www.mikrocontroller.net

Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Kennwood Verstärker defekt


Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

ich habe hier einen Kenwood Verstärker (mit 4 Lautsprecherausgängen, Cd
in, Tuner in, Aux in etc), der defekt ist. Vielleicht kann mir hier ja
jemand weiterhelfen? Also: Der Verstärker funktioniert zunächst
einwandfrei, dann klickt ein Relais (nach ca. 30 sek), und der Ausgang
ist stumm. Nach kurzer Zeit(einige 10s) klickt das Relais wieder und
alles funktioniert wieder. Weiß jemand für was das Relais ist? Dann
geht das ganze wieder von vorne Los. Was könnte der Fehler sein?

Grüße und Dank im voraus
Michael

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
<<Weiß jemand für was das Relais ist?>>
Kann ich mir auch nicht erklären. Ist ja auch schwer.
Versuchs doch mal in den einschlägigen HIFI Foren. Dort weiss sicher
jemand, was es mit dem Relais aufsich hat.

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Relais ist wahrscheinlich die Lautsprecherabschaltung, die soll die
LS beim Einschalten schützen, da sich die dicken Elkos erst mal
aufladen müssen würde es die Membranen der LS voll aussteuern.
Vermutlich sind eben diese Elkos kaputt (ausgetrocknet oder
Kurzschluss), wenn diese Geräte älter werden ist das meistens das
Problem. Das gilt natürlich für alle Elkos im Gerät.

Autor: Magnus Müller (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Einer unserer ehemaligen Praktikanten kam auch mal mit einem defekten
Receiver angewackelt... Bei ihm war es so, dass der Receiver sich immer
wieder selbständig ausgeschaltet hat. Dort lag es auch an einem Relais.
Dieses hatte die Aufgabe bei betätigung des Power-Tasters die 220V auf
den großen Ringkerntrafo durchzuschalten. Bei dem Relais waren die
Kontakte leicht verkokst... und da wir auf die Schnelle kein passendes
Relais auftreiben konnten, wurde das Relais einfach geöffnet (war
netterweise nur verclipst / nicht vergossen) und die Kontakte gereinigt
--> danach war wieder alles in Butter.

Gruß,
Magnetus

Autor: alfsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
könnte die schutzschaltung sein: teste mit dmm die dc spg. an den
lspr-buchsen, wenn er "an" ist. und?

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wollte gerade die DC-Ausgangsspannung Messen, jedoch zieht das Relais
jetzt gar nicht mehr an. Mal angenommen es handelt sich um die
Lautsprecherschutzschaltung (was ich für sehr wahrscheinlich halte) wie
funktioniert die Ansteuerschaltung für das Relais? Wir einfach nur die
Spannung an den "dicken Elkos" gemessen.
P.S. Wenn das Relais nicht angezogen hat, ist auch die Spannung am
Lautsprecherausgang Null, sowohl AC wie DC.

Grüße

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na dann schaltet er die Lautsprecher weg! Wie gesagt, das kann auch von
defekten Elkos im Netzteil kommen. Da die stark Impulsbelastet werden
(schnell wechselnde Last) trocknen die recht schnell aus! Löte die doch
mal aus und miss sie!

Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Ansteuerung des Relias bei der Einschaltverzögerung von Verstärkern
ist meistens über einen NTC gelöst. Könnte also auch ein
Temperaturproblem sein.

Autor: Profi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Erst einmal: der Verstärker hat doch sicher eine Typenbezeichnung.
Warum enthältst Du sie uns vor?
Hast Du schon mal nach dem Schaltplan gesucht?

Oft wird das Relais erst dazugeschaltet, wenn die Ausgangsspannung
unter einen gewissen Wert gesunken ist. Also mal die Spannung VOR dem
Relais messen. Es könnte ein Koppelkondensator niederohmig geworden
sein und den DC-Pegel verfälschen.

Beim Ausschalten des Verstärkers fällt das Relais sehr schnell ab.
Manchmal ist es einfach nur zeitgesteuert.

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

Typenbezeichnung: Kenwood KA-1080. Nach dem Schaltplan habe ich noch
nicht gesucht, weil ich davon ausging, das man den sowieso nicht im
Internet findet. Werde mich allerdings gleich mal ranmachen. Mit
Schaltplan wär die Fehlersuch natürlich wesentlich einfacher. Weiß
vielleicht jemand eine Adresse, wo man Schaltpläne für solche Geräte
herbekommt?

