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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmierung PIC vs. ATMEL?


Autor: Gilly Bates (Firma: None) (morto)
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Hallo..
Ich hab ein Buch bekommen, PIC-Microcontroller-Programmierung, und 
dachte ich schau mir das mal an. Im Buch wird ein eigenes Board 
verwendet, es heißt aber das man die ganzen Beispiele auch auf einem 
PIC16F anwenden kann... dazu muss man nur bei den Beispielen das 
iL-TROLL durch 16F872 ersetzen. Das ganze wird in Basic programmiert.

Ich hab noch nie was mit Microcontrollern gemacht und kenne die Vor- 
bzw. Nachweile der unterschiedlichen Hersteller nicht, aber ATMEL 
scheint mir doch etwas symphatischer zu sein!

Nun zur meiner Frage... wenn ich mir ein Atmel Kit kaufe, kann ich dann 
die ganzen Programme (mit leichten Korrekturen natürlich) auch auf Atmel 
anwenden, oder ist das für jemanden der keine Erfahrung damit hat schon 
zu viel, und ich sollte mir lieber ein Pickit2 kaufen?

Wie aufwendig ist es also ein PIC Programm auf Atmel zu portieren?

Autor: jonny (Gast)
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Atmel-Buch und -Kit kaufen xD

ich denke, dass es einfacher sein wird die Tutorilas o.ä. für Atmels zu 
machen als Programme eines PIC's auf Atmel zu portieren.

-> Meine Meinung :)

jonny

Autor: Marko (Gast)
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Programmportierung in Hochsprache, sprich Basic oder C ist
machbar, wenn auch nicht gerade n Klacks, in Assembler
gibts da zwar schon Parallelen aber die Details sind eben doch
schon ziemlich unterschiedlich und von daher eher nicht zu
empfehlen, in weniger Zeit haste die dann selber entwickelt.
Für den Anfang also als Einstieg würd ich aber nicht mit
Portierung anfangen, sondern gleich n Kit für den bevorzugen
µC mit entsprechender Programmierumgebung und Tutorial
bzw. Dokumentation ordern, da werden sich schneller Erfolge
einstellen, was eben gut für die Moral ist ;o)

Autor: Gilly Bates (Firma: None) (morto)
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ich find irgendwie schade das ich jetzt das buch hab und ich es nicht 
verwenden kann ;)   aber wenn ich schon 50 oder mehr euro für n kit 
ausgib, dachte ich mir wäre es besser für etzwas auszugeben wo ich mehr 
support hab, und was ich bis jetzt sehen konnte ist die atmel comunity 
viel grösser als pic.

könnt ihr mir dann ein atmel kit empfehlen?
muss nicht umbedingt das teuerste sein ;)     und wenn es mit USB am MAC 
läuft währe das sogar noch viel geiler, ist aber keine voraussetzung.

danke!

Autor: Matze (Gast)
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Als ich mit Atmel angefangen habe, habe ich mir kein teures Board 
geholt. Einfach ein Mega16 auf eine Lochrasterplatine, ein 
Spannungsregler, ein Quarz und ein paar Kondis. Die Ports habe ich 
einfach steckbar gemacht. So konnte ich Taster LEDs, LCD, Piezo, ... 
anschließen und ausprobieren. Das ganze kostet dann keine 5 Euro.

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Nicht zu vergessen ist aber der Programmer, ohne den geht's nicht. Und 
da dürfte es für die MACs relativ düster aussehn... Am Besten fährst du 
da bestimmt mit Windows, da gibt's diverse Programme für diverse 
Programmer. Evtl. läuft aber avrdude oder ponyprog oder sowas auch auf 
MAC.

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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Matze wrote:
> Als ich mit Atmel angefangen habe, habe ich mir kein teures Board
> geholt. Einfach ein Mega16 auf eine Lochrasterplatine, ein
> Spannungsregler, ein Quarz und ein paar Kondis. Die Ports habe ich
> einfach steckbar gemacht. So konnte ich Taster LEDs, LCD, Piezo, ...
> anschließen und ausprobieren. Das ganze kostet dann keine 5 Euro.

haben die meissten µ-Prozessoren schon flash und RAM integriert?
hast du mal einen passenden link/buch tip um sich das grundwissen zum 
µ-Controller Bau anzueignen?

Autor: Robert W. (stixx)
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Hi,
also ich kann nur das ATMEL Evaluations-Board Version 2.0 von pollin.de
empfehlen. Für 15€ kann man da nix falsch machen. Und die passenenden 
Atmel´s gibs dort auch günstig. Dazu nur noch ein SUB-D9-Kabel zusammen 
löten und fertig.

