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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ARM91SAM9261 Entwickler gesucht -Dringend


Autor: asmodes (Gast)
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Ich möchte ein Embedded System mit dem ARM91SAM9261 entwickeln mit TFT, 
WLAN, 256MB NAND Flash, Infrafrot.

Anschliessend Teiberoptimierung für WLAN, Flash Memory etc. (dafür hätte 
ich aber auch bereits jemanden)
Als OS soll WIN CE mit JAVA und Adobe Flash Lite eingesetzt werden.

Suche jemanden der bereits ein ARM91SAM9261 Evaluation Board hat und 
damit auch schon Systeme entwickelt hat. Die Projektdauer würde ich auf 
etwa 4 Wochen ansetzen. Alle Bauteile stehen bereits fest und sind schon 
vorhanden.
ALs erstes müsste ein Schaltplan auf Grundlage des EVAL KITs erstellt 
werden mit Eagle, Protel oder orCAD.
Diese rechne ich mit ungefähr 3 Tagen Full Time.

Nachdem dann die Bestückten Prototypen da sind, kann mit dem Flashen und 
Programmieren begonnen werden.

Der grosse Vorteil ist, dass mein Embedded System von den Bauteilen und 
Funktionsumfang zu 95 % die gleichen Bauteile verwendet wie das EVAL 
Kit.

Schickt mir bitte eure Angebote direkt per Email (Betreff: ARM91SAM9261)
Projektbeginn wäre sofort

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Ich kann es zwar nicht machen aber eine E-mail-Adresse wäre für den der 
sich anbietet sehr nützlich.

Autor: Experte (Gast)
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Deine Vorstellung, in drei Tagen full-time (24h) ein Board zu layouten, 
ist sowas von unrealistisch, sorry. Selbst, wenn du von sämtlichen 
verwendeten Bauteilen und Steckverbinden schon die passenden 
Bibliotheken hättest. In vier Wochen (160 Stunden) kann man 
programmiertechnisch einiges schaffen, klar. Besonders, wenn Hardware, 
Entwicklungsumgebungen und möglicherweise Treiber für die Peripherie 
schon vorhanden sind und auch funktionieren. Für's ausführliche Testen 
und Debuggen fehlt dann leider die fünfte Woche.

Autor: Dirk (Gast)
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>ALs erstes müsste ein Schaltplan auf Grundlage des EVAL KITs erstellt
>werden mit Eagle, Protel oder orCAD. Diese rechne ich mit ungefähr 3 >Tagen Full 
Time.

Genau drei Tage ist unrealistisch in der Zeit hast du gerade mal die 
Bauteile Libs vielleicht erstellt.

Rechne mal mit 4 Wochen bei einem Arbeitstag von 8 Std.



Autor: peterguy (Gast)
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Kann mich der Meinung von Experte nur anschliessen. In drei Tagen ein 
Layout von solcher Komplexität inklusive Schaltplaneingabe durchzuführen 
ist absolut unmöglich. Zwei Wochen (also 80h) sollten es da schon eher 
treffen, sofern tatsächlich alle Bauteile bereits im CAD angelegt 
sind...

Bei der Software ist es dann leider meistens so, daß die reine 
Implementierungszeit nur etwa ein Drittel der Entwicklungszeit ausmacht, 
der Rest geht für Debugging und Testen drauf.

Nimm Deine Angabe von vier Wochen als Mannstunden und alle sind 
glücklich!

Autor: G. Nicht (Gast)
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Beim Layout sehe ich keine Probleme. Mit 8-10 Lagen ist das doch eine 
Sache für den Autorouter :-)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Wir sind zwar nur ne kleine Firma, aber trotzdem haben wir keinen 
Layouter, der auch Windows proggen kann, d.h. Softwerker und Hardwerker 
sind extra.

Solche Universalgenies dürften schwer zu kriegen sein (und kaum 
bezahlbar).


