EAGLE Autorouter

Gast #558118
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Routing Grid ist nicht der Abstand zwischen den Leiterbahnen. Damit 
kannst du die Feinheit der Positionierung durch den Autorouter 
festlegen.

Beispiel:
- 10 mil Leiterbahnbreite/Abstand
bei meinetwegen 50 mil Routing Grid schafft der Router es nicht die 
Platine komplett zu routen.

Amchst du den Routing Grid jetzt kleiner, erhöht sich der Rechenaufwand, 
aber der Router hat mehr Möglichkeiten zur Positionierung.
Gast #558144
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Die Leiterbahnbreite stellst du folgendermaßen ein:
entweder im .sch oder im .brd gibt's einen Menüpunkt unter 'edit' der 
sich 'Netzklassen' oder 'Nets' nennt. Dort ist defaultmaßig eine Klasse 
definiert, die der Router benutzt. Du kannst nun weitere Klassen 
definieren und benamen.
Entweder im .brd oder schon im .sch legst du nun die Leiterbahnbreiten 
mit 'Change' - 'Class' fest. Chabge ist der kleine Gabelschlüssel un der 
Menüleiste links.
Gast #558444
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>Folgendes: Ich will mir eine Platine mit dem Autorouter routen lassen.

Kinder mit dem Willen kriegen...

>Routing grid ist der Abstand zwischen zwei Leiterbahnen oder?
nein

>Wo stell ich die die dicke der Leiterbahnen ein??
Unter den Properties des jeweiligen Netzes

Sag mal, kann es sein, dass du den Autorouter routen lassen willst, weil 
du keinen Plan von Eagle hast und denkst, dass dir der Autorouter 
jedwedes Denken abnimmt?
Gast #558587
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Ach ja: 'Grid' heiß 'Raster' und ist das Raster, auf dem der Autorouter 
seine Knotenpunkte platziert. Wenn das zu grob gewählt ist, können 
Durchführungen zwischen IC-Beinchen z.B. nicht mehr erfolgen.
Zu feine Auflösung (wie auch zu schmale Leiterbahnbreite beim 
Flächen-Polygon) blasen Gerberfiles extrem auf und verlangsamen die 
Herstellung. Seriöse Hersteller weisen darauf hin.
#1476719
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Pin Swap, Gate Swap macht er nicht.

Bei FPGAs und CPLDs, altertümlichen GALs/PALs nimmt er Dir die 
Pin-Zuordnungen nicht ab.

Routen tut er nicht so super gut.

Aber man konnte ihn schon vor der Version mit dem Follow-Me Router recht 
nett überlisten und "teil-routen" und so weiter. Benötigt aber das von 
einem anderen Poster genannte Gehirn.

Er hilft mir, keine Verbindungen zu vergessen.

Ich weiss in diesem Forum gibt es sehr viele die einen Autorouter nicht 
so toll finden, aber mir macht es immer wieder Spass damit erst einmal 
einen wenn auch groben Überblick zu bekommen, wo man was am besten hin 
platziert und wie eng es so wird. Und dann sitzt man eben noch 'ne ganze 
Weile manuell drüber bis man zufrieden ist.

Das stufenweise Autorouten (also so wie bei einem Adventure Game immer 
wieder Checkpoints abspeichern zu können, um nicht immer wieder einen 
totalen Rip-Up machen zu müssen) ist aber noch etwas sehr schwierig 
möglich.

Ich mache aber auch keine HF Sachen, eher digital bis 20MHz und seit 
einiger Zeit halt auch als SMD, maximal xQFP 100, 144 mit max 2 Lagen 
bisher, dann an den Bestellservice. Kann also damit leben.

Bei einem kleinen Routinggrid kann die Rechenzeit durchaus auf eine 
Stunde oder wesentlich mehr anwachsen. Schon eine Geduldsprobe manchmal.

Meine Meinung.
Grüße,
Mike
Moderator Persönliche Seite #1477792
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Kevin K. schrieb:

> Je feiner das Raster ist, desto mehr Optimierungsmöglichkeiten gibt es.

Meiner Erinnerung nach kommt erschwerend hinzu, dass bei Eagles
Autorouter alle Pins/Pads im Raster liegen müssen.  Wenn man also
die heute übliche Mixtur von metrischen (vielpinnige SMDs) und
zölligen (klassische DILs, Stiftleisten etc.) hat, dann ist der
kleinste gemeinsame Nenner zwischen denen ein ziemlich kleines
Raster.

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