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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR "tot"?!


Autor: Sebatian Voitzsch (Gast)
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Hallo,

ich kann meinen ATmega162 nicht mehr programmieren. Folgendes ist
passiert:

- schaltung auf Lochraster aufgebaut und ein paarmal programmiert -
gint
- Leiterplatte gemacht, alles umgebaut, ein paar Fehler beseitigt, ab
und an mal programmiert - ging

Tja - und irgendwann war's einfach vorbei. Einmal hatte der AVR
einfach die Fuse-Bits "vergessen" und sich auf den
Auslieferungszustand zurückgesetzt (int. Oszillator, CKDIV etc.).
Gemerkt habe ich es daran, daß die serielle auf einmal nicht mehr
wollte. Fuses rückgesetzt - ging wieder.

Aber nun ist völlig Ende. Einmal hatte ich noch die Fuses auslesen
können - nun kommt nur noch "device not found"; die Signaturbytes
sind angeblich 3x 0xff. An der Hardware habe ich nix geändert.

Der AVR wird mit einem 4MHz Quarz betrieben. Derzeit schwingt
allerdings an XTAL 1 & 2 nix - ist das normal, wenn als Clock-Source
durch die Fusebits was anderes ausgewählt ist? Die Lötstellen zwischen
Quarz und Kondensatoren/AVR habe ich schon kontrolliert, die sind OK.

Danke für alle Hinweise,
Sebastian

Autor: Günter König (Gast)
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Dann checke doch mal die CLK - Fuse Bits. Wie sehen deine
Reset-Bedingungen aus?
Ich habe zwar mit dem MEGA 162 noch nichts auf die Reihe gekriegt, aber
ähnliches hatte ich schon mal beim MEGA 16. Nachdem ursprünglich (auch
auf Lochraster) alles lief, ging nach einigen Neustarts (auf Platine)
nichts mehr. Nach einem Auslesen stellte ich fest, das die CLOCKSEL
Bits sich geändert haben, weiss der Kuckuck wieso.
Obwohl es angeblich nicht nötig ist, habe ich dann eine R/C Kombination
an /RESET gelegt und seitdem läuft es.

Gruß,
Günter

Autor: Sebatian Voitzsch (Gast)
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Hallo Günter,

es liegt/lag tatsächlich an den Einstellungen der Clock-Fuses. Nach
Anlegen eines externen Taktes an XTAL2 konnte ich sofort auf den AVR
zugreifen und die Fuse-Bits wieder korrekt setzen. Das RC-Glied werde
ich mal ausprobieren, mal sehen, ob ich damit Erfolg habe.

Danke,
Sebastian

Autor: Sebatian Voitzsch (Gast)
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Hallo nochmal,

manchmal sollte man sich vor sich selbst warnen. Wenn man eine
Leiterplatte macht, und RESET gar nicht beschaltet - nicht mal mit
einem Pull-Up, muß man sich nicht wundern, wenn die Fusebits "ganz
komisch" aussehen und der AVR "spinnt"...

Jedenfalls tut's jetzt. Wenn ich nun noch meine Störungen im
Audiosignal rauskriege, bin ich schon zufrieden... ;-)

Ciao,
Sebastian

Autor: Günter König (Gast)
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Welcher Art sind denn die Störungen?

Günter

Autor: Sebastian Voitzsch (Gast)
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Hmm, wie beschreibt man die am Besten? Ist ein fieser Ton, relativ hoch;
das Ganze klingt ein bißchen, als hätte man Audio mit zu großer
Kompression behandelt. Ist auch so eine Lochraster-Geschichte - dort
hatte ich die Störungen nicht. Da hatte ich aber natürlich auch eine
einseitige Leitungsführung...

Gruß,
Sebastian

Autor: Günter König (Gast)
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Hast du irgendwie eineMasseschleife gebildet?

Günter

Autor: Sebastian Voitzsch (Gast)
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Nein, keine Masseschleife...

war doch ein "digitaler Fehler": habe den DA-Wandler im falschen
Modus betrieben. Ich hatte die Clock-Leitung des seriellen Interfaces
vom MAS mit dem Eingang des DAC verbunden. Dann erwartet der DAC aber
18Bit-Werte - und der MAS liefert unverdrossen 16Bit-Werte. Kein
Wunder, daß dann alles sch.... klingt!

Jetzt ist tatsächlich wieder alles wie auf der Lochrasterplatine - und
funktioniert auch genau so! Kommt davon, wenn man erst auf der
Lochraster alles zusammenfrickelt, DANN den Plan zeichnet und
Leiterplatte macht.

Schönen Sonntagabend noch,
Sebastian

Autor: Günter König (Gast)
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Was ist denn das eigentlich für eine Schaltung?

Günter

Autor: Sebastian Voitzsch (Gast)
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Ein MP3-Player für die Hosentasche. Akzeptiert CF-Cards, Akkubetrieb,
Kopfhörerausgang. Es soll auch noch ein LCD-Display dran, aber erst muß
der Rest laufen. Ist dem Yampp7 (http://www.myplace.nu/mp3/yampp7.htm)
recht ähnlich, allerdings mit anderen Komponenten - ich hab' bei
Reichelts "Sonderangebot" zugeschlagen und mir einen MAS 3507 für
9.90 gekauft. Da Reichelt keinen DAC 3550 führt, mußte ich mir was
einfallen lassen - und hab' den CS 4331 mit dem MAX 4410 kombiniert.

Bisher kann ich das Directory von der CF einlesen (über serielle
Schnittstelle; der MAX232 sitzt allerdings nicht auf der
Player-Platine, sondern extern) und einzelne Lieder abspielen. Nachdem
jetzt die Hardware auf die richtige Platine umgezogen ist, kommt die
Programmierung dran... Das Meiste hab ich zu Fuß gemacht - also nicht
einfach nachgebaut oder programmiert, sondern Datenblätter / FAT-Infos
besorgt und mal von Grund auf gemacht. Ist mein erstes AVR-Projekt, da
kann das nicht schaden.

Gruß,
Sebastian

Autor: Günter König (Gast)
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Nicht schlecht


meint

Günter

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