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Forum: Platinen Reverse Engineering


Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Hallo allerseits,

wie kann bekomme ich das "physikalische" Layout einer Platine in
einen Layout-Editor? Ich habe es bis eben mit einscannen versucht und
hab mir dafür extra einen neuen Scanner ausgeliehen. Der Scan sieht
auch ganz gut aus (siehe Anhang), allerdings funktioniert das
importieren in den Editor trotzdem nicht.

Denn einerseits habe ich die Demoversion von Target3001, die genau für
solche Zwecke das Einfügen von Bitmaps als Hintergrund unterstützt
(siehe hier:
http://www.friedrich-eichenzell.de/ibfwiki/index.p...).
Allerdings eben nur als Demoversion und damit auf 100Pins beschränkt,
die bei weitem nicht ausreichen. Andererseits habe ich eine vernünftige
Eagle-Version. Bei der kann man aber nicht ohne weiteres Bitmaps
importieren. Zwar gehts dann doch irgendwie per ULP (import-bmp.ulp),
aber das eher schlecht als recht (auf 32 Farben beschränkt und miese
Qualität). Das grösste Problem ist allerdings, dass die Platine
doppelseitig ist und der jeweils andere Layer beim Scannen mit
reflektiert wird. Dadurch leidet der Kontrast und ich kann sie bei der
Farbreduktion auf die 32 Farben nicht mehr voneinander unterscheiden.

Tja, und nun? Ich nehme mal an, dass ich nicht der erste mit diesem
Problem bin. Wie geh ich am Besten an die Sache ran? Habt ihr sowas
schonmal gemacht und wenn ja, wie? Ist das wirklich so aufwändig?

Viele Grüße,
Steffen

Autor: Thomas (Gast)
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Neu machen, der abgebildete Teil sieht jetzt ja nicht so komplex aus.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Beim Scannen von Papier lege ich ein schwarzes Blatt unter, dann scheint
die Gegenseite nicht durch. Ich würde es mal mit Digitalfoto und
unterschiedlichen Beleuchtungswinkeln versuchen.( "streifendes
Licht")

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Auf Folie drucken und auf den Bildschirm kleben

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Ich hatte den Deckel des Scanners absichtlich nicht geschlossen, weil
das durchleuchtende Platinenmaterial so weiß erscheint und mehr
Kontrast bietet. Mit dem Nachteil, dass der gegenüberliegende Layer
reflektiert - aber das scheint mir immernoch besser als Platinengrün
auf Leiterbahngrün.

Für's neu machen würde ich sicher zwei Wochen benötigen, weil der
Ausschnitt eben nur ein Ausschnitt ist...

Da muss es doch irgendeine praktikablere Lösung für geben! Wie wäre es,
die Platine in der Mitte zu trennen und die Layer einzeln zu scannen?
Oder gibt es vielleicht ein (professionelles) System, das die
Leiterbahnen kapazitiv einscant? Oder per 3D abtastet (die Leiterbahn
liegt ja auf dem Material)? Aber das würde vermutlich alles eine Ecke
kosten...

Autor: ecslowhand (Gast)
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Wie wärs mit einer "Vollversion" von Target ???
Oder aber neue Bauteile erstellen, die halt nicht als "Bauteil"
gezählt werden, sprich statt "Pin" einfach ein Bohrloch ?????

Autor: Thomas (Gast)
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Eine Frage: Wozu soll das ganze bitte überhaupt in Target rein? Wenn
eine alte Platine nachgemacht werden soll, reicht es doch, wenn du aus
dem gescannten Bild einen brauchbaren Print machen kannst. In dem Fall
also so scannen, dass die jeweilige Rückseite nicht durchkommt und dann
mit Bildbearbeitung rangehen.

Wird sicherlich ein Gefummel. Ich würde trotzdem "neu machen"
favorisieren ;-)

Autor: Der Elektronikfreak (Gast)
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Ich sehe keinen Sinn darin, ein CAD-Programm hinzu zu ziehen, wenn es am
Ende doch nur rein grafisch nachgeblildet werden soll. Daher
höchauflösend Einscannen + Bildverarbeitung!

Echte reverse engineering bedeutet, die einzelnen wires aus dem bitmap
zu erkennen. Das Bedarf aber auch eine vorherigen Zentrierung mittels
Bildbearbeitung. Ich wüsste nicht, daß ein rogramm das zuverlässig
automatisch könnte. Nachbauen ist da sicher das Schnellere!

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Es soll nicht nur grafisch nachgebildet werden, sondern am Ende soll
eine Schematic stehen. Die ist das Ziel.

Mit Bildbearbeitung habe ich es auch schon versucht, aber leider mit
nur mäßigem Erfolg. Wobei ich dazu anmerken muss, dass ich mich damit
auch wenig auskenne. Aber ich hatte erwartet, dass man die Leiterbahnen
schon vom Hintergrund trennen könnte. Mit dem Auge klappt das
schließlich auch, dann sollte es doch auch eine Software können.

Für eine Vollversion von Target fehlt mir unglücklicherweise das Geld.
Zumal ich bereits einen vernünftigen Layout-Editor habe. Aber die Idee
mit den Bohrungen statt der Pads gefällt mir!

Autor: Thomas (Gast)
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Wenn ein Schaltplan dein Ziel ist, dann mach das Reverse Engineering zu
Fuß. Ohne Bauteile auf der Platine sowieso ein merkwürdiges Anliegen...

Autor: Steffen Hausinger (Gast)
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Es ist SMD-Technik auf der Platinenunterseite. Und die verdecken die
Leiterbahnen, so dass alles mehr oder weniger auf Raten hinauslaufen
würde...

Autor: Dennis (Gast)
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Keine Chinesen am Start? Die können alles kopieren ;-)

Sorry. Konnte ich mir aber nicht verkneifen.

Autor: Jürgen Schuhmacher (Gast)
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Für sowas gibt es sogar eine garnicht kleine Anzahl von Firmen hier in
Deutschland. Habe das selber schonmal gemacht. Die Platine wird aber
komplett neu gebaut, schonmal deshalb, weil man vierlagige Platinen so
schlecht einscannen kann.

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