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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 2. Frage zum Attiny 2313


Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Guten Tag alle ;).

Bis jetzt hat alles wunderbar funktioniert, ich konnte den Attiny 2313 
schreiben und auslesen. Jetzt muss ich nur noch die LED's  an die Pins:
PB6
PB5
PB4
PB3

PD3
PD5
PD6

des Attiny's 2313 anschliessen und wollte fragen, wie viel Ampere an 
diesen Ausgängen liegt. Der Attiny 2313 bezieht seine 
Versorgungsspannung aus dem USB Anschluss. Das sind 5V und soweit ich 
weiß gibt USB 100mAh (bis. max: 500mAh), muss ich jetzt meine 
Wiederstände für die LED's für eine Betriebsspannung 5V und 
Betriebsstrom 100mAh aussuchen oder doch für 5V und 20mAh ??.

Im Datenblatt hab ich nichts gefunden.

Guten start in die Woche

MfG
Tugrul Ö.

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Hast du vielleicht nur die Summary-Version des Datenblatts?

Seite 177, oben: Strom pro Pin 40mA, maximal alles zusammen 200mA.

Die Widerstände der LEDs solltest du dringenst für 20mA und nicht für 
100mA auslegen, das verkraften die sonst nicht lange.

Autor: Sonic (Gast)
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1. mAh ist Strom * Zeit, mA wäre der Strom
2. welche LEDs kommen dran? Low-Current: ca. 3mA, 'normale' ca. 10-20mA
3. Widerstand für den Strom berechnen:
   (Ub-ULED)/ILED=RV
=> (Versorgungsspannung-LED_Spannung)/LED_Strom=Vorwiderstand

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Guten Tag,

Danke für eure schnellen Antworten.

Ich werde jetzt ein Vorwiederstand für 5V 20mA bzw. 30mA (Grüne, Gelbe 
LEDs) nehmen.

Noch eine Frage: Kennt sich hier einer mit dem "IgorPlug-USB(AVR)" aus ? 
Hab probleme mit der Treiberinstallation.

Bedanke mich nochmals.

Schönen Tag,

Tugrul L.

Autor: Joe (Gast)
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Dazu brauchst du die AVR309.DLL, .inf und .sys. Die Installation ist 
problemlos wenn dein ATTINY korrekt programmiert wurde. Wenn du deine 
Schaltung auf den USB BUS hängst dann verlangt WIN. nach dem Treiber, 
das wars.

Was für ein Problem hast du mit dem Treiber ?

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Joe !

Ich habe auf mein Attiny 2313 die usb90s23x3.hex drauf gepackt und bei 
den Fuse Settings nur bei SUT0 und CHKSEL1 ein haken. Wenn ich mein Teil 
an mein PC anschliesse sagt er ja auch, IgorPlug-USB(AVR) gefunden aber 
er will den Treiber nicht finden im ornder und wenn ich das manuell 
mache, also die inf datei oder die sys datei anklicke sagt er "Der Ort 
erhält keine Hardware informationen" oder so ähnliches. Aber wenn er 
sagt das er IgorPlug-USB(avr) gefunden hat, heißt es doch das meine 
Hardware funktioniert oder nicht ?
Ich habe bei meinem Schaltplan keine zwei 68R Wiederstände an den Data 
Pins des USB dran, daran kann es doch nicht liegen, sonst würde doch 
mein PC nicht den IgorPlug-USB(AVR) erkennen oder täusche ich mich da ?

Ich komme an dieser Stelle echt nicht weiter.

Bitte um weite Hilfe,

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Joe (Gast)
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Es ist auf der IGOR Seite doch nun wirklich Schritt für Schritt erklärt, 
inklusive Screenshots, ich kanns nicht nachvollziehen und daher leider 
nicht helfen.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Joe,

Ja ich habe es ja Schritt für Schritt gemacht, wie auf der Seite von 
Igor. Aber was soll ich denn machen, wenn er den Treiber nicht erkennt. 
Ich versuche Windows zu zwingen das er den Treiber nehmen soll und das 
macht er auch nicht. ! Er sagt immer, das es keine Hardwareinformationen 
in diesem Ort existieren und schon bricht er ab. Ich weiß auch nicht ob 
es daran liegt das ich die zwei zwei 68 Ohm Widerstände nicht an den 
Daten Pins dran habe.

