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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik PIC, Platine, geht das so?


Autor: Andy M. (Gast)
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Hallo.

Hatte vor einiger Zeit schonmal etwas zu diesem Projekt gefragt, es dann 
aber auf Eis gelegt, jetzt hat's mich dann aber doch wieder gepackt.

Also, erstmal die Fakten:
-Es soll ein MIDI Fußschalter werden, der MIDI Program-Change und 
Control-Change Befehle aussendet.

-Die wichtigste Anforderung ist: Robust (da er Bühnentauglich sein 
muss).

-µC's programmieren ist kein Problem für mich, es hapert nur bei der 
Hardware-Seite.

Würde es das was ich will schon geben, würde ich es mir wohl einfach 
kaufen, gibt's aber nicht - deshalb möchte ich mich jetzt dann doch an 
den Selbstbau wagen.

Im Netz habe ich den angehängten Schaltplan als Basis gefunden.
Der steuert ein Display an, das ich nicht benötige.

Was ich benötige ist:
- Eingänge für die Fuschalter (Momentary)
- Ausgänge für LEDs (kann der PIC ja direkt betreiben an einem Ausgang)
- Steckbare Erweiterung - soll heißen, dass ich die Platine in einem 
Gehäuse mit 5 Fußschaltern habe und ich zusätzlich noch einen 2. 
Fußschalter anschließen möchte der nochmal z.B. 3 Schalter hat.

Was ich mir gedacht habe:
- Jeder Eingang bekommt einen 10k Widerstand, die internen Pull-Ups 
benutze ich nicht (macht das Platinendesign etwas einfacher).

- LEDs werden direkt an die I/O Pins (über entsprechenden Widerstand) 
angeschlossen.

- Für die Erweiterung werden ein paar I/O Pins mit einer Buchse 
verbunden. Eingänge dürften da ja kein Problem machen, da sie jabereits 
einen Pull-Up haben, wenn nichts an die Buchse angeschlossen ist, 
passiert auch nichts, oder?
Aber was macht man mit den Ausgängen für die LED's, die wären dann ja 
"offen", wenn nichts angeschaltet ist. Geht das trotzdem, da die 
entsprechenden Pins ja Ausgänge sind und außerdem immer 0?

Es wäre nett, wenn ihr mir Tipps geben könntet, wo dieses Design 
Schwächen hat und wie man sie umgehen kann.
Ich habe z.B. schon gesehen, dass die mechanischen Fußschalter mit einem 
Kondensator überbrückt waren (also ein Pin an die Erde, ein Pin an den 
Chip-Eingang und zwischen die Pins einen Kondensator) - braucht es 
sowas?

Gibt es Teile, die man auf der Platine nicht nahe aneinander bauen 
sollte (Die beiden Kondensatoren sollen ja immer nahe an den IC, was ist 
z.B. mit dem Quarz?)

Danke!

Grüße,
Andy Mühling




Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Aber was macht man mit den Ausgängen für die LED's, die wären dann
> ja "offen", wenn nichts angeschaltet ist.

Ist egal. Da der Ausgang vom µC getrieben wird, hat er
immer definiertes Potential. Ist also kein Problem wenn
da nichts angeschlossen ist.

> Ich habe z.B. schon gesehen, dass die mechanischen Fußschalter mit
> einem Kondensator überbrückt waren (also ein Pin an die Erde, ein
> Pin an den Chip-Eingang und zwischen die Pins einen Kondensator)
> - braucht es sowas?

Das waren Entprellkondensatoren.
Entweder du benutzt sowas oder du entprellst in Software.
(Prellen: Kontaktprellen das jeder Schalter/Taster früher
oder später aufweist: Anstatt einem sauberen Ein/Aus Übergang
gibt es mehrere kurze weil die Kontaktbleche nachfedern)

> Gibt es Teile, die man auf der Platine nicht nahe aneinander
> bauen sollte
> (Die beiden Kondensatoren sollen ja immer nahe an den IC,

Ja, so knapp wie möglich. Wenn geht, bau sie in den Sockel unter
den IC rein

> was ist z.B. mit dem Quarz?)
Ebenfalls: kurze Leiterbahnen sind Trumpf.

Ansonsten gibt es nicht viel.

Bevor du deine erste Platine fertigst, würde ich das ganze
mal auf einem Steckbrett oder einer Streifenrasterplatine
ausprobieren.

Wenn du willst: Ehe du die endgültige Platine fertigst, zeig
noch mal das Layout her. Ein bissl was geht immer.


Autor: Sven DerSchreckliche (Gast)
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Sorry, aber wo ist der Schaltplan?

Autor: Andy M. (Gast)
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Hmm, der ist wohl untergegangen.
Neuer Versuch...

Autor: Quasi-Demokrat (Gast)
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Den Anoden der LED Anzeigen würde ich noch je einen Treibertransistor 
spendieren.

Autor: Bernhard (Gast)
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Den Tastern würde ich noch je einen 100 nF-Kondensator parallelschalten, 
das erleichtert die Entprellung.
Außerdem solltest du dir Gedanken über den 7805 machen. Wenn du später 
auch mal analoge Werte (stufenloser Fußschalter...) messen möchtest, 
sollte deine Versorgungsspannung wesentlich genauer sein als es der gute 
alte 7805 über den Temperatur- und Lastbereich kann.

In ungemütlicher Umgebung würde ich prinzipiell nie Pins ungeschützt 
nach außen lassen, da habe ich mit meinem ersten Mischpult böse 
erfahrungen gemacht. Mindestens je eine Diode nach GND und VCC sowie ein 
Reihenwiderstand sind IMHO angebracht.

Viele Grüße,
Bernhard

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

>>Den Anoden der LED Anzeigen würde ich noch je einen Treibertransistor
>>spendieren.

Ich WÜRDE nicht, sondern dort MUSST du Treibertransistoren einbauen. 
Ausserdem würde ich die Widerstände etwas grösser Wählen(330 Ohm oder 
so).

Bei den Tastern würde ich auch Kondensatoren und widerstände , so wie 
Dioden eventuell vorsehen.


------------------o----- +5V
                  |
                 ---
                 | |   10k
                 | |
                 ---
---      500      |
  |     ___     |
  |--o--|___|-----o-------o Taster
  |  |
  | ----
  | ----  100nF
---  |
     GND

Achja... und MCRL sollte nicht direkt auf 5V gelegt werden. Spendier ihm 
einen Widerstand(10k) und einen Kondensator. Und für jeden VDD Anschluss 
des PICs solltest du einen 100nF Kondensator vorsehen. Da empfehle ich 
SMD Kondensatore, die passen schön unter den Sockel des ICs.

Ich würde, aus Programmiertechnischen gründen, die LED-Anzeigen an PORTB 
anschliessen, dann würde das darstellen der Zahlen etwas einfacher 
gehen, ausserdem könntest du dann recht einfach, auf analoge 
Eingangsignale umrüsten(wenn du die Taster an PORTA und PORTE 
anschliesst).Einfach Pull-up raus und du kannst Analoge Werte einlesen.

mfg Schoasch

Autor: Andy M. (Gast)
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So, Danke schonmal an alle.

Also, der Reihe nach:

-LED-Display wie im verlinkten Schaltplan brauche ich, wie gesagt, 
nicht. Lediglich einfache LEDs, eine pro Preset. Die kann ich doch 
direkt an den PIC anschließen, also, ohne Treiber, oder auch die nicht?

-Die entprell Kondensatoren kommen dann an die Schalter direkt hin, ist 
ja kein Aufwand. Die Widerstände kann ich da dann da ja auch noch direkt 
dazu machen. Der Weg von Taster zum 10k Widerstand ist halt dann recht 
lange (bis zu 20cm), sollte aber ja kein Problem sein, nehme ich an?

-der 7805 tut's schon denke ich, denn der MIDI Schalter wird 
ausschließlich zum Versenden von Program und Control Change Nachrichten 
benötigt. Pedale o.ä. kommen da nie dran - analoge Eingangssignale 
brauche ich also auch nie.

-MCRL per Widerstand an VCC, ok, kein Problem. Der Kondensator kommt 
dann wie dazu? und welchen Wert würde man da nehmen?

-Was heißt "keine Pins ungeschützt nach außen" lassen? Und wie genau 
sieht die Verschaltung mit den Dioden und dem Widerstand dann aus?

Grüße,
Andy Mühling



Autor: Jens P. (jmoney)
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Zum Thema Pins schützen: Damit ist eine sogenannte Klemmschaltung 
gemeint. In diesem Fall kann sie mit 2 einfachen Dioden nach Vcc und GND 
realisiert werden, die Spannungen über 5,5V und unter -0,5V sicher 
ableiten, ohne dass der MC was abkriegt.

Ich nehme mal an, dass das Gehäuse nicht so klein wird. Dann bietet es 
sich an, alle unbenutzten Pins auf irgendwelche Steckverbinder 
rauszuführen, falls man später mal größere Änderungen/Erweiterungen 
machen will. Ebenso mit Midi-RX. Vielleicht kommst du ja später mal auf 
die Idee, damit über MIDI etwas schalten zu wollen oder so. Kann nicht 
schaden..

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> nicht. Lediglich einfache LEDs, eine pro Preset. Die kann ich doch
> direkt an den PIC anschließen, also, ohne Treiber, oder auch die nicht?

Jo, am besten als LOW active (also Kathode der LED an den PIC, Anode 
über Vorwiderstand an +5V)

> -Die entprell Kondensatoren kommen dann an die Schalter direkt hin, ist

Die kannst du dir schenken. Ist schon tausendmal disskutiert worden.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Prellen

MfG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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Ok Klemmschaltung ist dann vom Aufbau her klar.
Die brauchts aber nur bei Eingängen oder?

