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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Mein Projekt neben der Ausbildung...


Autor: Peter Mulski (Firma: Sorry-No) (edison24)
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Ich möchte hier nun mein Projekt vorstellen, welches ich neben Studium 
und Ausbildung laufen lassen möchte:

Ich bin mir sicher, es hat schon der eine oder andere mal daran gedacht 
oder auch schon angefangen, aber irgendwann keine Lust mehr gehabt, 
warum auch immer.
Ich für meinen Teil, dachte mir, dass das Studium der Elektrotechnik ja 
schön und gut ist, aber ich habe schon oft gemerkt, das Themen über die 
ich Klausuren geschrieben habe, ich nicht unbedingt verinnerlicht habe 
und wenn es dann darum geht diese anzuwenden ich überhaupt keine Ahnung 
hatte.
Das soll sich mit dem Projekt ändern.
Ich möchte den Flieger auf dem Bild bauen:
-Er kommt im Film Terminator 3 vor, es ist eine Drohne, die schweben 
kann
-Beim Bau entwickle ich quasi das Rad zum zweiten Mal, es gibt solche 
Dinge schon soweit ich weiß. Ist mir aber egal, ich möchte das Ding dazu 
bringen von selbst in der Luft zu schweben, es soll also wie ein 
Hubschrauber schweben, ohne das ich mit der Fernbedienung eingreifen 
muss. Dazu möchte ich einen Controller verwenden, vorzugsweise den 8051, 
weil mit dem auch im Betrieb arbeiten.
Geld und Zeit sollen dabei erstmal keine Rolle spielen: Zeit hab ich 3 
Jahre und selbst Kosten von 3000€ kann man über  36 Monate gut 
verteilen.
Es geht mir wie gesagt bei der ganzen Sache darum, einfach mal selbst 
etwas sehr,  sehr schwieriges zu machen, was auch auf mein Studium passt 
und vor allem über einen langen Zeitraum geht.
Das geht mit Sicherheit auch anders ich weiß das selber aber…..Flugzeuge 
und Roboter haben mich schon immer interessiert, genauso wie Modellbau.

Zuerst…wollte ich erstmal die Sache mit dem elektronisch geregelten 
schweben zu Stande bringen.
Hat jemand ne Idee wie ich das am besten machen kann?
Ich dachte mir ich nehme erstmal kleine Alu-Profile, die kann ich mir 
von der Arbeit mitnehmen.
Die Drohne in soll in etwa  500 X 500 groß sein, je nachdem. Die Motoren 
sollen in X- und Y-Richtung beweglich sein. Wenn ich das ganze zu einem 
T-Stück zusammengebaut habe, habe ich schon mal ein Gerüst auf welches 
später der Rest montiert werden soll. Die Motoren haben auf jeden Fall 
genug Leistung um das zu bewerkstelligen(hab mich da schon schlau 
gemacht, es gibt welche die 2000g Schub aufbringen können, wenn ich 2 
davon habe sollte das reichen). Stromversorgung möchte ich zu Anfang 
erstmal über ein Netzteil mit Kabel sicherstellen später dann mit Akkus.
Soweit ich weiß, brauche ich um das schweben zu ermöglichen Gyroskope 
und A/D Wandler. Wie A/D Wandler funktionieren und arbeiten weiß ich aus 
dem Studium schon, wie ich das Signal vom Gyroskop auswerte oder was es 
mir an Signalen gibt was ich allerdings nicht.
Ich dachte mir die Motoren über Servos auszurichten…..oder wie macht man 
das am besten?

Autor: Michi Müller (Gast)
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Schau mal hier : http://mikrocontroller.cco-ev.de/de/Kopter.php

Vielleicht kannst Du Dir da ein paar anregungen holen.

Vielleicht solltest Du auch mal Dein Glück in einem Modellbau-Forum 
versuchen. Da gibts auch kompetente Leute.