Aber ich bedanke mich dennoch für deine Hilfe.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Joe (Gast)
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Die Frage ist, erkennt das OS wirklich den Igor oder nur deine 
Widerstände am USB Anschluß. Solange der ATTINY nicht wirklich 
kommuniziert, gehts in die Hose.

Was passiert wenn du deine Schaltung ohne ATTINY an den PC steckst ?

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Joe,

Ich habe das alles ohne Attiny reingesteckt und es erkennt ein 
"Unbekanntes Gerät" mit Attiny sagt er "IgorPlug-USB(AVR)" gefunden und 
will die Treiber haben wo ich ja letzendlich scheitere oder Windows :P.

MfG

Tugrul Ö.

Autor: Joe (Gast)
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Also, deine Hardware sieht in Ordnung aus, beschreibe mal deine 
Vorgehensweise wenn WIN dich nach dem Treiber fragt. Welches WIN 
verwendest du ? 2000, XP ?

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo,

Ich benutze Windows XP Home Edition mit SP2.

Also wenn ich meine Hardware anschliesse, kommt das Fenster mit den 
Treibern,
dort klicke ich erstmal auf Nein, damit er nicht die Treiber im Internet 
sucht, danach drücke ich Software aus einer Liste oder Ordnern 
installieren, danach klick ich bei der ersten checkbox weg, so das er 
aus meinem ausgesuchten Ordner den Treiber installiert. Dann drück ich 
auf Durchsuchen und wähl den Ordner aus wo die INF, SYS und die anderen 
Dateien sind.
Dann klick auf Ok und er sagt es konnte kein Treiber gefunden werden.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Joe (Gast)
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>> damit er nicht die Treiber im Internet sucht

Zieh doch mal deine Netzwerkleitung ab und laß XP mal automatisch 
installieren. Allerdings kann ich keinen Fehler sehen, möglicherweise 
sind deine Dateien .inf, .sys, .dll korrupt.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Joe,

Er sucht ja nicht im Internet. Er sucht schon in dem Ordner.
Die Dateien können doch net alle korrupt sein, ich habe sie mir auf der 
Seite von Igor herunter geladen.

Ich drehe durch....

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Sonic (Gast)
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Hi,
ich lese hier schon eine Weile mit. Kann nur das sagen was ich schon oft 
hier gesagt habe:
39€ für einen AVRISP Mark II ersparen jede Menge Ärger und Nerven. Grade 
für Anfänger das Beste Mittel. GUTES WERKZEUG IST GOLD WERT!!!

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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Was für einen Prozessor hast du? Ich hatte neulich Probleme mit den 
USB-Treibern bei einem Intel-Core-Duo-Prozessor. Nicht dass es an so 
etwas liegt.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Ok leute ich glaub der Hund tanzt in der Pfeiffe !!

Ich habe mal versuch das alles an Papa's PC zu testen mit seinem P3 und 
500 MHZ und siehe da !! Da installiert er den Treiber und das 
Testprogramm läuft, mein lieber Scholli du !!!.

Jetzt, meine Freunde, kommt die Preisfrage, wieso läuft das net auf mein 
Rechner ? Es muss an Windows liegen !!

Ich benutze Win XP Home SP2 habe P4 2.0Ghz Prozessor.

Eine Idee wie man das irgendwie dennoch WIndows klar machen kann das er 
das installieren soll.

MfG

Tugrul Ö.

Autor: Sonic (Gast)
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WIN XP, Buch mit 7 Siegeln! Joc thelikeli! (viel gefährlich)

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Sonic,

Es wird so geschrieben: cok tehlikeli ;).

Und bitte entschuldigt meinen komischen Satz
"Ok leute ich glaub der Hund tanzt in der Pfeiffe !!", das kamm so aus 
freude :).

