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Forum: Platinen Fräsen oder Ätzen

Autor: Bernd (Gast)
Datum: 13.10.2006 00:37

Hallo Leute,

bins nochmal.


(Hab noch gar nicht Danke für die Antwort meiner ersten Frage gesagt)


Aber eine GRUNDSÄTZLICHE Frage:

Was würdet Ihr bevorzugen:

Platinen fräsen (kein Selbstbau...Kauffräse) oder Ätzen.

Ich meine Eine Isel Ätzanlage und ein Isel Belichtungsgerät (Das wollte
ich mir kaufen) kostet über 600 Euro.

Eine Fräsmaschine kostet zwar über 2000 Euro aber dafür kann man ja viel
mehr damit machen.

Also meine Frage ... unabhängig vom Preis !!!


WÜRDET IHR EHER FRÄSEN ODER EHER ÄTZEN

Danke für eure Antworten

Gruß
Bernd
Autor: Klaus K. (leo9)
Datum: 13.10.2006 02:00

beides probiert, kein Vergleich -> Ätzen. Und wenn das Budget mitspielt
ätzen lassen.
Und eine platinentaugliche Fräse ist für normale Fräsarbeiten kaum zu
gebrauchen, bzw. sind mit einer Portalfräse nur Platinen für
Grobmotoriker zu erstellen.

grüsse leo9
Autor: Florian (Gast)
Datum: 13.10.2006 10:12

Kommt auch darauf an, was Du willst.

Mal abgesehen davon, daß ich mir nicht für 600 Glocken eine Ätzanlage
kaufen würde, sondern das aus einem Gesichtsbräuner selber baue und in
ein paar Plastikschalen ätze. Für den Hobbybereich ausreichend und
darüber hinaus läßt man ätzen.

Aber:
- Chemie contra Feinstaub/Lärm.
- Der Zeitaufwand wird bei Einzelstücken gleich sein.
- Platzbedarf? Die Fräse kannst/solltest Du nicht mehr bewegen, wenn sie
einmal steht.
- Wirklich enge Bestückungen sind nur beim ätzen möglich, da jede
gefräste Leiterbahn bis 2/3x mehr Platz braucht.

=> Für mich käme fräsen nicht mal gedanklich in Frage.
Autor: Bernd (Gast)
Datum: 13.10.2006 13:34

Danke Leute,


ich hab mir sowas schon gedacht und wenn man manche Bilder im Internet
sieht, dann muß man schon sagen, daß es geätzt schöner wird.

Also Danke nochmals, hat mir weitergeholfen...ich setzte also jetzt auf
auf Ätzen, hab in der Arbeit (also noch in der Lehre) auch viele geätzt
aber halt eben leider nie gefräst, weswegen ich diesbezüglich keine
Aussage machen konnte.

Gruß
Bernd
Autor: Hubert.G (Gast)
Datum: 13.10.2006 14:19

www.mikrocontroller.net/topic/53315#new

Hier steht auch einiges pro-Fräsen.
Autor: Simon Huwyler (Gast)
Datum: 13.10.2006 17:14

Salü Bernd,

Schau doch mal hier rein:

http://thomaspfeifer.net/

die Methode mit dem Laminator habe ich ausprobiert und bin schlichtweg
begeistert! SMD-Fine-Pitch-Gehäuse mit 0.5mm (!) Pitch (0.2mm Pad, 0.3mm
Zwischenraum) sind kein Problem.

Das mit dem Bügeleisen klappte bei mir aber nicht so gut... Und der
Laminator MUSS "getuned" sein -> Link auch hier irgendwo, der
Conrad-Laminator mit ausgewechseltem Widerstand.

Ich denke, diese Methode ist auf jeden Fall einfacher und günstiger für
den Einstieg, vorausgesetzt, Du besitzt einen Laserdrucker. Und m.E.
sind die Resultate eindeutig besser als mit der konventionellen Methode.

