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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR-Einstieg


Autor: Dominik P. (koelner)
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Da es doch sehr viele Projekte mit AVRs gibt, möchte ich nun doch auch 
in die AVR-Programmierung einsteigen. Auf Anhieb finde ich allerdings 
keine Einführung die es mir so leicht macht wie sprut.de für PICs. Das 
Tutorial hier ist ziemlich abstrakt. Ich möchte mit einem konkreten 
Beispiel anfangen, wie ich es auch mit dem PIC vor Jahren getan habe.
Darum meine Fragen an die AVR-Profis, die sicher nahezu mit einem 
Stichwort zu beantworten sein sollte:
1) Welcher AVR entspricht (von der Verbreitung in Projekten her) dem 
Standard-PIC16F84 bzw. PIC16F628, also welcher hat die meiste 
Verbreitung und wird am meisten genutzt?

2) Welchen (möglichst universellen) Brenner sollte ich mir bauen, der 
eine ganze Serie brennen kann und von den meisten Programmen unterstützt 
wird. Für PICs habe ich den Sprut-Brenner5, der alle PICs der Serie 12F 
und 16F brennt (hat einen 18pol und einen 40pol Testsockel) und vor 
allem auch ein Anschluss hat um PICs direkt in der Schaltung zu brennen 
(ICSP). Letzteres ist mir auch sehr wichtig und sollte bei ATmels doch 
sicher auch gehen?
Ich möchte mir natürlich nichts fertiges holen, sondern selber was bauen 
(brauche Platinenlayout) um möglichst meinen kleinen Geldbeutel zu 
schonen.

3) Das ganze muss unter Linux laufen: Mit pikdev kam ich sehr gut klar. 
AVRs scheint man eher in C zu programmieren (ich habe PICs nur in 
Assembler programmiert)? Als IDE habe ich bis jetzt nur KontrollerLab 
entdeckt. Kann man damit schnell jeweils per Klick übersetzen und 
brennen?

4) Gibt es irgendwelche Testboards und Subplatinen wie die Testboards 
von Sprut auch für AVRs? (Link?)


Danke im voraus,
Dominik

Autor: gast (Gast)
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Hi,
fange mit Mega48(4kByte)/88(8kByte)/168(16kByte) (28Pin, 20MHz, 
Pin-Kompatibel) bzw. Mega16/32(40Pin, 16Mhz, Pin-Kompatibel) an. 
Preislich sind diese zwischen 1.50 und 4Euro angesiedelt und fast 
überall erhältlich. Für den Einstieg allemal bestens geeignet.
Für 20Euro bekommst Du aber auch schein das sehr interessante Butterfly 
board, welches ein Komplettsystem (Mega169) samt Display darstellt. 
Schau es Dir unter ATMEL.com mal an.
Bzgl. des Programmers kann ich nur den AVRISP MKII empfehlen. Zusammen 
mit dem AVR-Studio bietet dies einen raschen und zuverlässigen Dienst.
Nette Einstiegsboards sind u.a. auch bei Myavr.de bzw. bei Pollin.de 
erhältlich.

Autor: Dominik P. (koelner)
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Das ganze Zeug (auch die Boards) sind ja echt billiger als erwartet! Da 
lohnt sich der Selbstbau ja gar nicht.
Dieses Board von Pollin für 15EUR soll angeblich auch programmieren 
können:
http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Würde sowas schon reichen mit einem Mega48 oder braucht man noch mehr 
Hardware? Der Mega48 ist mir schon fast zu groß (28Pin). Wird der echt 
so oft eingesetzt? Soviele IOs braucht man doch eher selten? Der 
PIC16F84 hat 18Pin und für die meisten Dinge die ich mache eigentlich zu 
groß, weil ich nie viele IOs gleichzeitig nutze.

Vielen Dank,
Dominik

Autor: gast (Gast)
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Hi,
wenn 28Pin zuviel sind, dann nimm den Atiny2313 (2K,20MHz, ca. 1,20Euro) 
dieser hat 20Pin und sogar eine UART leider kein ADC. Wenn auf eine UART 
verzichtet werden kann, gibt es das gleiche auch als Atiny26 diesmal mit 
ADC. Es sind natürlich auch 14pinner und kleiner erhältlich. Mit dem 
Pollin-Board kann selbstverständlich auch programmiert werden. Das 
einzige was noch dazu gekauft werden muss, ist ein Netzteil und ein 
RS232-Kabel.

Autor: Dominik P. (koelner)
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Das klingt schon besser. Netzteil und Kabel ist natürlich alles 
vorhanden. Da die uC auch alle billiger als PICs sind, werde ich mir 
gleich ein paar unterschiedliche zulegen.
Gibt es denn auch kleinere die ADC können? Ein PIC16F88 (auch 18Pin) 
z.B., kann das neben USART, I2C/SPI, etc. oder muss man dann direkt zu 
größeren greifen?

Besten Dank,
Dominik

Autor: peter (Gast)
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guck mal auf der folgenden seite:


http://sprut.de/electronic/pic/projekte/fanswitch/...

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Dominik Pusch wrote:
> Gibt es denn auch kleinere die ADC können?

Ja sicher gibt es die.

Versuche mal zu ergründen, wer die Dinger herstellt,
dann schau mal, ob der Hersteller eine Webseite betreibt,
dann schau mal, ob dort Infos über seine Produkte zu finden sind,
wenn Du Glück hast, findest Du eine Tabelle mit der Übersicht über alle 
verfügbaren AVRs und ihre Ausstattung und Features.

Und dann findest Du (vielleicht?) noch zu jedem Typ ein Datenblatt für 
BWLer (Summary-Version) und eines für Programmierer und Entwickler 
(Complete-Version).

Wenn Dir das zu mühsam ist: ADC findest Du bei 
Tiny13/15/24/25/26/44/45/84/85, Mega 48/88/168/8/16/32/64/128/644 und 
einigen anderen Typen.

...

Autor: gast (Gast)
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Hi,
ich denke das µC Problem scheint soweit gelöst zu sein. Bzgl. der 
Software unter Linux must Du mal unter Sourceforge.net (oder...so 
ähnlich) (suche mal nach WinAVR in google, darüber kommst du dann nach 
Source....-Home. Dort einfach mal nach AVR suchen lassen. Es gibt 
diverse Linux IDE´s, compiler etc. , da ich die AVR´s mit WIN-Tools 
bearbeite kann ich über die Qualität der Linux-Tools nichts sagen. Weiss 
auch nicht wie gut (bzw. ob überhaupt!) sich das Pollin-Board mit 
Linux-Tools programmieren läßt. Einfach mal einen Aufruf an die 
Linux_user unter uns AVR-User starten.

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