Zusäzlich habe ich mir die einzelnen Ports auf 10pol. Steckleisten auf 
einer Lochrasterplatine gelegt und ein parr zusätzliche LED´s drauf 
gelötet.

@Benjamin: Ja, also die Atmel´s haben fast(aufjedenfall die ATMega 
Serie) alle ein intigrierten SRAM-, Flash- und EEPROM-Speicher.

Autor: Schoasch (Gast)
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Hi

Vielleicht bringt dir folgender Link etwas: 
http://www.mactech.com/articles/mactech/Vol.20/20....

Oder du probierst einmal zb. ein Windowsbrennprogramm mit einem emulator 
zu Starten.

Achja... Die PIC-Community ist gar nicht mal so klein... nur hier ist 
sie nicht vertretten, weil man als PIC benutzter immer nieder gemacht 
wird ;-)

Aber falls du dich doch mit den PICs probieren willst, dann schau mal 
hier vorbei: www.fernando-heitor.de  oder du fragst im Microchip-Forum 
direkt an, wies so mit Programmer für MACs aussieht.

mfg Schoasch

PS.: µ-Prozessoren und µController sind nicht das selbe ;-). Beim µC ist 
das Beste Buch, was es gibt, einfach das Datenblatt. Einfach mal so 
lesen, wie so ein µC aufgebaut ist und wie seine Ausgänge so arbeiten... 
und dann einfach damit das machen was du willst.

Autor: Gilly Bates (Firma: None) (morto)
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also danke erstmal für die ganzen antworten! ;)

board selber bauen...
dazu reicht mein wissen bei weitem nicht aus, und da zahle ich lieber 
etwas um das zu umgehen.

ATMEL Evaluations-Board Version 2.0...
sieht recht gut aus und ist viel billiger als alles andere was ich bis 
jetzt gesehen hab.
den werde ich mir auf jeden fall überlegen.

weis jemand ob man den mit avrdude anstäuern kann?
avrdude läuft anscheinend eh unter osx ;)   n com2usb habe ich eh, also 
wäre das cool.

warum werden die pic leute fertig gemacht?  ;)
ich hatte mal n pickit1 für ein paar tage... hat usb, lief sofort unter 
osx, und war eignetlich recht nett... nur die tatsache das ich kaum 
leute gefunden hab die es verwenden hat mich verunsichert... jeder redet 
nur von atmel.


Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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Robert W. wrote:
> Hi,
> also ich kann nur das ATMEL Evaluations-Board Version 2.0 von pollin.de
> empfehlen. Für 15€ kann man da nix falsch machen. Und die passenenden
> Atmel´s gibs dort auch günstig. Dazu nur noch ein SUB-D9-Kabel zusammen
> löten und fertig.
>
> Zusäzlich habe ich mir die einzelnen Ports auf 10pol. Steckleisten auf
> einer Lochrasterplatine gelegt und ein parr zusätzliche LED´s drauf
> gelötet.
>
> @Benjamin: Ja, also die Atmel´s haben fast(aufjedenfall die ATMega
> Serie) alle ein intigrierten SRAM-, Flash- und EEPROM-Speicher.


also die atmels haben ja ihren eigenen befehlssatz, also nicht 80x86. 
kann ich mir also aussuchen ob ich direkt in memonics also mit assembler 
programmiere oder ich doch lieber ein embedded system nehme, welches 
C/C++ als haupsprache hat und für mich die befehle quasi automatisch 
umsetzt oder?
verstehe ich das so richtig?

Autor: yalu (Gast)
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@Benjamin Moll und evtl. andere:

Dir Atmel AVRs kannst du mit ausgereiften Open-Source-Tools in
Assembler (natürlich nicht 80x86, sondern eben AVR) oder (fast alle)
in C programmieren. Zusätzlich geht für die meisten Typen auch Basic,
da habe ich selbst aber keine Erfahrung damit.

Was die Hauptsprache ist, definierst du (innerhalb der verfügbaren
Alternativen) selber. Für mich ist es bspw. C.

Viele Infos über AVRs, Entwicklungstools und Programmiergeräte findest
du im Wiki auf dieser Web-Site:

  http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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danke

haben an der FH mit infineon µC´s gearbeitet, wieso sind die nicht so 
gebräuchlich in der "hobby szene"?