Lieber Gruss
Simon
Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 13.10.2006 22:33

> Und m.E. sind die Resultate eindeutig besser als mit der konventionellen
> Methode.

o.O wie denn das? ich habe auch zuerst damit gearbeitet, mit ätzen
bekomm ich mit normalpapier das mit öl eingerieben wird ohne probleme
5mil leiterbahnen hin. dünner ging bestimmt auch noch...

Dauer:

60  sek drucken
60  sek mit öl einreiben
150 sek belichten
70  sek entwickeln
900 sek ätzen
-------------------------
1240 sek alles = gute 20 minuten wenn das ätzbad schon warm ist

Dafür top ergebnisse und kein ewiges aufbügeln ect.

Bin ich froh das die zeiten mit dem tonertransfer mal waren...
Autor: Schoasch (Gast)
Datum: 14.10.2006 09:25

Ich würde auch ätzen empfehlen. Da da die HF-Eigenschaften besser zu
realisieren sind. Bei Bungard gibts so einen Artikel dazu.

Mit welchem Öl bestreichst du das Blatt?
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 14.10.2006 11:31
Dateianhang: Plat_Ethernet_V110_Zinn.jpg (15,2 KB, 335 Downloads)
preview image for Plat_Ethernet_V110_Zinn.jpg

@Ludwig Wagner:

deine Rechnung ist super ;-)
Ich ätze meine Platinen auch; das erwärmen des Ätzbades kann ich mir
sparen (in meinem Type von Sprühätzer nicht vorgesehen (vlt. rüste ich
das noch nach)).
Jedoch muss ich anschließend, nachdem ich 1240 sek. verbraten habe noch
sauber machen. Sprich, chemikalien umfüllen, Ätzgerät auswaschen,
sprühdüsen reinigen, Petry-Schalen reinigen und und und...so dass
nochmals gute 3600 Sekunden hinzu kommen. Wenn ich dann noch bohre,
verzinne etc. kommen nochmals incl. Putzen gute 3600 Sekunden
hinzu...i.d.R. ist ein guter Sonntag-Nachmittag oder ganzer Abend
futsch! Aber, beim Fräsen wäre das ähnlich :-)

Ich sollte erwähnen, dass ich keinen Keller habe und somit das ganze "in
der gut belüfteten Wohnung" machen muss.

Im Anhang mal noch ein Photo, dass man mal sieht, was man in privater
Fertigung hinbekommt.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 14.10.2006 11:55

Ach, nochmal kurz auf die Kosten zurück.
Gesichtsbräuner mit 6 Röhren: eBay 10,50€ incl. Versand.
Sprühätzgerät von Radix: eBay 30,90€ incl. Verand (geil, oder?)
Chemikalien und Zubehör: Reichelt / Conrad incl. Zinn Petry-Schalen: ca.
40€

Und noch eine Proxxon mini-Tisch Bohrmaschine incl. Netzgerät und
Bohrständer 120€!

Unter 200€ eine Top-Ausrüstung...

Anfangs habe ich in Glas-Küvetten geätzt; Stück 18€ vom Aquarien-Bauer!
Eignen sich auch Super. Für 10€ kam noch eine Membran-Pumpe, sowie für
15€ eine Stab-Heizung hinzu - perfekt!
Autor: Lazy Bee (lazybee)
Datum: 14.10.2006 12:05

Hallo,
ich habe sowohl das Belichten und das Fräsen versucht. Mit beiden bin
ich nicht so richtig klar gekommen (viel Ausschuß, keine
reproduzierbaren Ergebnisse). Seit ich die Tonermethode benutze bin ich
rund um zufrieden. Habe bisher noch keinen Ausschuß gehabt. Das optische
Aussehen ist sicherlich nicht so gut wie bei den anderen genannten
Methoden aber für den Heimgebrauch mehr als ausreichend. Meine
Leiterzüge sind allerdings auch nur min. 0,3 mm breit. Damit komme ich
noch gut zwischen 2 Pins durch und ich fertíge auch nur einseitige
Platinen an. Zweiseitig wäre sicherlich auch möglich. Zum Ätzen benutze
ich die Sprühätzmaschine von Radix. Alles in Allem rechne ich pro
Platine mit Ätzen und Bohren ca. 1 h, ohne ins Schwitzen zu kommen.
Würde es aber wohl auch in der gleichen Zeit wie Thomas hinbekommen. Das
Bügeln dauert bei mir 5 min. Atzen 5 - 6 min. Die Radix funktioniert
auch mit kalter Ätzlösung.

