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Forum: Platinen Belichtungsgerät, welche LED wie anordnen


Autor: Klaus K (Gast)
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Hallo Gemeinde

Ich wollte jetzt auch mal mit dem Ätzen anfangen und hierzu habe ich mir 
überlegt eine alte Tubberbox zu nehmen, in der genau eine euro karte 
rein passt.

Auf einer Euro Lochraster wollte ich dann ein Paar UV LEDs löten und 
dannin die Box legen. (habe dort 50mm platz nach oben)

Leider scheitere ich schon bei der Auswahl der LEDs.
Da man ja eine möglichst gleichmässige Ausleuchtung haben will wollte 
ich LEDs mit sehr hohen Abstrahlwinkel. Habe jetzt welche gefunden mit 
120° bei 250mcd.

Sind solche LEDs dafür geeignet, oder zu schwach?

Weiterhin ist mir auch nicht richtig klar, wie ich diese dann anordnen 
soll, sollen sich die lichtkelgel überschneiden, oder werden diese so 
angeordnet dass sie relativ bündig sind.

(die Seiten und die Lochrasterplatine auf die die LED soll werden 
natürlich mit Alufolie abgeklebet werden)
Ich glaube diese "BOS" wurde in irgend einer Elektro mal 
durchgesprochen, leider habe ich diese Zeitung nicht zur Hand

Ich hoffe ihr könnt mir meine fragen beantworten.

Grüße
Klaus

Autor: Hans Meiser (Gast)
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Autor: Torsten (Gast)
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Alufolie als Reflektor ist nicht optimal
(funktioniert - aber halt nicht gleichmäßig).
Besser ist es den gesamten "Belichtungesraum" mit weißer Farbe
zu lackieren. Dies bringt gleichmäßigere Ergebnisse in der Ausleuchtung.

Nette Grüße
Torsten

Autor: dernixwois (Gast)
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Schau dir mal diesen Tread an.

Beitrag "Theorie zu LED-Belichter (Elektor)"

Autor: Xoanon (Gast)
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zum Thema reflektions Fläche:

Im Fotobereich nimmt man gerne Styropor Platten als "billig homemade" 
Reflektor. Gute Reflektion bei guter Streuung.

Gerade zwischen LED Körper und Platine kann ich mir da eine 5mm 
Styropor-Platte recht gut vorstellen.

Meine erfahrung damit sind aus dem Foto bereich ^^ Aber wie gesagt ich 
stell mir das recht praktisch vor.

Autor: Andy (Gast)
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Hoi erstmal!

Dispersionsfarbe, wie z.B: Alpina Weiß hat relativ gute 
Reflexionseigenschaften (Glanz) wenn man sie gleichmäßgig aufträgt: 
glatt vor allem. Sie streut aber auch prima wegen der kleinen Partikel.
Damit kann man auch günstige, passable Leinwände machen.

Halt doch mit den LED mal auf ne Wand und schau (im sonst dunklen Raum), 
welches Material am besten von überall her zu sehen ist. Zur besseren 
Sichtbarkeit von UV taugt am besten weißes Papier, das wegen der 
Chlorbleiche aktiv ist und blau leuchtet, wo UV auftrifft.
Wenn Du die LED etwas weiter auf Abstand vom Lack bringst, wird die 
Ausleuchtung homogener (aber schwächer). Überlappen müssen sich die 
Leuchtkegel auf jeden Fall, sonst kriegst Du HotSpots mit viel 
Intensität.

Und am besten soviele LED wie möglich in Serie schalten: gleicher Strom 
-> gleiche Strahlungsleistung.

Gruß,
Andy

Autor: Klaus k (Gast)
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Soooo... es ist vollbracht

Ich habe jetzt 36 LEDs mit einem abstrahlwinkel von 35° genommen und 
verbaut...
mit dem ergebnis war ich nicht ganz zufrieden(sehr viele kreise zu 
sehen) ...

Dann habe ich des ganze etwas höher gelegt (also abstand led -> zu 
belichtende platine.

Ich glaube des ergebnis ist nicht perfekt, aber kann sich dennoch sehen 
lassen.

Ich lade mal ein paar bilder hoch. Mich würde euere meinung durchaus 
interessieren ob es sich lohnt mal eine platte zu belichten, oder ob ich 
erst garnicht anfangen sollte....

herzlichen dank;-)

Autor: Klaus k (Gast)
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und noch eines

Autor: Klaus k (Gast)
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und noch eines:-)

danke

gruß
ich

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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Hmm, also das sind meiner Meinung nach einfach viel zu wenige LED's auf 
einer zu großen Fläche :(

Da die Ausleuchtung doch sehr ungleichmäßig ist (lauter Kreise) wirst du 
damit wohl keine gleichmäßigen Ergenisse erhalten.