Peter

Autor: Experte (Gast)
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Beim AT91SAM9... reden wir doch über etwa 200MHz, oder liege ich da 
falsch?! Und da wollen ein oder zwei SDRAMS angeschlossen werden und ein 
NAND-Flash am Datenbus und Adressbus. Dazu die ganze sonstige Peripherie 
und vermutlich ein kleines Schaltnetzteil. Mechanische Nebenbedingungen 
(der Steckverbinder bitte hier, da ne Ausfräsung, Größe maximal xxx, auf 
der Unterseite nur die ganz flachen Bauteile, etc. pp).

Das ist schon mal nicht mehr so eben schnell mit dem Autorouter gemacht 
(war bestimmt ein Scherz) und mit nem 4-Lagen-Multilayer (2 Signal, 2 
Supply) kriegt man das nur "schön" hin, wenn man ungefähr weiß, was man 
tut (sprich wenn man das schon getan hat).

Dazu das Erstellen der Bauteile, die garantiert nicht alle vorhanden 
sind. Drei Wochen Vollzeit plus Protoypen-Fertigung ist meine Schätzung, 
wenn du einen guten Mann findest, der sich nicht ständig verrennt und 
dann demotiviert rumklickt (wieder eine Anspielung auf Erfahrung).

Gibt es eine funktionierende Entwicklungsumgebung? Und Treiber für die 
vorgesehene Peripherie? (Display?!) Wenn ja, kann man in vier Wochen 
eine schöne Applikation programmieren. Wenn nein, programmiert man die 
Applikation wahrscheinlich frühestens in der dritten Woche, der Rest 
geht für den Low-level-Kram drauf. Wenn alles gut geht. Meistens gibt es 
ja noch dieses und jenes unvorhergesehene Problem.

Ich habe schon AT91RM9200-Linux-Embedded-Systeme auf doppelseitigen 
Platinen aufgebaut und weiß ungefähr, wovon ich spreche. Von Windows 
habe ich 0,0 Ahnung, aber wird bestimmt mit C++ so ähnlich programmiert 
wie GTK2+ und Konsorten unter Linux, vielleicht sind die 
Entwicklungsumgebungen etwas umfangreicher (und stürzen öfter ab), aber 
wie gesagt, keine Erfahrung damit.

Um das besser abschätzen zu können, müsste man erstmal wissen, was es 
denn genau werden soll und was die Software können muß. Was würdest du 
in dem zeitlichen Rahmen pro Stunde zahlen?

Autor: Dirk (Gast)
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>Ich habe schon AT91RM9200-Linux-Embedded-Systeme auf doppelseitigen
>Platinen aufgebaut und weiß ungefähr, wovon ich spreche.

Respekt, ich hätte schon auch 4 Lagen umsteigen muessen, wenn die PCB 
Abmessungen eine halbe Eurokarte entsprechen darf.

Autor: G. Nicht (Gast)
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>Respekt, ....

Ich weiß nicht. Ohne GND- und VCC-Lagen mag das 'Rästel' aufgehen; 
technisch sauber kann die Lösung nicht sein - nicht bei 200MHz.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Hat denn schonmal jemand nen Autorouter auf 200MHz losgelassen und es 
lief dann hinterher sogar ?

Ich hatte ja schon bei 32MHz  aufm 4-Layer Probleme.
Mein Oszi hat sich geschüttelt, so schlecht sahen die Signale aus.

Aber nachm Handrouting keinerlei Überschwinger mehr und mein Oszi hat 
sich gefreut (die CPU natürlich auch).


Peter

Autor: Emperor_L0ser (Gast)
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ich sag erstmal -> rofl

sry, aber ich finde java hat in einem embedded system nichts zu suchen, 
selbst wenn du wen findest, der gut layouten und coden kann, der wird 
sicherlich C nehmen, mit glück C++, aber java, ... dafür brauch man 
informatiker, der kann aber keine platinen layouten... dazu noch die 
zeitvorgaben...
werdet erwachsen, die vorstellungen mit denen leute hier ins forum 
kommen, wenn sie aufgaben haben, sind echt unglaublich.