Autor: Thorsten (Gast)
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> Die kannst du dir schenken. Ist schon tausendmal disskutiert worden.

Warum denn? Sicher kann man per Software entprellen, man muß aber nicht. 
Hardwareentprellung geht bei kleinen Digitastern auch sehr schön.

Autor: Falk (Gast)
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@Thorsten

> > Die kannst du dir schenken. Ist schon tausendmal disskutiert worden.

> Warum denn? Sicher kann man per Software entprellen, man muß aber nicht.
> Hardwareentprellung geht bei kleinen Digitastern auch sehr schön.

Und wozu? Sind nur extra Bauteile, die man besorgen und einlöten muss. 
Ich bin zwar Hardwerker, würde aber nicht auf Teufel komm raus alles mit 
Hardware lösen wollen. Die paar Zeilen Code und Speicher kosten 
praktisch nix.

MfG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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So, hier ist mal ein vorläufiger Board-Entwurf.
Die Stromversorgung werde ich wohl als extra kleine Platine im Gehäuse 
anbringen.

Was ich bisher schon angepasst habe:
-MCRL ist jetzt über einen Widerstand an VCC.
-LEDs werden dann als Common Kathode geschaltet.

Was noch unklar ist:
-Wie kommt der vorgeschlagene Kondensator für MCRL in die Schaltung und 
welchen Wert würde man da nehmen?

-Die Dioden-Klemmschaltung nur für die Eingänge des PICs oder für alle 
I/O Pins?

-Was macht man mit dem RX Pin der USART (Ich brauche ja nur TX um die 
Midi Befehle zu senden)?


Danke nochmal an alle die bisher schon geholfen haben, ich hoffe ich 
krieg das jetzt endlich mal soweit, dass ich das Ding bauen kann.

Grüße,
Andy Mühling

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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Eagle exportiert auch png. Dazu braucht man als Betrachter nicht mal 
Eagle auf dem Rechner haben...

Autor: Falk (Gast)
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Vor allem ist der Schaltplan wesentlich aussagekräftiger . . . ;-)

MfG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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Hmm, ja Bild-Export ist natürlich noch besser.
Ich dachte der Schaltplan enthält keine interessanten Punkt, der 
orientiert sich ja bloß an dem oben verlinkten.
Beim Board gings mir ja auch darum, ob man da bei der Platzierung der 
Bauteile was verändern sollte.

Also hier mal der Schaltplan als PNG...

Autor: Andy M. (Gast)
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...und hier das Board.

Das alle Kondensatoren im Schaltplan nicht polar sind, obwohl das nicht 
für alle stimmt, weiß ich schon. Das ist nur bei immer so ein Aufwand, 
bis ich das passende Bauteil in der Library gefunden habe...



Autor: Falk (Gast)
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Der Schaltplan ist GRAUSIG!
Warum kannst du denn nicht einfach die Bauteile normal verwenden. Und 
was sollen die ganzen Widerstände?

MfG
Falk

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Und was sollen die ganzen Widerstände?
... und all die Pads?


Das Layout ist auch Klasse: Da nur ein paar Bauteile "hingeschmissen".
Zum Layout gehören auch Leiterbahnen...

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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Übrigens fehlen dir auch noch die Verbindungen zu VDD etc.
Momentan hats du echt nur eine Ansammlung von Bauteilen (und ein 
Widerstandsgrab).

Die Schaltung brauchst du nicht ätzen lassen. Die löte ich dir in einer 
halben Stunde auf Lochraster zusammen - inklusive der Pad-Markierung.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Was soll  den das sein, was du da von PAD3 zu Vdd mit den
Kondensatoren aufgeführt hast?

Ich geh mal davon aus, dass PAD3 und PAD1 dein Vcc und GND
Anschluss des Bords ist. Dann schreib das uch hin! (Benenne
die PADs entsprechend um). Von PAD3 geht es direkt nach Vdd!
Von PAD1 geht es direkt nach Vss. Ein Kondensator kommt
von Vdd nach Vss, also von + nach GND. Seine Aufgabe ist es
Spannungsspikes auf der Versorgungsspannung abzufangen
(Er wirkt quasi wie ein kleiner Akku: Wenn auf der Versorgungs-
spannung kurzfristig ein Versorgungsloch entsteht, dann schiebt
der Kondensator aus seine´r gespeicherten Ladung was nach)

Bemüh dich wirklich, den Schaltplan etwas übersichtlich zu
machen. An den Punkten an denen eine Leitung in ein
Bauteil hineingeht kommen keine Punkte. Punkte setzt
du nur dann, wenn 2 Leitungen zusammengeführt werden.
Damit kann man erkennen ob die Leitungen wirklich
miteinander verbunden sind oder ob nur zufällig eine
Leitung mit einer andern Leitung über Kreuz
geführt wird, weil es in der Zeichnung nicht anders geht.

Autor: Andy M. (Gast)
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Ok, nächste Version.

Also:

"Der Schaltplan ist GRAUSIG!"

Gut, das hilft mir natürlich ungemein mein Wissen zu erweitern.

"was sollen die ganzen Widerstände?"

Bei den Eingängen (Pin 27-30 und 33-40) sind das die Pull-Up 
Widerstände, bei den Ausgängen (alle anderen I/O Pins) sind das die 
Widerstände für die LEDs (da diese ja frei verdrahtet im Gehäuse 
platziert werden - deshalb auch die ganzen PADs).
Für MCRL ist es der oben vorgeschlagene Widerstand, für TX ist es der 
Widerstand aus dem eingangs verlinkten Schaltplan für die MIDI 
Schnittstelle, bei RX ist er evtl. unnötig, siehe meine Frage dazu.

Oder kann man die Pull-Ups auch zu einem Widerstand zusammenfassen?

"Was soll  den das sein, was du da von PAD3 zu Vdd mit den
Kondensatoren aufgeführt hast?"

Das war tatsächlich einfach falsch, jetzt müsste es aber passen?
Inzwischen sind auch die polaren Kondensatoren als solche verwendet und 
die beiden Pads vdd und vss benannt (alle anderen Pads gehen zu den 
Tastern oder zu den LEDs und Benennungen kommen dann später)
Die Punkte hab ich auch entfernt.

"Zum Layout gehören auch Leiterbahnen..."

Ist mir bewusst...
;-)
Aber meine Frage bezog sich ja auf die Anordnung der Bauteile. Die 
Leiterbahnen ergeben sich bei dieser Anordnung ja fast zwingend.

Grüße,
Andy Mühling





Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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Du hast in deinem Schaltplan immer noch keine (richtige) Stromversorgung 
für den Controller.
Zieh doch einfach ein paar Leitungen!
Wie groß sind deine externen Pull-Up-Widerstände?

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> Ok, nächste Version.

Was ist daran nenenswert besser?

> > "Der Schaltplan ist GRAUSIG!"

> Gut, das hilft mir natürlich ungemein mein Wissen zu erweitern.

Es fehlen nahezu alle Leitungen.
Es fehlen deine LEDs.
Die Beschriftung vieler Pads müssen anders angeordnet werden, um die 
Lesbarkeit zu verbessern.
Für Vcc und GND gibt es Symbole, die sollte man nutzen.
Wozu die ganzen Pull-ups? Hat der PIC keine internen?

> Bei den Eingängen (Pin 27-30 und 33-40) sind das die Pull-Up
> Widerstände, bei den Ausgängen (alle anderen I/O Pins) sind das die
> Widerstände für die LEDs (da diese ja frei verdrahtet im Gehäuse
> platziert werden - deshalb auch die ganzen PADs).

Mach statt der PADs LEDs rein. Die Pads hast du dann trotzdem und der 
Schaltplan wird lesbar. Dito mit allen anderen frei verdrahteten 
Bauteilen. Woher soll man denn sonst wissen, was dort verdrahtet werden 
soll?

> Oder kann man die Pull-Ups auch zu einem Widerstand zusammenfassen?

Nein.

> Das war tatsächlich einfach falsch, jetzt müsste es aber passen?
> Inzwischen sind auch die polaren Kondensatoren als solche verwendet und
> die beiden Pads vdd und vss benannt (alle anderen Pads gehen zu den

Siehe oben. Vss und GND Symbole benutzen.

> > "Zum Layout gehören auch Leiterbahnen..."

> Ist mir bewusst...
> ;-)
> Aber meine Frage bezog sich ja auf die Anordnung der Bauteile. Die
> Leiterbahnen ergeben sich bei dieser Anordnung ja fast zwingend.

Bei DEM hingekotzen Bauteilgrab? Aua!

MfG
Falk

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Willst du eigentlich die Drähte zu den LED bzw. Versorgungs-
spannung(*) direkt einlöten? Im Eagle gibt es so schöne
Symbole für Pfostenleisten, bzw. 'Schraubklemmen für
Printmontage'. Spätestens beim Einbau wirst du dir selbst
auf die Schulter klopfen, wenn alle Anschlüsse von und zu
der Platine steck-(**) bzw. schraubbar ausgeführt sind.

* Warum willst du für die Stromversorgung eine eigene Platine
  machen? Rein elektronisch gibt es keinen wirklichen Grund
  dafür. Ganz im Gegenteil: Jede Verbindung die als fixe
  Leiterbahn ausgeführt ist und nicht als Kabelanschluss
  ist eine Fehlerquelle weniger.

** Um dem gleich vorzugreifen: Es gibt auch Pfostenleisten
   in einer Wanne mit Verriegelung. Sollte für den Bühnen-
   einsatz eigentlich ausreihenden Schutz vor losrütteln
   bieten.

