasser beschimpft werden, wenn Du für med. Behandlungen etc.
im Ausland auf einen flüssig dt. sprechenden Arzt bestehst.

Autor: Arbeitslose sind langweilig. (Gast)
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Oooh, alle Achtung, da ist ja schon einer ziemlich weit um die Welt
gekommen - Österreich und Schweiz...

Nein, um deine Frage zu beantworten ich brauche keinen "flüssig"
deutsch sprechenden Arzt, denn ich spreche fließend Englisch.

Autor: Golimar (Gast)
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> Ich bin auch dafür, daß Hartz4 nur noch ausgezahlt werden
> soll, wenn die Empfänger Vollzeit für die Gemeinschaft
> arbeiten, also Müll entsorgen, Straßen kehren, Hundekot
> entfernen und was sonst noch so anfällt. Wer das nicht macht
> oder sich verpisst durch Krankschreiben,  darf nichts mehr
> bekommen. So einfach ist das.

Ist dir Arschloch schonmal in den Sinn gekommen, dass es durchaus
Menschen gibt, die nicht mehr arbeiten können, eben aus
gesundheitlichen Gründen? Sorry für hen herben Ausdruck in meiner
ersten Zeile, aber was anderes fällt mir zu so Dummschwätzern nicht
ein.

Im übrigen bin ich eigentlich auch dafür, dass die Leute Vollzeit
arbeiten sollen, meinetwegen auch für die Gemeinschaft. Dann aber zu
einem angemessenen Gehalt, so dass die Abhängigkeit von ALG II komplett
wegfällt. Warum das nicht geht? Genau, weil kein Geld da ist. Dafür kann
aber der in Armut lebende ALG II Empfänger nichts. Aber es ist natürlich
nichts einfacher, als die Ursachen im MIssbrauch zu suchen. Jetzt sogar
krampfhaft, da sich ergeben hat, dass doch deutlich weniger
Mißbrauchsfälle vorliegen, als angenommen.

Autor: Drei Newton (3_newton)
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Oh ja, Arbeit für die Gemeinschaft ist toll! Mein Onkel arbeitet zB im
Altenheim für 1 Euro pro Stunde. Eingestellt um die Alten bei
Spaziergängen etc. zu begleiten. Mittlerweile werden ihm immer mehr
Aufgaben einer Schwester aufgebrummt, deren Stelle man damit einspart.
Nachbarin die im Kindergarten für 1 Eusen arbeitet das gleiche. Erst
heißt es "Begleitung der Kinder auf dem Schulweg" und dann kocht sie
das Essen. Auch eine Stelle weg. Interessanterweise beteiligen sich
besonders (christliche) Wohlfahrtsorganisationen sehr rege an diesem
Missbrauch. Ich würde vorschlagen wir führen 1 Euro Ingeneure und
Entwickler ein. Dann können die auch euren Job machen die ihr hier über
sie herzieht. Diese "geminnützige" Arbeit verdrängt nur reguläre
Arbeit in den Billiglohnsektor. Und außerdem, wie soll sich denn ein
Arbeitsloser einen Job suchen wenn er 8 h am Tag Müll sammelt oder
Rasen mäht? Super Reintegrationsprogramm! Mädels, denkt doch erstmal
bevor ihr hier dick über die Arbeitslosen herzieht! Selbst wenn es 1
Million Drückeberger gäbe würden immer noch die Jobs für 4 Millionen
fehlen, die nichts sehnlicher wollen als arbeiten!

3N

Autor: Drei Newton (3_newton)
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nicht Schulweg sondern Weg zum Kindergarten (ist in einem Dorf)

Autor: Peter (Gast)
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Ja ja
ganz toll mit dem Müll wegräumen.
Die, die es "gut" anstellen - also 4 linke Hände vortäuschen, z.B.
den Müll ausleeren anstatt einsammeln - müssen dann eh nichts machen,
weil sie durch ihr Arbeiten mehr Schaden anrichten würden als ohne. Und
die, die ehrlich sind und noch einen akademischen Anschluss haben (z.B
Ing.) , die spielen dann 1Euro-Jobber.
Dann gibts ein Jobangebot als Ingenieur und er wird nicht eingstellt,
weil der Chef sagt "na ja, der hat ja in der Zeit als Müllaufleser das
Denken verlernt. Nein danke ...."
Und so wird er ewig 1Euro-Jobber spielen müssen .....