Gruß

LazyBee
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 14.10.2006 12:53

Sach mal Radix hat ordentlich aufgeschlagen oder? Ich hatte auch mal
überlegt, mir sowas zu kaufen aber 150/210 Euro leg ich lieber in ne
Küvette mit Blubberbläschen und ein paar Kisten Bier an..
Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 14.10.2006 14:39

> Sprühätzgerät von Radix: eBay 30,90€ incl. Verand

hey, das muss ich mir gleich mal anschaun! Dauert das echt nur weniger
als 5 minuten?
Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 14.10.2006 14:59

Hmm edit geht nicht mehr...

was nimmst du als stromversorgung?

Geht edit nur wenn noch keiner den post gesehen hat oder wie?
Autor: Simon Huwyler (Gast)
Datum: 14.10.2006 17:22

@Wilfried:

Ich habe früher auch mit Belichten gearbeitet. Damit kam ich schon
irgendwie klar. Konturen bis runter zu standard-SMD-Schaltungen waren
ok. Aber irgendwie hatte ich auch immer wieder Ausschuss.
Entweder bei engen Konturen, insbesondere Zwischenräumen, oder aber
"Flecken" aus Kupfer, die ich auf alten Fotolack zurückführe. (?)

Mit dem Direkt-Toner-Verfahren habe ich entgegen Deiner Aussage aber
sogar viel bessere Resultate erziehlt. Und das so ziemlich auf Anhieb.
Und die Platinen sind halt viel günsiger. Nur doppelseitig
kupferbeschichtet, kein Lack, und beliebig haltbar.


Mit dem Bügeleisen habe ich's aber zuerst auch versucht. Das klappte bei
mir nicht.

Gruss
Simon


Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 14.10.2006 17:40

ja, kann sein ich habs nur mit dem bügeleisen probiert und das will halt
nur "grob"...

vlt. währe auch bei mir ein laminiergerät besser gewesen, aber jetzt bin
ich mit belichten sehr zu frieden!
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 14.10.2006 21:37

Also bei uns auf Arbeit im Fraunhofer Institut werden
Prototypen-Leiterplatten auch auf einer LPKF-Fräse gefertigt. Das hat
den wahnsinnigen Vorteil, dass wir keine extra Chemikalien im Haus haben
müssen (man hat als normaler Mensch keine Vorstellung wie aufwendig
sowas im Gewerbe ist) und zum zweiten sind die Platinen in wenigen
Stunden fertig. Lässt man die fertigen, dauert´s schon paar AT. Und wir
benutzen viel 0603 SMD und TQFP mit 0,4mm Raster is auch kein Thema.
Autor: LazyBee (Gast)
Datum: 15.10.2006 10:10

Hallo nochmals,

@Simon Huwyler:
>Mit dem Direkt-Toner-Verfahren habe ich entgegen Deiner Aussage aber
>sogar viel bessere Resultate erziehlt. Und das so ziemlich auf Anhieb.
>Und die Platinen sind halt viel günsiger. Nur doppelseitig
>kupferbeschichtet, kein Lack, und beliebig haltbar.

Da hast Du mich falsch verstanden. Bin zufrieden mit der Bügelmethode.

Als Bügeleisen verwende ich ein Reisebügeleisen von Philips. Bügeldauer
5 min. bei Fläche einer Europakarte und voller Leistung.
Ich will für dieses Verfahren keine Lanze brechen. Jeder kann machen was
er will. Ich bin eben zufrieden damit.