Autor: Matthias (Gast)
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Vermutlich meinst Du die 8051 Familie. Ist in der Industrie seit Jahren 
weit verbreitet. Für den Hobbybereich durchaus eine Alternative. Sieh 
Dir mal die Atmel AT89S Serie an, z.B. den AT89S8253. Kostenlosen 
C-Compiler (SDCC) und diverse Programmiertools gibt es auch. Beschaffung 
der µC ist kein Problem, z.B. Reichelt.

Gruß
Matthias

Autor: yalu (Gast)
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> haben an der FH mit infineon µC´s gearbeitet

... oder meinst du du C16x-Serie?

Die sind schweineteuer, Speicher (sowohl Flash als auch RAM) müssen
extern darngelötet werden, es gibt kaum Entwicklungstools für umme ...

Ansonsten sind die unglaublich gut mit On-Chip-Peripherie (Timer,
I/O-Ports usw.) ausgestattet. Aber so viel braucht der Bastler meist
gar nicht ;-)

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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Matthias wrote:
> Vermutlich meinst Du die 8051 Familie. Ist in der Industrie seit Jahren
> weit verbreitet. Für den Hobbybereich durchaus eine Alternative. Sieh
> Dir mal die Atmel AT89S Serie an, z.B. den AT89S8253. Kostenlosen
> C-Compiler (SDCC) und diverse Programmiertools gibt es auch. Beschaffung
> der µC ist kein Problem, z.B. Reichelt.
>
> Gruß
> Matthias


genau es sind die 8051er die wir benutzt haben!aber es scheint mir als 
wären atmels bei hobby bastlern beliebter!wieso?

Autor: Sebastian Eckert (Gast)
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Vielleicht geht die Beliebtheit von Atmel auch darauf zurück, daß diese, 
da technisch jünger als die "klassischen" 8051er, grundsätzlich in der 
Schaltung programmierbar sind, was das beim Austesten eigener Programme 
oft viel Zeit spart. Darüberhinaus sind sie oft großzügiger mit internem 
RAM und Flash ausgestattet. Atmel AVRs sind vorwiegend als 
Ein-Chip-Lösung gedacht, 8051-Systeme wurden oftmals mit externem RAM 
und EPROM gebaut, auch wenn es heute natürlich Ein-Chip-Varianten gibt.

Noch immer halte ich 8051 für einen guten Einstieg, wenn man in 
Assembler programmieren will. Bei der C-Programmierung hingegen sind dem 
8051 Gerenzen gesetzt. Damit möchte ich jedoch nicht sagen, daß es nicht 
möglich wäre, 8051er in C zu programmieren, siehe den Kommentar über 
SDCC, der sich übrigens auch für PICs verwenden läßt.

Allerdings sei angemerkt, daß die Atmel AVRs im Vergleich zu neuen, 
technisch aufgerüsteten 8051-Varianten oft das bessere 
Preis-leistungs-Verhältnis haben.

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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Robert W. wrote:
> Hi,
> also ich kann nur das ATMEL Evaluations-Board Version 2.0 von pollin.de
> empfehlen. Für 15€ kann man da nix falsch machen. Und die passenenden
> Atmel´s gibs dort auch günstig. Dazu nur noch ein SUB-D9-Kabel zusammen
> löten und fertig.
>

welchen atmel empfiehlst du?
sub-D) ist serielles kabel oder?

Autor: yalu (Gast)
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> welchen atmel empfiehlst du?

Wenn's Geld noch reicht, würde ich einen ATmega32 (3,75 Euro bei
Pollin) nehmen. Dann bist du mit dem RAM-Speicher nicht so eingeengt
und kannst munter auch in Hochsprachen (C oder Basic) drauflos
programmieren, ohne sofort an Grenzen zu stoßen. ATmega16 und -8 tun's
prinzipiell auch, mit etwas kleinerem würde ich aber nicht beginnen.

> sub-D) ist serielles kabel oder?

Es ist ein Kabel von 9-Pol-Buchse auf 9-Pol-Stecker, bei dem
mindestens die Anschlüsse 3 bis 9 eins zu eins verbunden sind. Ein
Modemkabel sollte ok sein.

Autor: Peterle Anonym (Firma: keine) (wanderameise)
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habe gerade einen 9 poliges sub-d 9 kabel gefunden!werde mal messen ob 
alles 1:1 verbunden ist!auf dem evaluationboard sind 2 sub-D 9 
anschlüsse, kann man beide verwenden oder ist nur einer geeignet zum 
übertragen der software??

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