Täuscht es, oder sind die LED's auch noch ungleichmäßig hell?

Ich denke, du solltest für gute Ergebnisse entweder die Fläche halbieren 
oder die Anzahl der LED's verdoppeln!

Autor: Klaus k (Gast)
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Hallo Ludwig,

danke schonmal für deine antwort.

Wie ich in den anderen artikeln entnehmen konnte sind die in der elektor 
mit 24 led´s ausgekommen, da liege ich doch mit 36LED´s nicht schlecht, 
evtl erhalte ich eine bessere ausleuchtung wenn ich noch einen halben cm 
mehr platz zwischen LEDs und papier lasse.

die LEDs waren vorhin verschieden hell, habe festgestellt das des 
steckernetzeil am rande seiner fähigkeit arbeitet... daher haben ein 
paar leds immer geflimmert.... habe jetzt ein anderes netzteil genommen, 
und zusätzlich noch einen kondensator mit eingebaut....

grüße
ich

Autor: Timo (Gast)
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Hi,
Also dass ist mein Belichter:

Beitrag "Re: UV - Belichtungstimer ist endlich fertig :)"

Ich habe weniger LEDs als du, einen geringeren Winkel und trotzdem 
funktioniert es zu 100%. Meine Fläche sieht genau so aus wie deine. Das 
macht gar nichts. Bei Bundgardplatinen gibt es keine Probleme. Alles 
sehr sehr sehr super. Ich habe nicht einmal den Kasten ausgekleidet. Sie 
selbst. Bin sehr sehr zufrieden. Die Konturenschärfe ist super. Probiere 
es aus. Es lohnt sich.

Autor: Hans Meiser (Gast)
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Ich habe heute meinen Belichter auch fertiggestellt.
Witzigerweise habe ich wohl die selben LEDs aus der Bucht und meine 
Anordnung auf der Platine ist nahezu identisch. 40 LEDs hab ich 
draufgepackt.
Als ich dann aber die Ausleuchtung getestet hatte, war ich sehr 
enttäuscht über die  vielen freien Stellen und hab schon gedacht das 
alles für die Katz war. Aber jetzt, als ich gelesen das es auch geht, 
bin ich dann doch erleichtert. Wenn meine Bungardplatinen dan kommen, 
wird dann direkt getestet. Ich hoffe es klappt dann wirklich so gut, wie 
Du schreibst.

Autor: Klaus k (Gast)
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Ja das freut mich jetzt auch dass du meine arbeit nicht für die katz 
war,

ich werde mir dann erstmal dieses platinen anfängerset bestellen.

dazu habe ich jetzt aber noch eine frage an euch, wie macht ihr des wenn 
ihr mit chemikalien arbeitet....
nach dem entwickeln und nach dem ätzen sollten ja die platinen mit 
klarem wasser abgespühlt werden. macht ihr das in einem eimer und gebt 
dann diesen eimer bei der müllabladestation ab?
bin mit dem umgang mit chemikalien sehr sehr vorsichtig.

werde meine ergebnisse dann mal posten:-)

achja... @timo.... stark seid denn deine led´s.... und wie lange 
belichtest du ungefähr?
meine haben 200mcd... bei 20mA


werde meine ergebnisse demnächst posten.... danke schonmal;-)

grüße

Autor: Timo (Gast)
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Also erstmal zu dem Platinen - Anfänger - Set, was du bestellen willst. 
Ich weiß nicht, wie die anderen darüber denken, aber ich halt es für 
Unsinn. Denn da werden wieder diese "billig" Platinen verwendet. Ich 
habe die Erfahrung gemacht, dass billige Platinen, wie sie bei Reichelt 
angeboten werden (also die Noname) nichts taugen ... dass wird billiger, 
wenn de ma ne gute Bungard von Reichelt kaufst. Die kannst du mühelos 
überbelichten und zu lange entwickelt (bis zu 5 minuten 
entwicklerresistent steht im datenblatt dazu). Habe auch den Fehler zu 
anfangs gemacht auf billige Platinen zu setzen. Nun kommen nur noch 
Bungard - Platinen ins Haus.

Also mein Tip:

Kaufe dir lieber einige Bungard - Platinen zum Testen. Dazu kannst du 
dir etwas Entwickler für fotobeschichtetes Basismaterial holen. Bei 
Reichelt lautet die Betsellnummer:

ENTWICKELER 10G für 0,80 €, oder ENTWICKLER 250G für 3,45 €. Mit dem 
Entwickle ich auch (Bzw ich nehme welchen aus der Apotheke ... ist 
günstiger). Ätzen tue ich persönlich mitNatriumsulfat. Man kann dort 
schön sehen, wie weit die Platine geätzt ist. Ich schlage dir da 
folgendes vor:

ÄTZMITTEL 120G für 2,45 €, ÄTZMITTEL 300G für 4,20 € oder die 500 g 
Variante ÄTZMITTEL 500G für 5,30 €.