Autor: Rahul (Gast)
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@Newton:
Dein Onkel sollte dann vielleicht mal überlegen, ob er nicht eine
Umschulung zum Altenpfleger macht, und deine Tante eine Ausbildung zur
Kindergärtnerin o.ä.
Dass caritative Verbände / Organisationen gerne auf "preiswerte"
Arbeitskräfte ausweichen ist ja verständlich: Für die gibt es auch
immer weniger Geld. (Darunter fällt auch die betreute Grundschule, die
auch mehr oder weniger privat organisiert wird).
Ich kann mich noch daran erinnern, dass einige Mütter damals in der
Grundschule beim Schwimmunterricht auch die Lehrerin unterstützt haben
(auch für Lau).
Dass 1-Euro-Jobber in diesem Organisationen dann auch gerne für mehr
als nur die eigentliche Tätigkeit eingesetzt werden, liegt wohl in der
menschlichen Natur (Ja-Sager... Sonst würde man auch kaum für einen
Euro losgehen, oder!?)
Auf dem Weg zur FH sind mir auch öfter die Jungs von "Stadtteil
aktiv" mit ihrem Müllwägelchen begegnet - die hatten nen lockeren Job.
und sahen auch sehr glücklich mit ihrer Tätigkeit aus.
Es sollte einfach nicht ausarten. Da hast du schon Recht. Notfalls muß
man als "Arbeitnehmer" dagegen steuern...
Zivis ergeht es auch nicht viel besser: Die werden auch gerne für mehr
eingesetzt als sie vorgesehen sind (z.B. Kindergarten).

Autor: Telly (Gast)
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Es gibt sogar noch etwas schlimmeres als ein 1-Euro-Job.
Ein Kumpel von mir muß für sechs Monate ein "Praktikum" bei einer
Firma machen. Er arbeitet dort regulär wie alle anderen, und bekommt
zu
seinem Hartz-IV-Geld nicht einen Cent dazu bezahlt.

Autor: AVRNIX (Gast)
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@telly: Wenn in Richtung seines Berufes ist. Gehts es doch noch.
Dadurch kann er ja mehr an Erfahrung sammeln, wie lange ist das
Praktikum den ?

Das machts sich im Lebenslauf besser als 9 Monate Müllsortierung , oder
nicht?

Autor: Telly (Gast)
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Ist schon in Richtung seines Berufes, aber dann könnte ihn die Firma
auch richtig für sechs Monate einstellen und ordentlich bezahlen, denn
er arbeitet ja richtig.
Die Aktion wurde übrigens von der ARGE initiiert.

>>Das machts sich im Lebenslauf besser als 9 Monate Müllsortierung...
Ich will jetzt hier nicht zum Anstifter werden, aber wurde jemals ein
Lebenslauf schon mal nachgeprüft? ;-)

Autor: AVRNIX (Gast)
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Schon richtig, allerdings sollte es mit deinen Dokumenten die du bei
einer Bewerbung beifügst - decken - bzw. -Glaubhaft- gemacht werden.

Und wenn da steht 9 Monate Müllhamster gespielt, kann es zeigen das man
keine Angst hat sich schmutzig zumachen, aber als Techniker oder Ing
kommt das bestimmt nicht gut an, denke ich mal.

Autor: Rahul (Gast)
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>Ich will jetzt hier nicht zum Anstifter werden, aber wurde jemals ein
>Lebenslauf schon mal nachgeprüft? ;-)

Wenn du ein Praktikum gemacht hast, kannst du immerhin einen Nachweis
von der Firma verlangen (Zeugnis), was man da so alles gemacht hat. Der
sollte in einer Bewerbung auftauchen.

Ein Bekannter von mir (hat das Fachgymnasium abgebrochen) stand auch
längere Zeit vor dem Problem, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen.
Über irgendson Amt (oder auch Argentur) hat er aber dauernd
irgendwelche Praktika gemacht und bekamt dafür dann auch Geld vom Amt.
Durch die Praktika hat er auch eine Menge Kontakte aufbauen können...

