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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrocontroller - Anfänger


Autor: WildDuck (Gast)
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Hiho,

ich interessiere mich sehr für Mikrocontroller und nach langem lesen
und rumsuchen habe ich mir jetzt mal alles zusammen gesucht, was ich
meiner Meinung nach für die ersten Schritte brauch. Ich würd gerne das
Tutorial nachbasteln und wenn ich soweit bin gerne ein Thermometer.
LEDs und Taster habe ich mir bei Mäusen etc. ausgelötet. Den Rest würde
ich gerne  kaufen. Mein Problem ist, dass ich mir nicht ganz sicher bin
ob ich wirklich alles habe. Wenn ihr euch vielleicht mal meine Liste
angucken könntet: http://test.beatsnrhymes.de/mikrocontroller.htm ? Ich
hab denke ich alles was in der Tutorialliste steht. Bei manche Teilen
kommt es mir nur so vor als gäbe es da tausend verschiedene, deshalb
auch meine leichte Unsicherheit.

Danke schon mal vorab

mfg Philipp

Ps.: Beim Thermometer hab ich mich an diesen Link gehalten:
http://www.mathar.com/msp_thermo1.html

Autor: usul27 (Gast)
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Bei den Widerständen reichen 1/4W-Typen. 1W-Typen sind dafür sinnlos
gross und teuer.

Autor: yalu (Gast)
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Der LM317 ist das einzige Bauteil in SMD. Absicht? Reichelt hat's auch
in TO-92 (0,1 A) und TO-220 (1 A).

Programmieradapter? Die Primitivlösung ist ein Sub-D-Stecker für den
Parallelport des PC und ein Stück fünfadriges Kabel.

Sinnvoll wäre vielleicht noch ein Quarzoszillator mit 14,7456 MHz.
Damit läuft der Controller fast mit der vollen Geschwindigkeit und die
Standard-RS-232-Baudraten (z.B. 115200) können sauber abgeleitet
werden.

Für den Fall, dass du etwas schrottest (oder auch nur die Vermutung
hast, etwas geschrottet zu haben, wenn's nicht sofort funktioniert),
würde ich mindestens die Halbleiter (Controller, Spannungsregler etc.)
doppelt einkaufen. Dann lohnt sich auch das Porto eher.

Steckbrett, Lochrasterplatte o.ä. hast du schon?

Dreiadriges Kabel für die serielle Schnittstelle?

Stromversorgung?

Dann müsstest du eigentlich loslegen können. Viel Spass und Erfolg!


yalu


P.S.: Prinzipiell könntest du natürlich auch das "ATMEL Evaluations-
Board Version 2.0" (Bausatz, 14,95) bei Pollin kaufen. Da ist das
meiste drauf, was man für den Anfang braucht. Das LCD müsstest du
allerdings extra kaufen, aber auch die gibt's bei Pollin (z.B. 2x16
ab
3,95). Ein Controller ist ebenfalls nicht im Bausatz enthalten.

Autor: Alex Trusk (Gast)
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widerstaende wuerde ich immer im 10er pack kaufen, dann gibts
mengenrabatt.

Autor: WildDuck (Gast)
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Vielen Dank für die Rückmeldung.
Ich hab jetzt 1/4W Widerstände. Ob ich die im 10er-Pack kaufen schau
ich nochmal, aber danke für den Hinweis.

Laut Tutorial soll man doch einen 4MHz Quarzoszillator nehmen oder hab
ich mich verlesen, wenn der 14,7456 MHz Quarzoszillator aber besser ist
und ich nichts groß an der Schaltung veränder muss nehme ich auch gerne
den.

Den LM317 auch anders nehmen, wenns sinnvoller ist. Welchen müsste ich
denn nehmen. Den 1A oder den 0,1A LM317?

Beim Programmieradapter habe ich mich für den "besseren" entschieden.
Sollte doch mit den Teilen, die ich bestelle gebaut werden können?

Stromversorgung kommt über Akkus, wurde mir im Chat zu geraten.

