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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Aufbaustudium finanzieren


Autor: Gregor Flesch (gflash)
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Hallo,

kurz zu meiner Situation: Ich bin 25 Jahre alt und habe vor kurzem mein
Elektrotechnikstudium an der FH mit einem Schnitt von 1,8 abgeschlossen.
Jetzt möchte ich an einer Uni einen Aufbau- oder Masterstudiengang in
Mechatronik oder Maschinenbau beginnen.
Ein Problem an der ganzen Sache ist die Finanzierung, vor allem auch
durch die Studiengebühren, die zumindest in NRW auf mich zu kommen
werden. Ich verfüge zwar noch über einige "Reserven", aber für das
gesamte Studium wird es nicht mehr reichen. Nach meinen Nachforschungen
werden Aufbaustudiengänge kaum von den Parteilichen/Kirchlichen
Stipendienorganisationen unterstützt. Bei Unternehmen sieht es
ebenfalls schlecht aus, diese unterstützen meist wenn überhaupt nur
ihre eigenen Mitarbeiter.
Kennt jemand von Euch andere Möglichkeiten der (Teil-)Finanzierung,
oder kennt vielleicht eine Organisation oder ein Unternehmen, das ein
Aufbaustudium unterstützt?

Autor: Andreas (Gast)
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Wie wäre es mit "Arbeiten gehen"?
Mit einem Abschluß bekommst Du da überall eine Stelle. Und unter 15Euro
gehst Du da auch nicht weg. Das sollte wohl langen.
Ich habe das nicht anders gemacht, und ich konnte prima davon leben,
besser als die meisten Kommilitonen.

Autor: sepp (Gast)
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Wie Andreas schon sagt, geh nebenher arbeiten. Viele Firmem bieten Jobs
für Studenten an. Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel und der
Stundensatz liegt so bei 12 - 25€. Mit einem abgeschlossenen Studium
sollte es kein Problem sein, so ein Job zubekommen. Das habe ich auch
während meines Studiums gemacht. Ein großer Vorteil war, das ich so
schon während des Studiums ein bisschen Berufserfahrung sammeln konnte.


Warum arbeitest du nicht erst ein paar Jahre, und machst dann dein
Aufbau/ Masterstudiengang?

Autor: Gregor Flesch (gflash)
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Während des Studiums zu arbeiten möchte ich nach Möglichkeit vermeiden;
deshalb suche ich doch nach anderen Wegen der Finanzierung. Wenn ich
arbeiten muss besteht die erhöhte Gefahr, dass sich das Studium unnötig
verlängert. Natürlich ist es eine gute Idee, Praxiserfahrung zu sammeln,
aber ich möchte nach Möglichkeit nicht finanziell davon abhängig sein.

Und zum Thema "Erst Arbeiten, dann Studieren": Wer weiß, ob ich in 4
Jahren noch Lust und Zeit habe? Vielleicht muss ich bis dahin eine
Familie ernähren oder kann/will aus anderen Gründen nicht mehr
studieren. Momentan bin ich noch voll "drin" im Lernalltag.

Autor: Oliver (Gast)
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Oh je, früher oder später wirst du dich mit dem Konzept "Arbeit gegen
Geld" auseinandersetzen müssen. Je eher, desto besser. Nahtlos vom
Studium in die Rente klappt heute nicht mehr.

Also: Warum sollte dir jemand ein Zweitstudium finanzieren? Wem nutzt
es (ausser dir selber)? Stell dir selbst die Frage, und finde
Antworten. Wenn die Antworten gut sind, dann findest du auch ein
Stipendium. Wenn nicht, dann nicht.

Oliver

Autor: etsmart (Gast)
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<
für Studenten an. Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel und der
Stundensatz liegt so bei 12 - 25€. Mit einem abgeschlossenen Studium
>

25€ ??
Da hab ich aber was falsch gemacht. Ich hab bei allen Nebenbeijobs
höchsten 15€ bekommen bei 20Std/Woche bekommen. Meist nur 12€.

Autor: sepp (Gast)
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@esmart:
25€ sind sicherlich ein sehr hoher Wert, der aber manchmal für Leute
mit speziellem Vorwissen gezahlt wird. Immerhin hat er mal ein FH
Diplom. Du liegst doch in der von mir genannten Spanne drin.

Autor: Gregor Flesch (gflash)
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@Oliver
Ich setze mich lieber erstmal mit dem Konzept "Geld sparen durch
effektives Studium" auseinander, das mit dem Geld verdienen durch
Arbeit kommt sinnvollerweise erst danach. Und seit wann geht man nach
dem Studium direkt in Rente? Wovon redest du eigentlich?

Besagte Fragen habe ich schon für mich beantwortet. Der Sinn meines
Posts besteht sozusagen darin, Antworten von anderen zu hören damit ich
sie mit meinen vergleichen kann.

Beispielsweise müssten doch in Ländern, in denen Studiengebühren Gang
und Gebe sind, solche Finazierungskonzepte viel weiter verbeitet sein.
Welchen Nutzen hat ein Unternehmen, wenn es ein Studium teilfinanziert?
Beispielsweise könnte man das an einen nachfolgenden Arbeitsvertrag
binden, oder der Student könnte in den Ferien bei dem Unternehmen
arbeiten. Wenn das Unternehmen in der Nähe der Uni ansässig ist, könnte
auch ein 8-10Stündiger Studentenjob drin sein.

Autor: Thomas S. (Gast)
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Ich würde ja auch gerne das Arbeiten vermeiden. Ich bin schon seit 23
Jahren fertig mit dem Studieren. Vielleicht gibts ja jemanden, der mir
dafür Geld OHNE Arbeiten gibt....


(nicht ganz ernst gemeint) :o))))

Thomas

Autor: Oliver (Gast)
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So ganz im richtigen Leben scheinst du ja noch nicht angekommen zu sein.
Wie du sicher den anderen Beiträgen hier im Forum entnehmen kannst, ist
der allgemeine Ingenieursmangel wohl doch noch nicht so groß, daß die
Unternehmen händeringend unproduktive Mitarbeiter suchen, denen sie
erstmal die für die Stelle erforderliche Grundausbildung finanzieren
müssen. Die eigentliche Einarbeitung kommt ja erst nach dem Studium.

Natürlich gibt es sowas, deutlich häufiger z.B. in den USA. Aber wie
schon gesagt, dazu müsstest du auch dort schon was zu bieten haben. Das
meinte ich mit "Antworten suchen". Du sollst nicht für dich Antworten
suchen, sondern für den potentiellen Geldgeber. Den musst du
überzeugen. Wenn du das kannst, dann los. Die Vorteile für dich
interessieren niemanden.

@Thomas S.

:-)))))))))))))

Oliver
(der sein Studium ganz problemlos mit einem 19h-Hiwijob teilfinanziert
hat...)

Autor: T.M. (Gast)
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Ich bin auch nebenbei arbeiten gegangen...Zwischenzeitlich auch 2 kleine
Jobs (HiWi und in ner Firma). Wenn man sich das gut einteilt kommt man
auch ordentlich hin. Manchmal war die Arbeit auch ne willkommene
Abwechslung vom eher theor. Studienalltag. Nur jetzt beim Diplom lass
ich es lieber sein damit ;-)

Autor: mark (Gast)
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Ich hab keine Ahnung

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