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Forum: PC Hard- und Software Sicherheitsluecke: NVIDIA-Treiber unter Linux


Autor: Bjoern M. (salival)
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Autor: Axel (Gast)
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"Endlich mal Stress fuer Linuxer"

Naja, wenn man Microsoft Vermarktung in Linux übertragt bekommt man auch 
nur Microsoft Sicherheit :-)

Gruss
Axel

Autor: Bjoern M. (salival)
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Tjo, mit OpenSource waer das nicht passiert, oder zumindest schon 
gefixed.
Da geb ich dir recht.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Endlich mal Stress fuer Linuxer

Schadenfreude ist die schönste Freude, wie?

Naja, das ist ein plakatives Beispiel, warum Closed-Source und 
propritärer Schrott einfach nur Mist ist. Man bekommt die gleichen 
Probleme wie bei Windows.

Darum setzt man auch auschließlich Open-Source-Treiber ein und kauft nur 
Hardware, für die es Open-Source-Treiber gibt.

Lieber einmalig etwas genauer auswählen, welche Hardware man einsetzt, 
und dannach kann man sich ganz entspannt zurücklehnen.

Autor: Bjoern M. (salival)
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Unbekannter wrote:
>> Endlich mal Stress fuer Linuxer
> Schadenfreude ist die schönste Freude, wie?
Ich benutze seit 2 Jahren ausschliesslich Linux...

> Naja, das ist ein plakatives Beispiel, warum Closed-Source und
> propritärer Schrott einfach nur Mist ist. Man bekommt die gleichen
> Probleme wie bei Windows.
Korrekt.

> Darum setzt man auch auschließlich Open-Source-Treiber ein und kauft nur
> Hardware, für die es Open-Source-Treiber gibt.
Und welche Grafikkarte wuerdest du empfehlen, fuer die es 
OpenSource-Treiber gibt, die auch Hardwarebeschleunigung bieten?

Autor: Stefan (Gast)
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Im nvidia- bzw. heise-Forum als Sekundärquelle wird auf einen Workaround 
hingewiesen:

http://www.heise.de/security/news/foren/go.shtml?r...

Ich hoffe insgeheim, das gibt einen Schub in Richtung Open Source 
Treiber.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Und welche Grafikkarte wuerdest du empfehlen, fuer die es
> OpenSource-Treiber gibt, die auch Hardwarebeschleunigung bieten?

Das kommt darauf an, wieviel "Beschleunigung" Du brauchst.

Selbst ist der Mann: http://wiki.x.org/wiki/X11R71Release

Autor: Axel (Gast)
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Der entscheidende Satz ist der hier:

"Zudem braucht es offensichtlich auch eine Möglichkeit, übers Netzwerk 
auf den jeweiligen X-Server zuzugreifen. Diese Option ist bei den 
meisten
Distributionen ohnehin per Standardeinstellung ausgeschaltet."

Tja, nicht einmal "closed source" kann Linux aushebeln :-)))

Gruss
Axel

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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Axel wrote:
> "Zudem braucht es offensichtlich auch eine Möglichkeit, übers Netzwerk
> auf den jeweiligen X-Server zuzugreifen. "

... na ja - dann steht da aber noch
" It is also trivial to exploit this vulnerability as a DoS by causing
   an existing X client program (such as Firefox) to render a long text
   string. It may be possible to use Flash movies, Java applets, or
   embedded web fonts to supply the custom glyph data necessary for
   reliable remote code execution.

   A simple HTML page containing an INPUT field with a long value is
   sufficient to demonstrate the DoS.
"


Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> Endlich mal Stress fuer Linuxer

Was heist Stress, Linux ist einfach nur ein unkalkulierbares Risiko und 
das ist bekannt. Und je mehr Leute dieses System benutzen umso mehr 
Schwachstellen tauchen auf. Das wird die nächsten Jahre noch richtig 
heftig! Man sieht es an Firefox, die Leute kommen eben aus dem Bugfixen 
gar nicht mehr raus.