Soo eng musst du dann auch wieder nicht platzieren. Lass
dir etwas Platz. Das wird sonst ein irres Gefummel beim
Einfädeln der Bauteile, ganz abgesehen von den Lötbrücken,
die du dir unabsichtlich schaffst. Die Pads von den Widerständen
würde ich auch größer machen. Das ganze kommt sowieso in
ein Gehäuse das nicht zu klein sein soll (sonst verlierst
du es noch auf der Bühne). Die Platine kann daher ruhig
eine gewisse Größe haben. Solange du mit dem 100nF Kondi
möglichst dicht an die Versorgunsspannungsanschluesse vom
Prozessor gehst, ist der Rest halb so wild. Wenn der Quarz
1 bis 2 cm vom Prozessor weg ist, ist das auch noch kein
Beinbruch. Denk immer dran: Du musst das Ganze auch fertigen!



Autor: Andy M. (Gast)
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Gut, Version 3, diesesmal hoffentlich etwas besser.

"Für Vcc und GND gibt es Symbole, die sollte man nutzen."

Ok, gemacht.

"Wozu die ganzen Pull-ups? Hat der PIC keine internen?"

Doch, siehe oben, damit man darauf keine Rücksicht nehmen muss an 
welchen Ports er interne Pull-Ups hat und an welchen nicht.

"Mach statt der PADs LEDs rein."

Gut, auch gemacht. Die Pins die ich nichtt brauche haben jetzt auch 
Pull-Ups zu VDD hin. Dürfte ja egal sein ob VDD oder GND.

Jetzt gibt es nur noch an 2 Stellen Pads:
Das eine Pad heißt MIDI und ist halt der Midi Ausgang, alle anderen Pads 
sind die Taster (da Taster einzubauen hat es, finde ich, nur noch 
unübersichtlicher gemacht). Alle diese Pads gehen also zu Fußtastern, 
die mit GND verbunden sind.

"Woher soll man denn sonst wissen, was dort verdrahtet werden
soll?"

Ja, im Prinzip natürlich klar, aber ich hatte es ja mehrmals 
beschrieben.

"Bei DEM hingekotzen Bauteilgrab? Aua!"

Verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Pic in der Mitte, alle Widerstände 
drumrum, Kondensatoren und Quarz möglichst nahe an die jeweiligen Pins.
Was ist daran hingekotzt?

Trotzdem danke für den Input.

Grüße,
Andy Mühling

Autor: Thermostatüberbrücker (Gast)
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@Falk

Cool down...

Es kommt gerade sehr überheblich und arrogant rüber, wie du hier 
abgehst. Man kann auch auf einem anderen Niveau konstruktive Kritik 
üben. Nicht jeder ist so toll wie du!

Sollte nur ein gut gemeinter Rat sein, also nicht böse sein.

> Bei DEM hingekotzen Bauteilgrab? Aua!

Besser als gar nichts hingekotzt, oder?

Autor: Marco S. (masterof)
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Wenn du jetzt noch noch das GND an die Pin VSS vom Pic machts und dafür 
die Lange GND leitung weg macht sieht das schon besser aus.
Und füge noch die Werte vom Quartz, Kondensator und Widerstände hinzu.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Wie wird eigentlich so ein PIC programmiert?
Sprich: Wie kommt das Pgm ins Flash. Gibt es da sowas
wie ein ISP? Wenn ja, dann fehlen mir da noch die
Anschlüsse dafür.

Autor: Thorsten (Gast)
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Du brauchst die Pinx PGC, PGD und /MCLR. Und natürlich VCC und GND.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ah. Da haben wirs ja.
Wenn du den PIC in der Schaltung programmieren möchtest,
musst du auf ein paar Dinge acht geben:

http://www.sprut.de/electronic/pic/icsp/icsp.htm
http://www.sprut.de/electronic/pic/brenner/index.htm

Autor: Andy M. (Gast)
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Ja, aber ich hab schon einen externen Programmer hier und da ich sowieso 
nen Sockel verwende brauch ich dann auch nicht die In-Circuit 
Programmierung.

Um jetzt dann nochmal auf meine eigentlichen Fragen zurückzukommen:
1) Was mach ich mit dem CX Pin, den ich nicht brauche?
2) Kondensator für den MCLR Pin, wie?
3) Klemmschaltung für welche I/O Pins?

Mit den Werten im Schaltplan wirds ja noch unübersichtlicher, aber ich 
werde es mal versuchen.
Stehen aber ja eigentlich alle auch schon im Orignial Schaltplan, da 
hatte ich nicht vor was dran zu ändern. Für die LEDs halt 250 Ohm, die 
Pull-Ups 10k, der Quarz hat 20 MHz, Kondensatoren siehe oben.

Grüße,
Andy Mühling

Autor: unbeschreiblicher Rahul (Gast)
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>brauch ich dann auch nicht die In-Circuit Programmierung

Darüber freuen sich die IC-Beinchen besonders...

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Andy M. wrote:
> Ja, aber ich hab schon einen externen Programmer hier und da ich sowieso
> nen Sockel verwende brauch ich dann auch nicht die In-Circuit
> Programmierung.
>
> Um jetzt dann nochmal auf meine eigentlichen Fragen zurückzukommen:
> 1) Was mach ich mit dem CX Pin, den ich nicht brauche?

Im Zweifelsfall verpasst du ihm einen Pullup Widerstand 10kOhm
nach +5V

> 2) Kondensator für den MCLR Pin, wie?

                        10k
                        +-----+         +-------------
    Vcc -----------+----|     |---------| MCLR
                   |    +-----+         |
                   |                    |
                  ---
                  ---
                   |
                   |
    GND -----------+---------

  Wert: der Einfachheit halber: 100nF

> 3) Klemmschaltung für welche I/O Pins?

  Für alle, an denen Spannung von aussen in das Gerät reinkommen
  kann. Der Sinn der Sache ist es ja, die Eingänge gegen
  versehentliche Extern-Beschaltungen abzusichern.

>
> Mit den Werten im Schaltplan wirds ja noch unübersichtlicher, aber ich
> werde es mal versuchen.

Das nächste mal: Lass etwas Platz ziwschen dem Prozessor und den
Bauteilen, die du dort anschliesst.
Kein Mensch sagt, dass die Widerstände alle in einer Spalte
gezeichnet werden müssen:



                         +-----------------+
              220        |
             +-----+     |
  -----------|     |-----+
             +-----+     |
    220                  |
   +------+              |
  -|      |--------------+
   +------+              |
              220        |
             +-----+     |
  -----------|     |-----+
             +-----+     |
    220                  |
   +------+              |
  -|      |--------------+
   +------+              |


Sieht optisch sowieso besser aus, wenn die Widerstände oder sonstiges
nicht so am Prozessor drannklebt.

Die schräge Verbindung zum Quarz ist ein Ärgernis für
meinen Sehpurpur. Sowas macht man nicht :-)


> Stehen aber ja eigentlich alle auch schon im Orignial Schaltplan, da
> hatte ich nicht vor was dran zu ändern. Für die LEDs halt 250 Ohm, die
> Pull-Ups 10k, der Quarz hat 20 MHz, Kondensatoren siehe oben.

Wöfür soll eigentlich C6 gut sein?

Autor: Andy M. (Gast)
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Na also, das klärt doch schonmal wieder Einiges.
Danke dir!

"Die schräge Verbindung zum Quarz ist ein Ärgernis für
meinen Sehpurpur. Sowas macht man nicht :-)"

:-)
Kann ich sogar verstehen...

"Für alle, an denen Spannung von aussen in das Gerät reinkommen
  kann."

Das wären bei mir dann die Pins mit den LEDs dran, oder?
Die Pins an denen Taster hängen werden ja immer nur mit GND verbunden 
(GND hätte ich für den ansteckbaren Zusatzschalter mit nach außen 
geführt)


"Wöfür soll eigentlich C6 gut sein?"

Tja, frag mich das nicht, aber diese 2 Kondensatoren direkt vor ICs sind 
doch eigentlich "Standard"?
Den hab ich ja nur aus der orinigal Schaltung übernommen.

Hab grade erst dein Post weiter oben entdeckt:
Es ist tatsächlich weniger Platz in dem Gehäuse (in diesem Fall 5-fach 
Fußschalter von Marshall) als man denkt. Es wäre wohl Platz für eine 
dünne und lange Platine, aber für sowas eher "rechteckiges" siehts da 
schlecht aus, weil die Fußtaster immer im Weg sind. Deshalb wollte ich 
auch 2 Platinen machen, die Stromversorgung nahe an die DC Buchse, die 
Platine mit dem PIC in die Mitte, so dass man dort alle LEDs und die 
Fußtaster gut erreichen kann.
Ich wollte bisher auch alle Drähte für Taster und LEDs direkt einlöten, 
aber so eine Schraubleiste hätte wohl auch was für sich. Werde ich mal 
drüber nachdenken.




Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Das wären bei mir dann die Pins mit den LEDs dran, oder?

Ich denke die Leds sind in das Gehäuse eingebaut?
Ach ja. Du wolltest dir ja noch Spielraum für weitere
Leds halten

> Die Pins an denen Taster hängen werden ja immer nur mit GND verbunden
> (GND hätte ich für den ansteckbaren Zusatzschalter mit nach außen
> geführt)

Auch der.
Sinn der Sache ist es ja, jeden Steckkontakt am Gehäuse so
abzusichern, dass Lieschen Müller auch ihre PA anstecken
kann, ohne dass viel passiert. Es geht also nicht darum,
was alles bei normalen Bedingungen passieren kann, sondern
darum was alles bei Fehlbedienung passieren kann.


