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Forum: Platinen Leimpapier für Tonertransfer


Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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gute Erfahrungen habe ich mit selbst gemachtem "Leimpapier"gemacht, 
siehe Anhang

Autor: Sven (Gast)
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glaubst du etwa wirklich irgendjemand öffnet eine *.doc aus dem 
Internet?

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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Am besten konvertiert er die .doc in dieses neue, supertolle "pdf.exe" 
Format, das kann man dann sogar ohne Acrobat Reader lesen!

Und nachdem das jetzt in soo vielen Mails verwendet wird, muss es ja was 
tolles sein!

/Ernst

Autor: OOo (Gast)
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Das ist tatsächlich ein schlimmer Virus. Beim Anklicken öffnet sich ein 
Fenster, in dem folgendes steht:

Ich habe m,it einem selbst hergestellten Papier recht gute Erfahrungen 
gemacht. Sogar für das IC PCF2111 , im  SOT 158-1 Gehäuse ) , dessen 
Anschlüsse etwa 0.75 mm Raster ( 30 mil ) haben, war ein guter 
Druckstock herstellbar.
Dazu braucht man eine Glasscheibe, groß genug für DIN A4-Papier, ich 
habe sie aus einem alten Flachbettscanner. Diese Glasscheibe pinselt man 
dünn und möglichst gleichmäßig mit Tapetenkleister ein. Das Papierblatt 
„rollt“ man dann auf die Kleisterschicht , achtet dabei darauf, dass 
möglichst wenig Luftblasen eingeschlossen werden und streicht es mit 
einem Stoffballen (Taschentuch) auf die Kleisterschicht fest. Man achte 
darauf dass man das Papier dabei möglichst wenig verzieht.
In den ersten zehn Minuten bilden sich dann über der nassen 
Kleisterschicht schreckliche Rillen und Falten im Papier, vor allem wenn 
die Kleisterschicht recht dick ist, was aber nicht nötig ist. Wenn der 
Kleister trocken ist, sollte das Papier wieder ganz faltenfrei geworden 
sein und kann von der Glasplatte abgezogen werden. Durch den Kontakt mit 
dem Glas hat das Papier eine glatte Oberfläche mit Hochglanz bekommen. 
Es wird aber selten eine durchgehende Fläche erreicht, sondern man sieht 
entsprechend dem Pinselstrich zahlreiche Stellen,  die matt sind, weil 
die Kleisterschicht sich beim Trocknen vom Glas gelöst hatte. Deswegen 
muss das Papier nochmals geleimt werden. Erst ein doppelt geleimtes 
Papier hat ausreichend glatte Oberfläche.
Die Papierblätter sind nach dem Abziehen vom Glas stark gewölbt. Ich 
lege die Blätter zwischen die Blätter eines Ordner-Registers aus 
Kunststoff, um das Zusammenkleben zu verhindern. Mit einem 
daraufgelegten Stapel Papier als Presse werden die Blätter schnell 
glatt.
Vor der Verwendung des Papiers empfiehlt sich eine Bügelprobe, da 
Tapetenkleister ja irgendwelche Zusätze haben können.  Wenn das Papier 
das Bügeln verträgt ohne Leim an das Bügeleisen abzugeben wird es auch 
im Drucker keinen Schaden anrichten.
Der Kleister löst sich im Wasser weitaus besser auf als z.B die 
Glossy-Schicht von Fotopapier und ist fast ohne Kraftaufwendung 
abziehbar.

[Zitat Ende]

Interessante Methode, aber ich hätte Angst um meinen Drucker...

Autor: jmoney (Gast)
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Also mal ehrlich, bevor ich so einen Aufwand betreibe, hol ich mir 
lieber ne ordentliche Druckvorlage und fotobeschichtete Platinen.

Die Bügel-/Laminiermethode finde ich nur dann interessant, wenn es 
schnell geht und billig ist. Faktisch lohnt es sich also nur, wenn man 
mit einem geeigneten Drucker auf geeignetem Papier ohne weiteren Aufwand 
und weiteres Material die ätzfertigen Platinen bekommt. Wässern und 
Bügeln/Laminieren zähl ich mal nicht mit. Das dauert denk ich etwa 
genauso lange wie belichten und entwickeln.

Autor: Simon S. (simonberlin)
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Interessante Idee, werd ich auch mal ausprobieren. Diese Methode ist 
allerdings sehr zeitaufwändig, da muss ich jmoney recht geben. Wenn man 
ein ähnlich gut zu verarbeitendes Papier kaufen könnte, das nicht zu 
teuer ist.Denn der Vorteil vom Laminieren ist ja gerade der geringere 
Preis durch nicht photobeschichtete Platinen.