Wieso sollte eine Firma einen Praktikanten bezahlen?
Das ist bei manchen Firmen zwar üblich (Grundpraktikanten bekommen
Azubi-Entlohnung, Hauptpraktikanten irgendwas anderes / etwas mehr.
Gilt halt für Studenten). Ich bekam damals nichts im Hauptpraktikum...
Wenn eine Firma einen Praktikanten von der ARGE nimmt, geht sie auch
immer ein grosses Risiko ein (kann ja auch ein schwarzes Schaf
sein...). Bezahlt werden die Praktikanten ja auch vom Amt.
Ausserdem habe die meisten Firmen gar kein Interesse, jemanden "von
der Strasse" einfach mal so einen Praktikumsplatz anzubieten, wenn da
nicht noch jemand (der Bund) dahinter steht. Da wäscht die eine Hand
die andere, sprich: Man nimmt einen Praktikanten vom amt auf und hat
dann bessere Chancen, staatliche Aufträge zu erhalten.
Andere Firmen haben halt ne billige Arbetskraft...

Autor: Drei Newton (3_newton)
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Da liegt ja das Problem! Durch die kritische Arbeitsmarktlage sind
Ausbeutung Tür und Tor geöffnet. Und genau diese Ausbeutung verschärft
die Lage weiter weil noch mehr Leute ihren Job verlieren und dann geht
es von vorne los. Werden die Bedingungen für Hartz 4 noch weiter
gedrückt garantiere ich dafür, dass es noch mehr Arbeitslose werden.
Die Praktikantenausbeutung ist ja die neuste Masche. Eine Freundin ist
Journalistin und die Zeitung spart sich einen Redakteur durch
Praktikanten, die ein halbes Jahr für lau arbeiten, ihnen versprochen
wird, dass sie übernommen werden was aber nie passiert. Auch wenn sie
echt gut sind. Die Politik sollte dringend dafür sorgen dass solches
Verhalten gesellschaftlich geächtet wird und schwer durchzuführen ist
(klar, Missbrauch gibts immer). Erst dann wird es auch mehr Arbeit
geben, da keine "Kostelosen" mehr da sind. Ihr werdet sehen, dabei
geht Deutschland nicht den bach runter. Wenn die Unternehmen so weit
sind, dass sie sich nur durch Ausbeutung am Leben halten können sollten
sie eh dicht machen. Aufgabe des Staates kann nicht sein kranke, faulige
Systeme zu unterstützen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken
ohne Ende!

3N

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Und jetzt noch ein paar Links zum Thema Hartz4:
Die Geschichte wiederholt sich:
(Ein Vergleich 1929-1933 und 2005)
http://www.flegel-g.de/ant-gauweiler.html

1-Euro-Jobs und andere Zahlenspielereien:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22899/1.html

Produktion von Parias.
Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur:
http://www.taz.de/pt/2005/08/29/a0180.1/textdruck

Frisches Geld für Schnüfflerkolonnen:
http://www.jungewelt.de/2006/06-19/029.php

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Kola (Gast)
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Hallo Leute,

interessanter Thread, ich habe ihn allerdings nicht ganz bis zum Ende
gelesen.

Zum Thema auswandern: Ich habe ein halbes Jahr lang Praktikum in
Südamerika gemacht, und ich finde, jeder sollte das mal machen. Die
Leute sind da supernett, es gibt da nicht die ganzen Intrigen zwischen
Mitarbeitern, und die Arbeit macht wirklich Spass.
Auf der anderen Seite: 48,5 Stunden in der Woche, ganze 4 Urlaubstage
im Jahr, morgens im Dunkeln aus dem Haus und abends gleich ins Bett
fallen. Samstagnachmittag und Sonntag sind dann wenigstens frei.
Dafür wird halt nicht so viel gearbeitet, wenn der Chef weg ist, und es
gibt auch nicht so viel Streß (Kunde:"Oh, ihr braucht eine Woche länger
? Kein problem, wenn ich dass diesen Monat noch bekomme). Reich wird man
dabei nicht, aber es ist einfach ein schönes Leben.

Ich würde da liebend gerne für immer hinziehen (Arbeit gibts da genug,
vor allem Deutsche sind gerne gesehen), aber ich habe einfach angst, da
zu versauern. Du hast keinen, mit dem du ein fachlich tiefgreifendes
Gespräch führen kannst, und allein das Internet für Fortbildung ist
auch nicht das Wahre.

Also schaffe ich jetzt noch hier, und wenn mir der ganze Mist hier
zuviel wird, haue ich einfach ab. Die Politiker tuen im Moment alles,
um halbwegs intelligente Leute zu verprellen!

Autor: Theo (Gast)
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Ich habe etwas weiter oben einen Artikel auf mein Erstposting gelesen,
wo jemand mittels EU Fördergeldern sich damit rühmt, hierzulande auf
Kosten der Steuerzahler Arbeitsplätze zu vernichten.