Autor: Experte (Gast)
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> Ich weiß nicht. Ohne GND- und VCC-Lagen
> mag das 'Rästel' aufgehen technisch sauber
> kann die Lösung nicht sein - nicht bei 200MHz.

Ich war von der Vorgabe nicht begeistert, aber es lief dann letztendlich 
ganz gut. Nur bin ich mir bis heute nicht sicher, ob das für den 
Auftraggeber ein guter Deal war, denn soviel teurer sind Multilayer 
nicht - aber Mehrarbeit hat es eine Menge gemacht. Da außer einem SDRAM 
nichts am EBI hing, ist "200-MHz-Platine" auch ein bißchen übertrieben. 
Ein vernünftiges Layout der zahlreichen breiten Versorgungs- und 
Masselayer war das schlimmste, aber mit viel Probieren war ich zum 
Schluß ziemlich sicher, daß es funktionieren würde. Auf der 
80x80-Platine sind etwa 75 Abblockkondensatoren platziert.

Die EMV-Prüfung hats bestanden und das Gerät läuft extrem zuverlässig. 
Leichte Gewissensbisse hatte ich natürlich trotzdem. Ich würds ja gerne 
posten und mich beschimpfen lassen, wäre auch mal ein guter Vergleich zu 
der hier geforderten Aufgabe (ich weiß ja, wie lange die kleine Platine 
gedauert hat), aber leider ist das "Copyright" nicht mehr bei mir...

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Email Adresse für Buysell07@web.de

An der Entwicklung dürfen sich natürlich auch gerne mehrere Leute 
beteiligen.
Die Bauteile sind schon im CAD als Makros drin.
Autorouter ist wohl logisch. Arbeitszeit 2 Monate.
Budget 10.000 EUR für das Design des PCBs

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Sämtliche Bauteile sind schon fix und fertig erstellt.
Die Platinenabmessungen stehen fest und die Position der Bauteile 
ebenfalls.

Wie schon richtig erkannt liegt das grosse Problem nun allerdings die 
Bauteile miteinnder zu verbinden, insbesondere bezüglich der 
Spannungsversorgung von 7,6 Volt.

Sobald die ersten Prototypen dann fertig sind, kann mein WIN CE 
Spezialist dann mit dem Programmieren anfangen. Als kleiner Anhaltspunkt 
bezüglich des Aufwands dient der Schaltplan des EVAL KITs (Anhang). Von 
diesem sollen etwa 30 % der möglichen Funktionen benutzt werden. Den 
Rest kann man dann getrost löschen.

Im EVAL Kit ist bereits eine fix und fertige EAGLE Platinenlayout Datei 
mit drin mit den sämtlichen Bauteilen. Dann müsste man nur noch 
überflüssigen Krams löschen und nochmal optimieren.

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Hier nochmal meine Email Adresse

mailto: buysell07@web.de ?subject=ARM91SAM9261

Autor: Rooney Bob (rooney)
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3 Tage Full Time? Was ist Full Time? 8,5 Stunden oder 24 Stunden? In 72 
Stunden mach ich dir ein vollwertiges Board. Das sind dann aber 7 
Werktage!!!

# Realistisch ist 1 Tag Geometrien und Symbole erzeugen, sofern noch 
überhaupt nichts in einer Lib vorhanden ist.
# 2 Tage Schaltplaneingabe
# 1 Tag Symbole, Geometrien und Schaltplan reviewn
# 2 Tage Layout, sofern der Autorouter die Komplexität schafft
# 1 Tag Nachbesserungsarbeiten, Gerber Files generieren und letztes 
Review

Mit Eagle würd ich mir aber so etwas nicht in dieser Zeit zutraun, weil 
der Autorouter einfach Mist ist.

Aber wie gehabt, die Zeit ist sehr streng bemessen und sowas würde ich 
nur annehmen wenn es vertragsmäßig eine Klausel gibt, die für einen 
größeren zeitlichen Spielraum sorgt, sofern irgendwelche Schwierigkeiten 
auftreten.
Du willst ja ein Board haben was funktioniert und nicht eines was eben 
geroutet ist aber sonst absolut Schrott ist.
200MHz ist zwar nicht wirklich eine Herausforderung, aber wenn das 
jemand macht der absolut keine Ahnung hat, dann funktioniert es 
sicherlich nicht.

