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Forum: Platinen Punkte auf Lochraster verbinden


Autor: Der Micha (steinadler)
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Hallo zusammen,

für meine Hobby-Projekte löte ich meist auf Lochrasterplatinen.

Wie kann ich denn die Bahnen, die über mehrere Punkte (Löcher) gehen, 
besser löten als soviel Lötzinn drauf zu pappen, bis es für mehrere 
Löcher reicht?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Drahtbrücken setzen?

Autor: Der Micha (steinadler)
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Karl heinz Buchegger wrote:
> Drahtbrücken setzen?

ja okay,
aber ich möchte die Bahnen gern auf der Kupferseite der Platine haben. 
Und Drahtbrücken verrutschen irgendwie so leicht.
Ich leg die dann immer von einem Punkt zum andern und löte sie fest.

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Tipp:
Fädeltechnik:
diese Stifte mit dem dünnen Draht
Cu, wo mans braucht

ist aber wohl teuer: so ein Stift
(zitiere, Preise kenne ich NICHT)

Gruss, c

p.s. habe Platinen mit uCs gesehen: PICs
scheint zu gehen, der Entwickler war damit zufrieden
und arbeitete seit jahren damit - und die Platine
hatte viele Leitungen.

Autor: Der Micha (steinadler)
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Christian (Guest) wrote:
> Tipp:
> Fädeltechnik:
> diese Stifte mit dem dünnen Draht
> Cu, wo mans braucht
>
> ist aber wohl teuer: so ein Stift
> (zitiere, Preise kenne ich NICHT)
>
> Gruss, c
>
> p.s. habe Platinen mit uCs gesehen: PICs
> scheint zu gehen, der Entwickler war damit zufrieden
> und arbeitete seit jahren damit - und die Platine
> hatte viele Leitungen.

Ich find halt so ne Fädeltechnik sieht nicht sonderlich übersichtlich 
aus, oder?

Ob man vielleicht für längere Drahtbrücken den Draht auf der Platine 
festkleben kann? Also mit zwei Leimpunkten oder so?

Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
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> Ich find halt so ne Fädeltechnik sieht nicht sonderlich übersichtlich
> aus, oder?
Dann schau mal hier: http://elm-chan.org/docs/wire/wiring_e.html

Autor: Der Micha (steinadler)
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Ja schon... allerdings möchte ich nicht den Service für die untersten 
Bahnen machen wollen ;-)

Autor: Michael Reschke (mick)
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Saubere Arbeit, wie man auf dem Bild deutlich sehen kann.
Ich selbst baue Prototypen seit ca. 25 Jahren so.
Tip: Die Cu-Drähte mit Sekundenkleber fixieren, um diese Optik zu 
erreichen. (Ein wenig Geduld und Übung sind allerdings erforderlich).

Gutes Gelingen, Mick.

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Das mit dem Aussehen und dem Service
ist RICHTIG & ein WICHTIGER Punkt.
Für Serie: no chance
Bei kleineren Sachen geht es, aber man muss
sorgfältig arbeiten.
Große Ströme: no chance

Mit normalen Drähten geht das auch - aber das wird dann dick.
(1 cm Lage an Drähten habe ich schon gesehen & die
Schaltung lief)

Das Kleben der Drähte geht:
aber Kleber nahe Lötstelle: der klebt nicht mehr gut oder
löst sich.

Letztlich ist das Vorhaben entscheidend +
Erfahrung
(HF, 100 MHz, ... das würde ich nicht machen)


Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Falls es farbige Drähte gibt?!

Daneben gibt es Kunststoffteile, die das verdrahten vereinfachen
bzw. die Sachen besser aussehen lassen.

Autor: Reichelt-Eco (Gast)
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Guten Tag,

bedrahtete Bauteile haben meist eh zu lange Drähte, also durchstecken 
und dahin biegen, wo die Brücke gebraucht und verlöten und dann erst 
abschneiden.
Geht besser als mit kurzen Drähtchen und Pinzette.

Oder gleich Streifenraster nehmen und nicht benötigte Bahnen trennen.



Autor: Timo (Gast)
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Silberdraht auf die Kupferseite?

Autor: Nik Bamert (nikbamert)
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>Silberdraht auf die Kupferseite?

Mache ich auch so, teilweise aber auch Drähte mit Isolierung. Wie oben 
schon geschrieben worde, wird dann alles ziemlich 'dick' aber ich finde, 
wenn man sich dabei Zeit lässt und alle schön biegt, siehts recht 
akzeptabel aus.