Es stimmt tatsächlich, denn die Methode das die EU-Osterweiterung
gerade die deutschen Zahler teuer zu stehen kommt in dem hier Betriebe
platt gemacht werden und mittels steuerlicher Subwentionen im
EU-Ausland wieder aufgemacht werden, kann unter vielen anderen
Wahrheiten hier nachgelesen werden.

http://www.volksprotest.de/

Es ist übrigens ein hausgemachtes Problem, wenn die katholische Kirche
(Vatikan) für ihre sozialpädagogischen Schäfchen und deren HokusPokus
noch ~84 Milliarden Euro jedes Jahr kassiert als Blankoscheck für Null
Gegenleistung mit den Kirchensteuern sind es dann über 100 Milliarden
Euro, Geld was hier in DT nötig gebraucht wird.

Nebeninfo:
Das Erzbistum Köln ist das reichste in Europa, Firmen, Banken,
Ländereien nennt es sein Eigen.

Und dann sollte man noch diesen Artikel über die Klassischen
BWL-Abzocker und deren Dunstkreis all'a Banker & Co lesen.
Es ist der Polizeibericht aus Giessen, hier der Textauszug eines
Kriminologen:

{
Soziale Unordnung

Durch Wirtschaftskriminalität entsteht unserem Gemeinwesen jährlich ein
Schaden von mindestens 200 Mrd.(!) Mark.

Dieser Betrag ist so hoch, er wird nicht erreicht, selbst wenn die
Schadensumme aller in der EU begangenen Raub- und Diebstahlstraftaten
zusammengerechnet dem gegenübergestellt wird.

Daß Wirtschaftskriminalität (z. B. Steuer-, Anlage- und
Subventionsbetrug), auch "weiße Kragen Kriminalität" genannt, im
Gießener Konzept völlig unberücksichtigt bleibt, ist subjektiv
verständlich, denn sie wird vom subjektiven Kriminalitätsempfinden
nicht wahrgenommen und erzeugt bei den Menschen somit auch keine
direkte Angst. Anders als konventionelle Kriminalität (z. B. Diebstahl,
Raub, Tötungsdelikte) ist dieser Deliktsbereich kaum sichtbar zu machen.


Wirtschaftkriminelle haben oftmals ein "seriöses" Erscheinungsbild
und genießen - im Gegensatz zu den erwähnten Personengruppen
("...herumlungernde Jugendliche...") - höchstes gesellschaftliches
Ansehen.

Wie jede Kriminalitätsform hat auch Wirtschaftskriminalität ihre Opfer.
Fast alle in unserer Gesellschaft (Leistungsempfänger besonders) haben
in irgend einer Form darunter zu leiden, wenn Geld im "sozialen Netz"
fehlt und Armut und Elend mit all ihren Problemen sich in Innenstädten
offen zeigen. Somit ist der Bezug zum Gießener Sicherheitskonzept
hergestellt.

Über ein solches Konzept und den hohen Aufwand, mit dem die Gießener
Sicherheitspartnerschaft realisiert werden soll (für die
Sicherheitspartnerschaft sind offensichtlich öffentliche Gelder
vorhanden), können mache PolizistInnen bei "K" sicherlich nur
staunen. "K" steht für Kriminalpolizei und diese ist u. a. für die
Verfolgung von Wirtschaftskriminalität zuständig.

All der oben erwähnte Aufwand wird in Kriminalitätsbrennpunkten wie
Banken und Konzernen nicht betrieben. Auch gibt es hier - im Gegensatz
zur Straße - keine anlaßunabhängigen Kontrollen. Entgegen dem
allgemeinen Trend in der Kriminalitätsbekämpfung wird ein schärferes
Vorgehen gegen Wirtschaftskriminalität von mehreren Seiten nicht
gewünscht!

Von vielen Fachleuten und Kripobeamten wird beklagt, daß personelle und
materielle Ressourcen fehlen, um diesen Deliktsbereich ausreichend
bearbeiten zu können.

Anders als bei der Sicherheitspartnerschaft kommt hier niemand auf die
Idee, ein neues, erfolgversprechenderes Konzept einzuführen, obwohl
laut Prof. Dr. Hans See (Politologe und Kriminologe, Vorstandsmitglied
des Vereins Business Crime Control) nichts die innere Sicherheit mehr
gefährdet als Wirtschaftskriminalität!