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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Aufreger deluxe wrote:
> Man sieht es an Firefox, die Leute kommen eben aus dem Bugfixen
> gar nicht mehr raus.

Ja Klar ! Ganz im Gegensatz zum stabilen und fehlerfreien Internet 
Explorer. Da haben wir ja Glück, dass dort keine Bugfixes notwendig sind 
:-)



Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>Ganz im Gegensatz zum stabilen und fehlerfreien Internet
>Explorer. Da haben wir ja Glück, dass dort keine Bugfixes notwendig sind
>:-)

War klar.
Bloß weil jemand mal das aufführt, was sonst immer gegen Windows geht, 
und eigentlich nur beweist, dass Linux zwar gut (vielleicht auch besser 
als andere Betriebssysteme) ist, aber nicht perfekt ist, fühlen sich 
gewisse "Linuxer" ans Bein gepinkelt.

Lass dir mal so ein dickes Fell wachsen, wie es Windows-Benutzer 
inzwischen haben, weil immer irgendein Linux-"Experte" rumnöhlt.

Autor: Frank W. (frankw) Benutzerseite
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@ inoffizieller WM-Rahul

Wieso ans Bein gepinkelt ? Finde ich nicht.
Aber gut - nach Deiner Argumentation einigen wir uns doch einfach auf

"Windows UND Linux ist einfach nur ein unkalkulierbares Risiko und
das ist bekannt"

... und schon ist alles in Ordnung.

Ok ?

Autor: JT (Gast)
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Hmm ich habe noch nie gelesen, das es ein Programm gibt, was perfekt 
läuft oder das hier irgendjemand behauptet hat, das das bei Linux der 
Fall is :D

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Jedes komplexe Programm enthält wenigstens einen Fehler... oder so war 
das doch?

Autor: saibot (Gast)
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> Was heist Stress, Linux ist einfach nur ein unkalkulierbares Risiko und
> das ist bekannt. Und je mehr Leute dieses System benutzen umso mehr
> Schwachstellen tauchen auf. Das wird die nächsten Jahre noch richtig
> heftig! Man sieht es an Firefox, die Leute kommen eben aus dem Bugfixen
> gar nicht mehr raus.

http://www.theregister.co.uk/security/security_rep...
"Perhaps the most oft-repeated myth regarding Windows vs. Linux security 
is the claim that Windows has more incidents of viruses, worms, Trojans 
and other problems because malicious hackers tend to confine their 
activities to breaking into the software with the largest installed 
base."

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

das ist sicher richtig.

Aber der typische Windows-Anwender arbeitet eben als Administrator (mit 
Vista wahrscheinlich immer noch wenn es dort einige Einschränkungen 
selbst für den Admin geben wird was in Klickorgien enden wird) und viele 
Programme sind nicht darauf vorbereitet das sie keine Adminrechte haben.

Unter Linux ist das jedoch der Normalfall. Dort legt jedes Programm sein 
Nutzer-spezifischen Konfigurationsdateien eben in ~ ab. Kommt jetzt also 
eine Wurm von außen hat er es deutlich schwieriger das ganze System zu 
infizieren als unter Windows. Beim aktuellen nVidia-Problem sieht das 
allerdings anderst aus da es wohl den Teil des Treibers betrifft der im 
Kernelmode läuft und da ist dann natürlich Schluß mit Schutz. Ich sehe 
in der Lücke allerdings noch lange kein so großes Problem (Remote geht 
wohl max. ein DoS?) wie dereinst eine (mehrere?) Lücke(n) in Windows' 
RPC-Dienst der es erlaubte einen PC über das Internet ohne 
Benutzerinteraktion (direkter Internetzugang reichte) mit Schadcode zu 
infizieren.

