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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Störungen bei Anschluss meines Verstärkers an den PC


Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Hallo allerseits, ich hab ne Frage bezüglich des Anschlusses eines 
Verstärkers an den Pc.

Ich hab mir vor längerer Zeit einen Verstärker selbstgebaut mit dem 
LM1876 ich hab zum Aufbau den Schaltplan im Datenblatt unter Auxiliary 
Amplifier genommen.

Wenn ich nun den Verstärker per Klinke auf Cinch Adapterkabel an den Pc 
anschließe, höre ich wenn ich z.B. Runterscrolle Störgeräusche.

Woran kann das liegen, als Soundkarte hab ich ne Terratec Aureon 7.1 
Universe, das Netzteil ist standartmäßig aufgebaut. Also Gleichrichter, 
dann Elkos 4x 4700µ und dann Ausgang. Ich weiß ja schon das es im  Pc 
viele Störungen gibt, aber bei kommerziellen Soundsets z.B. Creative 
T3000 gibt es keine Störungen außerdem rauschen die ja auch nicht leise 
wenn man sie an den Pc anschließt, wenn ich andere Geräte z.B. Discmen 
anschließe hör ich aus meinen Boxen kein Rauschen (Sind die billigen 
Pollin Dinger), 640 229. Ich hab aber andere Tieftöner reingebaut 640 
642., weil bei einem die Membran eingedrückt war (ich hatte die mal 
meinem kleinen Bruder ausgeliehen).

Autor: Magnus Müller (Gast)
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Ich gehe mal davon aus, dass die Eingangsimpedanz deines Verstärkers 
recht hoch ist. Schalte mal am Eingang deines Vertärkers versuchsweise 
100 Ohm (je Kanal) gegen Masse.

Gruß,
Magnetus

Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Dankeschön für deine Antwort. Meinst du vor oder hinter den 
Eingangskondensator?

Autor: Magnus Müller (Gast)
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davor.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Und suche mal etwas zum Thema "Brummschleife".

Autor: ChrisV (Gast)
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Bei einigen halbwegs aktuellen PC's gibt es es im BIOS eine Einstellung 
die meistens irgendwas mit "Spread Spectrum" heisst. Damit werden 
Taktfrequenzen im PC praktisch "frequenzmoduliert". Der Takt ist dann 
nicht mehr nur auf einer festen Frequenz, sondern bewegt sich praktisch 
in einem Frequenzband um den eigentlichen Systemtakt.
Das ist zwar sicher nicht die Hauptursache des Problems, könnte aber 
evtl. die Symptome etwas lindern

Gruß,
Chris

Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Danke für eure Tipps, aber wenn ich ne Brummschleife hätte, dann würde 
ich doch auch Störungen beim Anschluss des Discmens hören oder? Mit nem 
Discmen von Aldi gehts perfekt.
Ich hab mal gerade im Mixer den Line In gemutet, jetzt gibt es keine 
Störgeräusche mehr beim Scrollen, schonmal einen Schritt weiter. Wenn 
ich Gothic3 starte und spiele kommen leider immer noch welche, genauso 
wie wenn ich im Hauptmenü bin udn Rauschen tuts auch noch.

Edit: Was mir gerade noch eingefallen ist, könnte es sein das ich 
Probleme mit dem Schutzleiter, habe da Pc und Amp an der gleichen 
Mehrfachsteckdose hängen.


Autor: nemon (Gast)
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nein, der discman ist durch die batterien galvanisch von der erde 
getrennt, die stecknetzteile führen in der regel auch kein erdpotential 
mit (oder ist da masse mit erde verbunden? dann könnte es wieder 
probleme geben).

Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Hi also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe könnte es also doch 
am Schutzleiter liegen. Die verschiedenen Masseanschlüsse des Amps hab 
ich wie man es ja machen sollte an einem Punkt zusammengeführt und die 
Cichbuchsen hab ich leitend mit dem Gehäuse verbunden, sprich mit der 
Gehäusemasse und somit dem Schutzleiter verbunden. Würde vielleicht ein 
Netzfilter Abhilfe schaffen?

Wenn ich mein Selbstbauradio aus der Mehrfachsteckdose ziehe höre ich 
auch immer knacksen in den Lautsprechern, nicht gerade für die 
Lebensdauer der Speaker förderlich, woran kann das denn liegen. Das 
Radio hat keinen Schutzleiter, ist auch noch nicht in einem Gehäuse 
eingebaut, dann werde ich es natürlich aber auch mit nem Schutzleiter 
austatten, ich habs mit nem Eurostecker an die Mehrfachsteckdose 
angeschlossen.

Das mit den Steckernetzteilen, stimmt denk ich jetzt mal, die brauchen 
aber ja auch keine Erdung da sie ja nen Gehäuse aus Plastik haben.

Wenn ich mal mehr Zeit habe werde ich den Amp mal wieder aus dem Gehäuse 
rausnehmen und die 100 ohm Widerstände einbauen vielleicht hilft das ja 
schon.

Schade das ich gerade keine Eingangsquelle habe, die nen Schutzleiter 
hat.
Sosnt könnte ich ja mal testen ob die Störung an der Erdung liegt.

Autor: Tilo L. (katagia)
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Das Problem kenne ich von jedem PC.
Bei hoher Lautstärke hört man die Bildschirmausgabe.

Bei mir half es immer wtas, die Soundkarte möglichst
weit weg von der Grafikkarte zu montieren.

Eine echte Lösung, ausser digitale Übertragung, kenne
ich leider nicht.

Autor: Dirk (Gast)
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Bei Mediamarkt findest du NF Isolatoren die sollten bei deiner 
Brummschleife weiterhelfen.

Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Danke für eure Posts, mich würde aber jetzt trotzdem noch interessieren, 
warum aus den Lautsprechern ein knacksen kommt, wenn ich das 
Selbastbauradio aus der Steckdose ziehe, das ist doch nicht normal oder?
Das höre ich bereits wenn der Amp an ist und ich das PC Netzteil mit dem 
Stromnetz verbinde.

Autor: Karl-j. B. (matrixman)
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Ist dein Radio mit der Endstufe eigentlich noch außer der 
Stromversorgung verbunden? also über audio signal?

Wenns nur übers stromnetz verbunden ist, denke ich das der Trafo in 
deiner Endstufe nicht sauber die Spannung glättet und Spannungsspitzen 
und Störimpulse vom Netz durchlässt! Könntest du mal mit nem Netzfilter 
testen obs dann besser wird

mfg Karl

Autor: Fabian (Gast)
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das ist normal! Dir fehlt ein Netzfilter entweder in der 
Mehrfachsteckdose oder in form eines Kondensators im Verstärker selbst. 
Google mal ein bisschen!

Autor: Fabian Wolf (fabi)
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Ok dankeschön, dann muss ich mir wohl noch nen Netzfilter besorgen, die 
sind ja leider net ganz billig (ich will nen kompletten mit 
Sicherungseinsatz bei Reichelt bestellen.) Ja die sind über audio Signal 
verbunden.

Ich hab nen Ringkerntrafo 160 W von Reichelt drinne. Achso mir fällt 
nebenbei noch was ein, wenn ich den Netzfilter drinne habe müsste es 
doch eigentlich reichen wenn ich den dann so ins Gehäuse einbaue, dass 
das Netzfiltergehäuse leitend mit dem Gehäuse verbunden ist um die 
Schutzleiterverbindung herzustellen. Das Netzfiltergehäuse muss doch 
leitend mit dem Schutzleiter verbunden sein oder?

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