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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Stromfresser beim AVR


Autor: gbl (Gast)
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Hallo,

ich versuche gerade einen Tiny 15L an der seriellen Schnittstelle zu 
betreiben und gleichzeitig über das DTR-Signal vom PC den AVR mit Strom 
zu versorgen.
Meine Schaltung benötigt momentan 13mA.
ca 3mA externe Komponenten.
78L05 ?
Rest der AVR
Leider bricht die Spannung stark ein.

Wie kann ich den Stromverbrauch reduzieren ?
Ich benötige den ADC und benutze den internen Takt.

Günter

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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hi gb1,

der 78L05 zieht lt. Datenblatt so um die 3-5mA. Vielleicht solltest Du 
auf einen Regler mit etwas besserem "Quiescent Current" ausweichen (TI, 
LT und National haben da einige im Programm).

Und wenn du den Tiny mit weniger als 5V betreiben kannst, sparst Du 
nochmal etwas (zwar nicht am Linearregler, aber insgesamt). Vielleicht 
wäre ein kleiner Schaltregler besser, aber die Teile, die mit hohen 
Frequenzen arbeiten und daher mit sehr kleinen Spulen auskommen haben 
alle ein µSOP Gehäuse oder ähnlich.

Autor: gbl (Gast)
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Wäre es sinnvoll, statt des 78L05 eine Zenerdiode parallel zum AVR zu 
schalten ? Der Strom würde ja durch die serielle Schnittstelle begrenzt.

Autor: Jakob Lell (jakob)
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Die Zenerdiode ist auf jeden Fall eine sinnvolle Möglichkeit, um den 
Strombedarf zu senken. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist, dass das 
Teil auch noch mit Notebooks läuft, die statt der normalen 15V 
Ausgansspannung lediglich 3-5V liefern.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Aber nicht Z-Diode ohne Vorwiderstand! Wenn die Schnittstelle das 
Einzige ist, was den Strom begrenzt, dann Gute Nacht, Schnittstelle. Ich 
nehme für solche Fälle immer den LP2950CZ5.0. Wenn das nicht langt, 
Tiny-Takt reduzieren, externe Verbraucher totlegen oder die Schaltung 
mit 3V betreiben, dann den LP2950CZ3.0 verwenden. 10mA sollte der 
ComPort liefern können, bei 2 verwendeten Speiseleitungen halt 20mA.

Autor: Falk (Gast)
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Die Seriellen Schnittstellen sind kurzschlussfest.

MFG
Falk

Autor: TravelRec. (Gast)
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Sagt wer?

Autor: Falk (Gast)
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ICH!
;-)

Und der Standard. Und die Datenblätter von MAX232 & CO.

MfG
Falk

Autor: Timo (Gast)
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.. problem ist nur das die Schnittstelle das nicht weiß....

Autor: Falk (Gast)
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Sollte sie aber, wenn es kein ultimatives Murksdesign ist.

MfG
Falk

Autor: A.K. (Gast)
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Mir wär's schon lieber, wenn eine RS232 kurzschlussfest ist. Immerhin 
kommt es recht oft vor, dass man die erst mit dann ohne Nullmodem 
ausprobiert.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Meine Schnittstellen leben auch alle noch - sollte ich soviel Glück 
gehabt haben? Soweit ich weiß, sind die alle in die Northbridge meiner 
PCs integriert. Wenn die Schnittsetellen also einmal futsch sind, geht´s 
nicht einfach mit MAX.... auslöten und ersetzen. Ich bin also vorsichtig 
mit solchen Aussagen, von wegen kurzschlußfest...

Autor: Aufreger deluxe (Gast)
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> Die Seriellen Schnittstellen sind kurzschlussfest.

Alle Schnittstellencontroller haben intern rechte hoche 
Reihenwiderstände in RX und TX, die im Bereich von 200-800 Ohm liegen. 
Die begrenzen wirkungsvoll den Strom.

Der MAX232 arbeitet nach dem Prinzip der Ladungspumpe. Hier bricht die 
Spannung automatisch zusammen, wen der Strom zu groß wird.

Ist also alles kein Problem.

Autor: ThM (Gast)
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Analog-Comparator disable hilft auch noch ein paar µA zu sparen.

Gruß T

Autor: TravelRec. (Gast)
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Ja - und Watchdog aus, aber das bringt´s doch nicht. Da hängt bestimmt 
noch mehr dran, sonst würde der Tiny15 nicht 10mA weglöffeln. Jedenfalls 
nicht bei ein paar MHz.

Autor: gbl (Gast)
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An einem Pin hängt ein NPN Transistor, der über einen 100kOhm Widerstand 
angesteuert wird. Emitter an Masse.4,7KOhm zwischen Kollektor und +5V.
Diese Schaltung steuert RXD an der seriellen Schnittstelle an um die 
Fühlerwerte zu senden.


Ausserdem ein 2,2KOhm Widerstand in Reihe mit einem Temperaturfühler 
zwischen
+5V und Masse.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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Ich hatte mal ein Projekt dass möglichst wenig strom ziehen sollte. Ich 
hatte zwei ATmega's drin, und die alleine zogen schon 40mA. Dabei machte 
es KLEINE unterschiede, wenn man einen Quarz benutze (reduzierung des 
stromes)...
Ich habe zum schluss viel rumprogrammiert und den µCOM schlafen gelegt, 
wenn er nichts gemacht hat, das war am effektivsten. Bau doch zu deiner 
schaltung noch ein usb-kabel. selbst wenn du kein datenkabel benutzt 
liefert die usb schnittstelle genügend strom und das bei vorhandenen 5V

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Den Tiny ab und an schlafen schicken und die Spannung mit einem Elko 
oder GoldCap stabilisieren, sollte schon etwas helfen. Wieviel zieht 
denn dieser Temperaturfühler? Bei Verwendung o.g. 
LowDrop-Spannungsregler lassen sich nochmal 3mA sparen.

Autor: gbl (Gast)
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Über die USB-Stromversorgung hatte ich auch schon nachgedacht.
Ich wollte es gerne des Kabelsalates wegen vermeiden.
Aber ich glaube die SLEEP-Funktion wäre noch eine Möglichkeit, wenn ich 
einen dicken ELKO dazunehme, der in den Schlafphasen den Strom 
speichert.

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