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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckernetzteil(Schaltnetzteil) als Dauerversorgung für µC


Autor: Peter Z. (Gast)
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Hallo, hier nun mal eine Frage...

Bau mir gerade ein Raumthermostat für meine Elektroheizung mit
( blauen ;-) )Display und Bluetooth Ansteuerung damit ich mit meinem
Smartphone die Heizung steuern und die Raum- und Außentemperatur
anzeigen lassen kann. Jetzt hätte ich mir gedacht ich kauf mir ein
Steckernetzteil welches als Schaltnetzteil ausgeführt ist und zerlege
es, bau es in mein Raumthermostatgehäuse ein und verwende es als
Dauerstromversorgung für meine Elektronik?
Spricht da etwas dagegen?
Was gibts für alternativen die klein sind und midestens 250mA liefern
und für Dauerbetrieb geeignet sind.
Mir kommt es im wesentlichen auf die Sicherheit an. Will nicht grad
meine Wohnung abfackeln ;-)

Autor: not available (Gast)
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Was ist für Dich "klein"?
Ganz klassisch, robust und einfach:
Trafo, Brückengleichrichter, (guter)Elko, Linearregler.

Autor: The Daz (Gast)
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Wenn das Ding billiger ist als die ansonsten erhaeltlichen
Schaltnetzteilmodule, ist das ok.

Autor: Peter Z. (Gast)
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Das mit dem Trafo hab ich mir auch schon überlegt, aber das wird mir ein
bißchen zu groß. So ein kleines Schaltnetzteil würd grad schön ins
Gehäuse reinpassen...

Autor: Peter Z. (Gast)
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Größe ca. 40x40X25

Autor: Peter Z. (Gast)
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Die kriegt man schon für unter 4 Euros....

Autor: The Daz (Gast)
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Wo ?

Autor: Wirus! (Gast)
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Schau mal bei Pollin (Suchbegriff Schaltnetzteil)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"Mir kommt es im wesentlichen auf die Sicherheit an. Will nicht grad
meine Wohnung abfackeln ;-)"

Dann lasse das Netzteil in seinem Steckergehäuse und spendiere Deinem
Gerät nur ne Niederspannungsbuchse.


Peter

Autor: Chief Brady (Gast)
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>Dann lasse das Netzteil in seinem Steckergehäuse und spendiere Deinem
>Gerät nur ne Niederspannungsbuchse.


Jep, so und nicht anders!

Autor: Peter Z. (Gast)
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@Peter
das geht nicht da die Versorgung direkt aus der Wand in den
Gehäuseboden meines Raumthermostats geht. Ich werde Netzspannung und
die 5V Gleichspannungsseite dementsprechend isolieren.
Oder denkst Du das es damit ein Problem gibt? Wenn ja warum...

Autor: Peter Z. (Gast)
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@ Chief Brady
Toller Kommentar. Ohne Begründung zustimmen. Dein Beitrag ist total
nütlich für mich.

Autor: Chief Brady (Gast)
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Wenn es Dir so sehr auf Sicherheit ankommt, dann kann ich bei Deinem
Gedanken, ein Steckernetzteil auseinanderzubauen, nur mit dem Kopf
schütteln. Den dieses ist nur dann Sicher, solange Du es NICHT
auseinander baust (vorausgesetzt, du kaufst Qualitätsware).

Autor: Peter Z. (Gast)
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Wo hast Du denn bedenken? Ich habs schon zerlegt. Auf der einen Seite
ist der 5VDC Ausgang und auf der anderen Seite der 230V Eingang. Wo
könnte deiner Ansicht nach ein Problem auftreten? Was für alternativen
habe ich? Wie würdest Du eine sichere Stromversorgung in einem kleinen
Gehäuse realisieren?

Autor: Chief Brady (Gast)
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>Wo hast Du denn bedenken?

Garantieverlust (zu verschmerzen), Versicherungschutz dahin (eher nicht
zu verschmerzen)

Autor: Peter Z. (Gast)
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und irgendwelche alternativideen?

Autor: Chief Brady (Gast)
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Alles was mit Spannungen zu tun hat, die grösser sind als
Schutzkleinspannung, fertig kaufen und nicht selbst machen. Es sei
denn, Du bist "vom Fach", kennst die Vorschriften und handelst
danach. Aber dann hättest Du ja nicht diese Fragen. Es gibt sonst keine
Alternative.

Autor: The Daz (Gast)
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Welcher Versicherungsschutz ? Alles Selbstgebaute und damit nicht
CE/VDE/(oder wasauchimmer) -konforme stellt da ein Problem dar. Die
Demontage des Steckernetzteils ist da nur ein Teil des Problems. Schon
wenn du bloss eine Steckdose montierst, und keinen Eletro-Meister-Titel
hast, begibts du dich in eine angreifbare Position.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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@Peter
Mal abgesehen von den Sicherheitsbedenken:
Ein Raumthermostat hat meistens auch einen Sensor eingebaut. Eine
zusätzliche Wärmequelle im Gehäuse ist da nicht sehr praktisch für die
Temperaturregelung.

Jörg

Autor: Peter Z. (Gast)
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@Jörg
Sollte kein Problem darstellen, da der Sensor relativ gut gekapselt
wäre von der Temperatur im Gehäuse.
Oder ist die Temperaturentwicklung bei einem 1,5A Schaltnetzteil bei
ca. 150mA Last so groß?
Naja aber vielleicht laß ich das ganze wenns doch soviel bedenken gibt.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Welcher Versicherungsschutz ? Alles Selbstgebaute

Na ja.
Im Falle eines Falles hab ich einfach bessere Karten bei
der Brandschutz-Versicherung wenn die Feuerwehr ein verkokeltes
Steckernetzteil made in Taiwan als Brandursache identifiziert
als eine selbstgebautes Gerät.