Ich bin mir aber auch sicher das in Linux und der ganzen Linuxsoftware 
diverse Sicherheitslücken lauern. Die sind aber aufgrund der oben 
genannten geringeren Verbreitung aber auch der ebenfalls erwähnten 
Userrechteeinschränkung nicht ganz so problematisch wie die 
Windowslücken. IIRC stammen 50% des Weltweiten Spams aus gekaperten 
Windows-Kisten.

Matthias

Autor: saibot (Gast)
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> Ich bin mir aber auch sicher das in Linux und der ganzen Linuxsoftware
> diverse Sicherheitslücken lauern. Die sind aber aufgrund der oben
> genannten geringeren Verbreitung aber auch der ebenfalls erwähnten
> Userrechteeinschränkung nicht ganz so problematisch wie die
> Windowslücken.
hast du verstanden, was da oben steht? da steht nämlich, dass das mit 
der geringeren verbreitung nur ein mythos ist. in dem link wird das 
haarklein erklärt und unter anderem die von dir erwähnten userrechte 
angeführt.

im klartext: es gibt nicht weniger viren fuer linux, weil es weniger 
verbreitet ist, sondern weil es aufgrund der architektur schlicht und 
einfach weniger anfällig ist.

bei schwachstellen durch bugs sieht das natürlich anders aus. die 
stecken genauso wie bei windows in den programmen und bieten 
angriffsmöglichkeiten. allerdings muss man unter linux nicht warten, bis 
die schwachstelle durch dritte entdeckt, ausgenutzt und dann von 
microsoft gezwungenermassen gefixed wird(stichwort: security through 
obscurity), sondern jeder hat die möglichkeit sich den quellcode 
anzusehen, und den developer auf bugs hinzuweisen, oder selber einen 
patch zu schreiben.

durch den offenliegenden quellcode ist auch eine gewisse qualität 
sichergestellt. kein programmierer würde mit gutem gewissen 
spaghetticode veröffentlichen und sich dann für seinen schlechten stil 
anflamen lassen. er gibt sich vielmehr die grösste mühe perfekten und 
eleganten code zu schreiben, um sich dann mit anerkennung und respekt 
entlohnen zu lassen.

bei closedsource sieht das anders aus. solange das programm macht was es 
soll, wird es ausgeliefert. nachgebessert wird nur bei notwendigkeit. 
vorher werden aber erstmal mehr und mehr features eingebaut, damit der 
user auch sieht, dass sich das programm weiterentwickelt. natürlich ist 
das nicht bei jeder software so, aber solang der code geheim ist, ist 
die versuchung gross, nicht ganz so perfekte software auszuliefern.

desweiteren gibt es bei opensource keine möglichkeit irgendeine backdoor 
oder anderen zweifelhaften code einzubauen, ohne dass es jemand 
mitbekommt.  wieviele windowsuser haben denn eine personal firewall, nur 
um zu verhindern, dass ihre raubkopien nicht "nach hause telefonieren"?

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Man muß aber auch klar sehen, dass der oben erwähnte Beitrag von 
Nicholas Petreley stammt, also einer einzigen Person. Nur weil er das 
geschrieben hat, muß es noch lange nicht so sein. Man darf diesen 
Beitrag nicht als Referenz heran ziehen ebensowenig wie man 
Testergebnisse von Heise als Referenz benutzen darf.

> durch den offenliegenden quellcode ist auch eine gewisse qualität
> sichergestellt.

Ich persönlich kenne jemand, der aktiv an der Übersetzung des Firefox in 
die deutsche Sprache beteiligt ist. Er hat einen recht guten Einblick in 
den Quellcode und er hat gesagt, dass dieser Code eine einzige 
Katastrophe ist. Die Leute, die das programmiert haben, haben noch nie 
etwas von prof. Softwareentwicklung gehört. Teilweise sind mehrere 
Kilobyte Sourcecode völlig unkommentiert naja und das Ergebnis habe ich 
ja oben schon geschrieben. Es tauchen mehr und mehr Bugs auf, es werden 
immer neue Versionen auf den Markt geschmissen, der Sorcecode wird 
größer und größer und bald blickt überhaupt niemand mehr durch und man 
kann alles in die Tonne treten.

