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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Kassetten als Datenspeicher


Autor: Björn (Gast)
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hallo, könnte man nicht eine Kassette als Datenspeicher für AVRs
benutzen? Und die Daten durch die erzeugung Bestimmter Frequenzen so
ummodulieren das sie auf das Tonband geschrieben werden können. Nun
müsste man doch nur noch mit dem AVR die Frequenzen zurückmodulieren
indem man die Freuquenzen misst. Gibt es sowas schon? sonst werde ich
mich da mal ranmachen also falls jemand Tips für dieses Projekt hat
immer her damit.

Autor: Jens Renner (Gast)
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Hallo,

ich habe bezüglich des Projekts keine sachdienlichen Hinweise, aber
worin soll eigentlich der Nutzen bestehen (mal abgesehen vom
Unterhaltungswert :-)?
Datenspeicherung lässt sich doch mit EEPROMs viel besser und eleganter
erledigen.
Oder ist das eher ein mal-schauen-ob's-geht-Projekt?

Jens

Autor: crazy horse (Gast)
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das gabs vor 25 Jahren im Heimcomputerbereich, war der einzige
vorhandene "Massenspeicher", ein einziger Graus. Klar, geht, aber
sowohl Bedienung als auch Datensicherheit ein Unding. Die Zeiten sind
ein für allemal vorbei.

Autor: Björn (Gast)
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Ja ist mehr ein mal sehen obs klappt Projekt. Ich weiß das das früher
mal eingesetzt wurde hab hier sogar noch so ein schönes piepsding
Kassettenrekorderteil rumliegen. Ich mein es wäre doch ein netter Gag
oder?

Autor: Stefan May (Gast)
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Ich habe hier noch ein Buch aus DDR-Zeiten, wo ein Kleincomputer
beschrieben wird. Dort ist auch ein Kassetteninterface drin. Bei Bedarf
kann ich das mal einscannen.

Die Schaltung benutzt einen UART zum Senden/Empfangen, ein AVR ist also
sehr gut geeignet.

mfg, Stefan.

Autor: Chris (Gast)
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Autor: Marco (Gast)
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Kauf dir doch einfach ein Datasettenlaufwerk vom C64 bei ebay und los
geht der Spaß g. Die Finger sind recht billig und haben früher auch
"recht gut" funktioniert. Ich wieß nicht wieviel da drauf gepasst
hat... kannst du ja mal testen ;)

Autor: Björn (Gast)
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>Ich habe hier noch ein Buch aus DDR-Zeiten, wo ein Kleincomputer<
>beschrieben wird. Dort ist auch ein Kassetteninterface drin. Bei<
>Bedarf<
>kann ich das mal einscannen.<

Das wäre echt klasse!

Autor: Stefan May (Gast)
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Ich werde das am Samstag posten, vorher komme ich leider nicht dazu.
Also bitte etwas Geduld.

mfg, Stefan.

Autor: Björn (Gast)
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Ok es eilt nicht. Ist eigentlich nur so eine Art zeitvertreib Projekt.

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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Hallo,

Tip zur Tonumwandlung: Es gibt eine Amateurfunkbetriebsart die nennt
sich Packet-Radio. Dort werden Digitale Daten (UART) per Funk
übertragen. Die log. Pegel 1 und 0 werden in die Frequenzen 1200 und
2200Hz `umgewandelt` und dann gesendet. Bei einer Übertragungsrate von
1k2 ist die Bandbreite auch nicht größer als bei normaler
Sprachübermittlung. Also müsste das auch mit einem Kassettenrecorder
aufgenommen und wiedergegeben werden können.
Such mal nach Packet-Modem oder Baycom-Modem. Dort findest du sicher
Schaltpläne/Beschreibungen für ein solches Modem.

Gruß, Florian

Autor: Björn (Gast)
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Ja Packet Radio kenn ich. Aber die Modems Sind teuer und der Baycom Chip
ist nur noch schwer zu beschaffen.

Autor: Stefan May (Gast)
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Hallo,

Leider hat jetzt mein Scanner die Grätsche gemacht und ich kann das
nicht einscannen. Soweit ich das erkennen kann, ist die Schaltung
relativ simpel, aber für den AVR nicht zu gebrauchen. Benutzt wird ein
UART, bei dem der Takt extern eingespeist wird und von der Frequenz des
Tones abhängt. Die Schaltung ist deshalb nicht so leicht zu
übertragen.