> Tja, frag mich das nicht, aber diese 2 Kondensatoren direkt vor ICs
> sind doch eigentlich "Standard"?
> Den hab ich ja nur aus der orinigal Schaltung übernommen.

Der eine, die 100nF.
Der andere, der Elko: Er schadet nicht, aber wozu? Du hast
ja sowieso vor dem 7805 einen ausreichend dimensionierten
Elko. Also ist der eigentlich überflüssig.

> Es ist tatsächlich weniger Platz in dem Gehäuse (in diesem Fall
> 5-fach Fußschalter von Marshall) als man denkt. Es wäre wohl
> Platz für eine dünne und lange Platine, aber für sowas
> eher "rechteckiges" siehts da schlecht aus, weil die Fußtaster
> immer im Weg sind. Deshalb wollte ich auch 2 Platinen machen,

Das ist natürlich ein Argument. Ich ziehe meinen Einwand zurück.
Wobei: Wenn geht, schraub den 7805 noch mit auf die Hauptplatine.
Ein plätzchen dafür wird sich schon noch finden :-)


Autor: Andy M. (Gast)
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So, hier jetzt mal ein Version mit - hoffentlich - allen Daten.

Also, ich fasse mal zusammen:

- Der Schaltplan so sollte jetzt funktionieren?

- Der polare Kondensator C6 ist überflüssig, stört aber auch nicht.

- Alle Pins die aus dem Gehäuse raus gehen (betrifft 7 Taster und 7 
LEDs) können über eine Klemmschaltung gesichert werden, die so aufgebaut 
ist:

                              Vdd
                               |
                             Diode
                               |
["Außen"]---[Widerstand]-------------[PIC-Pin]
                               |
                             Diode
                               |
                              Vss

Wobei die Klemmschaltung eine Vorsichtsmaßnahme gegen falsche 
Beschaltung ist, an der Funktionstüchtigkeit der Schaltung aber nichts 
ändert.

Habe ich das dann damit einigermaßen umrissen?

Grüße,
Andy Mühling

Autor: Marco S. (masterof)
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gerade anderst rum habe ich das gemeint.
Die Masseleitungen weg löschen und da für das Masse Schaltzzeichen 
hinzufügen.

Autor: Andy M. (Gast)
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"Die Masseleitungen weg löschen und da für das Masse Schaltzzeichen
hinzufügen."

Ahh, ok, jetzt leuchtets mir auch ein.
Ja, kommt dann auch noch in Version xy...
:-)

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> Gut, Version 3, diesesmal hoffentlich etwas besser.

Naja, es bewegt sich in die richtige Richtung.

> Gut, auch gemacht. Die Pins die ich nichtt brauche haben jetzt auch
> Pull-Ups zu VDD hin. Dürfte ja egal sein ob VDD oder GND.

Ja. aber die Pins di du ncit brauchst kannst du unbeschaltet lassen. 
Entwederim Programm die internen Pull-Ups aktivieren, oder das Pin als 
Ausgang definieren. Spart Platz, und der ist ja scheinbar knapp bei dir.

> > "Bei DEM hingekotzen Bauteilgrab? Aua!"

> Verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht. Pic in der Mitte, alle Widerstände
> drumrum, Kondensatoren und Quarz möglichst nahe an die jeweiligen Pins.
> Was ist daran hingekotzt?

Naja OK, ich hab wohl beim Schaltplan zu sehr rot gesehen. Passt schon. 
;-)

Ok, noch ein paar Kommentare zu deiner letzten Version. Wird stetig 
besser, es fehlen aber noch ein paar Dinge. Fast überall kreuzen 
Leitungen die Bezeichnungen von Bauteilen. Das sollte man möglichst 
vermeiden. Auch ist die Anordnung z.B. vom Quarz ungünstig. Denk dran, 
auf dem Schaltplan hast du allen Platz der Welt, nutze ihn! Es gibt 
keine Notwendigkeit zu knauserig mit Platz umzugehen. Das Layout ist ne 
andere Sache. Stell hier mal deine Eagle Schaltung rein, dann kann ich 
die mal modifizieren und dir zeigen wie ich es meine.

@ Thermostatüberbrücker

> Cool down...

Ich versuchs mal. ;-)

> Es kommt gerade sehr überheblich und arrogant rüber, wie du hier
> abgehst. Man kann auch auf einem anderen Niveau konstruktive Kritik

Hast Recht, ich war genervt. Tut mir leid.

> > Bei DEM hingekotzen Bauteilgrab? Aua!

> Besser als gar nichts hingekotzt, oder?

Naja, das würde ich nicht sagen. Ein wenig Substanz sollte schon sein.
Aber egal.

MFG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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Hallo.

Na das klingt doch schon wieder sehr viel moderater...
:-)

"Stell hier mal deine Eagle Schaltung rein, dann kann ich
die mal modifizieren und dir zeigen wie ich es meine."

Klar, hier hast du.
Danke für die Hilfe!

Ich hab jetzt noch die Vdd und GND Symbole öfters benutzt, so wie 
vorgeschlagen, um mir damit die langen Leitungen zu sparen.
Und alle nicht benutzen Pins offen gelassen (bis auf den CX Pin, der ist 
immer noch auf GND).

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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Und du hast wieder ein Eagle-File hier eingestellt...

Autor: Marco S. (masterof)
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fieser Rahul (auch Oskar genannt) wrote:
> Und du hast wieder ein Eagle-File hier eingestellt...

das war auch wunsch von Falk da er den schaltplan noch an passen will.

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>das war auch wunsch von Falk da er den schaltplan noch an passen will
War ja nur ne Feststellung. ;-)

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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So, ich habe deine Schaltung mal ein bischen aufgeräumt.

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Oh, da fehlt noch die .png

Autor: fieser Rahul (auch Oskar genannt) (Gast)
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>Oh, da fehlt noch die .png

Nicht wiederzuerkennen!

Autor: Falk (Gast)
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Naja, hier mal was ich unter einem soliden Schaltplan verstehe.
Plus die Serienwiderstände für die externen Taster.

MfG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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Ja, danke nochmal an euch!
Sieht natürlich schon ganz anders aus, kann man nichts dagegen sagen...
:-)

Ein paar Fragen, für besseres Verständnis:

-- Warum hast du die 1k Serien-Widerstände eingeführt?

-- Der Kondensator für den MCRL Pin macht dann nur Sinn wenn er wieder - 
auf dem Board - ganz nah am Pin platziert wird, oder? Denn in deinem 
Schaltplan erkennt man ja jetzt, das er eigentlich "doppel" vorhanden 
ist (C4 und C3)

-- Deine Spannungsversorgung unterscheidet sich ja von der "orignialen". 
Ist die als "zusätzliche" Sicherheit gedacht, oder als Ersatz (der 
Gleichrichter fehlt ja, aber ich brauche sowieso nur die Möglichkeit 9V 
DC anzuschließen, das sollte deine Spannungsversorgung ja bereits 
leisten können, oder?)



Grüße,
Andy

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> -- Der Kondensator für den MCRL Pin macht dann nur Sinn wenn er
> wieder - auf dem Board - ganz nah am Pin platziert wird, oder?
> Denn in deinem Schaltplan erkennt man ja jetzt, das er
> eigentlich "doppel" vorhanden ist (C4 und C3)

Das sind 2 Kondis für verschiedene Zwecke.

Der eine der beiden hat die Aufgabe, den PIC vor Spannungsspikes
auf der Versorgungsspannung zu schützen. Dieser Kondi wird so
dicht wie möglich an die Versorgungspins des IC gebracht.
Möglichst auch so, dass die Versorgungsspannung vom Netzteil
zuerst auf den Kondi trifft und erst dann auf die Anschluesse am IC.

Der andere der beiden 100 nF Kondensatoren hat eine
andere Aufgabe. Zusammen mit dem Widerstand am Reset Eingang
(dem MCRL), bildet er ein RC Glied. Ein RC Glied wird benutzt
wenn man ein Signal etwas verzögern möchte. In diesem Fall
geht es darum, den µC nach dem Einschalten noch eine klitzekleine
Zeit lang im Reset zu halten und erst dann, wenn sich die
Versorgungsspannung komplett aufgebaut hat, erreicht auch der
Reset Pin den richtigen Pegel und gibt den µC frei und der kann
dann arbeiten.

Da ist nichts doppelt. Das hat alles seinen Sinn.

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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Äh, Moment.
Von welchem Entwurf sprichst du überhaupt.
Da sind jetzt 2. Und beide haben ein C3 und ein C4
Ich rede von dem von Jörn.

Spannungsversorgung:
Die ist im Prinzip immer gleich aufgebaut:
zentrales Element ist ein 7805.
Das ist der eigentliche Regler.
Diesem 7805 sollte man 2 Kondensatoren in der Grössen-
ordnung 100nF spendieren. Ein Kondi geht vom Eingang
(also Pin1) zur Masse (also Pin2). Der andere geht
vom Ausgang (also Pin3) nach Masse (also Pin2). Ihre
Aufgabe ist es den Regler am Schwingen zu hindern.
Du hast es schon erraten: am Schwingen hindern ->
dicht an die Pins vom 7805 rangehen.

Am Ausgang vom 7805 kann man einen Elko vorsehen,
muss man aber nicht.

