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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik MOSFET Treiber


Autor: Staind (Gast)
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Hi,

ich will 8 Verbraucher über 8 MOSFETs (IRF3711) regeln. Dazu wollte ich
mal fragen wie ich die Steuerung der FETs am besten mache. Die
möglichkeit die mir als erstes einfiehl ist einfach einen externen 8
Kanal DAC an den Controller zu hängen und darüber dann die Gatespannung
zu erzeugen. Ist das zu empfehlen oder sollte ich lieber einen MOSFET
Treiber verwenden? Meint ihr es wäre möglich über einen
Analogmultiplexer nur einen DA-Wandler , bzw. ein geglättetes
PWM-Signal abwechseln auf die FETs zu schalten?

Vielen Dank schon mal

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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Muß es unbedingt geglättet sein? Das macht doch den Vorteil der PWM
kaputt.

Autor: Staind (Gast)
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Ja es muss leider eine möglichst Glatte Ausgangsspannung an den
Verbrauchern anliegen.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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wichtig ist natürlich um welche Leistungen es da geht.

Jörg

Autor: Thomas O. (Gast)
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man sollte das ganze erst nach dem FET glätten, wenn man eine hohe
Frequenz wählt ist das überhaupt kein Problem.

Wenn du das Gate mittels DAC ansteuerst hast du den FET im
Linearbetrieb das heißt wenn du ihn zu 50% durchsteuerst werden die
restlichen 50% in Wärme am FET umgesetzt, das führt einerseits zu
Kühlproblemen und anderseits dazu das der Stromverbrauch immer 100%.

Wenn man den FET allerdings ständig ein und auschaltet ist er nur im
Schaltbetrieb und hier sind die Verluste sehr gering. Da haste also
keine Kühlprobleme und wenn du nur 50% Leistung haben willst verbraucht
das ganze auch nur 50% und nicht 100%.

Ein FET-Treiber wird dazu benutzt um das Gate möglichst schnell
umzuladen. Wenn das zu langsam geschieht ist es wieder so das man sich
im Linearbetrieb wiederfindet.

Wenn  man die maximal mögliche Gatespannung ausnutzt dann geht es bei
geringer Leistung auch ohne FET-Treiber.

Kannst ja mal deine Anwendung genauer beschreiben.

Autor: Staind (Gast)
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Die Vorteile der PWM sind mir schon bekannt. An eine Glättung nach dem
FET habe ich zu meiner Schande allerdings noch nicht gedacht. Es geht
um maximal 250mA bei 0-10V. Wenn die Frequenz im KHz Bereich ist, wäre
da eine Glättung wirklich kein Problem. Gibt es fertige PWM Regler die
man möglichst über SPI ansteuern kann oder wie wird das am besten
gemacht?

Vielen Dank schon mal für die bisherigen Antworten

Autor: Thomas O. (Gast)
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es gibt PWM-Regler die du mit einem DAC ansteuern könntest. z.B. TL494
der vergleicht das ganze mit deiner Referenz(DAC) und regelt die
PWM-Rate von alleine, zusätzlich kannste über LC Bauteile die
Schaltfrequenz frei wählen. Im Netz gibts ne Beispielschaltung mittels
TL494 und BUZ11.

Autor: Unbekannt (Gast)
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@ thomas

"Wenn man den FET allerdings ständig ein und auschaltet ist er nur im
Schaltbetrieb und hier sind die Verluste sehr gering."

Sind die Verluste nicht gerade im Schaltbetrieb am höchsten? Da
gleichzeitig Stromfluss und Spannungsabfall eintritt.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Aber wenn er einen externen DAC an seinem µC dafür anschließen muss, ist
das ganze doch relativ sinnlos. Dann müsste er ja 2 ICs (3 inklusive
MOSFET Treiber) Er könnte einfach einen 2. µC für eine Software PWM
nehmen, den er über SPI anspricht.

Autor: Staind (Gast)
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@ unbekannter

Nein, es tritt immer nur Stromfluss ODER Spannungsabfall auf.

Autor: Frank (Gast)
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>Nein, es tritt immer nur Stromfluss ODER Spannungsabfall auf.

Außer beim Umschalten, da gibts Strom und Spannung.

Autor: Christian Wolf (clupus)
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Dehalb muss auch so schnell umgeschalten werden. Dann kann zwar
kurzzeitig viel Leitung verbraucht werden, aber eben nur sehr
kurzfristig. Die Energie ist (wegen fehlender Zeit) trotzdem minimal.
Und die Verlustleistung ist ja Verlustenergie durch (Gesamt-) Zeit.
Damit muss der FET nur idealerweise augenblicklich umschalten und -
tata - er verbraucht keine Leistung mehr.

MfG
Christian

Autor: Frank (Gast)
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>und - tata - er verbraucht keine Leistung mehr.

Auch, wenn ein MOSFET voll durchschaltet, wandelt er elektrische
Energie in Wärme um. RDSon.

Wenn das "augenblicklich[e]" Umschalten nur so einfach wäre. Es gibt
wohl nicht umsonst MOSFET-Treiber, die mehrere A verkraften.

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