Offener Quellcode kann eine gewisse Qualität gewährleisten, dies 
erfordert aber auch die Befolgung gewisser Regeln. Und gerade Freaks 
fehlt es auf diesem Gebiet an Einsicht.

> nachgebessert wird nur bei notwendigkeit.
> vorher werden aber erstmal mehr und mehr features eingebaut,
> damit der user auch sieht, dass sich das programm weiterentwickelt.

Genau diesen Eindruck habe ich zur Zeit von Firefox. Generell muß ich 
sagen, dass ich mit prof. Software weniger Probleme habe, als mit dem 
ganzen open source und gnu Krempel.

WinAVR und avr-gcc machen von Version zu Version immer Probleme, ICCAVR 
wird installiert und rennt wie Sau und haut einem keine 100MB auf die 
Platte.

Zwei Grafikkarten unter Suse Linux ging nicht, unter XP rennt es wie 
Sau.

Fritz Card DSL unter Suse installieren, haut nicht hin. Unter XP rennt 
sie.

Nvidia-Grafikkartentreiber unter Suse bringen totalen Systemabsturzt 
naja und unter XP rennt es.

HP Deskjet 840 unter Suse ist so langsam wie ein 9-Nadel-Drucker, unter 
XP gibts wenigstens vernünftige Treiber.

WLAN-Sticks unter Linux, naja das ist einfach nur ein Witz.

Ist schon beschissen, wenn ich beim Kauf neuer Hardware vorher Tage 
recherchieren muß, ob es von Linux unterstützt wird.

Mit open source und gnu hat einfach nur extrem viel Arbeit, bis man mal 
vernünftig arbeiten kann und gerade, weil tausende daran rumfrickeln, 
ist es eine tickende Zeitbombe in Sachen Sicherheit.






Autor: Axel (Gast)
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"Die Leute, die das programmiert haben, haben noch nie
etwas von prof. Softwareentwicklung gehört. Teilweise sind mehrere
Kilobyte Sourcecode völlig unkommentiert naja und das Ergebnis habe ich
ja oben schon geschrieben. Es tauchen mehr und mehr Bugs auf, es werden
immer neue Versionen auf den Markt geschmissen, der Sorcecode wird
größer und größer und bald blickt überhaupt niemand mehr durch und man
kann alles in die Tonne treten."

Leider können wir ja nicht vergleichen, wie Microsoft Programme im 
Vergleich sind. Allerdings legen die permanenten Updates den Verdacht 
nahe, dass es da eher noch schlimmer aussieht. Man darf ja nicht 
vergessen, dass die gefundenen Sicherheitslücken in Windows nur die 
sind, die man trotz Closed Source findet, man hat also ein wesentlich 
grösseres Schwarzes Loch als bei Linux & Co, bei denen alle Lücken offen 
liegen.

"Generell muß ich sagen, dass ich mit prof. Software weniger Probleme 
habe, als mit dem ganzen open source und gnu Krempel."

Also auf meinem Linux System hatte ich noch nie Viren. Bei Windows sieht 
das leider anders aus, bzw. jetzt muss ich riesigen Aufwand treiben, um 
das System zu sichern und permanent zu updaten.

Aber Du hast schon recht mit den ganzen xxx-gcc tools. Die Installation 
ist eine Katastrophe. Allerdings erkauft man sich die Einfachheit der 
Installation unter Windows mit einer Monokultur, die (siehe Viren etc.) 
ihre Gefahren hat.

