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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Resetbeschaltung verbessern?


Autor: Thomas O. (Gast)
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wollte mal fragen was ihr dazu meint den Resetpin etwas anderst
anzusteuern. Die 10kOhm sind ja eigentlich dazu da das es der
Programmieradapter nicht so schwer hat das ganze runterzuziehen. Diesen
könnte man aber bestimmt viel kleiner dimensionieren denke da in die
Richtung 2kOhm (ein guter Programmieradapter dürfte damit kein Problem
haben) außerdem könnte man den 47pF Kerko auch um einiges erhöhen um
hier etwas mehr Stabilität reinzubekommen. Bei dem kleinen Wert wird
der Kerko eh mehr zum Kurzschließen von hohen Frequenzen sein als zum
Puffern des Resetpins.

Nutz ihr alle diese Standart-Beschaltung von 10kOhm und 47pF oder habt
ihr da bessere Erfahrungswerte.

Autor: Tobias (Gast)
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Der 10k dient in erster Linie dazu, definiertes Potential an /RESET zu
schaffen. Er sollte sogar einen niedrigeren Wert haben, 2k2 oder noch
kleiner. Je größer der Widerstand, desto anfälliger ist /RESET für
Störungen.

Autor: johnny.m (Gast)
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Gehe mal davon aus, dass Du von AVRs redest. 47pF Kerko sind an der
Stelle völliger Unsinn, da sind die parasitären Kapazitäten schon in
derselben Größenordnung. Ich weiß nicht, wo dieser Wert immer herkommt.
Steht der in irgendeiner Schaltungsbeschreibung? Wenn man sinnvoll etwas
störsicherer machen will, dann eher 47nF. ATMEL schlägt 10nF und 4,7
kOhm vor (in der Doku zum STK500).

Autor: Thomas O. (Gast)
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ja meinte die AVRs habs ganz vergessen dazuzuschreiben. Im Datenblatt
habe ich nur ne Angabe von 50 nSek bzw. 500 nSek gefunden die der
Resetimpuls(low) sein muss um einen Reset auszuführen. Zu der
Beschaltung selber habe ich nichts gefunden.

Werde dann in Zukunft der Empfehlung von Atmel folgen, das ist ja ein
ganz schöner Unterschied zum Tutorial aus www.mikrocontroller.net

Frage mich wie ich den ultimativen Störer bauen um die Resetstabilität
zu testen. Was meint ihr sind die größten Störer z.B. Drosseln aus der
Beschaltung für Leuchtstoffröhrer, Relais mit großer Induktivität an
der  Lastseite, Handy in unmittelbarer Nähe....?

Autor: A.K. (Gast)
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Die 47pF stehen leider im Tutorial dieser Webseite.

Autor: Thomas O. (Gast)
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mit welchen Werten arbeitest du A.K.?

Autor: A.K. (Gast)
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100nF, weil ich dafür den gleichen Typ wie für die VCC/GND Kerkos
verwende. Der exakte Wert ist jedoch unkritisch. Auch 10nF sind noch
ok. Es handelt es sich offensichtlich um einen Tippfehler und sollte
47nF heissen.

Autor: A.K. (Gast)
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Eine "offizielle" Version findet man in der Atmel Application Note 40:
10K/4,7nF plus Schutzdiode.

Autor: Tobias (Gast)
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> 10K/4,7nF

Dann hätte man eine Zeitkonstante von tau=47µs, wieviel braucht man für
einen ordentlichen Reset?

Autor: A.K. (Gast)
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Ich hatte man ein Reset mit 10K, ohne nennenswerten Kondensator
(schlichtweg vergessen), dafür aber mit 30cm Kabel dran. Wenn eine
Pumpe ein/ausschaltete führte das gelegentlich zum Reset.

Das möge man auch bei anderen Pins bedenken. Reset ist da nicht
empfindlicher als andere Pins, man merkt es nur deutlicher.

Autor: A.K. (Gast)
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@Tobias: Dein Tau ist ziemlich witzlos. Solange der Reset-Treiber die
Leitung noch runterkriegt ohne dabei abzurauchen (s.u.), wird der Pin
garantiert lange genug aktiv bleiben.

Der Maximalwert ergibt sich irgendwann durch den ISP-Programmer. Ist C
zu gross, verreckt irgendwann dessen Treibertransistor ;-).

Autor: Thomas O. (Gast)
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laut Datenblatt garantier ein Low-Impuls von mind. 50 nSek einen Reset.

Autor: Tobias (Gast)
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Eben, und die 50ns hat man schnell durch nen Störimpuls eingefangen. Da
hilft nur ein ordentlicher Tiefpaß und der geht nicht mit Cs im Bereich
von nF.

Autor: Thomas O. (Gast)
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also danke nochmals werde bei der nächsten Schaltung die Referenzwerte
vom Atmel Datenblatt nehmen.

Könnte vielleicht jemand dem webmaster(at)mikrocontroller(dot)net das
ganze mitteilen damit es im Tutorial geändert wird, mein Mailserver
reagiert gerade nicht?

Autor: Tobias (Gast)
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Ich denke nicht, dass das was bringen wird. Dieser Punkt des Tutorials
wurde schon oft diskutiert und bisher hat sich nichts verändert.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Das wird sich ändern sobald das Tutorial komplett ins Wiki
übersiedelt. Die Vorarbeiten dazu sind schon im Gange.
Es gibt schon genug Leute die nur darauf lauern um dann
loszulegen.

Autor: A.K. (Gast)
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Bei Tinys und Megas sind es um die 2µs, nicht 50ns. Könnte mir
vorstellen, dass da Absicht dahinter steckt, galten die alten Typen
doch grad da als etwas übersensibel.

Autor: Tobias (Gast)
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Allerdings, vor allem der AT90S1200!

Autor: Thomas O. (Gast)
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die 50nSek habe ich aus dem ATTiny26 Datenblatt. Oder sind 2µSek deine
eigenen Erfahrungswerte?

Autor: A.K. (Gast)
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Ich bin nicht durch alle Datasheets durch. Schau mal bei Tiny13, Mega32,
... rein.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Habe nochmal nachgeschaut im Datenblatt gibts es mehrere Ausagen dazu:
Einmal gibt es eine Angabe in der Tabelle "Reset Characteristics"
beim ATTIny26 z.B. 750 nSek typ. dann steht etwas weiter unten unter
External Reset min. 500 nSek. Bei der Portbeschreibung Port B
(PB7..PB0) wird min. 50 nSek genann, scheint also ein Fehler(fehlende
Null)gewesen zu sein. Beim ATM16 wird dann z.b. nur noch max. 1,5 µSek
angegeben. Aber spielt ja jetzt keine Rolle denke mit 2µSek ist man gut
dabei.

Aber danke nochmal an alle jetzt weiß ich wenigstens was ich in Zukunft
besser machen kann in Bezug auf die Resetbeschaltung.

Autor: Thomas O. (Gast)
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in der AN42 steht drin 4,7kOhm oder größer bei Verwendung des STK500
also um die Hälfte kleiner als die Angabe in der AN40. Kommt anscheinen
ganz auf den Baustein an der den Restpin gegen Masse bei nem BC54X wäre
es dann sogar bis auf 100 Ohm(50mA bei 5V) runter absolut unkritisch.

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