Wie gesagt, wieso will mein Windoof, sorry, ich mein Windows nicht den 
Treiber installieren ? Er springt immer zum nächsten Fenster
Treiber wurde nicht gefunden.

Ich dachte Frauen wären kompliziert und schwer zu verstehen, aber 
Windows XP schafft es bald auf den 1. Platz der "Komischheit".

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Sonic (Gast)
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Danke für die Korrektur, Batterien am Übersetzer sind leer! ;-)

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo alle !!

Ich hab das Problem gefunden.
Es liegt an der .inf Datei, ich habe auf meierspage.com ein Beitrag 
gefunden wo jemand eine Lösung gepostet hat, er hat den Inhalt der inf 
Datei gepostet und hab es mit der versucht. Es hat auf anhieb geklappt, 
also lag es doch an Windows, es liegt immer an Windows, es hat mir 
wieder viele Stunden meines Lebens geklaut und kann es Windows mir 
zurück geben ? NEIN !!!

Also für alle die das gleiche Problem haben wie ich, hier ist die 
Lösung.
http://www.meierspage.net/board/index.php?s=d43fe8...

Ich möchte mich an dieser Stelle an alle bedanken, die mir beim Lösen 
des Problems geholfen oder es wenigstens versucht haben ;).

Wünsche euch einen schönen Start in die Woche,
Dieses Forum ist sehr "aktiv", es werden Fragen relativ schnell 
beantwortet.
Ihr könnt sicher sein, das ihr mich hier öfters sieht ^^.

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Der Link taugt nix...

...

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Wat ?

Wie der Link taugt nix, einfach drauf klicken und etwas runter scrollen 
und dort steht da was. Also bei mir geht es.

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: Dia (Gast)
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Hannes hat recht, der Link taugt nix !

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Nunja, ich meide Foren, bei denen man sich bereits zum Lesen anmelden 
muss. Daher taugt der Link aus meiner persönlichen Sicht nix.

So war das gemeint. Zum Inhalt des Links kann ich nix sagen, ich werde 
mich deshalb nicht dort anmelden.

Aber ein ähnliches (bisher ungelöstes, aber nicht überaus wichtiges) 
Problem habe ich auch. Mein Lappi (500er Toshiba4270 unter WIN98SE) 
stellt sich beim Versuch, den USB-Treiber für "mySmartUSB" zu 
installieren, genauso stur. Aus Zeitgründen (und weil es nicht absolut 
lebensnotwendig ist) habe ich die Sache aber nicht weiter verfolgt. 
Ähnlich geht es mir mit einem USB-Stick von Toshiba, für den 
WIN98-Treiber vorliegen, die der Lappi nicht akzeptiert.

...

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Ach stimmt, hab das total vergessen mit dem Anmelden.
Ich hab euch die Inf Datei mal als Anhang dazu gepackt, sie wurde von 
dem User:  symndz   (Marcin Danilewicz,  www.embedded.org.pl)

gepostet und glaube auch von ihm etwas geändert. Die Inf Datei wurde von 
Igor Cesko geschrieben (www.cesko.host.sk).


Viel Erfolg !

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Noch eine Frage zum Schluss,

Ich habe versuch ne LED an und aus zu machen was auch funktioniert, nur 
sie leuchtet sehr schwach. Ich habe 100 Ohm als Widerstand genommen und 
die LED hängt an PIN16 des Attinys. Wie wiel Ohm muss denn der 
Widerstand haben ? Nach meinen Rechnungen musste es 150 Ohm sein und bei 
100 Ohm leuchtet sie auch noch schwach.

MfG

Tugrul Ö.

Autor: otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

hast Du das DDR gesetzt und die LED z.B. von PB3 über 100 Ohm
gegen Masse geschaltet ? Mit 30mA (grün) müssten die LED
hell leuchten.

Gruss Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Otto,

Ehmm was meinst du damit ? DDR gesetzt ?
Ich habe einfach von PIN16 des Attinys raus an 100 Ohm dann an LED und 
von LED direkt zu GND von der USB Buchse.