"Zwei Grafikkarten unter Suse Linux ging nicht, unter XP ren"nt es wie
Sau.
Fritz Card DSL unter Suse installieren, haut nicht hin. Unter XP rennt
sie.
Nvidia-Grafikkartentreiber unter Suse bringen totalen Systemabsturzt
naja und unter XP rennt es.
HP Deskjet 840 unter Suse ist so langsam wie ein 9-Nadel-Drucker, unter
XP gibts wenigstens vernünftige Treiber.
WLAN-Sticks unter Linux, naja das ist einfach nur ein Witz."

Das kann man wohl kaum "Open Source" vorwerfen. Wenn alle Hersteller 
ihre Treiber/Hardware nur für Windows entwickeln, kommt so etwas eben 
dabei heraus. Übrigends habe ich mit keinem der von dir genannten 
Probleme Probleme bei mir gehabt. du scheinst den Ärger anzuziehen :-). 
Und für die HP gibt es meines Wissens kommerzielle Linux-Treiber, die 
musst Du dann eben bezahlen.

Andererseits habe ich unter Linux noch nie die Empfehlung bekommen, 
einfach mal das System neu zu installieren, weil das die einzige 
sicherer Methode ist, ein Problem zu lösen und es zu gefährlich ist in 
der Registry rumzufummeln und eigentlich keiner weiss, was da abgeht.

Gruss
Axel

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Das problem ist warum soviele probleme mit Windows haben, das viel mehr 
Leute es nutzen die keine Ahnung haben!

Ich hab "seit immer" Windows (bzw angefangen mit MS-Dos, bsi ich 
irgenwann mal Win3.1) und ich hatte ich glaub einmal nen Virus aufm 
System.
Win98 hab ich seit... 5(?) Jahren nun schon nichtmehr neu installiert, 
und im Momment gibt eher die Hardware auf.

>einfach mal das System neu zu installieren, weil das die einzige
>sicherer Methode ist, ein Problem zu lösen und es zu gefährlich ist in
>der Registry rumzufummeln und eigentlich keiner weiss, was da abgeht.

Es sit einfach die EINFACHSTE Methode!
Und das mit der Regestry ist auch wieder so eine Sache... wenn man weiß 
was man tut ist das absolut problemlos.
Aber man kann wenn mans doof anstellt auch alles lahmlegen.
Das kann man aber auch durch das löschen von Systemdateien...

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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Also das kann ich auch nur bestätigen. Ich arbeite seit 1994 mit 
Computern, erst DOS, dann Windows 3.1/95/98 und jetzt XP. 
Sicherheitsprobleme hatte ich bisher auch noch kein einziges.

> Es sit einfach die EINFACHSTE Methode!
> Und das mit der Regestry ist auch wieder so eine Sache... wenn
> man weiß was man tut ist das absolut problemlos.
> Aber man kann wenn mans doof anstellt auch alles lahmlegen.
> Das kann man aber auch durch das löschen von Systemdateien...

Definitiv. Ich dachte auch mal, dass ich weis, was ich tue und löschte 
einige Einträge in der Registry. Der nächste Bootvorgang benndete sich 
dann sehr schnell mit einem blauen Bildschirm. Naja war aber kein 
Problem, Image wieder draufgebügelt und fertig ist. Ich halte meine 
Daten strikt getrennt von der Systempartition und da kann eigentlich nie 
was passieren.

Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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> Andererseits habe ich unter Linux noch nie die Empfehlung bekommen,
> einfach mal das System neu zu installieren, weil das die einzige
> sicherer Methode ist, ein Problem zu lösen und es zu gefährlich ist in
> der Registry rumzufummeln und eigentlich keiner weiss, was da abgeht.

"Reparatur" durch Neustart oder -installation sind für Softwarefritzen 
ja leider Standardverfahren. Traurig aber wahr. Was die Registry 
betrifft, wage ich mal zu behaupten, dass ahnungloses Rumbasteln an der 
Registry und ahnungsloses Rumfummeln in /etc gleich katastrophale 
Auswirkungen haben werden.