[s. auch der "Hesss. Städtetag" zu "Recht, Sicherheit und Ordnung"
1998 und 1999]

Quelle:  http://www.safercity.de/1999/giessen.html
}

200 Mrd DM ~ 100 Mrd Euro Verluste durch bewusst vom regirenden
Establishment geduldete und quasi geförderte
Wirtschaftskriminalität.........

Rechnen wir mal nur diese Posten alle auf, unter der Gefahr das es dem
einen oder anderen schlecht wir bei diesen Zahlen.

84 Mrd.  Euro für die Kirche für Lullu
 26 Mrd.  Euro für beamtenpensionäre die nix eingezahlt haben
 23 Mrd.  EU-Beiträge jährlich
 18 Mrd.  weil Millionen Beamte keine Sozialbeiträge zahlen.
100 Mrd. Steuer + Subwentionsbetrug der Unternehmen (Tatort Giessen)
 44 Mrd.  Euro weil deutsche Konzerne keine Einfuhrzölle bezahlen
 84 Mrd.  Euro An den Vatikan ohne Gegenleistung und ohne K-Steuer.
 80 Mrd   Steuerverlust weil Konzerne kaum mehr Steuern bezahlen

------------------------

Summe =  375 Milliarden Euro !

Wenn man das den Harz4-Empfängern gäbe, könnte jeder dieser 7,5
Millionen ALG-II Empfänger ein jährliches Zusatzeinkommen von 50.000 in
Worten fünfzigtausend Euro zusätzlich bekommen, was Monatlich
~4166 Euro netto entspricht. zuzüglich die ~621 euro an Lebenserhalt,
macht unterm Strich ~4786 Euro für Nickes-Tun!

Jahr für Jahr is das nicht toll ?

Das klingt, wie ne Rente bie der Klassenlotterie, ist aber bitterer
Ernst!

Und da soll mir einer erzählen, man könne bei solchen Summen die Leute
nicht vernünftig fördern und passende Stellen nicht mit Ingenieuren zu
besetzen statt mit Billiglöhnern, die noch vom deutschen Steuerzahler
via EU-Milliarden dank deutscher Steuern von 23 Mrd. Euro etliche
Schulungen bekommen um an hiesige verhältnisse angeglichen zu werden ?

Bei dieser Grobrechnung sind nicht mal Kleinere Posten wie diese
annähernd 1 Milliarde Euro an überflüssigen Lohn + LohnNK - Kosten für
sog. genannte weibliche Gleichstellungsbeauftragte drin, denn es gibt
mittlerweile 20.000 dieser Dummsülzerinnen in Deutschland, die fürs
Müll labern und Lügen Gehälter von ~3300-4000 Euro Brutto + ~25%
Lohnnebenkosten kassieren, wohl wissend, das diese Spielereien schon
lange entlarvt sind, siehe hier:

http://www.pappa.com/emma/krichel1.htm

das sollte jeder mal gelsen haben, da hier ja ohnehin viele Männer
lesen, wenn nicht schon fast ausschliesslich.

Ach ja, da kommen dann noch solche Dönekes das Israel via deutschem
Steuerzahler millitärische U-Boote zu kaufen, während man sich
gründlichst ziert den finanziell potenten arabischen Ländern auch nur
eine "Panzerkette" zu verkaufen, was defakto hier satt Arbeitsplätze
schaffen würde.

So zieht sich der rote Faden immer weiter, und es sei jedem angeraten,
bei einer kommenden Bundestagswahl nicht nur wählen zu gehen, sondern
auch irgend eine andere von diesen Knapp 40 Parteien anzukreuzen an
statt rot-gelb-grün oder schwarz.

Angesichts obiger Summen, rennt dann ein Dipl-Ing zum Arbeitsamt und
will einen passenden Lehrgang um seine Chancen zu verbessern und was
kommt, na klaro Njet kommt, denn der begehrte Solarislehrgang bei SUN
auf Grossrechnern ist ja nicht nur zu teuer, sondern weil man das ja
auch bei den Ämtern weis, wird das mal eben so deklariert das es keine
förderungswürdige Leistung ist, die man mangels Kohle wie oben genannt
nicht zahlen kann, weil eben die Kohle woanders hin fließt wie wir nun
wissen.

