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Forum: Platinen 2-Layer Platinen selbst fertigen?

Autor: Chris (Gast)
Datum: 05.05.2007 00:05

Hi,
ich wollte mal fragen ob jemand schonmal selbst 2 Layer Platinen geäzt
hat. Das durchkontaktieren und bohren wäre weniger das Problem. aber das
präzise aufbringen des layouts bereitet mir sorgen. Hat da jemand Tips,
wie man das anstellen könnte? Irgendwelche Patentrezepte? Ich möchte die
Platinen nur ungerne fertigen lassen, weil das für mich als Student
relativ teuer ist. Einseitige Platinen haben bisher immer wunderbar
geklappt. Also ist zumindest schonmal etwas erfahrung vorhanden ;)
thx in advance für etwaige antworten:)
gruß
Chris
Autor: Reutron (Gast)
Datum: 05.05.2007 00:13

Schau mal hier.....http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen_2.htm

Gruß Reutron
Autor: Chris (Gast)
Datum: 05.05.2007 00:45

Schonmal danke für die schnelle antwort :) mit der Tonertransfermethode
habe ich nur leider so meine probleme :( bei mir ist der Toner nämlich
teilweise nicht dicht genug und somit wird teilweise auch unterm Toner
geäzt und noch nen neuen Drucker deswegen möchte ich nicht. Ich hatte
sehr gute ergebnisse mit der Photopositivmethode. Aber vielleicht gibts
ja noch weitere Anregungen und Vorschläge :)
Autor: Kille H. (kille)
Datum: 05.05.2007 01:23

Also ich hab das ganze mit meinem tintenspruzer auf folie ausgedruckt
(mit den "dimension") und anschließend mitn cutter ausgeschnitten. Die
platiene hab ich auf ner kreissäge zugeschnitten (bissl übertieben, aber
dann stimmen die winkel 100%). Dann halt das ganze möglichst präziese
auf die platine gelegt und mit tape festgeklebt. belichtet, entwickelt
usw...

grüße,
   kille
Autor: Thomas S. (Gast)
Datum: 05.05.2007 07:42

Solange ich noch selbst "gepanscht" hab, hab ich in die Platine 2
Positionierlöcher gebohrt, die auch im BS + LS Film vorhanden waren.
Diese dann auf die Platte geklebt und belichtet. Normalerweise hab ich
die Platine vorher komplett gebohrt, was aber nicht sein muss.

Thomas
Autor: norad (Gast)
Datum: 05.05.2007 07:42

@Chris

Vorrausetzung für zweiseitige Platine ist der der genaue Asdruck der
Layouts.

Die sollten schon beim übernanderlegen ziemlich gut passen sonst hat man
versatz irgendwo.

Ich Druck meine Layouts mit dem Laserdrucker auf Transparentpapier und
werden mit Tonerverdichter behandelt damit werden die Layouts schön
schwarz.
Eine Seite wird Spiegelverkehrt gedruckt damit später die bedruckte
Seite auf der Platine liegt.

Ich will jetzt hier nicht die Diskussion aufwärmen die schon zich mal
hier im Forum behandelt wurde ob man Tonerverdichter benutzen soll oder
nicht usw.

Ich mach mir dann eine Tasche, dazu schneidet man sich die Layouts mit
überstand entsprechend zu.

Das Ausrichten ist immer frickelig, ich nehme dazu eine Glasscheibe und
fixiere mit Tesafilm eine Layoutseite darauf.

Ein Leuchtbult wäre für solche sache ganz hilfreich.

Das andere Layout wird nun so genau wie möglich darüber  ausgerichtet
und
fixiert. Dabei ist darauf zu achten, dass man noch eine ein Ende zum
aufklappen hat.

Jetzt benötigt man einen Streifen von ner Platine ohne Kupferauflage in
der Breite der Platine.


Auf diesen streifen kommt auf einer Seite etwas Kleber.
Dann wird das Layout ein wenig aufgeklappt und der Streifen wird am
Rand des Boardumrisses auf dem unteren Layout geglebt.

Oberes Layout auch kleben. Bissel warten.

Nutzt man die ganze Europlatine legt man diese ein, am besten mit zwei
Glasscheiben arbeiten, und klebt dann beide Lauyouts mit Tesa zusmmen so
erhält man nun eine Tasche in dem man die Platinen bequem einlegen kann.

Die Glasscheiben werden benötigt damit sich das Layout nicht aufwölbt,
dazu müssen die Ränder entsprechen zugeschnitten sein.

So ich hoffe es hilft dir weiter.

Ps: Ich habe das Problem genaue Ausdrucke zu bekommen, es gibt immer
einen Versatz.


Gruß
norad










Autor: Christian (Guest) (Gast)
Datum: 05.05.2007 08:40

Tipp:

Ich nutze einen Winkel aus Pappe.
Die Pappe ist so dick wie die Platine.

Wenn dann etwas dazwischen gelegt wird (dicke der Platine),
kann man die Ausdrucke ausrichten ( & festkleben)
und hat keinen Versatz, wenn man die Ausdrucke direkt
aufeinander klebt.

DIP-Gehäuse, etc. sind danach beidseitig gut einbauen.

Gruss, c.
Autor: Frank (Gast)
Datum: 05.05.2007 12:00

Hallo!

Ich nutze die "Taschenmethode" ebenfalls. Mit dem Laser (Samsung
ML-3050) 4 Folien drucken, 2 je Seite. Dann ist der toner dicht genug.
Ein Versatz ist so gut wie nicht festzustellen bei 1200dpi.

Nun die Tasche Formen und die Platine einlegen. Mein Belichter ist
doppelseitig, so muss ich die Platine nicht mehr drehen, was ebenfalls
zu einem Versatz führen kann!

MfG Frank

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