Manche Teile auf reserve zu kaufen muss ich mal gucken, aber ich hoffe
doch mal, dass ich nichts schrotten werde :)

Lochraster hab ich noch ein bischen und Kabel werde ich wohl auch noch
irgendwo was brauchbares haben.

Fertige Boards wollte ich mir eigentlich nicht kaufen, auch wenn sie
weniger kosten und das Risiko etwas zu zerstören nicht so groß ist, da
ich auch gerne den Aufbau der Elektronik kennen lernen würde etc.

mfg Philipp

Ps.: Nochmal danke für die Hilfe bis jetzt

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Für den 14 Mhz-er musst du nichts verändern.
Das Teil läuft dann nur schneller, sonst nichts.

Den LM317:
0.1 A ist etwas wenig. Wenn du nur den µC damit betreibst
wird es reichen. Aber man will ja irgendwann auch mal
ein paar LED, Taster und LCD anschliessen :-)

> Stromversorgung kommt über Akkus, wurde mir im Chat zu geraten.

Kannst du machen. Hab ich am Anfang auch so gemacht. Gab dann
lustige Effekte: Wenn der Akku soweit herunter war, das der
Regler keine sauberen 5V mehr zustande brachte, musste ich
im PonyProg die Polarität des Clock-Signales umdrehen, damit
ich das Teil noch programmieren konnte. War nervig.
Was ist an einem billigen 8V-Steckernetzteil (aka: Wandwarze)
auszusetzen?

Autor: Gunter (Gast)
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Hi,

ein absolutes MUSS ist m.E. eine gedrehte IC Fassung für
den Mega8. Und kauf Dir zumindest den doppelt!

Gruss
Gunter

Autor: Winfried (Gast)
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Elektronikentwicklung, ohne mal eben ein weiteres Ersatz-Bauteil zur
Hand zu haben? Das stelle ich mir als Profi schon schwierig vor, aber
als Anfänger?

Beim experimentieren wirst du schnell feststellen, dass du hier mal
einen weiteren Widerstand, da mal einen Transistor und dort mal einen
neuen Prozessor brauchst. Alles abgezählt zu bestellen klappt nur unter
idealen Voraussetzungen. Und engt dich vollständig ein, experimentieren
unmöglich!

Gerade bei Widerständen sollte man ein Sortiment haben. Aber gut, man
will ja am Anfang auch nicht gleich Hunderte investieren.

Autor: WildDuck (Gast)
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Mh...

Das Ding ist halt, dass ich nicht direkt am Anfang soviel ausgeben
würde. Ich lasse es mir nochmal durch den Kopf gehen.

LM317 nehme ich jetzt die 1A-Version.

14,7456 MHz Quarzoszillator wird gekauft :)

IC-Fassung. Ist das einfach ne Halterung für den Controller?

Könnte ich als Netzteil evtl. ein altes Handynetzteil nehmen. Meintest
du sowas?

mfg Philipp

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> IC-Fassung. Ist das einfach ne Halterung für den Controller?

Im Prinzip ja.
Die Sache ist die: Wenn mans kann, kann man den Controller auch
direkt einlöten. Jetzt sind wir aber alle Menschen:
* es kann sein, dass mann den µC beim Einlöten überhitzt
* es kann sein, dass der µC aus irgendeinem Frund defekt
  wird. Grade beim Basteln passiert sowas schon mal
* ...
Wie auch immer, der µC muss wieder aus der Schaltung raus.
Und Auslöten ist immer so eine Sache.
Einfacher ist es wenn man eine Fassung einlötet.
In die Fassung wird dann der µC gesteckt. Grade wenn du
erst anfängst, rate ich dir dringend zu einer Fassung! Das
sind doch nur Pfennigartikel, die aber im Falle des Falles
das 10-fache ihres Gewichts in Gold wert sind.

> Könnte ich als Netzteil evtl. ein altes Handynetzteil nehmen.