Gruß

Michi Müller

Autor: einer (Gast)
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Hallo

Mit 2 Motoren ist das glaube ich so gut wie unmöglich, es sei denn mit 
sehr viel Elektronik. Auch den Akko würde ich gleich einbuen. Sonst hast 
du am ende Gewichts/Gleichgewichtsprobleme

Autor: einer (Gast)
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wie willst du dem gerät am ende eigentlich sagen wo es hinfliegen soll?

Autor: Peter Mulski (Firma: Sorry-No) (edison24)
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einer wrote:
> wie willst du dem gerät am ende eigentlich sagen wo es hinfliegen soll?

zuerst mal soll es ja schweben.....und es soll auch schweben wenn man 
das gewicht/balance verändert......und ja sehr viel elektronik soll da 
rein um so mehr kann man lernen.

alles andere kommt später...

Mit 2 Motoren müßte das gehen, gibt doch auch nen richtigen Flieger der 
2 schwenkpropeller hat und damit schweben kann

Autor: Michi Müller (Gast)
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Aber ich glaube nicht das Du dann das Design von Deinem Flieger nehmen 
kannst.

Autor: Peter Mulski (Firma: Sorry-No) (edison24)
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Michi Müller wrote:
> Aber ich glaube nicht das Du dann das Design von Deinem Flieger nehmen
> kannst.

Wieso nicht?

Autor: Michi Müller (Gast)
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Weil dann da Riesen Propeller drauf sind wie bei nem Hubi.

Und wenn Du das mit Impeller machen willst - viel Erfolg.

Vielleicht geht es ja noch mit einem 3. Impeller hinten am Heck ? Aber 
dann sieht er ja nicht mehr Original aus. Oder hat das "Original" noch 
einen Antrieb hinten ? Kenne das Teil nicht genau.

Autor: Dr. Blaubär (Gast)
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Das Ganze erinnert mich an Karlson vom Dach - hatte der nicht auch so 
einen Propeller am Rücken.

Menno, der 1. April ist doch schon längst vorbei. Denk dir dich mal was 
gescheites aus.

Autor: Pulski Meter (Gast)
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Leutz, lasst es doch einfach bleiben, auf solchen Schwachsinn zu 
antworten. Das Mulski sucht hier keine Antworten, sondern will sich über 
E-Techniker lustig machen.

Außerdem verletzt es Urheberrechte, indem es fremde Bilder in diesem 
Forum speichert. Höchste Zeit, es zu ignorieren.

Autor: Dr. Blaubär (Gast)
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Warum verwendest du keine vollkugel-elastische Gyros-Lenkung? Mit 
magnetresonanter Hubdämpfung und automatisch ausfahrbarem Flugschwengel?

Autor: einer (Gast)
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Hallo

ich würde auch sagen, als Vorstufe für dieses nicht umsonst 
fantasiegerät würde ich erstmal vernsuchen nen Hubschrauber mit 3 oder 4 
propellen bauen und auch nicht mit impellern. Wenn das dann jemals läft 
hast du ja schon viel erfahrung und baust das andere.

An diesem Gerät würdn vermutlich selbst echte Spezialisten verzweifeln. 
Du hast keinerlei Stabilität, besonders dass es nach hinten/vorne kippt 
lässt sich vermutlich extrem schlecht verhindern.

Auch ein Ungleichgewicht zwischen Vorne und hinten kannst du mit denen 
Motoren nicht ausgleichen, dazu ist der Winkel einfach zu schlecht.

Autor: Hubert (Gast)
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Hallo Peter,

son Projekt setzt schon einiges an Kenntnissen vorraus, die Du Dir 
nebenbei erarbeiten musst.
Das Stichwort heisst einfach Regelungstechnik und dazu sind 
Mathekentnisse (Laplace, DGL) sehr sinvoll sowie Physikkentnisse um 
Bewegungsgleichungen zu beschreiben. Es gibt ein paar Dissertationen 
über Hubschrauber, Flugzeuge, , die sich damit schon beschäftigt haben, 
guck mal im Web of Science (solltest hoffentlich Zugriff über Deine 
Bibiothek haben), und diese mathematisch beschrieben oder sogar in 
Matlab/Simulink simuliert haben.
Daran sieht man schon, dass das alles nicht so trivial ist.