Ich erinnere mich noch an ein Interview mit einem damaligen
Aussenminister Kinkel CDU der da 1997 meinte:

Man müsse den EU-Ausländern via deutscher Beiträge ja das Geld geben,
um unsere Waren kaufen zu können. Da stell ich mir doch glatt die
Frage, warum man die Kohle nicht gleich dem Malocher hier als soziales
Geschenk in die Tasche packt und somit den Binnenmarkt ankurbelt der
immerhin 75% des deutschen BSP ausmacht ?

Das klingt analog etwa genauso abstrus, als ob der Kaufmann seine Knete
fremden Kunden in die Hand gibt, damit diese seine Waren kaufen können.
(Kinkel ist m.W Rechtsverdreher, also jene Sorte Typen die Mathe
meistens in Klasse 12 abgewählt haben.

Nocheinmal zur Ing-Ausbildung:

Man überlege sich doch mal, das es doch bewusst provoziert wird genug
Dummgläubige mit dem Märchen eines besseren Lebens auf die Unis zu
locken das volle Ausbildungs-Risiko (BaFög als Kredit) auf die Leute
abzuwälzen um dann in Seelenruhe aus diesem üppigen Angebot die
vermeintlichen (?) Rosinen herauszupicken.

Postet das alles ruhig mal weiter, denn damit dürfte ohne weiteres
absolut klar sein wo die Knackpunkte liegen.

Theo

Autor: Lenin (Gast)
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Ui ui,
es lebe der Kommunismus! Oder ist da einer unzufrieden mit sich
selbst?
Guten Morgen und frohes Schaffen!

Autor: Black Fist (Gast)
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@Theo
Gut recherchiert!

@Wladimir Uljanow (Lenin)
Bewahre Dir Dein sonniges Gemüt, bis Dich die Walze überfährt.

Black Fist

Autor: dewald (Gast)
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Kein Interesse dich vielleicht sogar selbstständig zu machen. Studiere
selbst auch und vermarkte nebenbei ein Produkt im Bereich Testen von
elektronischen baugruppen.genannt test-fixture.Wir haben das neueste
auf dem markt und suchen leute die mit uns zusammen
wachsen.Möglichkeiten sind gegeben.Kunden wie
Eads,Bosch,...vorhanden.Einfach mal melden bei mossaic@aol.com..
danke,chris

Autor: Switch (Gast)
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das leite ich gern weiter. aber war ja klar, rtl kann man ja schon fast
der bild zeitung gleich setzen.. ;D

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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AVRNIX schlägt oben vor, die Globalisierung zu verbieten. Was wäre, den
Spiess einfach umzudrehen ?

Will heissen, der ING globalisert sich auch und arbeitet für das Land,
das am besten zahlt oder am wenigsten Steuern erhebt ?

Ein anderer fragt:

"Wo wir beim Thema Brain Drain wären. Eine traurige Entwicklung aber
ein hausgemachtes Problem. Die Politiker scheinen das nicht ernst zu
nehmen. Ich kenne  bereits zwei Ing. die ins Ausland sind (nach Kanada
und Österreich). Wer trägt sich mit solchen Gedanken?

Ich tue das, in der Tat! In der Schweiz zahlt man z.B: nur 25% Steuern,
da bleibt von den Einnahmen wenigsten was übrig!

Autor: Albert Schweizer (Gast)
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"Ich tue das, in der Tat! In der Schweiz zahlt man z.B: nur 25%
Steuern,
da bleibt von den Einnahmen wenigsten was übrig!"


Stellt sich nur die Frage, warum immer mehr Schweizer zum Einkaufen
über die Grenze fahren...

In der Schweiz zahlt jeder seine Krankenkasse selber, dazu kommt, daß
Zahnbehandlungen nur über sehr teure Zusatzversicherungen abgedeckt
sind, so daß der größte Teil der Schweizer die Zahnbehandlungen selber
zahlt.
Die Lebenshaltungskosten allgemein sind auch deutlich teurer als hier.
Auch für Elektroschnickschnack & Co.

In der Summe dürfte sich da im Schnitt nicht viel tun, da sollte man
sich nichts vormachen.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Korrekt! Aber für Leute, die jahrelang studiert haben und daruaf
angewiesen sind, in wenigen Berufsjahren, in denen sie überproportional
verdienen, den Nachteil auszugleichen, sieht die Rechnung eben so aus,
daß der Steuervorteil schwer wiegt: Nimm die mal 60-70k und davon 10%
netto Steuervorteil: Davon kann man viel KK selber zahlen. Später, wenn
man weniger und nichts mehr verdient, kann man im Alter wieder in einen
billigeren Bereich umziehen.