Grüße
Michael

Autor: alfsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
google is dein freund :-)

+ messe dc dann eben vor dem relais, an den amp ausgängen; die relais
steuerung arbeitet so: verzögerte einschaltung, wenn dc wert < ca 0,2v
, sonst abschaltung bzw kein einschalten; macht ein amp zb ne kleine dc
spannung, kann die schaltung mal so oder so ...je nach drift usw. ;
scheint hier der fall.

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Miss mal deine DC-Versorgungsspannung(en) ob die sauber ist, oder ob da
AC drüber ist!

Autor: Michael (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also:

Die Versorgungsspannung hat einen AC - Ripple von ca. 1V - müsste also
passen --> Kondensatoren sind nicht defekt. Mal angenommen, die
LS-Schutzschaltung schaltet den Ausgang nicht frei, weil ein DC - Pegel
am Ausgang anliegt, wovon kommt dieser DC-Pegel? Müssen neue
Leistungstransistoren rein?

Grüße und Dank an alle, die mir gehofen haben

Michael

Autor: Profi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf Anhieb nichts gefunden, Schaltungsdienst Lange hat ihn sicher.
Oder der hier für je 16 USD:
http://www.manuals-in-pdf.com/advanced_search_resu...
hat Owner's Manual und Service Manual

Was? 1VAC ohne Belastung, das ist zu viel. Was hoch ist der Ruhestrom?

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1V Ripple? Für die Vorverstärker-Versorgung? Da brummt's aber nachher
mächtig im Karton! Die Spannung sollte 'fatzglatt' sein!

Autor: Michel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
schaltet ein kanal ab, oder beide?

hatte das prob auch mal mit nem guten alten Maranz.
Es war glücklicherweise nur ein Kanal 'befallen'. Hab durch-mit eine
Spiegelmessung beide Stufen Ohmisch durchgemessen und verglichen. Da
hatten einige Elkos einen großteil ihrer Kapazität verloren (äußerlich
nicht zu erkennen).
Elkos gewechselt, Arbeitspunkte der Endstufentransistoren nachgestellt
und nun kann das gute Stück wieder meine Boxen treiben.

achso:  Unbedingt Stecker raus !!!
Spannungstechnisch kann man die messung auch durchführen, glaub ich,
aber Vorsicht

Autor: Sonic (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Na klar, Michel, was sach' ich denn die ganze Zeit!? Elkos prüfen ist
halt Arbeit und nicht jeder hat die Messgeräte, aber meistens ist da
der Fehler!

Autor: alfsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
1vac is etwas viel, führt aber wohl nicht zur abschaltung.
und ? dc an amp gemessen?

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe jetzt auch so ein Problem mit nem Denon Verstärker. Relais schaltet
nicht, aber auch >7V DC an dem Endstufenausgang vor dem Relais.
Einstellen lässt sichder Arbeitspunkt noch aber die 7V sind weit aus
dem Einstellbereich.

Endstufenversorgung +/-40V hat auch 1Vpp 100Hz Ripple.

Jemand ne Idee?

Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vielleicht ja irgendeine Temperaturabschaltung, die zu bald abschaltet.
Oder es fließt irgendwo strom der nicht fließen soll (Kondensator
kaputt?) und heizt kräftig sobald der Ausgang geschalten ist.

Autor: alfsch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
teste erst mal die endtransistoren, meist is einer tot :-(

Autor: Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!
Oder die Gegenkopplung ist def. Hatte ich jetzt mal ->R kalt gelötet.
Viel Erfolg, Uwe

Autor: Paul (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist ein "merkwürdiger" Verstärker, mit Opto-Koppler im
Feedback-Zweig. Da ich keinen Schaltplan habe, gebe ich die Reparatur
wohl auf.

Komischerweise zeigten beide Kanäle den gleichen Fehler, mittlerweile
sind bei einem Kanal beide bipolor-Endstufen defekt (kurzschluss)
(vmtl. den Hitzetod gestorben, während ich gemessen habe, denn es
scheint ein deutlicher Querstrom zu fliessen, die Kühlkörper werden
nach einiger Zeit sehr heiss...)

Der verbleibende Kanal hat das Problem aber weiterhin. Die gesamte
Endstufe ist offensichtlich DC-gekoppelt, die Vorstufe wird AC-mässig
über Folienkondensatoren sehr aufwendig eingekoppelt.

Ich tippe auf Ruhestrom-Einstellung, bei defekter Gegenkopplung sollte
der Ausgang doch am Anschlag hängen? Mich wundert nur, dass beide
Kanäle gleichzeitig den Fehler haben, das lässt darauf schliessen, dass
der Fehler in einer Komponente liegt, die sich beide Kanäle teilen...

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.