Was meinst du mit gegen Masse schliessen ? Bitte etwas genauer.

Ich benutze diesen Schaltplan.
http://www.meierspage.net/how2s/elektronik/cpu_aus...

Hab mit Spannungsmesser nach gemessen an den Ausgängen also die PINS vom 
Attiny liegt 5V dran, so soll es ja sein.

Ich hab jetzt mal zum test ne blaue LED mit 27 Ohm Vorwiderstand an 
PIN16 des Attinys angeschlossen und sie leuchter aber schwach.

Bin neu in diesem Gebiet, bitte um Verstädnis :).

MfG,
Tugrul Ö.

Autor: otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

der Schaltplan ist OK. Das "DDR" ist das Datenrichtungsregister
Hier "sagst" Du dem Port, "Du bist Ausgang" oder "Eingang".

Gruss Otto

Autor: otto (Gast)
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Zitat:

"if DDBn is set (one), PBn is
configured as an output pin."

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hab ich das denn gesetzt ??? Und noch eine Frage wenn ich den 
Vorwiderstand ausrechnen will, mit welchen Werten muss ich arbeiten ?

Die Pins haben ja ein Betriebstrom von 40mA, und Spannung von 5V oder 
muss ich zum Ausrechnen ein Betriebsstrom von 20mA nehmen ?

Hast du ICQ oder MSN ?

Würde mich freuen,

MfG
Tugrul Ö.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Bzw. wie setzte ich den DDR ????

Autor: Christoph Budelmann (Firma: Budelmann Elektronik GmbH) (christophbudelmann) Benutzerseite
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In deinem Code.

Zum Beispiel in C:

DDRB  |= (1<<PB3);         //setze PB3 als Ausgang
PORTB |= (1<<PB3);         //aktiviere den Pull-Up-Widerstand an PB3

Für die Assembler-Anweisung lies einfach das AVR-Tutorial oben links.

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Du brauchst erst ein bißchen Grundlagenwissen, bevor Du hier 
weiterkommst. Das merkt man zum Beispiel an der Aussage, daß so und so 
viel Ampere an dem Ausgang anliegen...

Also, der ATTiny will programmiert werden, bevor er etwas sinnvolles tun 
kann. Dazu gehört zum Beispiel auch festzulegen, welcher Pin ein Eingang 
und welcher Pin ein Ausgang sein soll. Das tut man, indem man in seinem 
Programm das sogenannte data direction register (DDR) auf einen 
bestimmten Wert setzt.

Ich schreibe gleich noch einmal etwas zum Ohmschen Gesetz...

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo ihr Beiden,

Danke für eure Antworten, jetzt bin ich etwas schlauer geworden und ja 
Oliver du hast recht, ich brauch etwas Grundlagenwissen und ich finde es 
super das ihr bzw. das einem in diesem Forum schnell geholfen wird, 
wobei die Schnelligkeit nicht vorangig ist, sondern der Inhalt der 
Antworten in den meisten Fällen sehr hilfreich ist, sowas findet man 
nicht in jedem Forum.

Also ein Lob an euch alle, soll keine "Schleimmaktion" werden ^^.

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: otto (Gast)
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das DDR kannst Du in Assembler z.B. so setzen:

ldi r3,0x08
out DDRB,r3  setzt nur bit 3 im DDRB

ser r3
out DDRB,r3  setzt alle bit im DDRB

Den Vorwiderstand berechnest Du nach dem ohmschen
Gesetz:

R = U / I

wobei hier die Spannung U=
Betriebsspannung - Durchlass-Spannung der LED ist

also:

R = (5V-2V) / 0,02A = 150 Ohm

wie Du es ja auch ausgerechnet hast.....

Leider kein icq, kein msn nur email

Otto

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Soweit ich verstanden habe, bewirkt dieser Code:

ldi r3,0x08
out DDRB,r3  setzt nur bit 3 im DDRB

das nur PB3 als Output fest gelegt wird und mit diesem

ser r3
out DDRB,r3  setzt alle bit im DDRB

werden alle, also PB0...PB7 als OUTPUT festgelegt.