Autor: Axel (Gast)
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"In der Schweiz zahlt man z.B: nur 25%
Steuern, da bleibt von den Einnahmen wenigsten was übrig!"

Und ?

Ich zahle bei 75k€, verheiratet, zwei Kinder, auch nicht mehr Steuern.
Und Krankenkasse für vier Personen dürfte ein teurer Spass werden, wenn
man das privat absichern muss.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
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ich habe mir gerade den verlinken Artikel des ersten Posts durchgelesen.
Dort steht, das Ingenieure so wahnsinnig gut verdienen, als Einsteiger 
ganze 38000 Euro Brutto im Jahr.
Ich finde das überhaupt nicht gut.
Soviel bekommt ja schon fast ein IG Metall Facharbeiter nach Hauptschule 
und 3 Jähriger Lehre. Schaut einfach mal bei der IG Metall Hompage nach, 
da wird einem richtig schwindelig, was man mit Hauptschule und 3 
Jähriger Lehre plus eventuell ein paar Lehrgängen alles verdienen kann, 
bei 30 Tagen Urlaub und 35 Stunden Woche.
Im Prinzip sind wir da total blöd, das wir Abitur machen und ein 
schwieriges Fach studieren. Danach verdienen wir netto 100 bis 200 Euro 
mehr als der Kollege mit Hauptschule und Lehre, wobei der keine 
Studiengebühren bezahlt hat und die ganze Zeit Geld verdient hat.
Der hat nie Laplace Transformation oder Differentialgleichungen 
gebraucht, für die ist ja schon Prozentrechnung höhere Mathemtik.
Ich habe deshalb die Konsequenz gezogen. Ich bin nun mit 32 und 7 Jahren 
Berufserfahrung als Dipl.- Inf( FH ) in Deutschland nach Bangalore / 
Indien gegangen. Ich verdiene hier als Projektmitarbeiter ohne 
Leitungsfunktion etwa 1000 netto, ich hatte in Deutschland 30000 Euro 
gespart und habe mir hier in Bangalore eine Luxus 100 m2 Wohnung mit 
Mamorboden und Whirpool für 60000 Euro gekauft, inklusive Designer 
Möbel. Mein Gehalt wird warscheinlich demnächst steigen, da hier der 
Arbeitgeber fürchten muß, daß der Arbeitnehmer zur Konkurenz geht. Meine 
Wohnung ist warscheinlich in einigen Jahren abbezahlt, ich verdiene hier 
sehr viel, da die Lebenshaltungskosten sehr gering sind.
Es müßten einfach mehr den Schritt wagen, ins Ausland zu gehen, dann 
würden die Gehälter hier wieder steigen.


Autor: Sigma N. (Gast)
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@Gast
Täusche Dich mal nicht; auch in Deinen Augen "popelige" Facharbeiter 
haben
in ihrer Lehre Differentialrechnung lernen müssen. Das waren dann aber 
auch nicht Leute mit Hauptschulabschluß, da gebe ich Dir Recht.
Ich habe auch noch nie gehört, daß man Menschen zum Studium gezwungen 
hat.
;-)

Manch einer hat die Frechheit, sich schon in jungen Jahren eine Familie 
zu
"leisten" und muß bei Zeiten anfangen, Geld zu verdienen.
Dabei ist ihm die Taube in der Hand lieber als die Blinde auf dem Dach.
....oder wie das heißt. :-))

Gruß Sigma N.

Autor: Gast (Gast)
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@Sigma : in ihrer Lehre Differentialrechnung lernen müssen
abger ganz sicher nicht wie im Ing. Studium. Denn das Studium baut ja 
auf dem Abitur auf.

Autor: cand. Ing. (Gast)
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Also ich weiss nicht wer von euch Schlechtrednern überhaupt Ingenieur 
ist. Ich studiere (noch) Elektrotechnik in Deutschland und schließe bald 
mit dem MEng. und dem Dipl.-Ing(FH) in Nordirland ab. Im Praxissemester 
habe ich wirklich eindeutig die Erfahrung gemacht, dass gute Ings 
gesucht werden (von wegen die bösen Firmen tun nur so).
Es braucht sich keiner zu beschweren, dass man zu wenig verdient 
bzw.dass es keine Stellen gibt bla bla bla. So ein Blödsinn.