Autor: The Daz (Gast)
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Und dann wird die Frage nach sachgemaesser Benutzung gestellt und man
schaut, wo das Ding betrieben wird und was angeschlossen wurde. Dreimal
darfst du dann raten, wer da die schlechteren Karten hat. Der
Netzteil-Hersteller mit CE/VDE Pruefzeichen bestimmt nicht.

Autor: Axel (Gast)
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"Und dann wird die Frage nach sachgemaesser Benutzung gestellt und man
schaut, wo das Ding betrieben wird und was angeschlossen wurde.
Dreimal
darfst du dann raten, wer da die schlechteren Karten hat. Der
Netzteil-Hersteller mit CE/VDE Pruefzeichen bestimmt nicht."

Hmm, ein Schaltnetzteil, welches als Schaltnetzteil betrieben wurde.

Wo soll da das Problem liegen ?

Vorsichtshalber kann man der angeschlossenen Schaltung ja noch eine
Sicherung spendieren.

Was das Einbauen ins Gehäuse angeht: 150 mA * 5V sind 750 mW. Bei 70%
Wirkungsgrad macht das ca. 250mW Verlustleistung.

Das wird schon warm. Nicht heiss, aber eine Raumtemperatur dürfte da
nicht mehr alzu genau zu messen sein. Und meine Frau kann die
Raumtemperatur auf 0,2 °C genau spüren :-)

Gruss
Axel

Autor: Peter Z. (Gast)
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@Axel
Der Temperatursensor wär ziemlich unabhängig von der Gehäuse
Innentemperatur, da er sich eigentlich außerhalb des Gehäuses befindet,
drum sollte es eigentlich problemlos sein, sofern sich nicht das ganze
Gehäuse aufheizt.
Denke mal das es auch unproblematisch ist das ganze aufzubauen und zu
betreiben, aber ein Restrisiko bleibt trotzdem und drum laß ich es
lieber. Trotzdem vielen Dank für die Antworten.
PS: Du sollst es ja auch nicht zum verhüten verwenden ;-)
Naja wär auch eine Idee, dann zeigt dir dein Telefon an ob Du darfst
oder ned fg

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Früher wurden die Netzteile eingebaut.

Aber seit der Einführung des CE-Zeichens hat jeder Scheiß ein externes
oder Steckernetzteil.

Ich vermute mal, daß das seinen Grund haben wird.


Peter

Autor: Chief Brady (Gast)
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Zitat aus
http://www.vde.com/VDE/Ausschuesse/Sicherheits-Unf...
---
Wer Elektroinstallationsarbeiten – fahrlässig oder aus Unwissenheit –
nicht fach- und normengerecht durchführt und für diese Arbeiten nicht
autorisiert ist, kann sich im Falle eines Personenschadens strafbar
machen oder auf Schadenersatz in Anspruch genommen werden. Darüber
hinaus kann bei einer nicht ordnungsgemäß durchgeführten Arbeit an
elektrischen Einrichtungen der Sachversicherungsschutz (z. B.
Feuerversicherung) entfallen.
[...]
Elektrische Anlagen dürfen nur durch autorisierte Elektrofachkräfte
errichtet, erweitert, geändert und in Stand gehalten werden. Dies sind
ausgewiesene Fachleute, die beim Verteilungsnetzbetreiber (früher
Energieversorgungsunternehmen) in das Installateurverzeichnis
eingetragen sind. Sie übernehmen die Verantwortung für Sicherheit und
Funktionsfähigkeit der elektrischen Anlage und beantragen jede
Inbetriebsetzung beim Verteilungsnetzbetreiber.
Dies muss z. B. von Bauherren, Vermietern, Hausverwaltungen und Mietern
beachtet werden.
---

Zitat aus
http://www.vde.com/VDE/Der+VDE/Geschaeftsstellen/D...
---
Als Elektrofachkraft im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift BGV A2
gilt, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung Kenntnisse und
Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen besitzt und
die ihm übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen
kann.
---

Autor: Thilo (Gast)
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Da hat Chief Brady recht.
Ich habe selbst keinen Meistertitel o.Ä., entwickle jedoch
nebenberuflich Schaltungen und Geräte für Firmen oder Ingenieurbüros.
Das setzt ein ziemliches Vertrauensverhältnis voraus, da der zuständige
Meister oder Ingenieur seinen Kopf für meine Arbeit hinhält! Wir
verwenden jedenfalls aus versicherungstechnischen Gründen auch nur
fertige Netzteile. Um Ärger oder Garantieansprüche zu vermeiden sollte
man auf Qualität achten und das Zeug unter Aufsicht jeder Menge Tests
unterziehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die
Stecker-Schaltnetzteile von Pollin nicht immer die schlechtesten sind!

Autor: The Daz (Gast)
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@Axel

"Hmm, ein Schaltnetzteil, welches als Schaltnetzteil betrieben wurde.

Wo soll da das Problem liegen ?"

Das ist nicht das Problem, sondern der angeschlossene Verbraucher. Mit
Sicherheit gibt es seitens des NT-Herstellers keine Verantwortung fuer
den Betrieb mit nicht geprueften Verbrauchern. Selbst wenn sich dieser
innerhalb der NT-Spezifikation befindet, kannst du dies nicht beweisen
und bist im Ernstfall am A....

Quintessenz : Entweder man traegt die Verantwortung fuer sein
selbstgebasteltes Zeug oder man kauft es teuer ein und laesst es vom
Handwerker montieren.

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