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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Transistorschaltung


Autor: AVR (Gast)
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Hi,
Habe grad die Schaltung auf dem Testboard probiert. Ziemlich sinnlos als 
ich mir sie angeschaut habe.

Möchte ja 12 V bzw eine beliebige Spannung schalten. Ich habe an die 
sinnlose Stelle eine rote Makierung gemacht.

Ich schalte ja momentan wie es ist gegen VCC (also gegen 5V) ...

Hmm wie kann ich es so schalten, dass ich den gewünschten effekt habe?



Autor: AVR (Gast)
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Sorry der Anhang

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

indem Du statt +5V an BEIDE Punkte +12V anschließt und den Vorwiderstad 
der LED vergrößerst?

Bevor die Frage kommt "warum auch die LED?": weil sonst die LED bei 
abgeschalteter Last mit 7V in Sperrichtung belastet wäre und das über 
der zulässigen Sperrspannung einer LED liegt...

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: AVR (Gast)
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Okay Michael sorry problem net genau beschrieben.
Also das VCC an der LED soll 5V betragen. Ich möchte mit einem MC den 
Transistor durschalten. Deswegen auch die 5V an der LED z.B. ... nun 
möchte ich eine ganz ganz andere schaltung (in der 12 V herscht) mit dem 
transistor schalten. Verstehste?

Autor: Robert (Gast)
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1N4148 in reihe zur LED, dann kannst du 12V Schalten und LED bleibt an 
5V.

Wars das?

Autor: AVR (Gast)
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So ?

Verstehe dass irgendwie net :) Kannst es mir erklären?

Autor: AVR (Gast)
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an der diode fällt dich etwa 0,7 V ab. An der Led etwa 2 V und am 
Widerstand der "Rest". Wie soll dass mein Problem lösen?

Autor: Richy (Gast)
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Hy

Schalt dich  zu deiner LED einfach eine Diode (1N4148) antiaralell zue 
LED dan wird die Sperrspannung der LEd auf 5V begrenzt und du dürftest 
keine Probleme mehr haben

MfG Richy

Autor: AVR (Gast)
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Also deiner Erklärung  Richy  kann ich leider nicht folgen.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

man auch alles kompliziert machen...

Es gibt keinen Grund, weshalb man Kunstschaltungen machen soll, um die 
LED an 5V zu bekommen. Die LED soll anzeigen, daß die Last eingeschaltet 
ist (denke ich zumindest...), dann ist sie mit passendem Vorwiderstand 
parallel zur Last, also an 12V, doch gut aufgehoben.

Zum Kommentar von Richy: mal Dir das als Schaltung auf. Schau Dir die 
Stromwege und die Spannungen an, die jeweils herrschen, wenn H oder L am 
Eingang Deiner Schaltung liegen. Stromkreis, Ohmsches Gesetz, 
Kirchhoffsche Regeln, Verhalten von Dioden und wie der ganze 
Grundlagenkram so alles heißt.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: AVR (Gast)
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Guten Morgen ...

Also entweder wir reden an einander vorbei, oder ich habe das Problem 
nicht deutlich gemacht. Tippe auf Letzteres.

Also nocheinmal ganz langsam:

Im Anhang befindet sich ein Schaltungsausschnitt. Ich habe eine 
Mikrocontrollerschaltung gebaut. Diese besteht auf AVR und Umgebung. An 
den Ausgänge des AVRs sitzen wie in dem Schaltplan angedeutet 
Transistoren, wie eine Last schalten sollen. In dem Fall liegt Q2 mit 
seinem Vorwiderstand an Pin PB0. Schaltet Pin PB0 auf "High", so 
"leuchtet" die LED. Der Widerstand R3 begrenzt den Strom der LED. Also 
einfach den "Transistor Q2 als Schalter eingesetzt". Nun habe ich jedoch 
eine Last, die einen Leistungstransistor benötigt. Da der Controller pro 
Pin jedoch nu max. 20 mA liefert und der Leistungstransistor in der 
Basis ein wenig mehr benötigt schalte ich den Leistungstransistor Q3 wie 
im Schaltplan gezeigt. Q2 und Q3 bilden als eine Darlington-Schaltung. 
Nun Schaltet Q3 ebenfalls durch, wenn an Pin PB0 "High" liegt. Der 
gewünschte Effekt.

Soweit zu meiner mit 5V betriebenen Steuerplatine.


Mit dem Transistor Q3 möchte ich jetzt eine 12V Last schalten. Diese 
Last befindet sich auf eine völlig anderen Platine. Diese Platine 
bezieht ihre Betriebsspannung von 12 V DC von einem ganz anderen 
Netzteil. Also vollkommen unabhängig von der Steuerplatine.

Soweit zu meiner mit 12V betriebenen Last - Platine.

Ich möchte nun auf meiner Steuerplatine irgendwie zwei Anschlussklemmen 
X2 anbringen. Diese sollen mir den Anschluss der Last-Platine 
ermöglichen. An X2-1 wird zum Beispiel ein Verbraucher, der an GND 
(Seperat und NICHT von der Steuerplatine, sondern von der Last_Platine) 
angeschloßen ist angeschloßen. An X2-2 wird dann 12 V angelegt( Die 
ebenfalls NICHT von der Steuerplatine zu beziehen sind).



Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

alles klar.
Fehler eigentlich nicht, ist ja so alles ok. :)

Schalte in Reihe zur LED eine x-beliebige Diode und fertig.
Hintergrund: wenn die Transistoren gesperrt sind, liegen am Kollektor 
und damit an der Kathode der LED übder Deine Last die 12V von außen an. 
Da die Anode der LED übder den Vorwiderstand an +5V liegt, bekommt sie 
also 12-5 = 7V in Sperrichtung. Das ist für eine LED zuviel. Die 
zusätzliche Diode verhindert dann, daß die LED stirbt.

Ansonsten geht alles so wie gezeichnet.
Eine Diode antiparallel zur LED, wie oben vorgeschlagen, würde zwar auch 
die LED gegen die zu hohe Sperrspannung schützen, es würde aber ein 
unnötiger und gefährlicher Querstrom von +12V über Last, Diode, 
Vorwiderstand nach +5V fließen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: AVR (Gast)
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Zitat Michael:

1:

"Schalte in Reihe zur LED eine x-beliebige Diode und fertig."

2.

"Eine Diode antiparallel zur LED, wie oben vorgeschlagen, würde zwar 
auch
die LED gegen ..."


1 und 2 sind doch exakt dass Gleiche .. also war die eine Zeichnung mit 
der 1N4148 richtig.

Autor: Ralf W. (Gast)
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Hallo,

ich glaub so wie du es möchtest

>an X2-1 wird zum Beispiel ein Verbraucher, der an GND
>(Seperat und NICHT von der Steuerplatine, sondern von der Last_Platine)
>angeschloßen ist angeschloßen. An X2-2 wird dann 12 V angelegt( Die
>ebenfalls NICHT von der Steuerplatine zu beziehen sind).

geht das mit deiner Schaltung nicht. Wenn du die verwenden willst musst
du GND verbinden. Oder ich stehe auch grad voll auf dem Schlauch.
Du wolltest die 12V auf den Verbraucher schalten. Das ist mit
deiner Schaltung eher ungünstig. Besser ist es hier den GND zu schalten.

Wenn beide Stromkreise galvanisch getrennt sein sollen (müssen) solltest
du über Optokoppler oder Relais nachdenken.

Autor: Michael U. (Gast)
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Hallo,

@AVR: die Schaltung mit der 1N4148 ist richtig, hatte ich einfach 
übersehen...

1. ist obige Reihenschaltung

2. ist nicht das gleiche, eine Diode parallel zur LED mit K an LED-Anode 
und A an LED-Kathode ist mit anti-parallel gemeint und das macht 
Probleme.

@Ralf W. und AVR:
Die GND-Anschlüsse müssen logischerweise verbunden sein, der Stromkreis 
für die Last ist ja +12V -> Last -> Transistor -> gemeinsamer GND, der 
für die Ansteuerung +5V -> AVR -> Widerstand -> Transistor-Basis -> 
gemeinsamer GND.

Die Stromkreise müssen ja schließlich geschlossen sein, wenn da jeweils 
was fließen soll.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Ralf W. (Gast)
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>Die GND-Anschlüsse müssen logischerweise verbunden sein

Sehe ich auch so, aber wenn ich seinen Post richtig verstanden habe will
oder kann er es nicht so machen?

Autor: AVR (Gast)
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Nehme nun einen Optokoppler. Damit habe ich das Problem am schnellsten 
gelöst. Möchte etwa 10 Watt schalten bei 12 V. Könnt ihr mir da einen 
Optokoppler nennen, der dass kann?

Habe nur den 4N28 da

Autor: Ralf W. (Gast)
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Ich kenne jetzt so auf die schnelle keine Optokoppler, die
diese Last vertragen. Müsstest  schon mal danach suchen.

Hast du nur einen OK der wenig Strom schaltet, könntest du
ihn über Vorwiderstand vom AVR ansteuern und deine Darlington
Schaltung auf die andere Seite des OK nehmen. (evtl auf der 
Lastplatine).
Dadurch sind die beiden Schaltungen dann galvanisch getrennt.
Nur bei deiner Schaltung ist es günstiger nach GND zu schalten.
Wenn du unbedingt 12V schalten willst, musst du die Schaltung ändern.

Aber vielleicht ist es ja doch einfacher deine obige schaltung zu 
nehmen,
die GND's zu verbinden und die Last von +12V (du hattest Lampen als 
Last?)
auf den Kollektor der Darlingtonschaltung zu legen. Denke in dem Fall,
wie Michael schon schrieb an die Diode in Reihe zur LED.

Vielleicht kann dir dieser Link zum Verständnis helfen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Transistor

Autor: AVR (Gast)
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Also den Transistor beherrsche ich denk ich mal ganz gut.

Die Lastseite ist eine vergoßene Schaltung. Aus diese vergoßenen 
Schaltung ist ein Kaltgerätestecker herausgeführt. Diesen möchte ich an 
meine Steuerplatine anbringen. Also KEINE Möglichkeit da etwas auf die 
Last-Platine zu bauen ...

bald nehme ich echt ein Relais. Ahhh

Autor: AVR (Gast)
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Hier bin ich wieder ...
So habe nun ein Relais genommen, da ich echt keine Idee mehr habe, wie 
ich es sonst hinbekomme (Nen Optokoppler der die Leistung bringt habe 
ich auch gar nicht da).

Im Anhang seht ihr die Schaltung mit einem Relais. Nun ist es mir 
möglich die 12 Volt mit meinem Controller zu schalten.

Ist alles so korrekt ?

Autor: Jack Braun (jackbraun)
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Freilaufdiode fehlt noch.

Autor: AVR (Gast)
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Änderung eingebaut. Nun korrekt?

Autor: ht (Gast)
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