Zeitlich nimmt sich's meiner Meinung nach nichts ob man nun belichtet 
oder laminiert.

Naja, ich will jetzt nicht das für und wieder der beiden Methoden 
abwägen. Haben beide ihre Vor- und Nachteile und jeder benutze die, die 
er für seine Zwecke für geeigneter hält.

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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toll was openoffice alles kann...

Autor: Torsten Krüger (tk_61)
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Und wenn man sich die ganze "Kleisterei" ersparen will, dann kann man 
auch gleich TTS Papier nehmen. Das funktioniert genau nach diesem 
Prinzip und z.B. nach dieser Anleitung: 
http://www.pulsar.gs/PCB/a_Pages/3_Direct_Etch/3b_...

Liest sich eigentlich recht gut, hat jemand schon praktische Erfahrungen 
damit gemacht? Klar, Reichelt Katalog ist billiger ;-)

Torsten

Autor: Simon Huwyler (simi)
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Hab noch keine praktischen Erfahrungen. Aber ich habe soeben meine 
Kreditkarte gezückt. In einigen Tagen/Wochen/Monaten (?) werde ich einen 
Erfahrungsbericht schreiben.
:-)

Autor: Werner Dornstädter (dorni)
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Zum Leimpapier:
Beim Drucken meiner Etiketten mit einem Laserdrucker auf einen 
Zweckformbogen Nr. 3477 habe ich versehentlich auf ein bereits 
entferntes Etikett (Trägerbogen) gedruckt.
Diesen Druck habe ich versucht mit dem Bügeleisen auf eine kaschierte 
Leiterplatte zu übertragen.
Bemerkenswert war nun, dass der Druck übertragen wurde und die Vorlage 
nicht auf der Leiterplatte klebte.
Nun wäre dieses Verfahren auf die Brauchbarkeit zu überprüfen!

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Ich benutze unter http://www.comwebnet.de
-> unter Thema -> Tonertransferverfahren mit Folie

 ist preiswert und nicht so aufwendig :-)

Autor: Simon Huwyler (simi)
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Ich habe inzwischen die Pulsar-Folien bekommen (naja, schon lange, die 
sind echt schnell, aber die Fasnacht kam dazwischen, die hat mich eine 
Woche zurückgeworfen :-)

Der erste Versuch war recht enttäuschend. Offensichtlich habe ich etwas 
falsch gemacht. Der eigentliche Tonertransfer geht zwar phänomenal. 
Laminieren, dann kurz in reines Wasser tauchen, und schon schwimmt der 
Träger davon. Nichts mit abrubbeln oder so. Nur war dann der 
Tonerauftrag wie erwartet recht porös. Dafür gibts ja aber die grüne 
Folie. Also die drauflaminiert. Dabei erahnte ich schon Probleme. Diese 
Folie ist sehr dünn und tendiert dazu, sich aufzurollen. Ich schaffte es 
nicht, das Folie-Print-Folie-Paket so in den Laminator einzuführen, dass 
es keine "Runzeln" gab. Naja, nicht so schlimm, dachte ich, denn 
a)leidet die Passgenauigkeit in diesem Fall ja nicht darunter, und b)ist 
es nicht weiter schlimm, wenn es einen 100um breiten "Riss" gibt, da das 
dann ja kein vollständiger Haarriss ist, sondern nur ein Bereich, wo das 
Kupfer porös ist.

Als ich die Folie weggezogen habe, kam die Ernüchterung: Das grüne Zeug 
klebte zwar wunderbar an den Leiterbahnen - nur leider auch dazwischen, 
da wo ich enge Bahnen hatte (ich muss aber fairerweise erwähnen, dass 
ich ein sehr enges Layout als Probe nahm; das "Miniboard für den Aduc -> 
www.analog.com).
Es sah ein bisschen wie das Resultat einer Unterbelichtung aus.

Als ich dann versuchte, mit einer Zahnbürste die Zwischenräume 
freizulegen, putzte ich vereinzelte Leiterbahnen weg. :-(

Naja, ich werde es nochmals versuchen und dabei folgende Änderungen im 
"Prozess" vornehmen:

-Toner vor der Applikation der grünen Folie mit einem Heissluftfön 
einbrennen

-Folie nicht mit dem "getunten" Laminator laminieren, sondern mit einem 
Bügeleisen aufbügeln. Mit mässiger Temperatur.


Ich werde Euch dann nochmals darüber informieren.

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