Ansonsten ist das verallgemeinerte Verteufelen sinnfrei und bestenfalls 
auf dem Niveau von Marketingfritzen der jeweiligen Softwarehäuser, mit 
einem Wort: bekloppt.



> Ich halte meine Daten strikt getrennt von der Systempartition und da
> kann eigentlich nie was passieren.

Das ist ja unabhängig vom Betriebssystem eine zu empfehlende 
Vorgehensweise. Allerdings musst du objektiv zugeben, dass es für den 
Durchschnittsbenutzer bei Windows eben nicht von selbst so ist ("Eigene 
Dateien" liegt auf Systempartition). Eine durchschnittliche 
Linuxdistribution wird für home eine eigene Partition anlegen.


Ich sage: Birnen schmecken besser als Äpfel... und nun streitet euch 
lustig weiter ;-)

Autor: inoffizieller WM-Rahul (Gast)
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>Ich sage: Birnen schmecken besser als Äpfel... und nun streitet euch
>lustig weiter ;-)

Pfirsich mag ich lieber!

Autor: Axel (Gast)
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"Mit open source und gnu hat einfach nur extrem viel Arbeit, bis man mal
vernünftig arbeiten kann"

Hmm, ich habe zu Hause vier Rechner mit Linux laufen. Die Lizensierung 
würde bei Microsoft etwa 600 € kosten. Da kann ich viel für frickeln. 
Und zumindest die Basisfunktionen (Staroffice etc.) liefen beim letzten 
Suse Update auf 10.1 innerhalb einer Stunde. Wobei vier Microsoft Office 
Packete ja auch noch mal 600€ oder so kosten würden. Macht also in 
meinem Beispiel über 1000 €, um meine Rechner legal zu machen.

"Was die Registry betrifft, wage ich mal zu behaupten, dass ahnungloses 
Rumbasteln an der Registry und ahnungsloses Rumfummeln in /etc gleich 
katastrophale Auswirkungen haben werden."

Ja, aber in /etc stehen die Parameter im Klartext drin, sind häufig 
intuitiv verstehbar und sind im Regelfall auch noch mit ein paar 
begleitenden Kommentaren versehen.

"Ich sage: Birnen schmecken besser als Äpfel... und nun streitet euch
lustig weiter ;-)"

Man darf das auch nicht zu ernst nehmen :-)

Gruss
Axel

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> Die Lizensierung würde bei Microsoft etwa 600 € kosten.
> Da kann ich viel für frickeln.

Schon richtig, nur wer kauft heute schon ein Windows. Bei mir war bei 
jedem Rechner sowas dabei. Und vor allem ist auch die Frage, ob jemand 
Zeit, Lust und vor allem Motivation besitzt, sich damit auseinander zu 
setzen. Gerade wer auf Windows gelernt hat, greift sich bei der Arbeit 
mit Linux schon mal an den Kopf und versteht die Welt nicht mehr.

> Und zumindest die Basisfunktionen (Staroffice etc.) liefen beim
> letzten Suse Update auf 10.1 innerhalb einer Stunde.

Wo du es erwähnst, ich hatte mal Ubuntu ausprobiert und wollte das 
integrierte Open Office starten. Tat sich nichts, nach ungefähr zwanzig 
Minuten öffnete sich plötzlich ein Fenster von wegen "Open Office konnte 
wegen eines unbekannten Fehlers nicht gestartet werden.". Und ich 
dachte, sowas gibts nur bei Windows :)

> Wobei vier Microsoft Office Packete ja auch noch mal 600€ oder so
> kosten würden.

Was hindert dich daran, Open Office zu installieren? Ich denke mal, die 
Anwendungssoftware muß definitiv kein Geld kosten. Da gibt es sehr viel 
gute kostenlose Programme aus allen Bereichen.

> Allerdings musst du objektiv zugeben, dass es für den
> Durchschnittsbenutzer bei Windows eben nicht von selbst so ist
> ("Eigene Dateien" liegt auf Systempartition).

