www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Realisierung mit einem Mikrocontroller ?


Autor: killaw (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo alle zusammen,

ich habe folgendes Problem.
Ich soll eine Tafel mit 128 Lämpchen á 15 W individuell ansteueren
können.
Dies bedeutet, dass ich die Tafel mit den Lämpchen schon habe. Diese
bestehen in der Breite aus 16 Spalten á 8 Lämpchen. Jede Reihe ist
zusammengschaltet. Die Lämpchen sollen individuell aufleuchten, dass
bedeutet, dass eventuell der Name Klaus dann erscheinen soll und somit
nur z.b. 50 der 128 Lämpchen angehen.

Ich dachte mir jetzt dass ich so etwas ja auch über ein Mikrocontroller
Board realisieren könnte ?

Was haltet Ihr davon, oder was denkt ihr, wie man so etwas umsetzen
könnte? Wäre ehrlich super, wenn mir da jemand dabei helfen könnte. Bin
nämlich noch Anfänger auf diesem Gebiet.

Gruß
killaw

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Such mal im Internet nach "Led Dot Matrix" Anzeigen. Vielleicht hilft
das weiter. Zur Zeit bastle ich selbst an etwas ähnlichem, allerdings
benutze ich 5x7 Punkt-Matrix-Anzeigen.

Gruß

Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das sind ja fast 2kW !

Übliche Birnchen sind aber nicht dafür ausgelegt, daß sie von allen
Seiten noch kräftig mit beheizt werden. Entweder Du betreibst sie mit
Unterspannung (kein weißes Licht mehr) oder sie brennen laufend durch.

Auch benötigst Du nicht brennbare Keramikfassungen oder das ganze ist
in kurzer Zeit nur noch ein Haufen geschmolzenes Plastik.


Peter

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Meine Idee mit den LED-Punktmatrix-Anzeigen sollte ja auch nur ein
Hinweis sein Herr Dannegger, um evtl. das Prinzip zu verstehen. Mir ist
schon klar das man mit einer "LED-Ansteuerung" keine 15W Lampen
betreiben kann.

Gruß

Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter

???

Gegen Deinen Beitrag hatte ich doch garnichts gesagt.

Meine Ausführungen bezogen sich ausschließlich auf die technischen
Daten von killaw:

128 * 15W = 1920W


Peter

Autor: Peter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry, da habe ich dann wohl was falsch verstanden...

Autor: killaw (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

danke für eure Anregende Diskussion. Aus den Birnchen wird aber kein
Plastikmatsch. Es ist ja auch nicht so, dass diese Tafel die kleinste
ist. Im Ausßmas ist sie ca. 2m x 1,50m. Da ist also genug Platz darauf.
Es ist aber so, dass ich von diesen Tafeln insgesamt 8 Stück habe. Das
bedeutet, dass diese zusammengeschaltet gehören.

Das ganze lief anscheinend auch schon mal, nur ist jetzt nichts mehr
vorhanden sondern nur noch die Metallbefestigungen sowie die 128
Lämpchen á 15 Watt und die ganzen Kabel hinten zusammengeführt.

Hmm... Daraus soll ich dann die Lämpchen zum Leuchten bringen und die
weiteren 7 Tafeln dann hinzustecken können. Dass ich pro Tafel ca. 2 KW
habe ist mir schon bewusst. Das ich dann für jede Tafel eine eigene
Stromversorgung brauch auch. Nur wie setze ich es um, dass ich die
Lämpchen individuell zum Leuchten bring.

Habe jetzt schon ein Testboard gemacht mit einem Z8400 MC, einem Sub D
9pol Stecker (zum Programmieren). Mir stellen sich nur die Fragen:

a) wie bekomme ich die Spannungen für die Lämpchen her
b) wie beschalte ich den MC
c) was für Komponenten benötige ich noch
d) usw.

Nun, wie gesagt das ist die Aufgabe und ich hab im Moment wirklich
keinen blassen Schimmer, wie ich das umsetzen soll.

Gruß an alle

killaw

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde das seriell machen:

16 Schieberegister 74AC595 und 128 Triacs dahinter.
Das ganze über 3 Optokoppler vom Netz getrennt an den Steuerungs-MC.


Peter

Autor: Peter (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo

Habe hier ein PDF-File gefunden. Vielleicht kannst Du Dir da was
abschauen, was den Leistungsteil betrifft...

Autor: Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!
Sind die Lämpchen 220V? Das wird dann ja richtig teuer. Schieberegister
ist aber der richtige Ansatz, glaube ich jedenfalls.

MFG Uwe

Autor: killaw (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo alle zusammen,

danke für die viele Hilfe.

