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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik char zu unsigned char konvertieren


Autor: Chris (Gast)
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Hallo Leute,

folgendes Problem ich arbeite mit Profilab- Expert und muss dort eine 
eigene kleine DLL Programmieren in dem Beispiel, das mitgeliefert wurde, 
das mit dem Borland Compilert compiliert wurde steht es so:

void _stdcall GetInputName(unsigned char Channel, unsigned char *Name)
{
  if (Channel == 0)
    strcpy(Name, "CLK"); //Name input 0
  else
                strcpy(Name, "RST"); //Name input 1
}

habt ihr eine Idee was ich machen muss damit es läuft?

P.S. ich verwende den GCC bzw. Microsoft Compiler

Danke schonmal für die Hilfe Chris

Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
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Und wo ist das Problem? (ich sehe keins)

Autor: Roland Riegel (roland) Benutzerseite
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Wahrscheinlich so:
    strcpy((char*) Name, "RST");

Gruß,
Roland

Autor: Chris (Gast)
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Hallo Roland, vielen Dank für die richtige und schnelle Antwort, aber 
kannst du mir noch kurz sagen warum das so sein muss und nicht einfach 
strcpy((unsigned char*) Name, "RST");?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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weil strcpy() nun mal einen char* als erstes Argument
haben will.

Da hast keine char*, du hast einen unsigned char*.
Da aber bekannt ist, dass char und unsigned char auf
Bitebene kompatibel sind, und es in diesem Fall keinen
Unterschied macht ob unsigned oder nicht, kann man den
Pointer gefahrlos zurechtcasten: Man überstimmt praktisch
den Compiler und teilt ihm mit: Die Datentypen stimmen
zwar nicht 100% zusammen, aber das passt schon.

Autor: Roland Riegel (roland) Benutzerseite
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Zu den Ausführungen von Karl Heinz möchte ich noch folgendes 
hinzuzufügen:

So etwas wie
    (Typ2) (Ausdruck1)
konvertiert Ausdruck 1 vom Typ 1 in einen Ausdruck vom Typ 2.

Da das Argument Name bereits vom Typ unsigned char* ist, strcpy() jedoch 
ein Argument vom Typ char* erwartet, wandelt man Name mittels
    (char*) Name
in den gewünschten Typ um.

Für Strings ist es unerheblich, ob sie als char* oder unsigend char* 
behandelt werden. Der Unterschied spielt nur beim numerischen Vergleich 
der einzelnen Bytes bzw. Buchstaben eine Rolle.

Persönlich halte ich es so, dass ich unsigned char* (bzw. auf dem AVR 
uint8_t*) für Rohdaten irgendeiner Art nehme, und char* für Strings.

Gruß,
Roland

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