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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wechselstrommotor


Autor: Jens (Gast)
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Hallo, ich habe hier einen 12V Wechselstrommotor.
Der Motor treibt eine Kreiselpumpe an, welche sich mit 60Hz - 70Hz
dreht.

Mein Problem ist nun, dass es aus welchen Gründen auch immer passieren
kann, dass der Motor stehen bleibt.

Der Motor besteht im Grunde aus Einer Spule und einem Magnetanker (Der
Anker liegt im Wasser).

Ich weiss, dass es ohne messen des Wasserflusses möglich ist.
Nur weiss ich leider nicht wie.

Jemand eine Idee?

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Hallo Jens

dieses Motor-/Pumpen - Prinzip ist (leider) sehr verbreitet. Es bietet
für den Betrieb als Pumpe für Wasser eine hohe Sicherheit. Funktionell
ist das Ding Müll. Ich hatte so einen Motor in einem
Zimmerspringbrunnen, der nach 1 JAhr nicht mehr lief, und jetzt hab ich
so einen Motor (230Volt) als Wasserpumpe in einer Bosch-Waschmaschine.
Zum Abpumpen muss man mit Fuss ein paarmal gegen das Gehäuse schlagen,
dann tut sie - sonst brummts sie bloss. Ich weiss nicht ob man so ein
Ding reparieren kann. Ich vermute, dass das eher ein Problem des
Magneten ist, und weniger eines der Spule. Solltest du was rauskriegen,
würd mich das auf jeden Fall interessieren.

Gerhard

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wenn der Motor steht, sollte die Stromaufnahme höher sein, also die
messen und dann Rückschlüsse auf das Verhalten des Motors ziehen.

Autor: Jens (Gast)
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TravelRec
Falsch, die Stromaufnahme ist geringer
Zb.

Frequenz 50Hz  60Hz  70Hz
Pumpt    300mA 250mA 500mA
Steht                250mA

Problem ist, ich kann die Pumpe nicht mit 60Hz anlaufen lassen, dann
passiert nix.

Es kann auch passieren (durch erschuetterung) dass die Pumpe stehen
bleibt, nur wie rausfinden ohne Flowsensor etc?

Das muss klappen, nur wie ist die Frage.
Ich vermute mal am einfachsten Strom messen, und dann vergleichen,

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Hallo Jens,

"Ich vermute mal am einfachsten Strom messen, und dann vergleichen"
Da hast Du doch schon die Lösung selbst gefunden ;-)

Jörg

Autor: Jens (Gast)
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Hmmh
Gibt Schaltungstechnich nur ein wenig schwierigkeiten.
Ich habe eine H Brücke, wenn ich nun am N Fet dem Source einen 1R
Widerstand gebe bekommt das Gate eine negative Spannung (hatte es
gestern versucht) und dann meinten die 2 N Fets auf dauer zu öffnen

Autor: TravelRec. (Gast)
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>>TravelRec
>>Falsch, die Stromaufnahme ist geringer

Okay, Hauptsache der Strom ändert sich signifikant, daß man es
auswerten kann.

Autor: TravelRec. (Gast)
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>>Gibt Schaltungstechnich nur ein wenig schwierigkeiten.

Dann leg den 1R doch voanders hin und messe über einen
Differenzialeingang vom A/D oder über einen OV.

Autor: Jens (Gast)
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12V mag der avr aber nicht ;)

Autor: Sonic (Gast)
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Das mit den Festmagnet-Läufern ist halt 'n Qualitätsproblem. Im Läufer
ist ein Festmagnet, der, wenn er eine auf's Dach kriegt, (durch
Druckschläge wie beim Magnetventil-Öffnen oder was auch immer) leicht
zum Zerspringen neigt. Jetzt hat man zusätzlich zum N-S-Magnetfeld noch
diverse andere, die sich gegenseitig beeinflussen. Dann läuft das Teil
von alleine schlecht oder gar nicht mehr an! Mit den modernen
Neodyn-Magneten passiert das nicht, die haben allerdings den
Curie-Punkt schon bei 70°! Für Waschmaschinen-Abwasser oder Heizung
also ungeeignet.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Strommessung in der High-Side.
Da gibt es von Linear eine schöne Abhandlung.
Sieh Dir mal den LT1490 an, der hat die Over-the-Top-Eigenschaft, da
kann man die Eingänge des OP-Amps höher als die Betriebsspannung
hängen, um Strom zu messen....

Autor: TravelRec. (Gast)
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>>12V mag der avr aber nicht ;)

Und? Spannungsteiler vielleicht?!

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