Was ist ldi und ser ? sind das Befehle wie "Dim" zum deklarieren von 
Variablen ?

Was muss ich machen um die als INPUT fest zu legen ?

Kennt jemand ein Tutorial dafür, wo ich dieses ganze erlernen kann ?

Und was passiert wenn ich fehlerhaften Code auf den Attiny packe, kann 
ich ihn dadurch zerstören ? Kann man den MC durch Software beschädigen ?

Was sind die PD Ausgänge ?

Und noch eine Frage (Was sonst :O) Ich habe gelesen das man nicht 
unendlich einen MC schreiben kann, d.h. wenn ich ein Programm schreibe, 
sagen wir ein Blinker, der jede Sekunde den Port öffnen und schliesst so 
das die LED im sekunden Takt an und aus geht wird doch sehr oft 
geschrieben, kann dadurch der Attiny in kürzester Zeit unbrauchbar 
werden ?

Naja ich gehe jetzt schlafen.

Morgen fängt, leider, die Schule wieder an.

Morgen können wir die Diskussion hier gern weiter führen. :P.

Wünsch euch allen ne gute Nacht !.

MfG

Tugrul Ö.

Autor: otto (Gast)
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Hallo Tugrul,

>> Soweit ich verstanden habe, bewirkt dieser Code:
>> 1. das nur PB3 als Output fest gelegt wird und mit diesem
>> 2. werden alle, also PB0...PB7 als OUTPUT festgelegt.

Ja, in Assembler

>> ldi und ser

Sind Assemblerbefehle:

ldi r3,0x08  lädt den Wert in das Register (hier r3)
out ddrb,r3  transferiert ihn in das Datenrichtungsregister
ser r3       setzt alle bit in "r3"

>> Was muss ich machen um die als INPUT fest zu legen ?

Nichts - ist "default"

>> Kennt jemand ein Tutorial dafür, wo ich dieses ganze erlernen kann ?

Auf dieser site - Wurde oben schon genannt

>> Und was passiert wenn ich fehlerhaften Code auf den Attiny packe, kann
>> ich ihn dadurch zerstören ? Kann man den MC durch Software beschädigen ?

Nie und never - es macht nur nicht das, was Du möchtest

>> Was sind die PD Ausgänge ?

Der Port D

>> Und noch eine Frage (Was sonst :O) Ich habe gelesen das man nicht
>> unendlich einen MC schreiben kann, d.h. wenn ich ein Programm schreibe,
>> sagen wir ein Blinker, der jede Sekunde den Port öffnen und schliesst so
>> das die LED im sekunden Takt an und aus geht wird doch sehr oft
>> geschrieben, kann dadurch der Attiny in kürzester Zeit unbrauchbar
>> werden ?

Nein - es geht ums Programm, was Du in den Controller überträgst.
Das geht nicht beliebig oft aber schon meißt ein paar 100 mal....

>> Naja ich gehe jetzt schlafen.

Gute Nacht - Bis dann

Otto

Autor: Oliver Döring (odbs)
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Folgende Größen mußt Du erstmal auseinanderhalten:

Elektrische Spannung (gemessen in Volt)
Stromstärke (gemessen in Ampere)
Widerstand (gemessen in Ohm)
Leistung (gemessen in Watt)

Manchmal mit "Vorsilben":

µ = 0,000001 (mikro...)
m = 0,001 (milli...)
k = 1.000 (kilo...)
M = 1.000.000 (mega...)

Beispiele:
2,4 Kilo-Ohm = 2.400 Ohm
600mV = 0,6V


Elektrischer "Strom" ist ja bekanntlich bewegte Ladung. Man kann sich 
das wirklich als einen Strom von kleinen Teilchen vorstellen, die 
elektrisch aufgeladen sind und so eine Ladung von A nach B 
transportieren. Ein solches Teilchen nennt man Elektron. Jedes Elektron 
hat eine genau bestimmte Ladung, die bei jedem Elektron gleich ist und 
sich nicht verändern läßt. Stromstärke ist ein Maß dafür, wieviele 
dieser Teilchen pro Zeiteinheit durch einen Stromkreis fließen. Viele 
Teilchen pro Sekunde = hohe Stromstärke, viel Ampere, wenige Teilchen 
pro Sekunde = geringe Stromstärke = wenig Ampere. Stromstärke ist also 
ein Maß für "Anzahl Elektronen pro Zeit" oder auch "Ladung pro Zeit".

