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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PC-Netzteil als Stromquelle


Autor: Hans (Gast)
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Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei ein PC-Schaltnetzteil als Stromquelle umzubauen. Da 
es mit einem TL494 betrieben wird, ist das ganze auch kein sonderlich 
großes Problem. Der TL494 hat zwei Error-Amplifier-Eingänge. Den einen 
benutze ich um die Leerlaufspannung zu begrenzen und den anderen um den 
Strom konstant zu halten. Die Strombegrenzung will ich über einen LM358 
als einfacher nicht-invertierender Verstärker mit einer Spannung über 
einem Shunt realisieren. Hab das ganze mal auf Platine gebaut. 
Leerlaufspannungsregelung klappt hervorragend. Die Stromregelung klappt 
nicht wirklich. Den Shunt habe ich auf der einen Seite gegen Masse und 
auf der anderen Seite über die Last an den Netzteilausgang. Nun kann ich 
einfach mit dem nicht-inv. OPV die Spannung über dem Shunt gegen Masse 
verstärken, doch leider ist genau hier das Problem. Jedesmal wenn ich 
das Netzteil in Gang setze und eine Last über den Shunt anhänge hat der 
Massepol des OPV plötzlich circa 30mV gegen den Massepol des Shunts, 
obwohl ich bei ausgeschaltetem Netzteil einen Widerstand von 0,0 Ohm 
zwischen den beiden Massepolen messen kann. Die 30mV sind viel zu viel, 
denn das würde meiner Schaltung allein schon einen Strom von 25A 
vorgaukeln. Habe versucht einen 100nF und auch einen 1uF parallel zu 
meinen OPV-Eingängen zu hängen. Das hat die Massedifferenz zwischen OPV 
und Shunt schon auf circa 20mV begrenzt, aber das sollten eben 0mV sein.
Was könnte denn hier eventuell mein Problem sein?

Danke im Voraus.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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Du hast 30mV zwischen 2 Massepunkten. Zwischen denen 0,0 Ohm Widerstand 
sind?
Laut Georg Simon Ohm fließt zwischen den beiden Punkten ein unendlich 
großer Strom :-)
Mess nochmal nach. Welcher Strom fliesst denn nun?

Autor: Hegy (Gast)
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Der Massepol des OP's und der Masseanschluß vom Shunt sollten auf jeden 
Fall zusammenliegen oder zumindest so miteinander verbunden sein, dass 
ein auftretender Masseversatz am Shunt und am OP gleich hoch sind. Ich 
würde daher mal behaupten, daß du die Verdrahtung ändern solltest.

Autor: Hans (Gast)
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Hallo,
danke für die bisherigen Antworten. Ich glaube den Fehler nun gefunden 
zu haben: Stichwort sternförmige Masse. Das ist doch in einem solchen 
Fall, wo minimalste Spannungen verstärkt werden schon empfehlenswert, 
oder? Da hab ich beim Layouten nicht darauf geachtet. Ich hab die 
Verkabelung im eher fliegenden Aufbau mal verändert und siehe da die 
Masseunterschiede sind nur noch 0,5mV, was für meinen Zweck ausreichend 
gering ist.

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