Yep!

Autor: Axel (Gast)
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"Schon richtig, nur wer kauft heute schon ein Windows. Bei mir war bei
jedem Rechner sowas dabei."

Ja, das dürfte die grösste Marketingleistung in der Geschichte des 
Marketing sein. Die Leute glauben zu machen, Windows wäre umsonst. Aber 
es ändert nichts dran. Das Geld HAST Du bezahlt. Oder glaubst Du, Bill 
Gates wäre von kostenlosen Beilegen zum reichsten Mann der Welt geworden 
?

"Was hindert dich daran, Open Office zu installieren? Ich denke mal, die
Anwendungssoftware muß definitiv kein Geld kosten. Da gibt es sehr viel
gute kostenlose Programme aus allen Bereichen."

Hmm, ich dachte Open Source wäre unzuverlässig, würde zu lange in der 
Installation brauchen, unprofessionell, unsicher, kurz einfach bääää.

Gruss
Axel

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Hmm, ich dachte Open Source wäre unzuverlässig, würde zu lange
> in der Installation brauchen, unprofessionell, unsicher,
> kurz einfach bääää.

Damit hast Du Microsoft Office in egal welcher Version ziemlich perfekt 
beschrieben.

OOo ist ab Version 2 zwar nicht kosmetisch "auf der Höhe" (kein Skinning 
der GUI, konservatives Design), aber dafür macht es etwas, was MSO 
eigentlich kaum macht: Es funktioniert.

Autor: Matthias S. (da_user)
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> Damit hast Du Microsoft Office in egal welcher Version ziemlich perfekt
> beschrieben.

und weiter:

> aber dafür macht es etwas, was MSO
> eigentlich kaum macht: Es funktioniert.

Ich würd gern wissen, wie du dein System so verpfuschst hast. Ich hab 
auch MSO am laufen, rennt wie ne eins. Und zum Professionell: Warum wird 
dann MSO von Profis eingesetzt?

Ich kenn ne Bürodame, die mit OpenOffice arbeiten "muss" und auch immer 
wieder mal mit MSO arbeiten kann: sie hätte gerne MSO da besser. Ich 
denke nicht, dass es hier um die Übung geht, immerhin arbeitet die Lady 
schon länger damit und ich denke mal, jemand der jeden Tag damit 
arbeiten muss, wird schon wissen, was besser ist ;-)

Aber natürlich ist dass ganze auch Geschmakssache, und über Geschmak 
lässt sich bekanntlich streiten... ;-)

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> Und zum Professionell: Warum wird dann MSO von Profis eingesetzt?

Weil es aus Kompatibilitätsgründen wenig Sinn macht, ein alternatives 
und weniger verbreitetes System zu benutzen. Die Praxis zeigt einfach, 
dass die Importfunktionen doch nur bei sehr einfach gestalteten 
Dokumenten funktionieren.

Ich benutze übrigens seit 1998 MS Word 97 und es reicht mir vollkommen. 
Wissenschaftliche und technische Dokumente erstelle ich eh nur mit einem 
LaTeX-System*.



*) Ups, ich benutze ja doch open source...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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saibot wrote:
> http://www.theregister.co.uk/security/security_rep...
> "Perhaps the most oft-repeated myth regarding Windows vs. Linux security
> is the claim that Windows has more incidents of viruses, worms, Trojans
> and other problems because malicious hackers tend to confine their
> activities to breaking into the software with the largest installed
> base."