Ja, die Lämpchen sind dann wieder 220 V. Das ist auch noch was, das
mich beschäftigt. Erst muss ich ja auf 5 V runter, damit ich den MC und
die anderen Sachen ansteueren kann und dann muss ich wieder rauf auf
220 V damit ich die Birnchen zum leuchten bringe. (Ist der Gedanke von
mir richtig?)

Auf jedenfall finde ich es klasse, dass hier so aktiv geholfen wird.
Werde mein bestes tun um anderen auch zu helfen (sofern ich es kann,
wenn ich ein bisschen besser geworden bin).

Also, vielen Dank nochmals an alle für die Hilfe.

Gruß
killaw

Autor: Schmittchen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Auf jedenfall finde ich es klasse, dass hier so aktiv geholfen wird.

Ich habs schon lange nimmer gesagt, also ist jetzt ein guter
Zeitpunkt:
Wenn man sich artikulieren kann, Rechtschreibung und Zeichensetzung
nicht als optional ansieht, alle relevanten Informationen liefert und
einen Schuß Eigenengagement zeigt, dann stehen die Chancen sehr gut
auch vernünftige Hilfen zu bekommen - leider wissen das viele nicht.

Schmittchen.

Autor: Binnesmann (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,

dem kann ich nur beipflichten.

Aber als großen Tip, schau mal bei Elektor oder EAM rein. Die haben
über die letzten 2 Jahre bestimmt 10 Artikel zur Ansteuerung von 220V
über µc gebracht. Als Schalter oder als Dimmer, über DMX oder einfach
nur so.

Die Artikel sind nicht alle etwas, aber manchmal sind wirklich gute
Anregungen oder Schaltungstips dabei. Wenn die auch erst in der
nächsten oder übernächsten Ausgabe dann ausgereift sind. Aber kleine
Fehler kann man ja immer selbst auslöschen...

Gruß

Binnesmann

Autor: Tobias_V (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hiho,
hab im Anhang mal nen Schaltplan gepackt von einer Leistungsstufe, die
wir inner Firma benutzen um Motoren zu steuern.
Vielleicht hilft dir das ja ein wenig.

An Motor_2 kommt das 5V Signal...an L1 halt ganz normale L1 und
zwischen M2_L1 und N kannst du mit dem Motor_2 Signal dann die Spannung
regeln.

Autor: Uwe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!
Kann der TLP3083 nicht direkt genutzt werden? Wieviel mA kann der?
BRT21M sollte auch gehen. Ob es die MOC30xx Serie schafft ist etwas
ungewiss, preislich wäre es recht ok.

MFG Uwe

Autor: Tobias_V (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dazu kann ich dir nix genaues sagen...ich weis nur dass wir diese
Schaltung in ca. 20 Geräten benutzen um Kassentischmotoren zu steuern
:)

Und sie luppt ohne Probleme :)

Ich denke mir das hat seinen Sinn dass der TLP nicht direkt benutzt
wird.
Zu Anfang gabs nämlich ein paar PRobleme mit der Schaltung, da wurde
dann mal ein wenig dran rum getüfftelt.

Aber wie gesagt, genaueres weis ich nicht

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
"Dass ich pro Tafel ca. 2 KW
                  habe ist mir schon bewusst."
Doch nur wenn alle Lämpchen an sind und wer macht schon sowas!?
Die Ansteuerung der Matrix würde ich mit Solid state Relais vornehmen,
die sind schon  für wenig Cent zu haben.
Der µP sollte auch den Lampen Test übernehmen können indem er
"nachschaut" ob die ausgewählte Lampe auch tatsächlich Strom zieht.
desweiteren könnte er auch die Leistungsüberwachung der Anzeige
übernehmen (wieviele Lämpchen wielange in welcher Dekade brennen) um
einer möglichen Überhitzung vorzubeugen.Ohne Informationsverlust ließe
sich dann auf groß/klein Schreibung umschalten (mit anderen "kalten"
Lämpchen). Selbst Lauflicht ist mit dem µP leicht zu erreichen.
Viel Spaß bei der Umsetzung.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Martin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@ Manfred Glahe

Ja genau und falls mal wirklich eine Birne ausfällt ruft der
Mikrocontroller auch gleich noch den Service an und bestellt eine neue
Birne ffffggg

Ps: net persönlich nehmen :-)

Mfg Martin

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Martin
Dein Kommentar läßt darauf schließen, daß Du mit dem Betrieb von
komplexen Anzeigen nicht vertraut bist, sonst wüßtest Du wie aufwendig
und zeitraubend die manuelle Überprüfung ist. LT Eingänge an
Matrixanzeigen sind schon lange Standard.
Was den Anruf beim Service angeht, auch daß gibt es beim Kühlschrank
schon! Also auch nicht gerade originell, aber für NEUE Vorschläge hätte
ich Bedarf (falls Du einen hast).

