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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Pulsgenerator mit N-MOSFET


Autor: Simon (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe vor einen Pulsgenerator mit einem uC (ATmega644) zu bauen.

Der uC soll ein Rechtecksignal erzeugen und so den MOSFET für einige uS 
(~ 75uS) durchschalten. Die Frequenz liegt max. bei 10kHz. Pulsbreite 
bei ca. 75uS. Das möchte ich jedoch ein bisschen optimieren im 
nachhinein.

Der MOSFET soll 12V durchschalten von einem Blei-Akku. Damit wird eine 
Spule betrieben. Die Switch-Off zeit sollte möglichst kurz sein, damit 
das magnetische Feld möglichst stark wird. Dies ergibt natürlich autom. 
sehr hohe Spannungsspitzen durch die Induktion.

Ich habe dabei an den IRF740 gedacht (Datenblatt: 
http://www.ortodoxism.ro/datasheets2/d/0j6qjdy97r1... 
).

Das Problem: Aus dem uC kommen ja 5V. Gibts evtl. einen Treiber-IC der 
sehr schnell abschalten kann und den MOSFET voll zum durchsteuern 
bringt? Wenn möglich, kein SMD!

Welchen könnt ihr mir da empfehlen?

Vielen Dank

mit freundlichem Gruss

Simon :)

Autor: Düsentrieb (Gast)
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icl7667

Autor: Simon (Gast)
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Hi,

ich danke dir - was hältst du vom IR2110 ?

http://www.ortodoxism.ro/datasheets/irf/ir2110.pdf

oder ist der übertrieben ?


Vielen Dank nochmals

Gruss

Simon

Autor: Power (Gast)
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Der IR2110 hat keine Ladungspumpe 'onboard', die musst du mit einem 
Kondensator am Ausgang und einer Frequenz am Highside-Eingang 
selbermachen (siehe Datenblatt). der Highside-Eingang ist demnach nicht 
PWM-Tauglich (falls gewünscht).

Autor: Mandrake (Gast)
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Vielleicht passen der IRLR120 von IRF oder der IRLR110 von Fairchild?
Geringe Gate-Kapazität (12nC) -> geringer Schaltstrom,
Geringer RDS(ON) bei 5V
max. Drainstrom 7,7A bzw. 4,7A
ziemlich schnelles Schaltverhalten Trise = 64ns, Tfall=27ns,...

Ich habe das Teil in einem DC/DC-Wandler eingesetzt der mit einer 
Arbeitsfrequenz von 300kHz funktioniert. Meine Schaltverluste waren mit 
den Transistoren am geringsten, da sie recht schnell sind und auch eine 
kleine Gatekapazität besitzen.


P.S: Ausschaltzeit hat mit dem Magnetfeld überhaupt nichts zu tun.
Und außerdem wirst du durch kurzes Anschalten keine hohe Spannung 
hinbekommen.
Es sei denn die Einschaltzeit reicht aus um die Spüle zu sättigen (kein 
Stromanstieg mehr). Die Spannung über der Spule hängt hauptsächlich von 
der zeitlichen Stromänderung ab. Der mathematische Zusammenhang lautet:
Die größte zeitliche Stromänderung bekommst du, wenn du die Spule in die 
Sättigung treibst (Strombegrenzung dann nur noch durch Kupferwiderstand) 
und dann den Strom abschaltest. Im Idealfall wäre die Stromänderung dann 
unendlich und die Spannung auch.

Autor: Simon (Gast)
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Danke für deine Antwort!

Also es handelt sich um eine Luftspule, da ist nix mit Sättigung soweit 
ich weiss. Jedenfalls soll es mir den MOSFET nicht braten wenn ich den 
Saft so schnell abdreh wie du mit der Formel schön dargestellt hast.

Umso kleiner dt wird, umso grösser wird die inudzierte Spannung

Die wirkt ja dann auch gegen den MOSFET oder? Die Spule ist an GND 
angeschlossen und hat parallel einen Dämpfungswiderstand.

Der ICL7667 sieht mir praktisch aus, der sollte ausreichen oder? Der 
Treiber wird durch den MOSFET ja nicht belastet oder? Sprich der Strom 
kann ja nicht zurück und dann durch das Gate zum Treiber gelangen.

Vielen Dank

mit freundlichem Gruss

Simon

PS: Habe erst vor kurzem mit Elektronik angefangen, deshalb verzeiht mir 
bitte grobe Fehler :P

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