Aber ich schick dir mal eine Email...

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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>Im EVAL Kit ist bereits eine fix und fertige EAGLE Platinenlayout Datei
>mit drin mit den sämtlichen Bauteilen. Dann müsste man nur noch
>überflüssigen Krams löschen und nochmal optimieren.

aha... nur weil die zufällig .brd heißt muß das nicht zwangsläufig eine 
Datei von/für Eagle sein...

Autor: Rooney Bob (rooney)
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Wäre außerdem merkwürdig, wenn es zum Schaltplan auch gleich das Layout 
dazu geben würde...

Abgesehen davon kann sich ATMEL eine leistungsstärkere 
Entwicklungsumgebung leisten als Eagle. Ich will niemandem zu nahe 
treten, aber Eagle ist für professionelles Hardwaredesign nicht die 
richtige Wahl. Beim Entwickeln von Hardware geht es nicht nur darum 
irgendwelche Bauteile zu verbinden... Bei Hardwareentwicklung geht es um 
eine Kunst, die verstanden werden muss.
Eagle ist recht brauchbar für Privatpersonen und kleine Firmen, deren 
Budget beschränkt ist. Schwierig wird Eagle dann, wenn es darum geht 
komplexe Hardware entstehen zu lassen, die nicht mit 2 oder 4 Lagen 
auskommt.
Wir verwenden unter anderem auch Eagle in der Firma, doch wenns ums 
Eingemachte geht, greif ich doch zu führenden Schaltplan/Layout Tools 
wie Mentor Graphics zurück.

Autor: Hase (Gast)
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Nach Eagle sieht der Schaltplan im Anhang nicht aus.
Ich sehe kein WLAN auf dem Entwicklungsboard. Das ist auch noch so mal 
schnell zu entwicklen?!! Oder auch schon dafür eine Idee?

Autor: Experte (Gast)
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Ach Leute...

das wird doch so nichts. Ich habe keine Lust, ein Projekt zu bearbeiten, 
bei dem jemand die Rahmenbedingungen festlegt, der keine Ahnung von der 
Materie hat. Das ist zwar anscheinend "Industriestandard", aber dieses 
ewige Gezerre, wer nun den längeren hat, kann ganz schön an die Substanz 
gehen. Und was dabei rauskommt, macht beide Seiten nicht zufrieden.

Wenn der Herr Taller mal erzählen würde, was sein Gerät eigentlich 
machen soll und in welcher Umgebung es zum Einsatz kommt, könnte man 
wenigstens ein realistisches Angebot machen. Und ihn vielleicht 
überzeugen, daß er seine Rahmenbedingungen überdenken muß. Und dann käme 
vielleicht sogar ein tolles Produkt raus. Vielleicht sogar innerhalb von 
ein bis zwei Monaten, wenn der betreffende auf schon vorhandenes 
zurückgreifen kann.

> Ich möchte ein Embedded System [...]
> entwickeln mit TFT, WLAN, 256MB NAND
> Flash, Infrafrot.

Dann entwickle es doch. Wir helfen gerne im Forum. Oder kannst Du das 
etwa nicht? Dann müsstest Du die Arbeit, die andere für Dich erledigen, 
allerdings wertschätzen können und angemessen entlohnen, sonst wird das 
nichts. Und vor allem müsstest Du Deinen Drang, überall mäßig sinnvolle 
Vorgaben zu machen, mal eine Weile unterdrücken.

> Anschliessend Teiberoptimierung für
> WLAN, Flash Memory etc. (dafür hätte
> ich aber auch bereits jemanden)

Schön. Laß demjenigen bloß die Zeit, die er braucht, um den Job 
ordentlich zu erledigen.

> Als OS soll WIN CE mit JAVA und
> Adobe Flash Lite eingesetzt werden.