Hier mal zwei Beispiele...

#1
(Der fette Lötzinnhaufen ganz rechts im Bild ist einfach eine 
Platinenverlängerung, hab da noch ein Stück angelötet...)

http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=469724731&size=l

#2
Das 'akzeptabele Aussehen' bezieht sich hier natürlich nur auf die linke 
Hälfte der Platine :)
http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=472956430&size=l

Das mit dem Kupferlackdraht hatte ich auch mal ausprobiert, war mir dann 
aber irgendwie zu fummelig und der Lack ging beim Löten teilweise nicht 
richtig ab...wird bei der Fehlersuche dann recht Lustig.. :)

Gute Nacht, Nik

Autor: sb (Gast)
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Hallo

ich hab das in der schule so gelernt:
(nur für ganz ordentliche)

-eine Punktrasterplatine in der mitte einer Lochreie 
durchsägen->Schablone
-damit gerade Silberdräthe biegen (Keine Kanten)
-die wie umgedrehte drathbrücken auf der Kupferseite aufbringen (auf der 
gegenseite mit den reststücken fixieren
- auf der ganzen länge festlöten.

Das sieht extrem ordentlich aus und geht mit Übung besser als nur mit 
Lötzinn. Ist halt aufwendig.

Autor: Der Micha (steinadler)
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sb wrote:
> Hallo
>
> ich hab das in der schule so gelernt:
> (nur für ganz ordentliche)
>
> -eine Punktrasterplatine in der mitte einer Lochreie
> durchsägen->Schablone
> -damit gerade Silberdräthe biegen (Keine Kanten)
> -die wie umgedrehte drathbrücken auf der Kupferseite aufbringen (auf der
> gegenseite mit den reststücken fixieren
> - auf der ganzen länge festlöten.
>
> Das sieht extrem ordentlich aus und geht mit Übung besser als nur mit
> Lötzinn. Ist halt aufwendig.

Das ist ne ziemlich gute Idee find ich...

Autor: Christian (Guest) (Gast)
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Idee:
Da könnte man sogar Ecken richtig schön biegen,
wenn ein fester Stift in einem der löcher gesteckt wird
(Stift gibt es ja)

oder besser(?) ein Loch etwas aufbohren, so dass ein Stift so
eingesetzt werden kann, dass die geknickte Leitung wieder mittig
liegt.


Danke für den Tipp!
C.

Autor: David (Gast)
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So ähnlich haben wir das auch gelernt. Ich verzinne aber noch den Draht 
und ziehe ihn mit 2 Zangen gerade, damit er sich nicht mehr beim Löten 
verformt und schön mittig auf den Pads liegenbleibt. Da hat sich der 
Meister immer über seine "Perlenschnüre" gefreut! :-)

Autor: Der Micha (steinadler)
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David wrote:
> So ähnlich haben wir das auch gelernt. Ich verzinne aber noch den Draht
> und ziehe ihn mit 2 Zangen gerade, damit er sich nicht mehr beim Löten
> verformt und schön mittig auf den Pads liegenbleibt. Da hat sich der
> Meister immer über seine "Perlenschnüre" gefreut! :-)

Du verzinnst ihn erst und ziehst ihn dann??? Nicht umgekehrt?

Autor: Bastelmensch (Gast)
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Leuteleute,

da kommen mir alte Albträume wieder hoch. Ich weis nicht wieviele 
Platinen ich in der Lehre mit der Drahtmethode machen musste.

Aber es geht ganz gut und ist übersichtlich. An den Ecken mit Lötzinn 
fixieren und alle 6-10 Raster den Draht festlöten.

Und beim Layout zeichnen nicht vergessen das, wenn mans von oben 
anschaut und zeichnet, es unten Spiegelverkehrt ist.

Vorteil der Methode ist klar: Es gehen auch etwas größere Ströme. Die 
wahrscheinlichkeit das ein Drähtchen an einer Lötstelle reist ist auch 
nicht gegeben.
Wenn mans entsprechend macht, sieht es auch sauber aus.

Nachteil: dauert etwas lange zum Löten, aber meist schneller wie eine LP 
machen lassen. Bei verwendung von SMD-Bauteile muß man erst mal 
adaptieren...

Autor: Bernd (Gast)
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Hallo,
Farbigen Kupferlackdraht bei dem der Lack besonders schnell wegbrennt 
gibts bei Mayerhofer Modellbau

Alex

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