@Jens Peter:
Ich habe die Maschine während der Insolvenzzeit für knapp 80,00 €
ersteigert. Habe vorher einen Blubbermaschine von ISEL gehabt. Hat auch
sehr gut funktioniert. Allerdings war mir der Verbrauch an Ätzmittel zu
hoch. Frisches Ätzmittel dauerte 5 min. . Nach 2 - 3 Platinen ging die
Zeit dann schnell hoch (15 - 20 min. und mehr) bei ca. 45 °C.

@Christian R.
Wenn man nur Isolationsfräsen macht, gebe ich Dir recht. Ich mache
hauptsächlich andere Fräsarbeiten und dann dauert das Einrichten für
Isolationsfräsen einfach zu lange.
Wie gesadg, wenn ich eine Stunde pro Platine rechne, dann ist das viel.

Hier ein Link für ein Netzteil für die Ätzmaschine:
http://rchobby.gmxhome.de/elektro/projekte/project.htm

Hier ein Link für eine gefräste Platine:
http://rchobby-net.de/isl6-430/isl6-430_1.htm

Hier ein paar Fotos zum Thema (ohne Kommentar)
http://rchobby.gmxhome.de/elektro/pcb/pcb.htm

Wilfried


Autor: Hubert.G (Gast)
Datum: 15.10.2006 12:15

@ Thomas
Dein Ätzergebnis sieht gut aus, aber deine Bohrlöcher sind grauenhaft.
Es sieht auf dem Foto zumindest nicht nach Hartmetallbohrer und
ordentlicher Drehzahl aus.
Autor: Tho Mas (tronik-thomas)
Datum: 15.10.2006 15:28

@Hubert. G:

Da hast Du Recht, ich kann mir das selber nicht wirklich erklären. ca.
20000 U/min sowie natürlich Hartmetallbohrer :-( Gut, die versetzten
sind klar (eagle drill-aid versehentlich falsch eingestellt).
Autor: Tho Mas (tronik-thomas)
Datum: 15.10.2006 15:33

@Ludwig-Wagner:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&r...

mmh, falsch verstanden? :-) Ich habe mir ein solches Gerät zu dem Preis
bei eBay gegönnt.

Ansonsten; Jawohl - Radix hat deutlich aufgeschlagen!

Nachdem ich das Prinzip nun kenne, ist der Preis von 150€ deutlich
übertrieben. Als Stromversorgung leistet ein altes PC-Netzteil recht
gute Dienste.
Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 15.10.2006 23:08

hab schon verstanden! leider hab ich die heute auslaufende auktion
verplant :( Naja ist seltsamerweise in vergleich zu deinem recht sehr
teuer weg...

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&i...
Autor: dirk (Gast)
Datum: 20.10.2006 07:49

Hallo,
ich benutzte hier an der HS Ulm auch eine Fräsmaschine von LPKF. Das
Ergebnis ist sehr stark von der Güte des Fräswerkzeugs abhängig, aber
als optisch oder elektrisch schlechter würde ich das Ergebnis nicht
bezeichnen. Was den konischen Islolierkanal betrifft, es gibt auch
zylindrische Fräswerkzeuge.
Zum Thema Zeit, es gehen manchmal bestimmt 2h hin bis ein Europaformat
fertig ist, aber da ich hier eignetlich nur Prototypen fertigen, ist der
Zeitaufwand erträglich.
Aber die Kosten sind nicht gerade unerheblich, abhängig vom bearbeitet
Material sind nach 2 doppelseitigen Europakarten die Fräser (ca. 30,- )
fertig.

Ich würde mal behaupten:
Für Prototypen und Kleinserien in Betrieben ist eine Fräse schon eine
Alternative zu der Ätzerei, zumal auch bei einer geätzen Platine damit
Löcher und ausgefallene Umrisse gebohrt und gefräst werden können.

Dirk
Autor: Dirk Broßwick (sharandac)
Datum: 20.10.2006 23:32

Hallo,

ich habe selber mit Bekannten eine Fräse aufgebaut und betreibe sie auch
reglemäßig und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. SMD stellt kein
Problem dar, auch die qualität ist überzeugend. Das schöne ist das wir
sie so gebaut haben das man fräsen und bohren hintereinander ohne
Werkzeugwechsel machen kann, ist das mit einer sehr guten präzision. Und
die Fräser und Bohrer haben interessanterweise eine höhre Standzeit als
von Dirk bescheiben. Wo bestelltst du deine Fräser?