Sicher?! Warum a priori die Festlegung auf diese unzuverlässigen 
Bloat-Bomben? Weil Du die Teile in einer ansprechenden Präsentation mit 
all ihren Vorzügen hast präsentiert bekommen und die Alternativen gar 
nicht kennst? Oder weil Du schon jede Menge Erfahrung mit der 
Entwicklung von Embdedded-Systemen hast und Dir sicher bist, daß diese 
Software genau Deine Anforderungen perfekt erfüllt? Oder steht's etwa im 
Pflichtenheft Deines Auftraggebers, weil auch die ihre BWL-Fuzzis 
schicken, um die Rahmenbedingungen festzulegen?

> Suche jemanden der bereits ein
> ARM91SAM9261 Evaluation Board
> hat und damit auch schon Systeme
> entwickelt hat.

Aha. Also ist das Budget nicht vorhanden oder schon wegrationalisiert, 
um demjenigen die benötigte Entwicklungsumgebung zur Verfügung zu 
stellen? Das fängt ja gut an...

> Die Projektdauer würde ich auf
> etwa 4 Wochen ansetzen.

Dann suchst Du aber mehrere Leute, die sich auch erstmal aufeinander 
einstellen und ihre Arbeiten koordinieren müssen. Oder einen Experten, 
der alles in kürzester Zeit aus dem Handgelenk schüttelt, weil er auf 
Erfahrung und Vorarbeit aus früheren Projekten zurückgreifen kann. DAS 
wird aber teuer. Ich kann mich nur wiederholen.

> Alle Bauteile stehen bereits
> fest und sind schon vorhanden.

Wenn hier noch mal einer drüberschaut, der sich auskennt, und dann 
feststellt, daß man dieses oder jenes vielleicht nochmal überdenken 
müsste,  was dann? Klingt wenig überzeugend.

> ALs erstes müsste ein Schaltplan
> auf Grundlage des EVAL KITs erstellt
> werden mit Eagle, Protel oder orCAD.
> Diese rechne ich mit ungefähr 3
> Tagen Full Time.

Ja, was denn nun. Selbstverständlich habe ich kommerzielle Lizenzen von 
allen drei Paketen zu Hause auf meinem privaten Rechner und kann Dir 
aufgrund meiner Erfahrung die nötigen Bauteile in den drei Formaten 
innerhalb eines Arbeitstages erstellen. Der Schaltplan wird am zweiten 
Tag eingegeben und validiert, der Autorouter läuft am dritten Tag 
vormittags und zum Abschluß des ganzen wird hier und da nochmal ein 
bisschen nachgearbeitet, verschönert und kontrolliert. Und fertig ist 
Dein embedded System. Wenn wir uns darauf einigen, daß du neben den drei 
Tagen noch zwei Wochen Urlaub (full-time) bezahlst und ich die Dateien 
erst danach abliefere, bin ich sofort dabei.

> Nachdem dann die Bestückten
> Prototypen da sind, kann mit
> dem Flashen und Programmieren
> begonnen werden.

Du weißt schon, wovon Du da redest, oder?

Flashen ist das wo der Typ den Stecker auf die Platine steckt und eine 
Progress-Bar von links nach rechts läuft oder wie. Und Programmieren ist 
das, wo die Typen Text in so ein Fenster schreiben, der dann ganz lustig 
bunt dargestellt wird. So wie in Deinen Excel-Tabellen. Das sieht gar 
nicht schwer aus, warum dauert das nur immer so lange? Kriegen die das 
an der Uni nicht richtig beigebracht?

> An der Entwicklung dürfen sich
> natürlich auch gerne mehrere Leute
> beteiligen.

Fein. Um was für ein Wohltätigkeitsprojekt handelt es sich denn? Ich 
helfe gerne, wo ich kann. Gibt es eine Website, wo man sich bewerben 
kann?

> Die Bauteile sind schon im CAD
> als Makros drin.
> Autorouter ist wohl logisch.

