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Forum: Mikrocontroller und Elektronik AVR über Batterie versorgen?

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Autor: Noob (Gast)
Datum: 20.01.2007 13:04

Hallo,

ich bin Einsteiger und habe mir gerade mal das AVR Tutorial angeschaut
und habe deshalb noch eine Frage zur Stromversorgung des ATmega:

Statt wie im Tutorial mit Netzteil und Spannungswandler unter
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori...
beschrieben, kann ich doch sicher auch einfach eine 4,5 Volt 3R12
Batterie an Vcc hängen oder? Zum Bsp. so eine:
http://www.de.varta-consumer.com/543_1087908779.html?&

Was meint Ihr?

Gruß und Dank schonmal.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 20.01.2007 13:23

moinmoin,
prinzipiell steht dem nix im wege. Du solltest nur bedenken,dass Deine
Perepherie dann auch aus der Baterie gespeist wird und dass 'ne batterie
auch irgendwann mal alle ist, aber wenns nur der Atmel und ein paar leds
sind, dann hält so eine baterie schon recht lange...
Autor: Martin (Gast)
Datum: 20.01.2007 13:25

nachtrag:
der 100nf Kondensator zwischen plus und minus gehört natürlich weiterhin
zu Deinem Layout dazu und sollte möglichst nah am atmel liegen. aber
vielleicht ist Dir das ja aeh schon klar gewesen
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 20.01.2007 13:30

Grundsätzlich geht das.

Du musst allerdings wissen, dass die 4,5 V nicht konstant bis zum Ende
der Batterie vorhanden sind. Die ENTLADEKURVE zeigt, dass die verfügbare
Spannung mit dem Entladen abnimmt. Irgendwann reicht die Spannung nicht
mehr zum zuverlässigen Betrieb des AVR aus und der µC steigt aus, obwohl
die Batterie noch nicht "leer" ist.

Näheres dazu findest du im Wiki unter Ultra Low Power
http://www.mikrocontroller.net/articles/Ultra_low_...
Autor: Noob (Gast)
Datum: 20.01.2007 14:31
Angehängte Dateien:

Vielen Dank für Eure Antworten.

Wäre dann das Schema mit Batterie und der Kapazität wie im Anhang
dargestellt korrekt?

Gruß.
Autor: Uwe Nagel (ulegan)
Datum: 20.01.2007 14:36

Das Schema ist korrekt.
Ich benutze gerne 4 NiMh-Akkus, die kosten im Supermarkt auch nicht
mehr, als eine 4,5V-Batterie und sind nachladbar. Ausserdem fällt die
Spannung erst kurz vorm endgültigen 'leer' deutlich ab.
Autor: Karl heinz Buchegger (Gast)
Datum: 20.01.2007 16:35

Meinen ersten Tiny hab ich ebenfalls aus einem Akku
versorgt. Das gab dann allerhand lustige Effekte wenn
der Akku leer wurde.
zb. Musste ich ab und an im Pony die Polarität des SCKL
Signals umdrehen, ansonsten ging das Teil nicht mehr
zu programmieren.
Autor: Hannes Lux (hannes)
Datum: 20.01.2007 16:36

Uwe Nagel wrote:
> Das Schema ist korrekt.
> Ich benutze gerne 4 NiMh-Akkus, die kosten im Supermarkt auch nicht
> mehr, als eine 4,5V-Batterie und sind nachladbar. Ausserdem fällt die
> Spannung erst kurz vorm endgültigen 'leer' deutlich ab.

Ich arbeite auch gerne mit 4 NiMH- oder NiCd-Akkus, setze aber beim
Experimentieren eine Kleinglühlampe 6V / 100mA als "Sicherung" in die
Plusleitung in Reihe. Das schützt die Bauteile bei kleinen
Unaufmerksamkeiten. Ein Beispiel gibt es hier:
http://www.hanneslux.de/avr/tipps/brett/index.html

...

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