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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit dem TDA 2030


Autor: Joerg Meier (Gast)
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Hallo, ich benötige einen NF-Verstärker, ausgewählt habe ich den
TDA2030. Nach dem Anschluß an unsymetrischer Versorgungsspannung von
22V (gut geglättet mit 2200uf, 47uf u.100nf, wie im Datenblatt
beschrieben), wird das Teil, ohne das der Eingang angesteuert wird,
schon mächtig heiß. Das ändert sich auch nicht, wenn ich die 20KHZ an
den Eingang lege (500mV Uss).
Eigentlich möchte ich damit kleine Microlämpchen ansteuern
(Dauerzugbeleuchtung für die Modellbahn), aber das Teil wird einfach zu
heiß. Dabei spielt es keine Rolle, ob am Ausgang ein 8Ohm Lautsprecher,
ein Lämpchen oder gar nichts angeschlossen ist.
Grundsätzlich funktioniert alles, ich habe am Ausgang die 20KHZ bei 20V
Uss, nur der TDA glüht halt so vor sich hin. In meiner Verzweiflung habe
ich schon die Schaltung neu aufgebaut (neuer TDA, neue Kondensatoren
usw), diverse Kondensatoren zum Abkoppeln von Schwingungen eingebaut,
leider alles ohne Erfolg.
Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, das der TDA schon im
Leerlauf "ausglüht"!

Autor: Benedikt (Gast)
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Schwingt das Ding vielleicht ?
Hast du am Ausgang ein RC Glied dran ?

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

das Ding hat 2 Problemstellen.
1. Das RC-Glied zwischen Pin3 und Pin4 ist sehr wichtig. ( ca. 1R und
220n )
2. Das Ding ist erst ab einer Mindestverstärkung ( ca. 30dB stabi).
evtl. ist deine Quelle auch zu hochohmig so das die Verstärkung kleiner
wird. ergo instabil

Autor: Joerg Meier (Gast)
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Hallo, Danke für die Hinweise. Am Ausgang habe ich eine RC- Komb. von R=
1 Ohm und C= 100nF nach Masse. Die Quelle ist ein Phasenschieber für den
Sinus bei 20KHZ, an dessen Ausgang noch ein 1/10 Teiler durch 10K/1K ohm
Widerstände hängt, um die Spannung auf 500mV Uss zu begrenzen. Die
Verstärkung ergibt sich aus dem 100K zwischen Pin 2 und 4 und dem
Widerstand an Pin 2 von 4,7K über C 0,1uf nach Masse.
Aber das Ding glüht schon wieder...

Autor: Christian G. (Gast)
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Moin,

das Ding ist sehr schwingfreudig. Im Datenblatt steht ja auch, daß
die Spannungsverstärkung mindestens 24dB betragen soll. In den
Beispielschaltungen sind es deshalb auch ~30dB. Wenn du die Verstärkung
in deiner Schaltung hochsetzt, also mal 150k/4.7k nimmst (s. Beispiel
für Single Supply), hast du gute Chancen, die Schwingungen in den Griff
 zu kriegen.

Gruß,

Christian.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

dein Spannungsteiler geht in die Verstärkung ein. Der Spannungsteiler
hat ca. 900R wenn ich mal annehme der Phasenschieber ist ein OP.
=> 900+4k7+Koppelkondensator = min. 5k6 mit 100k ergibt das eine
Verstärkung von ca. 18 eher weniger.
Das ist nicht stabil.

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