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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Einstellbarer Spannungsregler?


Autor: Thomas O. (Gast)
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ist es richtig das der Regler einfach versucht die Spannung die er über
den den Spannungsteiler bekommt mit einer internen Referenz in der
Waage zu halten? R1+R2 dürfte ja kein Poti sein weil R1 immer 120Ohm
haben muss also muss ich ein Poti für R2 einsetzen und nur den
Mittelabgriff und je nach gewünschter Drehrichtung einen der anderen
beiden Abgriffe nehmen.

Sehe ich das alles richtig?

Kann mir bitte jemand die Berechnungsformel anhand eines Beispiels
erklären komme damit nicht klar.
Vout=VRef(1,25)((1+(R2/R1))+Iadj(R2)

Angenommen ich habe einen Eingangsspannung von 5V und hätte gerne 3,3V
am Ausgang

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>Angenommen ich habe einen Eingangsspannung von 5V und hätte gerne >3,3V
am Ausgang

1.Die Eingangsspannung ist nur interessant, wenn sie nicht hoch genug
ist. Ob das hier der Fall ist, kann ich jetzt nicht sagen.
2. Wenn du R1 sowieso mit 120 Ohm festlegst, berechnet sich der 2.
Widerstand wie bei einem Spannungsteiler über dem insgesamt 3,3V
abfallen. Den Iadj kannst du mit seinen 100µA vernachlässigen.
Ich komme auf 196Ohm.

Autor: Alex Silver (Gast)
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Hi,
Die 120R die dort eingetragen sind haben wahrscheinlich etwas mit dem
strom zu tun der mindestens fließen muß damit der regler ordentlich
arbeitet (von fairchild z.B. 10mA). Wenn du immer eine entsprechende
mindestlast angeschlossen hast kann dieser auch größer werden
(natürlich muß dabei noch genug strom für den adjust-pin übrigbleiben
;) wenn stromverbrauch keine rolle spielt würde ich bei den 120R
bleiben..
angenommen du bleibst immer oberhalb der 10mA:
I zum regeln soll 1mA sein (statt der 10 aus dem Beispiel)

    R1 =Vref/I (I->strom der zum regel verbraten wird)
    R1 =1.25V/1mA
    R1 =1250R

    Rges =Uges/Iges (ges->gesamt)
    Rges =3.3V/1mA
    Rges =3300R

    R2 = Rges-R1 = 2050R

je kleiner der strom der zum regeln verwendet wird desto stärker wirkt
sich der strom aus dem adjust-pin aus.

Autor: Thomas O. (Gast)
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kannst du mir deine Rechnung schreiben weiß nicht wie du auf die 196Ohm
kommst.

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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Die Formel wirst du umstellen können, oder? (Wie schon erwähnt,
vernachlässige ich Iadj, da der im Vergleich zum restlichen Strom sehr
klein ist.)

Zur Klärung:
Über dem Widerstand R1 fallen grundsätzlich 1,25V ab (So regelt der
Spannungsregler das hin).
Diese 1,25V kann man von 3,3V subtrahieren. Es bleiben 2,05V übrig, die
über R2 abfallen müssen.
Da durch R1 und R2 der annähernd gleiche Strom fliesst (Iadj fällt
untern Tisch...), kann man nach einem der drei(*) ohmschen Gesetze R2
berechnen.


(*) In Physik-Formelsammlungen für Mediziner stehen (vermutlich
demnächst) drei "verschiedene" Ohmsche Gesetze: R=U/I, U=R*I und
I=U/R...

Autor: Schoasch (Gast)
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>>Angenommen ich habe einen Eingangsspannung von 5V und hätte gerne
3,3V
>>am Ausgang

Dann würde ich persönlich gleich einen 3.3V Spannungsregler nehmen.
Wenn du dann etwas zu faul zum rechnen oder nachdenken bist, oder du vl
auch nur gerade auf dem schlauch stehst, dann könntest du ja mal so die
Schaltpläne der Olimexboards durchschauen. dort wirst du dann sehen,
dass sie zwar nur LM117 oder LM317 verwenden, aber soweit ich weis, ist
der LM350 nur die 3A-Version des LM317.
Und wie man im Schaltplan zum LPC-P2124-Board sieht, verwenden die
einen 240 Ohm und einen 390 Ohm Widerstand für die erzeugung der 3.3V.

Nur mal so als anregung
http://www.olimex.com/dev/images/lpc-p2124-sch.gif

Autor: Ulrich Radig (Gast)
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Hallo,

Hier ein kleines Programm zum berechnen der Widerstände!

Ulrich Radig

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