Schau dir mal das Netzteil an. Normalerweise steht da irgendwo
welche Spannung es liefert und wieviel Strom.
Wenn da irgendwas in der Größenordnung 8 bis 10 Volt / bei
200 bis (ist eigentlich egal) mA draufsteht, dann ja, du kannst das
nehmen. Wichtig ist auch noch, ob das Steckernetzteil Gleichstrom
oder Wechselstrom liefert. Ich hab jetzt dein Bestellung nicht
mehr im Kopf. Aber wenn das Steckernetzteil Wechselstrom liefert
(also eigentlich nur ein Trafo ist), brauchst du noch einen
Gleichrichter und einen Siebelko (1000 µF sind genug).

Autor: Thomas O. (Gast)
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100nF Kerkos, Dioden, Elkos, Z-Dioden, Widerstände <2kOhm würde ich ein
paar mehr nehmen wirst es in Zukunft eh benötigen.

Axiale Elkos sind etwas unhandlich und schlucken auch viel Platz gerade
wenn du sie auf eine Platine löten willst oder auf ein Steckbrett
(Reichelt-Suchbegriff=Steckboard) stecken willst.

Am Anfang würde ich die interne Taktquelle des ATMegas verwenden, die
ist ja auf 1 Mhz eingestellt diese kannste auf 2, 4 und 8 MHz
umprogrammieren. Gabs noch nicht als das Tutorial mit dem
AT90S...erstellt wurde.

Einen Trafo mit 6V/1A mti DIP Gleichrichter 1A B500C1000DIP und mind.
1000µF Elkos würde ich noch bestellen um ein eigenes Netzteil zu
basteln. Kühlkörper falls du eine höhere Eingangsspannung verwendest.
Statt des 7805 würde ich nen Low-Drop Typen nehmen, dem reichen 5,5V
statt 7V am Eingang aus z.B. LM2940-CT5 gerade wenn du mit Akkus
arbeiten willst kannst du dir dadurch eine Zelle sparen und hast viel
weniger Verluste.

Für den MAX232 bestelle ich immer die Miniaturelkos dazu.

Ein paar SMCC 10µ würde ich mir auch auf Seite legen, z.B. zur
Filterung der Versorgungsspannung zum µC

Dann würde ich gleich ein paar Universalteile mitbestellen wie z.B. ein
OP-Amp µA 741 DIP oder ein Timer NE555 DIP. Für deinen
Thermometeranwendung kann man so nen Verstärker auch gut gebrauchen um
geringe Spannungsänderungen zu verstärken um so ne bessere Auflösung zu
erreichen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Einem Anfänger würde ich nicht unbedingt raten an Netzspannung
rumzumachen. Und wenn er nur sein Netzteil basteln soll.
Schau dir mal das hier an:

http://www.reichelt.de/index.html?SID=18hBJdqqwQAR...
Artikel NR MW 88V-GS/6; falls der Link nicht geht.

Noch nen Elko dahinter zur Stabilisierung und fertig. 2,30€ sind quasi
unschlagbar. Die 300mA sollten erst mal reichen, und dass die Spannung
einstellbar ist stört ja auch nicht. Einen Spannungsregler würd ich
aber Trotzdem noch verwenden.

Apropos Tutorial: War da nicht was, dass die Kapazität am Reset zu
klein ist? Ich hatte bisher noch nie Probleme mit dem Reset, aber er
muss es sich ja nicht erst falsch angewöhnen.

Sebastian

Autor: Thomas O. (Gast)
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ja statt 47pF sollen das 47nF sein.

Autor: WildDuck (Gast)
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So...

Ich denke ich werd jetzt einfach mal bestellen. Mit ein bischen Glück
werd ich dann bald was vernünftiges gebastelt haben.

Stromversorgung werd ich mal schaun. Für den Anfang reicht sicher ein
Akkuset und für später überleg ich mir noch was. Dann wirds aber
bestimmt nochmal ne Bestellung geben für mehr Widerstände,
Kondensatoren etc. :) Vielleicht dann im 10er Pack.

Ich danke euch erstmal allen recht herzlich für eure schnelle und
konstruktive Hilfe.

bis bald

Philipp

Autor: Thomas O. (Gast)
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Widerstände gibt bei Pollin.de übrigens im 100er Pack für 1€

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