MfG  Manfred Glahe

Autor: Martin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Manfred

Na hast eh recht glaub ich schon dass man bei Matrixanzeigen da länger
suchen muss obwohl man konnte einfach alle einschalten... Dumm ist
sowas nur bei Lichterketten g
Tut mir leid aber das mit dem Anruf beim Service center find ich
einfach zum zerkugeln :---))))

MfG Martin

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Manfred,

wo gibts denn bitte schön diese Wahnsinns- "Solid state Relais für
wenig Cent" ?

Ein Opto-Triac BRT11H kostet ja schon 1,44€, dürfte aber für den
15W-Kaltstromstoß schon zu schwach sein.

Solid state Relais dürften aber kaum unter 7€ zu haben sein und das
*128 haut schon ganz schön rein.

Für einige 10 Cents gibts nur normale Triacs und dann sollte man den MC
doch besser über besagte Schieberegister 74HC595 und 3 Optokoppler
galvanisch vom Netz trennen.


"Doch nur wenn alle Lämpchen an sind und wer macht schon sowas!?"

Z.B. ausgerastete Software. Also bei der Schaltungsentwicklung auch
darauf achten, daß der Resetzustand "immer alle Lammpen aus" ist.

Auch ein Watchdog (74HC123) ist nützlich, falls die CPU hängt, d.h. für
eine bestimmte Zeit der Schieberegistertakt ausfällt, daß dann
ebenfalls alle Lichter ausgehen.


Eine Stromüberwachung für jede Lampe einzeln dürfte ebenfalls die
Kosten sprengen.
Ökonomisch möglich wäre aber ein oder mehrere Fototransistoren parallel
und dann nach dem Einschaltreset alle Lampen der Reihe nach anschalten
und den Dunkel-Hell-Dunkel Wechsel zu detektieren.


Peter

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter
"wo gibts denn bitte schön diese Wahnsinns- "Solid state Relais für
                  wenig Cent" ?" aus der Wiederverwertung, Firmen
bieten sowas billig an an und ein STR ist leicht zu testen.

"15W-Kaltstromstoß" soetwas sichert man Zeilen- und Spalten- weise
ab.

"und das
                  *128 haut schon ganz schön rein." 16+8 macht bei mir
24 STR's.


"Z.B. ausgerastete Software" ist durch die Messung des Stromes für
eine Dekade hardwarmäßig auszuschalten.


"Eine Stromüberwachung für jede Lampe einzeln dürfte ebenfalls die
                  Kosten sprengen." Ich währe gar nicht auf die Idee
gekommen bei jeder Lampe einzeln den Strom zu messen. Der µP selektiert
im Testmode eine Lampe und testet ob von der jeweiligen Dekade Strom
aufgenommen wird. Dies läßt sich ohne weiteres im Anzeigeprogramm ohne
optische Störungen unterbringen da eine kurz selektierte Lampe garnicht
aufhellt.

MfG  Manfred Glahe

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"16+8 macht bei mir 24 STR's."

Ich hatte Killaw so verstanden, daß er normale 230V/15W Birnchen nimmt.
Und dann müßte man ja zum 8-fach multiplexen 650V anlegen.

Also bleibt nur die statische Ansteuerung und das bedeutet 128 Triacs
oder STR's.

Das Multiplexen bei Wechselstrom dürfte außerdem nicht trivial sein.


Peter

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter,
das Multiplexen ist prinzipiell unabhängig von der Betriebsspannung.
Ich kann Deine Angaben deshalb nicht nachvollziehen. Was meinst Du also
genau?

MfG  Manfred Glahe

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn ich 8 Reihen multiplexe, leuchten sie ja nur für je 12,5% der
Zeit.
Daher muß ich während 12,5% der Zeit die 8-fache Leistung anlegen um
den gleichen Helligkeitseindruck zu erzielen.
Und das bedeutet an einem ohmschen Widerstand die Wurzel(8)-fache
Spannung: 230V*2,8=650V.

Ist ja das gleiche Prinzip, wie bei gemultiplexten LED-Anzeigen, bloß
eben eine Nummer größer.


Komplizierter wird das ganze noch dadurch, daß die Wechselspannung
sinusförmig ist. Ich müßte also mit der Netzfrequenz multiplexen, um
jeder Reihe eine ganze Halbwelle zu spendieren. Aber dann flimmerts ja
mit 100Hz/8=12,5Hz, geht also nicht.
Also muß die Halbwelle in 8 gleiche Leistungsabschnitte aufgeteilt
werden, d.h. jede Reihe kriegt einen unterschiedlich langen
Zeitabschnitt.


Peter

Autor: Manfred Glahe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Peter,
Du hast Recht, an das Flimmern habe ich nicht gedacht, so träge sind
die Birnchen ja nun auch wieder nicht.

MfG  Manfred Glahe

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.