MfG Dirk :-)
Autor: Hobbylöt (Gast)
Datum: 21.10.2006 00:14

Das gepansche mit Säure und die Entsorgung, will ich nicht!

Ich Fräse meine Platinen! Mit SMD u.s.w.

Möchte gern mal wissen,
wo dir Leute ihren alten Chemiekalien hinkippen.
Sauerei, sowas!
Entsogt jeder richtig, kann ich nicht glauben!
Autor: Stone (Gast)
Datum: 21.10.2006 11:06

Als Hobbybastler am Wertstoffhof kostet ja nix.

MfG Matthias
Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
Datum: 21.10.2006 18:04

wenn man gebrauchtes NaPS eintrocknet ist das zeug sogar so klein das
man mehrere liter ohne platzprobleme lagern kann und dann alle paar
monate mal zum wertstoffhof geht und das da kostenlos abgibt...

und geringe mengen dürfte man sogar wegschütten wenn man es entgiftet
oder so, ka

ich brings immer in ner colaflasche zum nächsten wertstoffhof!
Autor: dirk (Gast)
Datum: 23.10.2006 07:52

@ Dirk Broßwick

Hallo Dirk, Hehe,

ich kaufe meine Isolationsfräser 0.2-0.5mm eigentlich immer bei LPKF
direkt ein und lasse die da auch nachschleifen. Und die sind nach 2
doppelseitigen Europlatinen FR4 gut amm Ende. Mit weicherem
Basismaterial halten die schon länger.
Bohrer, Kontourrouter und breitere Fräser kaufe ich bei HAM und Kemmer.

Dirk
Autor: Dirk Broßwick (sharandac)
Datum: 23.10.2006 17:01

@dirk

wir eigentlich auch, benutzen den fräser für 0.3 Isofräsen, der ein
fräseer macht locker 10 platinen mit bei uns. Meinst wird er ehr kaputt
gespielt von benutzer. Bohrer hole ich bei Segor, die sind echt klasse.
4,50Euro das Stück und halten auch solange wie der benutzer es schafft.
:-)

Dirk
Autor: André B. (cassiopaya8)
Datum: 24.10.2006 13:42

Servus,

da die Firma ja hier schon mal erwähnt wurde, mal davon ab das es sich
wirklich nur Unis und Firmen leisten können bei LPKF zu kaufen, so sei
noch erwähnt, dass man auch mittels Laserablation Leiterplatten
Strukturieren, Schneiden und Bohren kann. Zudem ergibt sich die
Möglichkeit auch Lötstoppöffnungen in Lötstopplacken frei zu legen. Die
Frage die sich stellt ist nur, wo günstig einen Festkörperlaser
passender Leistung herbekommen???

Gruß, André
Autor: ... (Gast)
Datum: 02.03.2007 17:42

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Autor: Christian_RX7 (Gast)
Datum: 04.03.2007 09:19

Hallo,

ich hab früher mit Salzsäure und Wasserstoff geätzt, dass war mir dann
aber zu blöd, da jedesmal wenn ich eine Platine machen wollte ich wieder
zum mischen anfangen mußte (meist war dann der Wasserstoff im Ar... und
ich durfte erst in die Apoteke).
Seit einigen Jahren fräse ich meine Platinen auch SMD 0,8mm Pinabstand
und bin vollauf zufrieden, meine Fräser kauf ich bei VHF die halten
ziemlich lange (stumpf wurde bis jetzt noch keiner, sin eher in einem
unvorsichtigen Moment abgebrochen) ich verwende allerdings meißt
Hartpatirplatinen um das Werkzeug zu schonen.
Ausserdem geht es sehr schnell und man spart sich die doofe bohrerei.
Etwa 30 Minuten für eine gefräste und gebohrte Europaplatine

Viele Grüße,
Christian
Autor: ... (Gast)
Datum: 12.03.2007 16:15

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