Autsch

> Arbeitszeit 2 Monate.
> Budget 10.000 EUR für das
> Design des PCBs

Von drei Tagen auf 2 Monate? Von 24 bezahlten Stunden auf 10.000 Euro? 
Angst, daß sich keiner meldet? Wie komme ich nur auf die Idee, daß das 
alles wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt, wenn man da mal 
nachbohrt?

> Sämtliche Bauteile sind schon
> fix und fertig erstellt.

Richtig, als Makros im CAD. Hatten wir schon. Warum glaube ich es 
trotzdem nicht?

> Die Platinenabmessungen stehen
> fest und die Position der Bauteile
> ebenfalls.

Hilfe, wer hat das gemacht? Hoffentlich Atmel... Sonst würde ich nochmal 
anregen, daß die Induktivität vom Schaltregler nicht ans andere Ende vom 
Board gerückt wird wie der Schaltregler selbst... Aber da ist das 
Gehäuse höher? Und die Buchse fürs Netzteil ist nunmal an der anderen 
Seite? Ok, dann ist es natürlich klar. Fragen wir mal den Autorouter, 
wie er das Problem löst... Schließlich hast Du das Gehäuse ja schon 
gekauft, in Stückzahlen versteht sich.

> Wie schon richtig erkannt liegt
> das grosse Problem nun allerdings
> die Bauteile miteinnder zu verbinden,
> insbesondere bezüglich der
> Spannungsversorgung von 7,6 Volt.

Nochmal autsch. Ich hab auch ständig Probleme, Bauteile miteinander zu 
verbinden. Und diese Herausforderung mit krummen Stromvoltanzahlen, die 
es nicht als Batterie zu kaufen gibt. Schon nicht leicht, dieser Job...

> Als kleiner Anhaltspunkt
> bezüglich des Aufwands dient
> der Schaltplan des EVAL KITs
> (Anhang). Von diesem sollen
> etwa 30 % der möglichen Funktionen
> benutzt werden. Den Rest kann man
> dann getrost löschen.

Na, dann streich doch einfach zwei Drittel der Bauteile raus, dann 
müsste es ja hinkommen.

> Im EVAL Kit ist bereits eine fix
> und fertige EAGLE Platinenlayout
> Datei mit drin mit den sämtlichen
> Bauteilen. Dann müsste man nur noch
> überflüssigen Krams löschen und
> nochmal optimieren.

Richtig, ganz einfach. Wahrscheinlich hat Dir Dein CE-Experte erzählt, 
daß "brd"- und "sch"-Dateien von Eagle kommen, stimmts? Aber öffnen 
konntest Du die leider noch nicht, sonst hättest Du selbstverständlich 
schonmal grob drübergeschaut, was da alles entfallen kann.

Sorry, Junge, wenn ich mal Klartext rede, aber den hast Du anscheinend 
nötig. Im Internet geht's ja.

Autor: Dirk (Gast)
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Soll das ein Update / Konkurrenzprodukt zum www.taskit.de AT91RM9200 
werden??

Autor: Raja (Gast)
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Würde auch gerne mal wissen, was das für ein Gerät werden soll

Autor: Mehmet Kendi (mkmk)
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Meine gesammelten Erfahrungen (siehe 
Beitrag "Entwickler für Projekt gesucht" ) bei einem viel simpleren 
Auftrag waren schlichtweg ernüchternd. Dabei schien mein Auftraggeber 
auf den ersten Blick sehr seriös zu sein; zumindest wusste er genau, was 
er wollte. Was man von diesem Herrn nun wirklich nicht behaupten kann.
Ich persönlich würde vermutlich auf solche Auftragsangebote nicht mehr 
reagieren. Müsste schon ein dicker Brocken sein, damit ich wieder in 
Versuchung kaeme :)

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Es sollen tragbare MP4 Spieler werden welcher mit WLAN von einem 
zentralen PC angesteuert werden kann. Die Playlist wird im PC erstellt, 
und die SQL Datenbank samt den MP3 Dateien auf den MP4 Spieler 
syncronisiert übertragen per WLAN. Dies dauert bei 10 MP3 Songs á 5 MB 
etwa 20 Sekunden.
Der Benutzer kann den MP4 Spieler selbst nicht ansteuern, nur der 
Operater am Server kann die verschiedenen MP4s ansteuern.