Allerdings ist der Packetmodem-Ansatz interessant. Ich würde es aber
nicht mit zwei Frequenzen versuchen, sondern mit einer Tonfrequenz, die
dann Amplitudenmoduliert wird. Damit kann das ganze sehr einfach durch
eine Diode und einen Tiefpaß demoduliert werden.

Du  benötigst also zunächst mal einen Oszilator. Ein RC-Oszilator mit
zwei NAND Gattern ist sehr leicht aufzubauen. Als nächstes wird dann
das TxD Signal vom AVR über ein NAND mit dem Oszillator verbunden. Raus
kommt dann ein Tonsignal, welches an- und ausgeschaltet werden kann.
Das ist der einfache Teil.

Der schwierige Teil ist die Demodulation. Leider habe ich davon nicht
allzuviel Ahnung, aber wenn das Signal über einen Tiefpass und einen
Schmitt-Trigger geleitet wird, sollte man ein sauberes Signal bekommen.
Vielleicht kann jemand anders dazu was schreiben.

Der Nachteil wird die niedriege Datenrate sein. Bei 5 kHz wirst Du mit
Glück 1200 Baud machen können. Fange also lieber mit sehr geringen
Baudrate an.

mfg, Stefan.

Autor: Björn (Gast)
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Mhhh ja das ist schonmal ein interessanter ansatz. Mit der Schaltung ist
auch egal. Selbst entwickeln macht eh mehr spass. Aber ich glaube ich
werde erstmal versuchen ein eigenes Protokoll für den AVR zu schreiben.
Die Frequenzen für die Daten könnte ich ja auch direckt mit dem AVR
erzeugen, dann ist nur noch das Demodulieren das Problem. Haben díe
AVRs eigentlich einen Frequenzmesser? Die C-Control hatte 2 Frequenz
eingänge. Dann könnte ich nämlich das Signal bzw. das Protokoll so
aufbauen wie bei z.b. der DCF77 übertragung 2ms Ton = 0 4ms Ton = 1 Nen
Timer mit dem ich diese Zeit messen könnte ist ja vorhanden. Mhhhh naja
das wird noch einiges an Denkarbeit fordern aber ich hab ja Ferien g

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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Hallo,

das mit dem Frequenzmessen ist nicht schwer: einfach für eine bestimmte
zeit den Timer mit jedem ankommendem Taktinpuls erhöhen (Einstellungen
dazu im TCCR0 Register) und dann den Wert auslesen. Mit dem Zeitfenster
must halt probieren.

PS: Für den Packet-Ansatz: Der 'Orginale' - Baycom Chip (TCM3105)
wird nicht mehr hergestellt, daher ist die Nachfrage und der Preis
gestiegen. Aber es gibt Alternativen: z.B.: XR2211 u. XR2206 (Modulator
und Demodulator) unter http://www.audio-computer.de/gerd/xr2211.html
ist eine Bauanleitung zu finden!

Gruß, Florian

Autor: Björn (Gast)
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ja klasse den Chip gibts sogar bei reichelt freu apropos wäre das
nicht auch eine gute sache für AVR und Funk usw. ??? Ich lese hier
immerwieder das leute ihre AVRs via Funk verbinden wollen usw. Das ist
damit doch auch relativ einfach möglich oder?? einfach 2 Kinderwalkies
Ausschlachten und diese Chips da einsetzten. Fertig sind die
Transmittermodule. Das werde ich auch nochmal näher verfolgen. Aber
erstmal diese Chips bestellen. Danke schonmal für eure Hilfe.

Autor: Markus Kaufmann (Gast)
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Service Manual der C64 Datasette mitsamt Schaltplänen. Es scheint da
mehrere Versionen gegeben zu haben:
http://www.devili.iki.fi/Computers/Commodore/C2N/S...

Markus

Autor: Gerd (Gast)
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Wenn Kassette, dann lohnt sich ein Blick in eine Reihe von 1984-er
ct's. Da gab es ein Projekt namens Supertape. Anpassungen und
Quelltext für eine Vielzahl damaliger Mikrorechner. Das war das einzige
richtig zuverlässige Kassetteninterface. Und verdammt schnell.
Für Z80-Assembler habe ich eine lauffähige Version irgendwo in den
Tiefen meines Rechners.
Die ct's von damals schlummern im Keller. Soll ich sie wirklich
wecken?

MfG
Gerd

Autor: Carsten (Gast)
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Au fein, ich wollte auch schon mal mit dem AVR einen alten ZX81
nachbauen, back to the roots sozusagen ;-)
Vielleicht sollte man den Kassettenrekorder doch lieber durch ein
Mega-Prom emulieren, die Fehlerquote kann man ja softwaremäßig
emulieren :-)

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