Ein Leiter setzt diesen Elektronen auf ihrem Weg einen Widerstand 
entgegen. D.h., die Elektronen finden es anstrengend, dort 
hindurchzuströmen. Du kannst Dir das bildlich vielleicht so vorstellen, 
daß es bergauf geht. Oder daß es in dem Leiter ziemlich eng ist und man 
sich da durchquetschen muß. Dieser Widerstand ist unterschiedlich. Ein 
langer Draht hat mehr Widerstand als ein kurzer (logisch, weit laufen 
ist anstrengend). Allerdings hat ein dicker Draht wieder weniger 
Widerstand als ein dünner (ist nicht so eng, man kommt besser voran). 
Auch das Material spielt eine Rolle - Silber leitet besser als Aluminium 
zum Beispiel. Könnte man vergleichen mit einer Asphaltstraße oder einer 
Wiese - auf dem Asphalt kommst Du mit dem Fahrrad besser voran. Der 
Widerstand wird gemessen in Ohm. Viel Ohm, hoher Widerstand, wenig Ohm, 
geringer Widerstand.

Jetzt kommen wir zur Spannung. Die Spannung ist die "treibende" Kraft. 
Mit Spannung kann man Elektronen überreden, sich entgegen eines 
Widerstandes durch einen Leiter zu bewegen. Nehmen wir an, ich habe 
einen Leiter mit einem bestimmten Widerstand (Ohm). Wenn ich da jetzt 
eine Spannung (Volt) anlege, bewegen sich die Elektronen durch den 
Leiter, es fließt ein Strom (Ampere). Wenn ich doppelt so viel 
Spannung/Volt anlege (d.h. mehr Überzeugungskraft für die Elektronen), 
strömen auch doppelt so viele Elektronen pro Zeit durch meinen Leiter 
(doppelt so viel Ampere). Genauso ist es, wenn ich die alte Spannung 
anlege, dafür aber den Widerstand für die Elektronen halbiere. Auch dann 
fließt der doppelte Strom.

Mit anderen Worten: Stromstärke, Spannung und Widerstand sind durch eine 
bestimmte Gesetzmäßigkeit voneinander abhängig. Diese Gesetzmäßigkeit 
hat ein Herr Ohm entdeckt, deshalb nennt man sie auch das Ohmsche 
Gesetz. Es lautet:

Stromstärke = Spannung geteilt durch Widerstand

Ampere = Volt durch Ohm

Ist auch logisch: Die Stromstärke ist abhängig von dem Widerstand (je 
mehr davon, desto weniger Stromstärke) und von der Spannung (je mehr 
Überzeugungskraft, desto mehr Stromstärke).

Man kann diese Formel auf drei verschiedene Arten umstellen:

1. Ampere = Volt durch Ohm
2. Ohm = Volt durch Ampere
3. Volt = Ohm mal Ampere

D.h., wenn Du zwei Dinge weißt, kannst Du die dritte ausrechnen.

Jetzt kommen wir endlich zu Deiner ersten Frage: Du kannst, wenn Du Dir 
den Tiny anschaust, nicht sagen, wieviel Ampere da rauskommen oder 
anliegen. Denn das ist sehr abhängig davon, was angeschlossen ist. Der 
Tiny kann nur Überzeugungskraft liefern (d.h. eine Spannung/Volt an 
seinen Pin anlegen). Die Elektronen werden vom Tiny also überredet, 
etwas zu machen. Wenn sie da aus dem Tiny rauskommen und einen großen 
Widerstand sehen, haben sie nicht so viel Lust und trotten träge da 
durch. Wenn der Widerstand draußen aber sehr klein ist, machen sie einen 
Wettlauf.