Man kann zum Beispiel 20 MP4 Spieler synchronisieren und die Daten 
draufspielen. Wenn der Operator die Playlist abspielen lässt, werden 
auch auf allen MP4 Spielern die Listen zur vorher festgelegten Zeit 
abgespielt. Zum Beispiel um 12:30:23 Uhr auf die Millisekunde genau.
Die Applikation ist für ein interaktives Spiellabyrith. Das 
synchronisierte Abspielen der Songs erzeugt die Sound Atmosphäre durch 
hochwertige Schulterlautsprecher, wie eben in einem 3D Shooter.
Dadurch kann auf eine 10.000 Watt teure PA Beschallungsanlagen mit nem 
haufen Stromverbrauch komplett verzichtet werden. Man hat sozusagen 
immer und überall die passenden Atmosphären Sounds zur Spiel Situation.
MP4 deshalb weil es noch ein grafisches Display reinkommt, welches Media 
Player Visualisierungsanimationen und die Spieldauer für den User 
anzeigen soll.
Die Applikation ist für ein interaktives Spiellabyrith. Das 
synchronisierte Abspielen der Songs erzeugt die Sound Atmosphäre durch 
hochwertige Schulterlautsprecher, wie eben in einem 3D Shooter.
Dadurch kann auf 10.000 Watt teure PA Beschallungsanlagen mit nem haufen 
Stromverbrauch komplett verzichtet werden.

Mehr werde ich an dieser Stelle nicht mehr veraten. Grundsätzlich bin 
ich auch niemandem direkt Rechenschaft schuldig was ich genau machen 
will. Dies interessiert letztendlich nur die Personen welche wirklich 
direkt am Projekt beteiligt und sich vorstellen könnten solch eine 
Applikation auf Basis des ARM9 zu entwickeln.

Wer also mehr erfahren möchte soll mich bitte anmailen unter " 
mailto:buysell07@web.de"
Einzigste Voraussetzung für weitere Infos ist allerdings dass sich nur 
Personen mit entsprechener Vorerfahrung melden welche das mitentwickeln 
möchten. Auf Rookies, Noobs, Neider, Nörgler und selbsternannte 
Besserwisser kann ich selbstverständlich verzichten.


Ich zahle 60 EUR/Stunde  - erwarte dafür aber auch vorab einige ARM9 
Referenzen




Autor: Dominic R. (dominic)
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> MP4 deshalb weil es noch ein grafisches Display reinkommt, welches Media
> Player Visualisierungsanimationen und die Spieldauer für den User
> anzeigen soll.

Meinst du damit, dass der Client die Visualisierung berechnen soll, oder 
willst du vorab berechnete Videos auf dem Client dekodieren? Steht die 
Auflösung des Displays/der Animationen schon fest?

Autor: tom (Gast)
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@Tim Taller
Das ist ein sehr interessantes Projekt das mich auch sehr interessieren 
würde, insbesondere die Hardware-Geschichte. Softwaremäßig wäre ich 
persönlich eher an Linux interessiert. Allerdings glaube ich nicht, dass 
ich die nötigen Vorraussetzungen habe um das Projekt in den von Dir 
vorgegebene Zeiträumen alleine zu bearbeiten. Mich würde auch 
interessieren, ob es denn möglich wäre die Hardware, als 
OpenSource-Projekt laufen zu lassen?

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Als Multimedia OS ist Win CE die bessere Wahl. Alle Navigationsgeräte, 
MP4 Spieler, Digitalkameras und auch die meisten PDAs laufen mit 
Windows.

Die Videos laufen als Adobe Flash Lite .swf Dateien. Die Auflösung ist 
240 x 320 Pixel QVGA

Open Source Linux ist dagegen eher geeignet für Steuer -und Messtechnik 
und weniger grafisch anspruchsvolle Applikationen. Ausserdem gibt es 
leider kein Adobe Flash Lite für Embedded Linux.