Das ist alles andere als ein "Myth". Selbstverständlich spielt der 
Verbreitungsgrad eine wesentliche Rolle.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/79724

Wenn jetzt 90% aller User mit dem Konqueror unterwegs wären, dann gäbe 
es keinen Grund warum nicht jemand auf die Idee kommen könnte, über 
diesen Bug einen Trojaner einzuschleusen und ein Botnetz aufzubauen. 
Weiterhin angenommen, 90% aller User wären mit der selben 
Linux-Distribution unterwegs, dann gäbe es keinen Grund warum dieser 
Botnetzbetreiber nicht auf den nächsten local root exploit für diese 
Distribution warten könnte, um über den Trojaner ein Rootkit zu 
installieren und den Rechner damit komplett zu übernehmen.

Autor: Axel (Gast)
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"Wenn jetzt 90% aller User mit dem Konqueror unterwegs wären"

"Weiterhin angenommen, 90% aller User wären mit der selben 
Linux-Distribution unterwegs,"

Sind aber nicht. Eine der Folgen von Open Source ist gerade, dass es 
dutzende unterschiedliche Konfigurationen gibt, weil es dutzende 
Varianten gibt. Was schon mal für sich Sicherheit schafft.

Gruss
Axel

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Eben.

Autor: Malte __ (malte) Benutzerseite
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Aufreger deluxe wrote:

> Teilweise sind mehrere
> Kilobyte Sourcecode völlig unkommentiert naja und das Ergebnis habe ich
> ja oben schon geschrieben. Es tauchen mehr und mehr Bugs auf, es werden
> immer neue Versionen auf den Markt geschmissen, der Sorcecode wird
> größer und größer und bald blickt überhaupt niemand mehr durch und man
> kann alles in die Tonne treten.
Dass manchmal etwas mehr kommentiert werden könnte ist sicherlich 
richtig. Wieviel aber bei Closed Source kommentiert ist wissen nur die 
Hersteller.

> Generell muß ich
> sagen, dass ich mit prof. Software weniger Probleme habe, als mit dem
> ganzen open source und gnu Krempel.
>
> WinAVR und avr-gcc machen von Version zu Version immer Probleme, ICCAVR
> wird installiert und rennt wie Sau und haut einem keine 100MB auf die
> Platte.
>
> Zwei Grafikkarten unter Suse Linux ging nicht, unter XP rennt es wie
> Sau.
>
> Fritz Card DSL unter Suse installieren, haut nicht hin. Unter XP rennt
> sie.
>
> Nvidia-Grafikkartentreiber unter Suse bringen totalen Systemabsturzt
> naja und unter XP rennt es.
>
> HP Deskjet 840 unter Suse ist so langsam wie ein 9-Nadel-Drucker, unter
> XP gibts wenigstens vernünftige Treiber.
>
> WLAN-Sticks unter Linux, naja das ist einfach nur ein Witz.

Gegenbeispiel:
Auf meinem Laptop mit Linux gibt es Probleme mit der 3D Beschleunigung 
(ATI Closed source) dem WLAN (CS Windowstreiber mittels NDISWRAPPER - 
Chiphersteller existiert nicht mehr) und dem Cisco VPN Client (ebenfalls 
CS). Darüber hinaus funktioniert der MMC/SD Kaartenleser nicht - der 
Hersteller will kein Datenblatt mit den Schnittstellen veröffentlichen.

Wunderbar funktionieren hingegen alle Features die nicht auf Closed 
Source angewiesen sind: 2D Grafik, USB, Sound, DVD-Brenner, LAN und 
Bluetooth.

Zugegeben, die Entwicklung schreitet hier sehr schnell voran. Noch vor 
einem Jahr funktionierte vieles in der Liste oben alles andere als 
problemlos.

> Ist schon beschissen, wenn ich beim Kauf neuer Hardware vorher Tage
> recherchieren muß, ob es von Linux unterstützt wird.
Beschissen ist es dass viele Hersteller der Ansicht sind keine 
Datenblätter für die PC Hardware veröffentlichen zu müssen.
Oder wären auf dieser Seite AVRs so populär wenn alles im Datenblatt was 
über die Pinbelegung hinausginge nur nach Unterzeichnung eines NDA zu 
haben wäre?

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