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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Spannungsquelle belasten


Autor: balu (Gast)
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Moin,

ich wollte verscheidene spannungsquellen zu testzwecken belasten.

dazu habe ich mir vorgestellt das ich einen mos-fet nehme eine 
hilfsspannung von 12V dann zwischen 12V und gnd nen poti. an den 
schleifer das gate. damit sollte es doch möglich sein einen stromfluss 
von is zu 10A bei z.B. 5V (3,3V) versorgung einzustellen (ja den fet 
kühle ich entsprechend oder nehme das halt mal 2).

meine frage hierbei ist: ist das ganze dauerstabil oder muss ich ständig 
manuell nachregeln?

es ist also so eine art elektronische last primitivster art. oder doch 
den weg über shunt, opv und stromregelung gebaut. is mir aber recht viel 
aufwand.

danke

rolf

Autor: Dieter Werner (Gast)
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> ... oder muss ich ständig manuell nachregeln?

Ja, weil der FET im Linearbetrieb arbeitet und die UGS-Schwellenspannung 
stark temperaturabhängig ist.

Autor: Jupp (Gast)
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Funktioniert aber generell sehr gut, hab ich auch schon gemacht. Ich 
würde dir aber dringend ein 10- oder gar 20-Gang Poti empfehlen, sonst 
wird das mit einigermaßen genauem Einstellen nichts.

Autor: Günter R. (galileo14)
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Baue doch einen Regler dazu, der Dir den Strom stabilisiert (kleinen 
Meßwiderstand einfügen, Spannungsabfall messen, mit OP das Gate 
steuern), dann hast Du eine stabile einstellbare elektronische Last.

Autor: Franz-Rainer (Gast)
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Bei ELV und Elektor gibt es schon seit Jahren die passenden Schaltungen.
Nennt sich elektronische Last.

Autor: yalu (Gast)
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Ich würde mich auf Grund eigener Erfahrungen mit solchen Aufbauten
Dieters und Günters Meinung anschließen.

Das Problem: Der Drainstrom steigt - insbesondere bei kleinen
Gate-Source-Spannungen - sehr stark mit der Temperatur. Dies führt zu
einer höheren Verlustleistung und damit zur einer weiteren
Temperaturerhöhung. Kurzum: Die Sache ist extrem instabil.

Bsp.: Beim IRLZ34N und einem UGS von 2,5 V steigt ID von 1 A auf 3 A,
wenn die Temperatur von 25 °C auf 175 °C erhöht wird.

Also: Entweder Stromregelung oder Temperaturregelung. Aber letztere
ist sicher etwas aufwendiger ;-)

Autor: balu (Gast)
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hmmm

ja der effekt is eindeutig größer als zuerst von mir gedacht.
mit nem npn wie 2n3055 ist die temp abhängigkeit des hfe wertes auch 
nicht zu verachten also auch grütze.

ums genauer zu umreisen ich habe ein spannungsversorgungsrahmen der 3,3V 
5V und 12 V liefert insgesammt 1Kw. die sollen ausgereitzt werden. die 
entnahme verteilt sich auf 10 einschübe. also je 100W  auf die 
spannungen umgelegt
3,3V 40W
5V 50W
12V 36W

so also brauche ich das mehrmals. derzeit schwanke ich ja doch in die 
richtung neen sack zementwiderstände zu verarbeiten. sollten ja auch 
vernünftig gehen?. ;-)

hat sonst jemand ne schöne schenlle lösung? wie gesagt absolute 
genauigkeit ist nicht gefragt aber in gewissen rahmen reproduzierbar.

danke schonmal bis hierher habt mich vor dem ersten reinfall bewahrt

rolf

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