Ihr müsst halt wissen, dass man als guter Ingenieur (und man sucht halt 
nunmal meistens nur die Guten):

1. kreativ (ganz wichtig)
2. interessiert

sein muss. Und das sind halt nunmal viele nicht!
Selber schuld wenn man zu wenig verdient. Ein Einstiegsgehalt von 1700€ 
ist ok, aber dann muss man halt seinen Vorgesetzten zeigen was man 
kann!!!!!!!!!
Und bei der nächsten Gehaltsdebatte darf man sich dann nicht unter Wert 
verkaufen.


Also angehende deutsche Ingenieure in Deutschland: Kopf hoch, man 
braucht uns!!!!!!!! Hört nicht auf so nen Schwachsinnsgelaber!!!!!!

Schöne Grüße

Autor: Namenloser (Gast)
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>Ein Einstiegsgehalt von 1700€ ist ok, aber dann muss man halt seinen Vorgesetzten 
zeigen was man kann!!!!!!!!!"

Man sieht sehr deutlich, daß Du noch ein Studi bist! Klar sind die 
Abgänger für 1700 gefragt aber das ist dann auch das Ende!

Ich habe mal in einem Job meinem Vorgesetzen gezeigt, was ich drauf habe 
und war binnen 3 Monaten wieder draussen. Man hat dem Kunden (Conti 
Temic) von mir entwickeltne Schaltungskonzepte vorenthalten, weil man 
ein vor meiner Zeit angedachtes Konzept durchbringen wollte, man hat von 
mir angeratene dringlich notwendige Tests an Produkten nicht 
durchgeführt und ist hinterher reingefallen, weil der Kunde (Bosch) 
abgesprungen ist. Man hat mir dann nur noch Aufgaben gegeben, wo man 
nichts eigenes mehr denken konte, damit der Vorgesetzte sich nicht 
weiter bedroht sieht. Am Ende habe ich die Fira verlassen müssen, weil 
es dort keine Zukunft gab.

Schon einige Jahre zuvor hatte ich bei meinem zweiten Job dieslben 
Probleme: Ich war noch ziemlicher Anfänger und die Kollegen haben 
geblockt wo es nur ging, als ich Vorschläge gemacht habe, da es darum 
ging, sich für Teamleiterposten zu qualifizieren. Einem Anfänger traut 
man da nicht viel zu. Der Punkt war hat, daß ich faktisch mehr Erfahrung 
hatte und vor allem die bessere Ausbildung und Kenntnisse. Das hat sich 
in der Signalbearbeitung niedergeschlagen und in den 
Echtzeitsoftwarekonzepten, die die Fachhochschulkollegen nicht kapiert 
und nie studiert hatten. Das was dort dann an Messtechnik programmiert 
wurde, war 100% Anfängerniveau.

Wie oben gesagt: Lasst euch nicht verarschen. Anfänger für billig sind 
Willkommen, aber denkende Ingenieure wil keiner mehr haben.

Ich würde heute nicht mehr studieren!

Autor: Blaubär (Gast)
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> Wie oben gesagt: Lasst euch nicht verarschen. Anfänger für billig sind
Willkommen, aber denkende Ingenieure wil keiner mehr haben.

In meiner Firma bin ich der einzige, der denken muss und kann. Und das 
ist gut so! Mit Affen, dir mir ständig reinreden wollen, kann ich 
überhaupt nichts anfangen. Denen sollte man die Peitsche geben!! 
Höhöhöhöä

Autor: Sigma N. (Gast)
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@Gast
Es soll auch Leute geben, die eine Facharbeiterausbildung mit Abitur 
gemacht haben. ;-)
Aber frag mal einen BMSR-Facharbeiter (Betriebsmeß-,Steuer- und 
Regelungstechnik) aus DDR-Zeiten, der mußte und muß mit 
Differentialgleichungen umgehen können und hat es auch in einer 
Ausbildung
ohne Abi lernen können, die dann aber 3 1/2 Jahre dauerte.

Solche Leute sind aber heute nicht mehr gefragt. Statt dessen gibt es
etliche Zweige einer Ausbildung zum Energieelektroniker.
Spezialisierungsrichtung: Kastenbrotfahrer u.s.w. :-(

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
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Namenloser wrote:
>
> Ich habe mal in einem Job meinem Vorgesetzen gezeigt, was ich drauf habe
> und war binnen 3 Monaten wieder draussen. ......


D. wie mans kennt.
Komme nie einem Vorgesetzten zu Nahe
Besser habe Keinen

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