Am Eingang sieht die Sache so aus:
Die grosse Frage ist: Wo kommt den die Spannung
ursprünglich her?
Kommt die aus deinem Trafo, dann kommt ja aus dem
Trafo noch Wechselspannung raus. Die wird mit einem
Gleichrichter gleichgerichtet und man hat pulsierende
Gleichspannung. Mit pulsierender Spannung hat man aber
bei einem µC nichts angefangen. Also kommt nach dem
Gleichrichter ein Elko hin. Der Elko kannst du dir vorstellen
wie einen kleinen Akku. Wenn die pulsierende Spannung höher
als die Elko Spannung ist, so wird der Elko geladen. Ist
sie niedriger, so gibt der Elko seine Ladung wieder ab
und füllt die Löcher in der pulsierenden Spannung auf.
Langer Rede, kurzer Sinn: Man hat dann sowas wie eine
Gleichspannung. Der 7805 schliesslich regelt dann alles
was über 5V hinausgeht weg und hinten am 7805 bleiben
schöne 5V übrig.

Daher: Wenn du den 7805 nicht an einen Trafo klemmst,
sondern an eine Batterie, dann brauchst du den ganzen
Klimibim mit Gleichrichter und Elko nicht. Du hast ja
dann schon eine Gleichspannung. Die ist zwar zu hoch
aber darum kümmert sich ja der 7805.

Autor: Andy M. (Gast)
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Das mit dem RC-Glied zum Stabilisieren des "Power-Ups" hab ich sogar 
schonmal gehört. Aber erkannt hatte ich es natürlich in der Schaltung 
wieder nicht...
:-)

Ich hab mich auf die Schaltung von Falk bezogen, aber im Grunde sind C3 
und C4 ja in beiden gleich, so wie ich das überblicke.

"Wenn du den 7805 nicht an einen Trafo klemmst,
sondern an eine Batterie, dann brauchst du den ganzen
Klimibim mit Gleichrichter und Elko nicht"

Nee, kommt nicht von einer Batterie sondern von einem 9V Netzteil, den 
Gleichrichter brauch ich also nicht und der Elko am Eingang ist in der 
Schaltung von Falk ja schon drin - deshalb sollte es damit ja klappen.
Aber Danke für die ausführlichen Erklärungen!

Andy

Autor: Falk (Gast)
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@ Andy M.

> -- Warum hast du die 1k Serien-Widerstände eingeführt?

Das ist der hier schon genannte ESD Schtz für die nach aussen gehenden 
Taster. Der begrenzt einigermassen den Strom, wenn jemand mit seinem 
aufgeladenen Acrylpulli und in Gummistiefeln an die Taster fasst und es 
zu einer elektrostatischen Entladung kommt.

> -- Der Kondensator für den MCRL Pin macht dann nur Sinn wenn er wieder -
> auf dem Board - ganz nah am Pin platziert wird, oder? Denn in deinem
> Schaltplan erkennt man ja jetzt, das er eigentlich "doppel" vorhanden
> ist (C4 und C3).

Nun, das war so in deinem Original. Kann es ein, dass einer der 100nF 
eigenlich am MCLR Pin sein sollte, und nicht an VDD? Falsch gezeichnet?

> -- Deine Spannungsversorgung unterscheidet sich ja von der "orignialen".
> Ist die als "zusätzliche" Sicherheit gedacht, oder als Ersatz (der
> Gleichrichter fehlt ja, aber ich brauche sowieso nur die Möglichkeit 9V
> DC anzuschließen, das sollte deine Spannungsversorgung ja bereits
> leisten können, oder?)

Ja, ggf noch ne Diode einfügen als Verpolungsschutz.

@Karl heinz Buchegger

> Das sind 2 Kondis für verschiedene Zwecke.

> Der eine der beiden hat die Aufgabe, den PIC vor Spannungsspikes
> auf der Versorgungsspannung zu schützen. Dieser Kondi wird so
> dicht wie möglich an die Versorgungspins des IC gebracht.

Naja, eher umgekehrt. Er soll (und MUSS) die extrem kurzen Strompulse 
liefern, die praktisch jeder schnelle digitale IC braucht, wenn er 
schaltet. Da können schon ein paar cm Leitung zu viel Induktivität haben 
und die Spannung sackt am PIC für ein paar ns ab. Böser Fehler, ist 
schwer zu finden.

> Der andere der beiden 100 nF Kondensatoren hat eine
> andere Aufgabe. Zusammen mit dem Widerstand am Reset Eingang
> (dem MCRL), bildet er ein RC Glied. Ein RC Glied wird benutzt
> wenn man ein Signal etwas verzögern möchte. In diesem Fall
> geht es darum, den µC nach dem Einschalten noch eine klitzekleine
> Zeit lang im Reset zu halten und erst dann, wenn sich die
> Versorgungsspannung komplett aufgebaut hat, erreicht auch der
> Reset Pin den richtigen Pegel und gibt den µC frei und der kann
> dann arbeiten.

Dann muss er aber auch an MCLR und Masse, nicht VDD und Masse. 
Ausserdem, der PIC hat ja 2 VDD/GND Paare. Und da sollte man besser 
jedem Paar einen 100nF gönnen.

> Spannungsversorgung:
> Die ist im Prinzip immer gleich aufgebaut:
> zentrales Element ist ein 7805.
> Das ist der eigentliche Regler.
> Diesem 7805 sollte man 2 Kondensatoren in der Grössen-
> ordnung 100nF spendieren. Ein Kondi geht vom Eingang

Bitte mal die Datenblätter genau lesen und möglichst auch verstehen. Ein 
7805 braucht am Eingang KEINEN 100nF KEramik, ein Elko reicht! Das ist 
kein superschneller MHz Digital-IC.
Der 100nF am Ausgang ist die Panik Minimalkapazität, ein Elko würde es 
auch tun. Und der darf ruhig 5 cm entfernt sein.

> Aufgabe ist es den Regler am Schwingen zu hindern.
> Du hast es schon erraten: am Schwingen hindern ->
> dicht an die Pins vom 7805 rangehen.

Alles halb so wild, vor allem beim 7805. Der ist auch ohne Ausgangs-C 
stabil. LM317 oder LDOs ist was anderes.

> Gleichspannung. Mit pulsierender Spannung hat man aber
> bei einem µC nichts angefangen. Also kommt nach dem

Der auch nicht. Aber erstmal bekommt sie der 7805 und der mag 
pulsierende Gleichspannung auch nur bedingt. Die Spannung darf nur so 
viel pulsieren, dass minimal 7V anliegen.

> Nee, kommt nicht von einer Batterie sondern von einem 9V Netzteil, den

Das Gleichspannung ausspuckt? Es gibt auch 9V Wechselspannungsnetzteile, 
vor allem bei Modems und Telephonen.

MfG
Falk

Autor: Thomas (Gast)
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>> -- Warum hast du die 1k Serien-Widerstände eingeführt?

> Das ist der hier schon genannte ESD Schtz für die nach aussen gehenden
> Taster. Der begrenzt einigermassen den Strom, wenn jemand mit seinem
> aufgeladenen Acrylpulli und in Gummistiefeln an die Taster fasst und
> es zu einer elektrostatischen Entladung kommt.

Verstehe ich nicht. Der Pulli und auch die Gummistiefel ermöglichen mehr 
als 10kV Aufladung und deine 1k-Widerstände begrenzen da grad mal gar 
nichts :)

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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>> Der andere der beiden 100 nF Kondensatoren hat eine
>> andere Aufgabe. Zusammen mit dem Widerstand am Reset Eingang
>> (dem MCRL), bildet er ein RC Glied.

>
> Dann muss er aber auch an MCLR und Masse, nicht VDD und Masse.
> Ausserdem, der PIC hat ja 2 VDD/GND Paare. Und da sollte man besser
> jedem Paar einen 100nF gönnen.

 <Noch mal nachguck>
Opps, Mich haben offensichtlich die kreuzenden Linien
verwirrt. Ich hab nicht so genau hingeschaut, weil weiter
oben mal die Frage nach einem Kondi zur Reset-Beschaltung
war.
Sorry.

Autor: Andy M. (Gast)
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> Kann es ein, dass einer der 100nF
> eigenlich am MCLR Pin sein sollte, und nicht an VDD? Falsch gezeichnet?"

Ich bezog mich dabei auf folgende Zeichnung von weiter oben:

                       10k
                        +-----+         +-------------
    Vcc -----------+----|     |---------| MCLR
                   |    +-----+         |
                   |                    |
                  ---
                  ---
                   |
                   |
    GND -----------+---------

So war es doch auch in meinem Schaltplan - wenn ich nicht grade was 
übersehe?

Aber so ist es auch in deinem Schaltplan, eigentlich - passt denn das 
nun mit dem RC-Glied, oder müsste das anders aussehen?

Hab nochmal meinen aktuellen "Arbeitsplan" angehängt, den ich nach euren 
Ideen verschönert habe (inzwischen finde ich sogar selbst meinen alten 
Plan von gestern unleserlich...)
:-)

> Das Gleichspannung ausspuckt? Es gibt auch 9V Wechselspannungsnetzteile,
> vor allem bei Modems und Telephonen."

Nee, das ist schon Gleichspannung.
Kannst du natürlich nicht wissen, aber bei E-Gitarren laufen sehr viele 
Effektgeräte mit 9V Batterien oder entsprechenden Netzteilen.
Deshalb sollte Alles in diesem Bereich auch mit 9V DC Netzteilen 
betreibbar sein, denn dafür hat man immer schon die passende 
Stromversorgung.

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

Ich bezog mich dabei auf folgende Zeichnung von weiter oben:

                       10k
                        +-----+         +-------------
    Vcc -----------+----|     |---------| MCLR
                   |    +-----+         |
                   |                    |
                  ---
                  ---
                   |
                   |
    GND -----------+---------

> So war es doch auch in meinem Schaltplan - wenn ich nicht grade was
> übersehe?

> Aber so ist es auch in deinem Schaltplan, eigentlich - passt denn das
> nun mit dem RC-Glied, oder müsste das anders aussehen?