In Roboterforen findest Du einige Artikel/Beiträge zur Regelungstechnik, 
wobei hierbei auch die Regelparameter häufig experimentell ermittelt 
werden.
Meine Idee wäre es, erstmal ein Modell wie dieses: 
http://www.hs-weingarten.de/index_html?_ZopeId=802...
zu bauen, die Regelung in Matlab/Simulink oder SciOs zu simulieren, dann 
das ganze elektronisch (µC oder (klassisch) mit OpAmps) zu realisieren.
Ich denke damit hast Du schon einiges gelernt und baust es dann zu 
Deinem Projekt aus.

Hubert

Autor: Timo (Gast)
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@Hubert

Dein Link führt auf den Bericht eines Austauschprogramms.

Autor: Timo (Gast)
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@Hubert

Ich korrigiere mich: Dein Link führt dynamisch auf unterschiedliche 
Seiten. Scheint so eine zufällige Einführungsseite zu sein.

Autor: Hubert (Gast)
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Achso noch vergessen,

kennst Du den Unterschied zwischen Regelung und Steuerung. Du kannst Das 
Hubschraubermodell von dem Link einmal versuchen zu Steuern und einmal 
versuchen zu regeln. Zum Regeln baut man sich dann ein Feedback ein, wie 
Du das realisierst ist dann schon Teil Deines Projektes. Du willst ja 
schliesslich was lernen, Beschleunigungssensoren gibt es als MEMS als 
Samples, aber bei konstanter Beschleunigung misst Du nix, d.h. also ob 
die Apparatur steht oder konstant dreht musst kannst Du so direkt nicht 
rausfinden. Gyrosensoren sind da eher die Wahl aber auch teurer. 
Vielleicht geht das ganze jedoch trotzdem mit Beschleunigungssensoren.
Finde es heraus und eigne Dir das Know How an. Mit dem Modell kann man 
sich schon lange beschäftigen. Und wenn die Steuerung im µC klappt, dann 
baue sie mit Opamps auf (lernt die klassische Elektronik), dann eine 
Regelung im µC, mit Opamps und wenn Du Lustig bist vielleicht irgendwann 
mal im FPGA.

Aber denke daran, die Grundidee ist erstmal die Steuerung oder Regelung 
auszulegen. Hast Du das verstanden kannst Du das für Dein eigentliches 
Projekt übertragen. Nur immer dran denke, wird das Modell größer dann 
ändern sich die Bewegungsgleichungen und man handelt sich mehr Ärger 
ein, wenn man die Regelung übernimmt und anpasst, anstatt sich mit 
seinem erarbeiteteten Know-How eine die Regelung von Grund auf neu 
auszulegen.

Autor: Hubert (Gast)
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@Timo,
Recht hast Du, Mist solche dynamischen Seiten. Hier ein Druck aus meinem 
Browser

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Ich würde mal damit anfangen, mir so ein Teil zu kaufen

http://www.thinkgeek.com/geektoys/rc/79c7/

und damit zu experimentieren.

Autor: Peter Mulski (Firma: Sorry-No) (edison24)
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Ja recht habt ihr....klein anfangen ist immer der richtige Weg!

Aber ich bin jemand der erst gegen die Wand laufen muss, bevor er merkt 
das es nicht weitergeht.

Wie gesagt...ich habe über 3 Jahre Zeit und in der Zeit wird sich das 
Geld auch auftreiben lassen.....und wenn das Ding dann immer noch nicht 
fliegt, oder nur als gefährliches Gechoss durchgeht, dann weiss ich 
hoffentlich wenigstens wesshalb ;)

Alu-Profile hohle ich mir von der Arbeit, 2 Motoren mit Propellern vom 
Modellbauprofi um die Ecke(der wird mich auslachen ;)) , dazu passene 
Seros und nen Netzteil hab ich mir schon als Schulprojekt vor ein paar 
jahren gebaut... mal schaun ob ich dann überhaupt noch Lust habe .....


THX für eure Antworten

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