www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Atmel SRAM puffern - wie?


Autor: Oliver (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo allerseits!

Ich möchte in einer Sicherheits-Anwendung mit einem ATmega gerne einen
geheimen Schlüssel abspeichern. Dieser muß gelöscht werden, wenn jemand
versucht, das Gehäuse zu öffnen - und zwar auch dann, wenn das Gerät
gerade nicht mit Strom versorgt wird.

Das wollte ich realisieren, indem ich den Schlüssel in dem SRAM des µC
ablege und die Stromversorgung über einen Knopfzellenakku puffere. In
den Low-Power-Modi dürfte der ziemlich lange halten. Hinter den
Gehäuseschrauben sitzen Mikroschalter, und sobald eine herausgedreht
wird, wird die Stromversorgung unterbrochen und das SRAM gelöscht. So
weit so gut.

Wie realisiere ich aber genau diese Akkuversorung? Im normalen Betrieb
muß der Atmel vom Netzteil versorgt werden, da er an seinen Ports die
gleiche Spannung haben soll wie der Rest der Schaltung (3,3V). Bei
Abschalten der Stromversorgung soll NUR der Atmel mit Strom aus dem
Akku versorgt werden, nicht der Rest der Schaltung. Das könnte man mit
zwei Dioden sicherlich lösen, wenn auch unelegant, denn dann würde der
Atmel ständig 0,7V weniger bekommen als der Rest der Schaltung. Und ich
weiß nicht, wie der Atmel auf starke Spannungsschwankungen reagiert beim
Umschalten von Netz- auf Akkubetrieb... Gibt es da bessere Lösungen?

Klar, mit einem kleinen externen SRAM wäre das ganz einfach, aber die
Schaltung muß so klein werden wie nur irgend möglich!

Über jeden Tip bin ich dankbar!

Autor: Thilo (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich hatte ein ähnliches Problem. Habe es gelöst indem Ich parallel
zur AVR-Versorgung einen Goldcap geschaltet habe und mittels
Analog-Comparator die Spannung vor und nach dem Spannungsregler
verglichen habe. Bei Spannungsausfall speichere ich mittels
Analog-Compare-Interrupt einen Zählerstand im EEPROM ab, die Ladung des
Goldcap reicht dafür dicke aus. Vielleicht kannst Du ja in dieser
Richtung was ausknobeln.

Autor: A.K. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schottky-Dioden (z.B. BAT42) verwenden. Gegen zu schnelle
Spannungsschwankungen hilft ein Kondensator.

Autor: Clemens Helfmeier (sum)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du könntest die Versorgungen auch Schalten. Also den Rest der Schaltung
abschalten, sobald die Versorgungsspannung einen bestimmten Wert
unterschreitet. Hier kann man z.B. selbstleitende FETs verwenden.

Clemens

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.