Das C muss zwischen MCLR und Masse. Also "hinter" den Widerstand nach 
rechts schieben. Aber bitte 2 100nF an VDD/GND, der PIC hat zwei VDD/GND 
Paare.

MfG
Falk


Autor: Andy M. (Gast)
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Ok, das macht Sinn mit dem RC-Glied.
So müsste es dann jetzt passen.

Die 1k Serienwiderstände dienen ja nur zur Strombegrenzung.
Da würde auch 10k gehen, nehme ich an (hätte ich noch reichlich hier)?

Im angehängten Bild hab ich jetzt noch die Dioden zur Klemmschaltung an 
die Taster gehängt.

-- Stimmt das so und gehen da die "normalen" 1N4148 Dioden?

Und ist der Schaltplan jetzt dann so "Einsatzfähig" (würde man mal 
annehmen, dass alle Anschlüsse zu Schaltern und LEDs nur "innerhalb" des 
Gehäuses bleiben).

Der Plan mit der steckbaren Eweiterung ist glaube ich gar nicht so 
sinnvoll.
Da könnte ich mir genausogut zwei unabhängige Schalter bauen.

Grüße,
Andy

Autor: Karl heinz Buchegger (kbucheg)
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> Ok, das macht Sinn mit dem RC-Glied.
> So müsste es dann jetzt passen.

Äh. Nein. Der Kondensator muss nach Masse (GND) gehen!
So wie er jetzt ist, ist er sinnlos.



Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> Ok, das macht Sinn mit dem RC-Glied.
> So müsste es dann jetzt passen.

Knapp daneben ist auch vorbei. C7 muss zwischen MCRL und Masse, nicht 
VDD.

> Die 1k Serienwiderstände dienen ja nur zur Strombegrenzung.
> Da würde auch 10k gehen, nehme ich an (hätte ich noch reichlich hier)?

Nicht ganz, denn bei 10K pull-up und 10K in Serie kommen bei geschlossem 
Taster 2,5V am PIC an. Das ist kein LOW, dass ist mitten im Nirvana. 
Nimm 1K.

> Im angehängten Bild hab ich jetzt noch die Dioden zur Klemmschaltung an
> die Taster gehängt.
> -- Stimmt das so und gehen da die "normalen" 1N4148 Dioden?

Halte ich für überflüssig, die sind schon im PIC drin.

> Und ist der Schaltplan jetzt dann so "Einsatzfähig" (würde man mal
> annehmen, dass alle Anschlüsse zu Schaltern und LEDs nur "innerhalb" des
> Gehäuses bleiben).

Jo, das passt.

MFG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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> Knapp daneben ist auch vorbei

Ja, es war halt noch so früh am morgen...
:-)

Das hätte natürlich auch so sein sollen.
Danke.

Gut, Dioden raus, macht es einfacher. Und die 1k's bleiben dann auch.
Dann werde ich mich mal ans Layout machen.

Autor: Andy M. (Gast)
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So, jetzt habe ich mal ein erstes Layout fertig.

Was ich dafür geändert habe:

--Anschlüsse für FS und LEDs wurden als Schraubbare Printanschlüsse 
ausgeführt.

--Die 1k Serienwiderstände werde ich direkt an die FS löten, die fehlen 
daher auch.

--Die Dioden sind raus, die IO-Pins des PICs haben tatsächlich alle 
sowieso schon Schutzdioden eingebaut.


Ich werde das Ganze vermutlich erstmal auf Lochraster aufbauen und 
schauen, ob ich das einigermaßen sauber hinkriege, sollte ich mir 
tatsächlich eine Platine dafür anfertigen lassen, würde ich die rote 
Leiterbahn durch Drahtbrücken ersetzen um es einlagig hinzubekommen 
(wüßte nicht, wie man es sonst schaffen soll).


Bin natürlich wieder dankbar für Anregungen, wie man es besser machen 
kann.

Grüße,
Andy

Autor: Andy M. (Gast)
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Hier ist der Schaltplan, der dem Board zugrundeliegt.

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Das Layout des board sieht aber etwas kurzschlussfreudig aus: X4, X7, 
Quarz.

Autor: Andy M. (Gast)
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Ja, jetzt fällt mir dann auch auf, dass ich das ja vorher noch 
nachbessern wollte...
:-)

So passts aber jetzt, besteht auch den DRC Check vom PCB Pool.

Andy

Autor: markus (Gast)
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wenn du die widerstände und die zugehörigen schnittstellen um 90 grad 
drehen würdest, dann könntest du die eine top-layer leiterbahn 
rausbekommen :)

Autor: markus (Gast)
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hab noch was vergessen, normalerweisse gehören hinter die elko´s am 
festpannungsregler noch tantal- oder folienkondensatoren, um die 
parasitäre induktivität der elkos zu kompensieren, wie gross die gewählt 
werden müssen --> Datenblatt

Autor: Andy M. (Gast)
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> wenn du die widerstände und die zugehörigen schnittstellen um 90 grad
> drehen würdest

Ja, aber das geht aus Platzgründen nicht. Die Platine muss schon grob in 
dieser 5-cm Breite bleiben.

Autor: Falk (Gast)
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@ markus

> hab noch was vergessen, normalerweisse gehören hinter die elko´s am
> festpannungsregler noch tantal- oder folienkondensatoren, um die
> parasitäre induktivität der elkos zu kompensieren, wie gross die gewählt
> werden müssen --> Datenblatt

Ist mir völlig neu. Welches Datenblatt? Link?

@ Andy M.

Sieht gut aus.

MfG
Falk


Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Wenn du die X4 und X7 Leisten rechts ein klein wenig nach
oben schiebst, so dass die Leiterbahnen keinen Knick mehr
machen müssen, dann kannst du die Widerstände alle miteinander
verbinden, indem du aussen um die X-Leisten rum fährst.

Falls du mit der Platinenbreite Schwierigkeiten hast,
dann schieb die Teile noch etwas zusammen.

Ist auf jeden Fall besser, als eine zusätzliche Brücke
oben einlöten.

Die eine Bahn die zwischen 2 Pins vom IC durchgeht, würde
ich etwas dünner machen. Da ziehst du dir beim Löten mit
ziemlicher Sicherheit eine Brücke ein, die du nur noch
mit Entlötlitze wieder aufmachen kannst. Und ab zum
nächsten Versuch. Mist, wieder eine Brücke. Selbes Spiel
von vorne.

Autor: Falk (Gast)
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Noch ein kleiner Tip. Es gibt auch stehende Widerstände, da kannst du 
noch ein wenig Breite sparen.

MfG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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> dann kannst du die Widerstände alle miteinander
> verbinden, indem du aussen um die X-Leisten rum fährst.

Und dann mit dünneren Leiterbahnen?
Sehr guter Tipp #1

>Es gibt auch stehende Widerstände, da kannst du
>noch ein wenig Breite sparen.

Sehr guter Tipp #2
Ähm, wie heißen die denn in der riesigen Datenbank von Eagle?

> Da ziehst du dir beim Löten mit
> ziemlicher Sicherheit eine Brücke ein

Na wenn ich die Platine machen lass, dann auch mit Stopplack - aus genau 
diesem Grund...
:-)

Andy

Autor: Marco S. (masterof)
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die sind auch bei den RCl nur haben die amschluss noch ein v.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Und dann mit dünneren Leiterbahnen?

Yep.
Alternativ könnte man auch die Leiterbahnführung
an den Widerständen etwas verändern und dann jeweils
vom äusseren Ende des Widerstands zurück zum IC, zwischen
2 Pins durch unter das IC und bei der nächsten Pin-Lücke
wieder raus zum nächsten Widerstand.

>> Da ziehst du dir beim Löten mit
>> ziemlicher Sicherheit eine Brücke ein
>
> Na wenn ich die Platine machen lass, dann auch mit Stopplack - aus genau
> diesem Grund...

Du wirst schon sehen. Im Moment hast du da einen Spalt
von vielleicht ein paar Hunderstel Millimeter. Da springt
dir das Lötzinn nur so drüber :-)

Autor: Andy M. (Gast)
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> Da springt
> dir das Lötzinn nur so drüber :-)

Na gut, ich glaub dir mal...
:-)

So, jetzt bin ich dann unter 5 cm Breite.
Das sollte gut reinpassen.

Andy

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Die kurzschlußfreundlichkeit scheint sein Hobby zu sein. kbuchegg 
schreibt von einer Lötbrücke. Ich wette um mehrere.

Autor: Andy M. (Gast)
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Dann erkläre ihm das doch mal.
;-)

Ich hab schon ein paar Platinen gelötet und da gabs noch nie Probleme 
mit sowas.
War aber auch nicht ganz so eng wie diesesmal, also wer weiß - ihr habt 
ja mehr Erfahrung.
Trotzdem sehe ich nicht ganz wo sich diese Brücke bilden sollte, bzw. 
was die zwischen den Pins durchführenden Leiterbahnen daran ändern, wenn 
die Platine doch mit Stopplack behandelt ist?

Grüße,
Andy M.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

Ich würde die Pullups als SMD-Widerstände ausführen. Dann kannst du sie 
nemlich unter das IC setzen und du hast dann gerade Verbindungen zum Pin 
des ICs sowie zu steckerleiste und dann brauchst du nur noch das alle 
widerstände mit einer Senkrechtenleiterbahn verbinden.

Die Leiterbahnführen mit diesen Winkel sieht aber eigentlich auch 
ziemlich hässlich aus,wenn ich das so sagen darf. ICh würde empfehlen, 
dass du immer nur 45Grad Winkel verwendest. Das sieht viel viel 
Professioneller aus.
Und bist du dir mit den Gehäusen der Kondensator, vorallem der Elkos 
sicher? Also die Elkos die ich immer verwende haben ein RM5 Gehäuse.

mfg Schoasch

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> was die zwischen den Pins durchführenden Leiterbahnen daran ändern, wenn
> die Platine doch mit Stopplack behandelt ist?

