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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik TL072 durch MC 1458 ersetzen???


Autor: Invers (Gast)
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Kann ich einen TL072 durch einen MC 1458 ersetzen ??

Autor: Dieter Werner (Gast)
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Das hängt von der Anwendung ab, in einzelnen Fällen mag es gehen.
Bitte etwas mehr Input.

Autor: TravelRec. (Gast)
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@Invers:
Kannst Du Datenblätter lesen und verstehen? www.alldatasheet.com

Autor: Invers (Gast)
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Es geht um einen Audiofilter (Wha Effect)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Schicke mal die Schaltung, damit man sich ein Bild machen kann ,ob man
dadrin den 1458 verwenden kann.

MfG Paul

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Der 1458 ist deutlich langsamer als der TL072 und eher für Anwendungen
in der Meß- und Regelungstechnik gedacht. Bei Audio-Anwendungen wird er
mehr Übernahmeverzerrungen produzieren als der TL072. Da der TL072 ja
nun wirklich nicht die Welt kostet, würde ich empfehlen, den auch zu
nehmen.

Jörg

Autor: Invers (Gast)
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Ich meine folgende Schaltung:
http://www.morleypedals.com/pwa-iies.pdf

Wenn der TL072 "besser" ist, kann ich den dann auch hier verwenden:
?
http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/17/sch.gif
Die Pinbelegungen sind ja gleich.


Generelle Frage: Was bedeutet das "rückgekoppelt" ?
Habe mir schon Informationen angeeignet, aber konnte mir diese Frage
nicht beantworten. Mir ist es beim Bestellen aufgefallen, das es
"normale" und "rückgekoppelte" OPVs gibt.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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In der 1. Schaltung wirst Du den 1458 nicht nehmen können, da er mit
bipolaren Transistoren in den Eingangstufen ausgerüstet ist und somit
niederohmiger als der TL072 (Bi-FET) ist. Grund: Die
Eingangswiderstände des OPV gehen mit in die Dimensionierung des
Filters ein (OPV2)´. Da werden dann wohl nicht mehr die berechneten
Parameter erreicht.

Die 2. Schaltung funktioniert mit hoher Sicherheit auch mit dem TL072.

MfG Paul

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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@Paul:
Die bipolare Eingangsstufe des 1458 ist nicht das Problem. Der
Bias-Strom ist sehr gering und verursacht an dem Widerstand R32 nur
einen Offsetfehler. Das ist in AC-gekoppelten Audioverstärkern aber
kein Problem. Auf die Dimensionierung der Filterschaltung hat der
Bias-Strom, abgesehen vom Offsetfehler, ebenfalls keinerlei Auswirkung.
Hauptproblem des 1458 sind die Ausgangsstufen, da diese nicht für
Audio-Anwendungen gedacht sind und Verzerrungen produzieren.

Jörg

Autor: Florian (Gast)
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Kurz ne andere Frage zu diesem Thema: Kann ich den TL072 auch mit +-5V
betreiben? Im Datenblatt steht zwar die Max. Versorgungsspannung aber
die Min. Spannung geht daraus nicht hervor. Ich suche nämlich einen
Ersatztyp für den TA75072.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Florian
Der TL072 kann von +-3,5 V bis +- 15 Volt betrieben werden.

@Jörg
Ich habe auch den 1458 in NF- Stufen und als Folgeverstärker für
einen XR2206 Generator verbaut. Ohne Verzerrungen. Gut, Du hast diese
Ansicht, ich eine andere.

MfG Paul

Autor: Florian (Gast)
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@ Paul
Dankeschön ;-)

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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@Paul:
>Ich habe auch den 1458 in NF- Stufen und als Folgeverstärker für
>einen XR2206 Generator verbaut. Ohne Verzerrungen. Gut, Du hast diese
>Ansicht, ich eine andere.

Das ist keine Ansichtssache sondern eine Frage der Meßwerte. Nicht ohne
Grund haben OPs für Audioanwendungen eine Klasse AB-Ausgangsstufe oder
zumindest eine große Bandbreite, um Übernahmeverzerrungen kompensieren
zu können. Der 1458 hat laut Datenblatt keines von beiden. Natürlich
kann man auch mit Übernahmeverzerrungen leben, wenn man nicht so hohe
Ansprüche stellt. Wie hast Du denn "Ohne Verzerrungen" gemessen ?

Jörg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Jörg
Ich habe mit Sinusgenerator und Oszillographen gemessen. Eine bessere
Ausrüstung habe ich als Bastler nicht da.
Schon vor Jahrzehnten habe ich in Ermangelung besserer OPV´s mit
dem A109 gearbeitet. :-( Da war ein 1458 eine erhebliche Verbesserung.
Einigen wir uns darauf, daß ein TL072 die bessere Wahl für NF -
Anwendungen ist? :-)

Nichts für ungut.

MfG Paul

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