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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Verpolschutz für LED


Autor: Uwe (Gast)
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Hallo,

um eine LED gegen Falschpolung zu schützen (24V Betrieb) - sollte man 
dazu eine zusätzliche Diode in Reihe schalten oder lieber eine Diode 
Antiparallel zur LED?

Was ist professioneller?

Gruß
Uwe

Autor: Gast (Gast)
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D antip. zur LED.

Autor: spess53 (Gast)
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Oder Brückengleichrichter

Autor: Uwe (Gast)
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Für einen Brückengleichrichter ist leider kein Platz da.

@Gast
Kannst Du das begründen?

Gruß
Uwe

Autor: Gast (Gast)
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>Kannst Du das begründen?

Sorry, mein Fehler. Bringt natürlich nur was, wenn man Wechselspannung 
hat. Hab's richtig gelesen aber falsch verarbeitet :)

Autor: pripri (Gast)
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Wieso? Geht doch.
Diode antiparrallel zur LED.
In Reihe zu den beiden der Widerstand zur Strombegrenzung.
Ist LED richtig angeschlossen liegt an der anderen Diode Uf von LED an, 
andersrum liegt an der LED Uf von antip.Diode an. Also kein Problem wenn 
R richtig dimensioniert ist.

Autor: Lothar (Gast)
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Antiparallel geht immer, nur die Verlustleistung bei Falschpolung 
beachten. Reihenschaltung ist besser wenn genug Spannung zur Verfügung 
steht, dann fließt bei Falschpolung nix. Si 0,6V Shottky 0,3V. Es sei 
denn, Du sprichst von Power LEDs. Wenn richtig Strom fließt, sollte man 
auch diesen bedenken.
Grüsse
Lothar

Autor: pripri (Gast)
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Bei Falschpolung fließt nix.
Aber bei "Richtigpolung" leuchtet auch nix.

Autor: Lothar (Gast)
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Wenn die Richtung der Vorschaltdiode richtig ist fließt schon was, und 
damit leuchtet es auch. Nur ein bissel Spannungsabfall an  der 
Vorschaltdiode.

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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bei 24V würde ich gar nix machen nur nen Vorwiderstand.
Bei höheren Spannungen Diode antiparallel, damit die zulässige 
Sperrspannung nicht überschritten wird.

Autor: pripri (Gast)
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Vorschaltdiode muß dann allerdings auch
Sperrspannung > 24 V - max. SperrspannungLED
haben.
Nimm 2 verschiedenfarbige LEDS antiparalel, dann kannste mit der anderen 
Farbe auch gleich noch den Verpolfall anzeigen.

Autor: Falk (Gast)
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@ Stefan Gemmel

>bei 24V würde ich gar nix machen nur nen Vorwiderstand.

Ich schon, die meisten LEDs halten keine 24V Sperrspannung aus.

Sinnvoll ist eine Diode antiparallel.

Warum nicht als Verpolungsschutz in Reihe?

Wenn die Verpolungsschutzdiode einen höheren Sperrstrom als die LED hat, 
dann bekommt die LED die meiste Sperrspannung ab. -> Nicht gut.

MFG
Falk

Autor: Uwe (Gast)
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Meine LED hält laut Datenblatt 5V in Rückwärtsrichtung aus. Beim Versuch 
mit verpolter Spannung (24V) ist die LED kaputt gegangen. Vorwiderstand 
ist 1,2k.

Wenn ich Falk richtig verstehe, kann bei Reihenschaltung der Diode zur 
LED auch bei Verpolung ein geringer Strom fliesen, der dann wieder zur 
Überschreitung der zulässigen Sperrspannung der LED führen kann. Reicht 
der geringe Strom aus, um die LED zu zerstören?

Gruß

Autor: Gast (Gast)
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Guck halt ins Datenblatt, wie hoch der Sperrstrom ist.

Autor: He Ro (Gast)
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Auch "verkehrt herum" sperren reale Dioden nicht vollständig. Fürs 
Verständnis kann man annehmen, dass sie dann sehr hochohmig werden 
(tatsächlich dürften Strom und Spannung nicht linear sein) und dann kann 
man Diode+LED wie einen Spannungsteiler aus Widerständen berechnen. Und 
stellt eben fest, dass u.U. immer noch mehr als die zulässige 
Sperrspannung an der LED liegt.

Ob die bei dem geringen Strom dann kaputt geht, wäre ich mir nicht 
sicher - aber eine antiparallel geschaltete Diode ist genauso einfach 
und schließt dieses Restrisiko aus, hat als Verpolschutz auch keine 
Nachteile (bei Wechselstrombetrieb wird halt eine Halbwelle verheizt)

MfG, Heiko

Autor: Falk (Gast)
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@ Uwe

>Überschreitung der zulässigen Sperrspannung der LED führen kann. Reicht
>der geringe Strom aus, um die LED zu zerstören?

Ja, zumindest kann sie signifikant geschädigt werden. Und wozu das 
riskieren? Ne x-Belibige Diode antiparallel und gut.

MFG
Falk

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