Mag vielleicht daran liegen, dass die meisten von uns
einseitige Platinen selber ohne Stopplack fertigen. Drum
achten wir auf solche Dinge.

Ich achte auch immer darauf, dass die Lötpads für Widerstände
und Kondensatoren nicht zu klein sind.

Autor: Falk (Gast)
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@ Andy M.

> >Es gibt auch stehende Widerstände, da kannst du
> >noch ein wenig Breite sparen.

> Sehr guter Tipp #2
> Ähm, wie heißen die denn in der riesigen Datenbank von Eagle?

in RLC -> R_EU und dann irgendwas mit V (wie vertical)

MFG
Falk

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Ich sehe das sich die Leitung rechts neben X4 und die Pads sich 
berühren. Kannst ja mal das .brd file posten, damit ich entsprechend 
hineinzoomen kann.
Oder benutze doch einfach mal den DRC des Eagle.

Autor: Andy M. (Gast)
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>Mag vielleicht daran liegen, dass die meisten von uns
>einseitige Platinen selber ohne Stopplack fertigen

Ja, dann ist es natürlich klar, das wäre mir auch zu kritisch.
Aber die 10 Euro für Stopplack sinds mir dann wert, dann kann man beim 
Löten ein bisschen gröber vorgehen...

Deswegen scheiden auch die SMD Widerstände aus...
:-)

> Ich sehe das sich die Leitung rechts neben X4 und die Pads sich
> berühren

Nee, hab ich ja schon geschrieben, dass es den DRC besteht, dass sieht 
nur auf dem Bild so aus.

Das Gehäuse der Kondensatoren war natürlich auch ein guter Tipp.
Sind tatsächlich 2-5er...

Jetzt sind auch die Leiterbahnen noch ein bisschen professioneller 
verlegt.
:-)

Das hat mich sogar auch immer gestört, aber ich bin nicht direkt darauf 
gekommen, dass es an den Winkeln liegt...

Andy

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Jetzt kannst du noch ein paar Dinge machen

* da muss unbedingt auf die Leiterbahnseite noch
  eine Beschriftung drauf:

  zum einen ist es immer eine gute Idee, wenn du die
  Anschluesse der Versorgungsspannung mit '+' und '-'
  versiehst.

  zum anderen willst du sicher noch deinen Namen auf
  der Platine verewigen und noch drauf schreiben was das
  eigentlich ist (Versionsnummer nicht vergessen).

  Einfach einen Text setzten. Wenn der Text im Bottom Layer
  ist, wo sich auch die Leiterbahnen befinden, dann wird
  ein Text auch korrekt gespiegelt.

* Hast du die Dimensionen deiner Platine schon angepasst?
  Das sind die weissen Linien. AUch die kann man mit dem
  Verschiebewerkzeug verschieben

* Wie wird die Platine eigentlich befestigt?
  Wenn du sie anschraubst, dann solltest du noch ein
  paar Bohrungen setzen. Die finden sich in der Werzeugleiste
  ziemlich weit unten. Den Durchmesser anpassen nicht
  vergessen!

* ganz zum Schluss:
  Hast du im Schaltbild den Masseanschluss mit GND benannt?
  Wenn nicht solltest du das jetzt noch tun.
  Einfach im Schaltbild mit dem Umbenennungswerkzeug eine
  Masseleitung anklicken und den Namen auf GND ändern.

  Dann gehst du im Layouteditor her und ziehts mit dem
  Polygonwerkzeug ein Rechteck rund um deine Platine.
  (Polygonwerkzeug: im unteren Teil der Werkzeugpalette,
   das schraffierte Fünfeck)
  Anschliessend benutzt du wieder das Umbenennenwerkzeug
  und nennst das Polygon ebenfalls auf GND um. Danach
  gehst du auf den Menüpunkt 'Werkzeuge' - 'Luftlinien berechnen'

  Der bewirkt, dass das GND-Polygon ausgefüllt wird, wobei
  natürlich alle nicht-GND Leitungen und Pads ausgespart werden.

Autor: Andy M. (Gast)
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Gut, jetzt hab ich ein großen blauen Klecks auf dem Board...
:-)

Was bewirkt denn dieses GND-Polygon - bessere Abschirmung/Erdung?

Bohrungen hab ich schon, wahrscheinlich werde ich die Schaltung nicht 
alleine sondern 2-mal nebeneinander fertigen lassen - man zahlt ja bei 
PCB-Pool sowieso immer für 10x10 cm. Da geht's locker 2-mal drauf.

Ich geb dir zwar recht, das Beschriftung generell eine gute Idee ist, 
aber das Geld hätte ich mir jetzt eher gespart, weil die Schaltung doch 
recht überschaubar ist und ich da bisher mit den Ausdrucken von Eagle 
immer sehr gut klargekommen bin beim Bestücken. Ich würde vermutlich 
meiner eigenen Beschriftung eh nicht trauen und vorher trotzdem nochmal 
nachschauen ob's so passt...

Autor: Name (Gast)
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Mach den Text in Kupfer in einem freien Bereich.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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wenn du an den ausgang vom regler nen 10µ hängst wird der sehr schnell 
warm werden.

Autor: Andy M. (Gast)
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>wenn du an den ausgang vom regler nen 10µ hängst wird der sehr schnell
>warm werden.

Die Idee kam ja nicht von mir, sondern von Falk.

Hab grade mal in die Datenblätter des 7805 geschaut.
Im Test-Circuit gibt es da noch 2 unpolare Kondensatoren zwischen 
Eingang/Ausgang und Ground mit 0.33 und 0.1 µF.
Was ist denn deren Sinn, auch wieder Filtern der Spannung, nehme ich an?

Braucht man eigentlich generell für den 7805 ein Kühlkörper?

Andy

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> aber das Geld hätte ich mir jetzt eher gespart

Das kostet doch nicht mehr!
Kein Bestückungsaufdruck. Eine Beschriftung in der
Kupferschicht. Quasi: Leiterbahnen in Schriftform.

Alles was du tun musst ist: Mit dem Textwerkzeug
einen Text hinsetzen. Eagle positioniert den normalerweise
in die Kupferschicht und schon hast du auf der fertigen
Platine eine Beschriftung in Form von übriggebliebenem
Kupfer.


Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> Braucht man eigentlich generell für den 7805 ein Kühlkörper?

Das hängt davon ab, wieviel Verlustleistung du hast.
Du bietest dem 7805 am Eingang 9V an. Hinten kommen 5V raus.
Macht 4 Volt Verlustspannung.
Dazu kommt nach ein Stromverbrauch deiner Schaltung von sagen
wir mal 200 mA
Macht eine Verlustleistung von 4 * 0.2 = 0.8 Watt.
Das kann der 7805 noch ohne Probleme ab.

Du kannst aber durchaus deine Platine als Kühlkörper nehmen.
Den 7805 hinlegen (so wie du es gemacht hast) und festschrauben.
Ev. noch etwas Wärmeleitpaste dazwischen schmieren (dünner Film!)
Bei nich allzuhoher Verlustleistung ist das durchaus ein gangbarer
Weg.

Autor: Andy M. (Gast)
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Ahh, Eagle platziert das automatisch als Leiterbahn.
Gut, dann macht das Sinn - das kann ich dann auch noch machen.
Sieht bestimmt interesant aus mit dem ausgefüllten Polygon drumrum...

:-)

Ja, die Verlustleistung dürfte so überschlagsmässig passen, also spar 
ich mir den Kühlkörper erstmal. Festschrauben wollt ich den 7805 sowieso 
und Wäremleitpaste hab ich auch noch.

Was ist denn jetzt noch mit der Erwährmung durch den 10µF Kondensator?
Kann das jemand bestätigen?

Grüße,
Andy

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> Was ist denn jetzt noch mit der Erwährmung durch den 10µF Kondensator?
> Kann das jemand bestätigen?

Urban Legend. Ja, verschiedene Spannungsregler oder auch 
Operationsverstärker reagieren giftig auf grosse kapazitive Lasten. Sie 
schwingen dann. Aber 10uF am 7805 sind unproblematisch.

MFG
Falk

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
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>Was ist denn jetzt noch mit der Erwährmung durch den 10µF Kondensator?
>Kann das jemand bestätigen?

Das ist eine kapazitive Last, die den Regler am Regeln hindert.
Eigentlich sollte man nach dem Regler möglichst keine (grössere) 
Kapazität mehr haben. 100nF an dessen Ausgang reichen.
Davor kann man irgendwas grosses einbauen. (1000µF/A?, also pro 1 Ampére 
1000µF)

Die 100nF-Kondensatoren sind ein "notwendiges Übel"...

Autor: A.K. (Gast)
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Sinnigerweise gibt es Linearregler, die ausdrücklich nach 10-22µF am 
Ausgang verlangen - und zwar netterweise auch noch nach einem low-ESR 
Typ.

Autor: Falk (Gast)
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@fieser, klugscheissender Rahul

> >Was ist denn jetzt noch mit der Erwährmung durch den 10µF Kondensator?
> >Kann das jemand bestätigen?

> Das ist eine kapazitive Last, die den Regler am Regeln hindert.
> Eigentlich sollte man nach dem Regler möglichst keine (grössere)
> Kapazität mehr haben. 100nF an dessen Ausgang reichen.