Entwickeln tue ich in einer ganz normalen Schale. Kannst also irgendeine 
alte Schale suchen (ich benutze die arbeitsschale von Conrad). 
Entwickeln tue ich bei Raumtemperatur.

Ätzen kannst einfach in einer Schale. Ätzbad sollte warm sein.

Zu den Daten. Lade dir einfach das Datenblatt für Bungard Platinen unter 
bungard.de im Downloadbereich herunter. Da findest alles.

Meine LEDs haben wir in meinem Artikel beschrieben 500mcand minds.

Noch fragen, dann poste:)

Autor: Ludwig Wagner (lordludwig)
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Von dem Anfängerset kann ich auch nur abraten. Dort werden diese 
BILLIGEN Platinen geliefert, mit denen du sicherich keine 
reproduzierbaren Ergebnisse bekommst. Das eigentlich einzig Wahre ist 
hier Bungard!

Kaufe dir am besten am Anfang ein paar Platinen von Bungard. Dazu noch 
die Dose Entwickler für knapp 3,50 diese reicht ewig! Zum Ätzen nimmst 
du am besten Natriumpersulfat, die größte Packung ist natürlich am 
billigsten, du musst halt wissen, was du am Anfang ausgeben willst!

Nach dem Belichten löse ich einen halben Löffel des Entwicklers in einer 
Schale von Conrad auf. Dort lege ich die Platine für ca. 30 Sekunden 
rein, das reicht schon völlig. Die Platine wird dann einfach in einen 
Eimer Wasser geworfen und der Inhalt wird zusammen mit der 
Entwicklerlösung ins Klo geschüttet (da is nix giftiges drann!)

Für das Ätzen habe ich mir eine kleine Plastikküvette gebaut, in der ich 
einen Aquariumheizstab mit ausgebautem Thermostat habe. Die Platine ist 
dann nach ca. 15 minuten fertig. Die Ätzlösung wird dann in eine 
Laborflasche zur wiederverwendung gefüllt und wenn sie aufgebraucht ist 
zum Sondermüll beim Wertstoffhof gegeben. Die Platine wird mit reichlich 
Wasser abgespült.

Autor: Klaus K (Gast)
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Halli Hallo,

ich habe mich gestern mal hingesetzt und habe angefangen zu ätzen. Ich 
bin echt verblüfft... hätte nie gedacht dass es auf anhieb so gut 
funktioniert....

klar es ist noch etwas verbessungswürdig.... aber für den ersten versuch 
nicht verkehrt...

als erstes habe ich eine platiene gemacht und die belichtungszeit zu 
testen (siehe bild im anhang)

ich bin dann darauf gekommen dass die spalte mit 7 minuten am besten 
ausschaut.

Autor: Klaus K (Gast)
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und dann habe ich gleich mal was praxis bezogeneres gemacht, leider 
waren hier die ergebnisse nicht so gut (8 minuten belichtet)

aber dennoch können sich 3 platinen von den 6 sehen lassen.,....

bleibt nur noch die frage wie ich die platinen ab besten schneide.... 
ich glaube mit ner säge wird man nicht wirklich glücklich

grüße
ich

Autor: Sebastian (Gast)
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Platinen lassen sich relativ gut mit einem "Dremel" mit Trennscheibe 
schneiden. Leider ist oft der Durchmesser der Trennscheibe etwas kleiner 
als der des Dremel's, was bedeutet, dass man etwas schräg schneiden 
muss.
Wenn etwas Platz zwischen den zu trennenden Platinen vorhanden ist, 
gibt's da kein Problem: Die Kanten einfach mit einer Feile 
nachbearbeiten.

Gruß Sebastian

Autor: Timo (Gast)
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Ich schneide Platinen stets mit einer Puksäge. Das geht wunderbar. 
Handelt es sich um krummlinige Schnitte, so kann man sehr schön eine 
Laubsäge verwenden.

Außerderdem kann man die Platinen auch "brechen", dass heißt ein Lineal 
an die gewollte Schnittkante anlegen und mit einem Katter einritzen. 
Dannach lässt sie sich "brechen". (Vorher an einem Probestück üben).

Autor: Torsten (Gast)
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Hi

Habe mir zum Platinenschneiden extra eine kleine Vorrichtung
mit Absaugung gebastelt. Der Epoxystaub ist nicht gerade gesund.

Nette Grüße
Torsten

Autor: Torsten (Gast)
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Die Absaugung liegt direkt unter der Trennscheibe.

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