Wie gesagt am Projekt dürfen sich auch noch andere Leute wie .B Java 
Porogrammierer beteiligen

Autor: tom (Gast)
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@Tim  Taller
Gibt's eine Plattform von der aus das Projekt koordiniert wird?
Okay für Multimedia ist Windows sicherlich besser geeignet. Ich würde 
gerne eher was mit Linux machen, da es mir weniger auf Multimedia 
ankommt. Aber soviel ich weiß würde sich das nicht unbedingt 
ausschließen, sofern es keine größeren Hardwareprobleme gibt.

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Ich habe eine Homepage für alle am Projekt beteiligten eingerichtet. 
Dort lade ich regelmässig neuen Content und Updates hoch. Inzwischen 
sind aber 90 % aller Fragen beantwortet, das Platinen Layout, 
Abmessungen und die Bauteile sowie Bauteilelieferanten stehen schon 
fest. - GOTTSEIDANK das hat mich über 1 1/2 Jahre gebraucht.

FÜr die J2ME Programmierung hab ich dagegen noch niemanden

Autor: tom (Gast)
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@Tim Taller: Kannst Du hier mal die Adresse der Homepage posten, so dass 
man sich da mal informieren könnte?

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Ich werde die Adresse meiner Homepage nur auf Anfrage herausgeben. Wer 
interesse hat soll mich kurz anschreiben.

Autor: Gast (Gast)
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Hallo Herr Neuhöfer (??),
grüße aus dem Ländle ;-) Ich würde mir einen PDA an Ihrer stelle kaufen.
WLAN,TFT,Krüppel Windows usw schon alles an Board.
Haben Sie schon mal WinCE auf dem 9261 gesehen?? Der 9261 ist im 
vergleich zu
Xscale,Samsung und co wirklich Technik von vorgestern (200Mhz, 
SDR,Framebuffer und CPU teilen sich den gleichen RAM). Mit einem 
fertigen PDA haben Sie auch kein ärger mit Wlan Treibern die unter einer 
NDA stehen,Wesentlich bessere Performance im Grafik bereich (Intel 
2700G), Keine NRE Kosten,Kein ärger mit EMV,CE,Produkthaftung...,einen 
Support für die Hardware und noch so vieles mehr.
Ich hab hier neben mir ein 9261-EK liegen, und auch schon so das eine 
oder andere Arm Design erfolgreich abgeschlossen. Lassen Sie sich sagen 
: Mit 10k€
macht ein seriöser Entwickler gerade mal eine ordentliche Spezifikation. 
Wenn man überlegt das fast 10% des gesamt Budgets schon das Evaluation 
Kit kostet.
Weitere 5% des Budgets für die Leiterplatten der Prototypen. Und der 
Rest geht für die EMV drauf, was verdient dann der Entwickler daran?

Autor: odogo (Gast)
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Win CE auf einem 200MHz ARM9 und dann noch grafisch ansprechend und in 
Java programmiert? Kann man getrost vergessen. Außer es soll in zeitlupe 
laufen. Für diese Anforderung ist Linux wirklich die deutlich bessere 
Wahl oder eben ein fix und fertiger PDA. Bei eigenen Projekten in der 
kombination WinCE / Samsung CPU bin ich schon oft an die 
Leistungsgrenzen gestoßen, und das nicht mit lahm Java...

Und das WinCE für Multimedia besser ist mag eine Zeit gestimmt haben, 
ist aber sichlich überholt. Soweit ich weis laufen die meisten TomTom 
Geräte unter Linux, viele MVP ebenfalls.

Autor: Tim Taller (asmodes)
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Ursprünlich wollte ich auch einen XScale nehmen. Aber bei Kosten vcon 
va. 23 eur für denxscale überlegt man dann doch 2 mal.

Autor: Tim Taller (asmodes)
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@ Gast (Gast)   schreib mir bitte mal dringend eine Emaiul zur 
Kontaktaufnahme. Meine EMail Adresse ist ja bekannt.

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