JAIN. Das Problem ist aber, dass so ein Spannungsregler eine relativ 
geringe Bandbreite hat, sprich er kann grosse Lastsprünge erst nach ein 
paar us ausreglen. In System mit VIELEN Ampere Stromaufnahme, die sie 
auch schlagartig um mehrere Ampere änderen kann (dicke CPU ala P4 & CO), 
braucht man dicke Elkos um diese kurzzeitigen Stromspitzen abfangen zu 
können. Schau mal auf dein Motherboard. Jaja, dort sind ganz sicher 
keine 7805 drin, schon klar.

Davor kann man irgendwas grosses einbauen. (1000µF/A?, also pro 1 Ampére
1000µF)

Das braucht man doch nur, wenn man aus nem Gleichrichter die Spannung 
puffern/glätten muss. Er hat doch ein DC Netzteil.

MfG
Falk

Die 100nF-Kondensatoren sind ein "notwendiges Übel"...

Nööö, man kann sie auch ruhigen Gewissens weglassen, allerding unter 
Inkaufnahme einer verschlechterten "transient response".

MfG
Falk

Autor: Falk (Gast)
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Noch was. Im Datenblatt vom LM317 ist als Kommentar zu einem 1 uF 
Ausgangskondensator angegeben:

"Optional—improves transient response. Output capacitors in the range of 
1μF to 1000μF of aluminum or tantalum electrolytic are commonly used to 
provide improved output impedance and rejection of transients."

Ja, ich weiss, ein LM317 ist kein 7805, ich denke aber, dass beide 
vergleichbar sind.

MFG
Falk

Autor: A.K. (Gast)
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"sprich er kann grosse Lastsprünge erst nach ein paar us ausreglen

Yep, aber die dafür zuständigen Elkos packt man nicht direkt hinter den 
Regler, sondern in der Nähe der Last.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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ich glaube nicht. das hat einfach die erfahrung gezeigt. auch dass es 
unterschiede bei 7805 verschiedener hersteller gibt, anscheinend. Ich 
hatte das problem das der bei mir sehr heiß geworden war. habe ich den 
10µ weggelassen wurde er das nicht mehr. hatte schwierigkeiten das 
nachzuvollziehen, aber warscheinlich ist es einfacher eine kleine 
kapazität "nachzuregeln"..

empfehlenswert wäre auch noch eine diode in reihe mit der Vin, und die 
Sicherungsdiode über dem Spannungsregler.

Autor: Falk (Gast)
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@A.K.

"sprich er kann grosse Lastsprünge erst nach ein paar us ausreglen

> Yep, aber die dafür zuständigen Elkos packt man nicht direkt hinter den
> Regler, sondern in der Nähe der Last.

1.) Nah ist relativ, bei den Freqeunzen die Elkos bedienen können sind 
auch 5-10 cm noch OK.

2.) Schau dir mal das Layout des OP an. Ist nicht wirklich weit weg von 
der "Last"

MfG
Falk

Autor: Falk (Gast)
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@Sebastian Heyn

ich glaube nicht. das hat einfach die erfahrung gezeigt. auch dass es
> unterschiede bei 7805 verschiedener hersteller gibt, anscheinend. Ich

Anscheinend . . .

> hatte das problem das der bei mir sehr heiß geworden war. habe ich den
> 10µ weggelassen wurde er das nicht mehr. hatte schwierigkeiten das
> nachzuvollziehen, aber warscheinlich ist es einfacher eine kleine
> kapazität "nachzuregeln"..

Hatte schwierigkeiten das nachzuvollziehen . . .
wahrscheinlich . . .

Hmmm. Und daraus leitest du feste Regeln und Empfehlungen ab? Würde ich 
nicht tun.

> empfehlenswert wäre auch noch eine diode in reihe mit der Vin, und die

Verpolungsschutz, hab ich schon vorgeschlagen. Wenns aber Netzteile mit 
normalen Hohlsteckern sind (nicht in der Polarität umschaltbar) könnte 
man ggf. drauf verzichten. Ich würde sie reinmachen.

> Sicherungsdiode über dem Spannungsregler.

Braucht man a) nur bei grossen kapazitiven Lasten und b) auch nur, wenn 
der Eingang kurzschliessbar ist bzw irgendeine Fremdspeisung die 5V 
versorgt. Ist hier kaum der Fall. -> Diode überflüssig.

MFG
Falk


Autor: A.K. (Gast)
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"Wenns aber Netzteile mit normalen Hohlsteckern sind"

Leider haben die Leutchen sich nicht drauf einigen können, ob Plus nun 
nach drinnen oder nach draussen gehört. Und so kommt es, dass auf dem 
Basteltisch sich Development-Boards beider Art stapeln.

Autor: Andy M. (Gast)
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> Und so kommt es, dass auf dem
> Basteltisch sich Development-Boards beider Art stapeln.
-----
>Verpolungsschutz, hab ich schon vorgeschlagen.

Ja, im Grunde wäre es wohl praktisch, da je idiotensicherer desto 
besser.
Andererseits herrscht bei den Effektgeräten auf dem Gitarrensektor 
"innen negativ" vor, an meiner Stromversorgung müsste ich spezielle 
Kabel für "innen positiv" verwenden, die auch extra rot sind.
Außerdem ist das Ziel, das Ding einmal auf einem Brett zu montieren und 
dann nicht mehr anzufassen - im Optimalfall.
Von daher ist die Verpolungsgefahr sehr gering.
Aber eine Diode ist ja auch nicht so der Aufwand

Ich denke ich mach sie noch rein.

Praktisch so:

Vin ------ |> -------------7805
                    |
                   Elko
                    |
GND -----------------------

oder?

Grüße,
Andy M.

Autor: Marco S. (masterof)
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oder mache einen Brückengleichrichter hin dann ist es egal ob Plus innen 
oder außen ist.

Autor: Sebastian Heyn (Gast)
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dann hast du aber das problem dass du nach außen keine richtige 
bezugsmasse mehr. die diode in line schützt erstens vor verpolung, und 
vor entladung des elko. Meine Erfahrung beruht nicht nur auf einerorder 
zwei schaltungen, but never mind. ich wollte nur mal meine meinung dazu 
sagen, ich muss mich nicht belatschern lassen.
BTW: Wenn ich mal ne schltung zum probieren mache, versuche ich immer 
die schaltung gegen allen möglichen unfug zu schützen. das erspart 
irgendwann die fehlersuche...

Autor: Arno H. (Gast)
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Hallo,
bezüglich der Kondensatorfrage und anderer Grundsätzlichkeiten etwas 
Literatur.
Arno

Autor: Falk (Gast)
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@Arno H.

Sehr gute Application Note! Danke.

MfG
Falk

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
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>Jaja, dort sind ganz sicher keine 7805 drin, schon klar.

Nee, das sind doch keine Linearregler, oder?

Autor: fieser, klugscheissender Rahul (Gast)
Datum:

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>Nee, das sind doch keine Linearregler, oder?


Sagen wir es so: Je nach Strombedarf werden Regler verwendet, die sich 
für die entsprechende Anwendung anbieten.

Autor: Andy M. (Gast)
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> bezüglich der Kondensatorfrage und anderer Grundsätzlichkeiten etwas
> Literatur.

So wie ich das verstehe steht da doch jetzt:
Tantal Kondensatoren am Ausgang sind ok (wenigstens für 4,7 µF steht's 
da).
Keramik Kondensatoren mit 10 µF wären problematisch wegen der 
Oszillation.
Abhilfe wäre ein Widerstand in Reihe.

Hab ich das einigermaßen umrissen?

Andy

Autor: Falk (Gast)
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@Andy M.

> Tantal Kondensatoren am Ausgang sind ok (wenigstens für 4,7 µF steht's
> da).
> Keramik Kondensatoren mit 10 µF wären problematisch wegen der
> Oszillation.

Nur bei LDOs.

> Abhilfe wäre ein Widerstand in Reihe.

> Hab ich das einigermaßen umrissen?

Nein, man muss zwischen den einzelnen Typen von linearen Spanungsreglern 
unterscheiden. Und selbst dann muss man nochmal explizit ins Datenblatt 
schauen, denn es kann sein, dass die Designer noch ein paar Dinge anders 
gemacht haben.
Halbwissen ist meist gefährlicher als Unwissenheit!

Um zum praktischen Teil zurückzukommen. Für deien 7805 sind 10uF kein 
Problem.

MFG
Falk

Autor: Andy M. (Gast)
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> Halbwissen ist meist gefährlicher als Unwissenheit!

Da stimme ich dir sogar zu...


Also, jetzt die "fertige Version".
Schutzdiode ist noch dazugekommen, Kondensatoren sind so geblieben.

Hat es seine Richtigkeit, dass Eagle immer wieder die berechneten 
Luftlinien (also das ausgefüllt GND Polygon) vergisst?
Nach dem Öffnen muss ich jedesmal erst wieder Luftlinien berechnen, dass 
das Polygon ausgefüllt wird...

Weiß jemand eine ainfache Möglichkeit, MIDI Signale in den PC zu 
bekommen (meine Soundkarte hat keinen MIDI Eingang, USB Adapter kaufen 
wäre meine nächste Wahl)?
Zum Testen der gesendeten Signale.

Andy

Autor: Falk (Gast)
Datum:

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@Andy M.

> Also, jetzt die "fertige Version".
> Schutzdiode ist noch dazugekommen, Kondensatoren sind so geblieben.

Naja, ohne Not würde ich das GND Polygon nicht mit so wenig Abstand zu 
den anderen Signalen machen. 20mil oder mehr sind hier sicher sinnvoll.
Change -> Isolate

> Nach dem Öffnen muss ich jedesmal erst wieder Luftlinien berechnen, dass
> das Polygon ausgefüllt wird...

Ist normal.

MFG
Falk

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