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Forum: Compiler & IDEs warum "win"avr


Autor: Ronald (Gast)
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Kurze Frage: Warum heisst der Compiler jetzt WINavr?

unter WIN(avr) stellt man sich als normaler MS User ne grafische 
Oberfläche vor. Habe bis jetzt viele Projekte erfolgreich mit der alten 
Version realisiert, hat nach einigen Einrichtungsproblemen die ja 
hinlänglich bekannt sind (makefile z.B.) auch immer gefunzt also kurz 
gefasst:

Was ist an winavr "WIN" und was ist besser, ausser die üblichen 
Verbesserungen (BUGS, neuere Proz., neuere LIB's) ???

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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> Kurze Frage: Warum heisst der Compiler jetzt WINavr?

Nicht der Compiler, sondern die gesamte Toolchain.  WinAVR
bietet diese als Windows-Version.  (Original kommen die Tools
ja allesamt komplett aus dem Unix-Umfeld.)

> Was ist an winavr "WIN"

Daß es win32-Binaries eben sind, und keine FreeBSD- oder
Linux-Binaries und auch nicht nur der Sourcecode zum
Selbstcompilieren.

> und was ist besser

Es ist eine einigermaßen auf dem Laufenden gehaltene Toolchain,
die ein genervter Windows-Nutzer aus dem Boden gestampft hat,
nachdem die ach so beliebte AVRFreaks-Distribution derselben
es über ein Dreivierteljahr lang nicht geschafft hat, mal was
neues rauszubringen.  Irgendwann hat Eric dann der Senf
gepackt und er hat sich selbst angesehen, was man tun muß,
um den ganzen Krempel unter Windows zu Compilieren.

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Übrigens: was bitte soll man sich unter einem grafischen
Compiler vorstellen?  Ein Compiler macht aus Datei A (mit
dem Quellcode) Datei B (mit dem ausführbaren Code der
Zielplattform).

Was Du wohl eher meinst ist sowas wie ein IDE.  gcc selbst
bringt davon keine mit, da es 1.) eben nicht Aufgabe des
Compilers ist, und 2.) jeder die Umgebung seiner Wahl einfach
benutzen kann.  Da, wo gcc herkommt, ist das für viele Leute
ein Emacs oder ein vim, für andere eben ein nedit oder ein
jedit.  (Die Krankheit, daß man für jede Zielplattform eine
neue IDE erst extra zu bedienen lernen muß, ist unter Windows
entstanden, weil es nie ein Hersteller geschafft hat, eine
unabhängige IDE zu entwerfen, in die dann die Compiler
verschiedener Hersteller und für verschiedene Zielplattformen
integriert werden können.)

Bezüglich WinAVR ist Eric Weddingtons Vorzug für eine IDE
wohl recht eindeutig das ebenfalls mitgelieferte Porgrammer's
Notepad.  Er ist in Kontakt mit dessen Autor, der wiederum
gewillt ist, auch Anregungen aufzunehmen.

Autor: Ronald (Gast)
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erstmal danke für die Erläuterungen.

zu winavr:

habe es gestern mal ausprobiert, makefile angepasst und läuft... ist 
doch recht ordentlich

zu GUI:

wenn mann sich mal überlegt, das einige Leute immer ein paar probleme 
mit der komandozeile / makefile haben, wäre ja so'ne maske

1. hier .c File eingeben
2. da haken für Prozessor und augabeformat
3. hier Arbeitsverzeichnis angeben
4. fenster für Fehlermeldungen / Warnings.
5. hier klicken zum starten

denn wenn ich mal an gestern abend denke - mehr haben ich im Makefile 
auch nicht eingestellt.eher noch wenigen (MCU und filename)...

würde vielleicht für viele Neulinge besser zu bedienen sein, da die 
meisten editoren (AVR-Studio, CAVR) usw. ja eh in Windows laufen

Autor: Joerg Wunsch (Gast)
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Ob das nun ,,die meisten Editoren'' sind?  Lassen wir das mal
dahingestellt. ;-)  Ich habe jedenfalls selbst heftigste
Probleme immer wieder mit dem Windows-only Krempel, während
allerlei Unix-Kram mir keine Kopfzerbrechen bereitet.

Anyway, etwas sehr ähnliches steht für Programmer's Notebook
auf dem Plan.  Ich hatte mit Eric sowieso schon über etwas
derartiges nachgedacht, und er hat die Idee zum Autor von PN
transportiert...

Autor: Eric Weddington (Gast)
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Note that it will take some time to implement that feature in PN2. Some 
work has been started on this feature. Hopefully when the Project 
Management feature is implemented, it will help resolve many minor 
makefile problems done by beginners and make the toolchain easier to 
use.

(Sorry to write in English!)

Gruß
Eric

Autor: Daniel Aue (Gast)
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übrigends gibts bei der aktuellen PN2 Version (glaub 2.0.3) schon die 
Möglichkeit externe Programme auf Tastendruck auszuführen, so kann man 
dann zb "make" über F8 starten....

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