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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 50Ohm System: Abschluss nach Übertrager nötig?


Autor: Dirk Maier (Gast)
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Hallo,

bauer mir ein rudimentäres DDS System auf, das mir später einmal zu 
Prüfzwecken dienen soll. Das ganze soll an ein 50Ohm System 
angepasst/abgeschlossen sein.
Das DDS Signal steht mir normal und komplementär zur Verfügung, so dass 
ich es erst mit Hilfe eines Übertragers mit Mittelpunktanzahpfung 
gewinnen kann. Anschließend soll einmal eine Verstärkung ohne Filterung, 
und einmal mit Filterung erfolgen (umschaltbar über (HF-)Relais). Was 
ich mich nur Frage: muss da jetzt noch ein 100Ohm (oder gar nur 50Ohm) 
Widerstand rein, um das System (also die rechte Seite vom Übertrager) 
anzupassen? Muss gestehen, mit Übertragern habe ich überhaupt noch 
nichts gemacht...

Gruß,

Dirk

Autor: Gerhard (Gast)
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Was soll denn der Verstärker für Frequenzen veerarbeeiten ? So käufliche 
DDS können so 20 MHz. Wenn dann auch niedrige Frequenzen erzeugt werden 
sollen ist der Übertrager wohl ein Problem. Gleiches gilt wenn die 
Signalform vom Sinus abweicht.
Eine Last für den Übertrager würd ich mal vorsehen. Hängt auch vom Kern 
ab, wie er sich verhält.

Gerhard

Autor: Dirk Maier (Gast)
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Hallo,

die Verstärker (Maxim 4278, 
http://www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/1113 ) kommen bis 300MHz 
und bis 150MHz ohne Verluste. Der Tiefpass ist auf 60MHz ausgelegt, hat 
aber keine allzu hohe Dämpfung (30...40dB), da es mir mehr auf 
Phasenlinearität ankommt. Das DDS IC (Analog Devices) könnte bis 500MHz.
Real nutzen möchte ich aber "nur" ein (möglichst Phasenexaktes) Signal 
bis 50MHz. Signalform ist immer ein Sinus (kenne auch keine DDS ICs die 
ein "beschreibbares" ROM haben in das statt der Sinustabelle was anderes 
geladen werden könnte). Der Doppellochkern selbst hat einen AL Wert von 
3500 und wird von mir noch versuchsweise bewickelt werden müssen. 
Schätze so 50...60cm Kupferlackdraht und 2..4 Windungen. Muss ich halt 
mal ausprobieren.
Was die Last angeht: da bin ich mir halt total unsicher, da ja entweder 
nur der Verstärker, oder Filter + Verstärker als Last dranhängen.

Dirk

Autor: Dirk Maier (Gast)
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Hallo,

habe das jetzt mal in PSpice simuliert: mit einem Lastwiderstand am 
Ausgang des Übertragers ist der Frequenzgang nicht mehr linear. Insofern 
werde ich einfach mal einen Widerstand vorsehen, den aber nicht 
bestücken, bzw. evtl. mal ein Poti testweise anlöten.

Gruß,

Dirk

Autor: Thomas S. (Gast)
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Hallo Dirk,

mir ist nicht recht klar, was du mit phasenlinear meinst ? Möchtest du 
schnelle phasenmodulierte Signale erzeugen ? Ansonsten sollte die 
Tiefpassfunktion im Vordergrund stehen. Der Trafo muss mit seiner 
typ.Impedanz abgeschlossen sein, sonst macht der Frequenzgang, was er 
will. Wo soll die Ausgangsfrequenz des DDS liegen ? Welche Linearität 
ist angestrebt ? Welche Nebensignale sind zulässing bzw. was soll die 
Hauptanwendung sein ? ALso Fragen über Fragen :o)))

Gruß Thomas

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo, simulier mal mit einem Abschlusswiderstand von 1kOhm.

Gruß,
Dirk

Autor: Dirk Maier (Gast)
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Hallo,

sorry für die späte Antwort.
Letztendlich geht es um QAM mittels 2 DDS ICs (=4 von den Schaltungen, 
deshalb auch Phasenlinear) für Videosignale in einem Testaufbau, also 
real alles unter 20MHz. Damit die noch sauber zusammenpassen, sollte der 
Filter halt Phasenlinear sein. Da der AD-Wandler des DDS IC (AD 9958) 
mit 400MHz arbeiten wird, erwarte ich (zumindest auch lt. Datenblatt von 
Analog Devices 
http://www.analog.com/UploadedFiles/Data_Sheets/AD9958.pdf ) keine 
Störungen durch den DDS Vorgang. Leider wird auch (teilweise) ein Sweep 
nötig sein, d.h. ich habe keine feste Frequenz, generell aber typisches 
Videosignal (< 20MHz).
Werde mal mit einem veränderlichen R simulieren, bin jetzt erst mal am 
realen Übertrager dran.

Gruß,

Dirk

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