Wenn wir den Widerstand und die Spannung wissen, können wir die 
Stromstärke ausrechnen. Der Tiny legt 5V an seinen Pin an, und wir 
schließen einen Widerstand an und legen die andere Seite auf 0V. Die 
Spannung am Widerstand ist also 5V. Der Widerstand hat 1000 Ohm = 1 
Kiloohm = 1kOhm. Die Stromstärke lautet also: 5V geteilt durch 1000 Ohm 
= 0,005 Ampere = 5 Milliampere.

Antwort: Am 1kOhm-Widerstand liegen 5V an, es fließen also 5 mA.

Alles klar?

Jetzt nochmal ein Wort zur Leistung, weil das eine wichtige Größe ist. 
Leistung ist ein Maß für die "Arbeit", die der Strom pro Zeit 
verrichtet. Ein Arbeiter, der pro Minute viele Kisten eine Treppe 
hochträgt, verrichtet Hochleistung. Ein anderer Arbeiter, der nur wenige 
Kisten in der gleichen Zeit schafft, leistet wenig. Beim Strom ist das 
so ähnlich: Die Leistung ist ein Maß dafür, wie hell eine Lampe leuchtet 
oder wie warm ein Ofen wird . Die elektrische Leistung ist natürlich 
abhängig von der Stromstärke, aber auch von der Spannung. Genauer: 
Leistung = Spannung mal Stromstärke, oder auch

Watt = Volt mal Ampere

Die Leistung in Deinem Widerstand von oben ist also 5 Volt mal 5mA = 
0,025 Watt. Nicht sehr viel, aber immerhin...

Jetzt zu der LED. Die LEDs sind etwas besonderes und verhalten sich 
seltsam. LEDs haben nämlich gar keinen echten Widerstand, oder genauer 
gesagt, der Widerstand ist abhängig von der Stromstärke. Jetzt sind wir 
mit der Formel von oben etwas aufgeschmissen. Macht aber nichts... Denn 
LEDs haben eine nützliche Eigenschaft: Die Spannung zwischen ihren 
Anschlüssen ist ziemlich konstant, egal, wieviel Strom da nun 
durchfließt. Eine rote LED hat zum Beispiel etwa 1,6 Volt.

Damit können wir den Widerstand ausrechnen. Durch die LED sollen 20mA 
fließen, das hat uns der Hersteller der LED so vorgeschrieben. Wir 
wissen, daß an der LED etwa 1,6 Volt anliegen, diese Info kommt auch vom 
Hersteller. Der Tiny kann uns entweder 0 Volt liefern oder 5 Volt. Also 
bei 5 Volt sollen 20mA durch die LED fließen. 1,6V gehen an der LED 
"verloren", am Widerstand bleiben also noch 3,4 Volt übrig. Soweit klar? 
Wir brauchen also einen Widerstand, der bei 3,4 Volt 20mA "durchlässt". 
Kein Problem mit Formel Nummer 2 von oben: Ohm = Volt durch Ampere -> 
Ohm = 3,4 Volt durch 0,02 Ampere, als Ergebnis sagt der Taschenrechner 
170 Ohm. Damit leuchtet die LED dann auch schön hell!

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Hallo Oliver,

Vielen dank für deine ausführliche Beschreibung, ich muss sagen das ich 
Physik als LK habe (könnt ruhig lachen :P) aber s ausfürhlich hat man 
uns das nie so sehr beigebracht oder ich hab das nicht so sehr 
verstanden.

Ich werde heute mal weiter testen, sitze zur Zeit im Computerraum in der 
Schule ^^.

Danke nochmals,

MfG,

Tugrul Ö.

Autor: Tugrul Ö. (Gast)
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Wobei ich noch sagen möchte, das ich schon wusste was Ampere, Spannung, 
Widerstand und Leistung ist, mir war die Abhängigkeit dieser 
verschiedenen Faktoren nicht so sehr bewusst.

MfG,

Tugrul Ö.

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