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Forum: Offtopic Hochfrequenztechnik


Autor: Manuel (Gast)
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Hallo,

ich hab da ein Problem mit dieser Aufgabe. Wie kommt man da auf den 
Radius
r = 1860000km?
Für jeden Tip bin ich sehr dankbar.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Gt scheint der Antennengewinn über Isotropstrahler der 
Transmitter-Antenne zu sein, Gr dasselbe vom Receiver, der ist in der 
Aufgabe nicht angegeben.

Die gesamte Dämpfung setzt sich zusammen aus Freiraumdämpfung abzüglich 
der beiden Antennengewinne, soweit klar.

Was soll RG sein? Der Generatorwiderstand der Empfangsantenne? Die -117 
dBm sollen dann der minimal nötige Empfangspegel am Antenneneingang des 
Empfängers sein.

Ein kW entspricht 60 dBm, 16 kW sind 12 dB mehr (= 4* Verdopplung=3 dB) 
also +72 dBm ERP

Für die 1,8 Mrd km müßte jetzt die Freiraumdämpfung (72+117)=189dB 
betragen für eine Isotropantenne auf der Empfängerseite.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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na nur Millionen km das wäre 4* die Entfernung zum Mond

Autor: Manuel (Gast)
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Vielen Dank Christoph für deine Unterstützung.
Im Anhang habe ich nochmal die Aufgabenstellung angehängt.
Im ersten Bild ist die komplette Aufgabenstellung nicht ersichtlich.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Da stehen die fehlenden Daten, 1uV an 150 Ohm und isotroper 
Kugelstrahler als Empfangsantenne also 0 dB Gewinn.

Autor: Manuel (Gast)
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Hi Christoph,

ich habs jetzt herausbekommen.

189dB = 22 + 20log(r/lambda) - 10log(Gt)

--> nach r umgestellt kommt 1850000km heraus.

In dieser Formel habe ich nur den Gewinn vom Sender 8DB eingesetzt.
Der vom Emfpänger entfällt ja da ja keine angaben vorhanden sind.

Ich hab da noch an Problem mit dieser Aufgabe (siehe Anhang)
WIe kommt man auf die Bandvreite 4,33kHz ????
Das ist mir unerklärlich.

Autor: Manuel (Gast)
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Ich habs so gerechnet:

B = 433Mhz / (10*10^6) = 43,3kHz

10ppm = 10*10^6 stimmt das?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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doch da steht Kugelstrahler als Empfangsantenne, also 0 dB Gewinn.

10 parts per million Toleranz bei 433 MHz sind 4,33 kHz, das 
vervierfacht  sich mit der angegebenen Formel auf 17 kHz.

Die (relative) Toleranz der Quarze ändert sich durch 
Frequenzvervielfachung nicht, nur die absolute Abweichung in Hz 
vervielfacht sich mit.

Der Rest ist klar?
Weißes Rauschen bei Raumtemperatur -174 dBm /Hz plus Rauschzahl 4 dB + 
Bandbreiteverhältnis 17 kHz zu 1 Hz in dB   + gewünschter Rauschabstand 
in db

Autor: Manuel (Gast)
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10 parts per million entspricht dies nicht 10*10^(-6) ?
In der AUfgabenstellung sehe ich nichts von Kugelstrahler 0Db Gewinn.
Oder hat ein Kugelstrahler als Empfangsantenne immer 0dB Gewinn?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Kugelförmige Abstrahlcharakteristik heißt, es wird in alle 
Raumrichtungen die gleiche Leistung abgestrahlt, das ist auch die 
Beschreibung des "Isotropstrahlers" ( den man physikalisch nicht 
herstellen kann, eine rein theoretischer Bezugsantenne).
http://de.wikipedia.org/wiki/Isotropstrahler

Autor: Manuel (Gast)
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Die Streckendämpfung berechnet sich ja so:

a(dB) = 22 + 20log(r/lambda) - 10log(Gt) - 10log(Gr)

Warum entfällt in der Aufgabe 3.3 und 3.4 -10log(Gt) ?

Autor: Manuel (Gast)
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Danke Christoph für deine Hilfe.

Autor: Manuel (Gast)
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Mir ist nocht nicht ganz klar, warum in der Aufgabe 3.3 und 3.4 die 
-10*log(Gr) entfallen!

Autor: Manuel (Gast)
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Die Aufgabe 1.1 bis 1.3 konnte ich auch ohne Probleme lösen.
Bei der Teilaufgabe 1.4 habe ich noch meine Probleme. Wie kommt man da 
auf die 1,2m bzw 1,6m?
Die 0.8m sind ja klar.

Bei der Aufgabe 3.4 habe ich auch noch so meine Probleme.
Warum muss man den Winkel so ausrechnen wie in der Lösung?
va = vb = 2 * arctan(500km/36000km)
Da verstehe ich nicht warum muss man da mit 2 multipizieren?

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Eine Leitung die Vielfache von Lambda/2 lang ist ändert die 
Wiederstandsverhältnisse nicht ( für diese eine Frequenz). Im 
Smith-Diagramm  dreht sie genau einmal im Kreis herum wieder auf 
denselben Punkt.
also muß das Kabel z.B. Lambda/2 oder Lambda mal Verkürzungsfaktor 
(=1/Wurzel Epsilon) lang sein.

Autor: Manuel (Gast)
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lambda = c/(wurzel(2,25)*f) = 0,8m
Ich verstehe immer noch nicht warum lambda/2. Ich sehe das irgendwie 
nicht.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (Gast)
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Wie gesagt, im Smith-Diagramm wandert die Impedanz RL durch 
Zwischenschalten der Leitung auf einem Kreis um den Mittelpunkt des 
Diagramms. Nach jeweils Lambda/2 kommt sie wieder auf demselben Punkt 
an. Nur für diese Frequenz und verlustlose Leitung ändert sich also 
nichts für die davorliegende Schaltung, ganz unabhängig von RL.

Autor: Manuel (Gast)
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Achso ... ok habs begriffen. Danke Christoph

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