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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Moderner FM-Empfänger IC


Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Ich bin auf der Suche nach einen FM Empfänger für 35 MHz (Modellbau).

Gibt es dafür fertige ICs um einen Empfänger mit Quarz auf zu bauen?

Ich habe leider nicht wirklich die Ahnung wie so ein FM Empfänger 
funktioniert (es gibt ja pendelaudione, geradeausempfänger, superhets, 
doppelsuper usw.)...

Leider steht nirgendswo wirklich einfach und verständlich (für jemanden, 
der fast nur über Halbwissen verfügt) beschrieben wie sowas 
funktioniert.

Ich würde mir gerne einen Modellbauempfänger selber bauen, nicht weil 
das so super praktisch ist, sondern weil ich gerne lernen möchte wie 
sowas funktioniert.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Ne LED zum leuchten hab ich wohl schonmal gebracht, aber an nem 
selbstgebastelten 180 Volt netzteil... die hat nicht lang geleuchtet, 
aber immerhin ein Anfang!

Zugegeben, nen Multivibrator hab ich noch nie gebaut, dafür aber ne LED 
Matrix mit nem AVR...

Das ist mal wieder typisch mikrocontroller.net - einfach mal drauf los 
dreschen, gar nicht erst versuchen Hilfestellungen zu geben.

>Entweder du baust dir einen Empfänger nach einer Anleitung für Idioten
>zusammen und lernst nichts dabei

Kannst du mir 'ne Anleitung für Idioten nennen? Da du mich ja für 'nen 
Idioten hältst wäre das doch perfekt für mich.

Lernen tut man auch durch Anleitungen für Idioten, wenn es für Idioten 
wie mich erklärt ist :)

Ich hab kein Problem damit 'n Idiot zu sein wenn ich dann ordentliche 
Antworten bekomme.

Autor: Nils (Gast)
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Hallo Marius,

>Gibt es dafür fertige ICs um einen Empfänger mit Quarz auf zu bauen?
mc3362 von Motorola

Dieser Chip kann quarzgesteuert als FM-Doppelsuperhet betrieben werden. 
Als Filter kommen handelsübliche und günstige Keramikfilter (10,7 Mhz 
und 455 khz ) zum Einsatz. Quarze mit dem benötigten Offset (35 Mhz + 
10,7 Mhz) sind ebenfalls handelsblich (wg. Modellbau).

Schaltungen:
- einfach nach mc3362 'googeln' - es gibt etliche Beispiele
- Datenblätter von Motorola

Allerdings benötigst Du selbst für den Aufbau eines 1-Chip-FM-Receivers 
etwas Übung in HF-Technik!

Gruß
Nils

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Danke Nils, genau auf so eine Antwort habe ich gehofft!

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Ja, im Selbststudium durch internet und co bestimmt nicht, da hast du 
recht. Ich war bisher auf einer allgemeinen Schule, da lernt man sowas 
nicht...

Ich finde den Umstieg von Digitaltechnik etc. auf Analog- und 
Funktechnik ziemlich schwer wenn man nur dürftige Grundlagenkenntnis hat 
(so ziemlich beim ohmschen Gesetz und Kondensator und 
Widerstandsschaltungen hören die auf).

Autor: Richard (Gast)
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@Elektronikgott:

Sag' mal in welcher Psychatrie vermissen sie dich denn?

So ein armseliges und destruktives Geschreibsel habe ich
hier schon lange nicht mehr gelesen.

Gruß
Richard

Autor: Stefan Pauliuk (pauli003)
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@ "Elektronikgott":

Zeit für deine Tabletten!

>"Ich sehe eher gar keine Kenntnisse...."
Wow, du must wirklich Gott sein...

@ Marius:

Schau dir doch mal diesen Link an:
http://www.b-kainka.de/bastel3.htm

Habe ich mir vor einiger Zeit auch gebastelt.

Viele Grüße,
                    Stefan.



Autor: Nils (Gast)
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@marius

> Ich finde den Umstieg von Digitaltechnik etc. auf Analog- und
Funktechnik ziemlich schwer

Dann solltest Du Dir bei wikipedia mal die Funktionsweise eines 
Superhets ansehen. Ist ein guter Startpunkt.

Behalte immer im Hinterkopf:
Superhets werden deshalb eingesetzt, weil:
1) Man durch Multiplikation von (reinen) Frequenzen die Summe, bzw. 
Differenz erhält (-> siehe Additionstheoreme, sin(a+b)=...)
2) Man auf niedrigen Frequenzen (der Zwischenfrequenz) gut verstärken 
und filtern kann.
Das ist das Grundprinzip.

Der mc3362 ist ein guter Startpunkt, weil aus dem Datenblatt die 
Funktionsweise des Doppelsupers gut hervorgeht.
Es gibt übrigens einige Bauanleitungen aus dem Bereich 'Amateurfunk in 
der Schule', die diesen Chip verwenden, u.a. in 
Wetter-Satelliten-Empfängern. Dein Ansatz ist also ganz ok.

Viel Erfolg,
Nils

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Das Kurzwellen-Audion ist glaube ich nicht so sehr für einen 
Modellbauempfänger geeignet, aber von 'nem KW-Audion lässt sich besser 
die Funktionsweise erkennen (selbst für mich).

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Der MC3362 ist ja abgekündigt seit 1998, gibt es von diesen IC auch eine 
moderne Version am besten in SMD?

Autor: n1bble (Gast)
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@Elektronikgott

Nervt Dich Deine Frau so sehr, daß Du Dich hier so auslassen mußt?
Ich denke Dir ist der Sinn eines Forums nicht klar.
Und jeder hat mal klein angefangen!

Autor: Nils (Gast)
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ja, gibt es: mc3363

Gruß
Nils

Autor: Nils (Gast)
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> Der MC3362 ist ja abgekündigt seit 1998
.. aber immer noch gut erhältlich.
Das ist ja oft das Problem bei der HF-Bastelei.

Nils

Autor: Düsentrieb (Gast)
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hey, hier fehlen doch posts. macht ja gar kein spass zum lesen, wenn die 
besten dinger fehlen :-(
spassverderber...

+ lies mal auf kainka's seiten...viiiiel info

Autor: Stephan (Gast)
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vielleicht hilft Dir das hier.
http://www.speedy-bl.com/empf.htm
Allerdings sprach Johan immer von "eingeschränkter" Reichweite.
Fals Du die IC´s in SMD auftreiben kannst würde ich auch 2Stk nehmen.

Also bis dann

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Es gibt noch die Kombination SA612/SA614
hier die Übersichtsseite von NXP/Philips:
http://www.standardics.nxp.com/products/rfif/
Frank Sichla hat ein ganzes Buch mit Schaltungen zu diesen beiden ICs 
zusammengestellt:
http://darcverlagshop.de/shop.cgi?wrkid=RnDkAX8AAA...
"HF-Technik mit dem NE/SA 602/612 Frank Sichla, DL7VFS  142 Seiten, 198 
Abbildungen, zahlreiche Tabellen und Platinenlayouts, Oktober 2006"

Autor: axelr.[DG1RTO] (Gast)
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Als nächstes Projekt, nach reichlich gesammelten Erfahrungen, würde ich 
auf jeden Fall den Bau eines Empfängers anregen, der ohne Quarz und 
statt dessen mit einer PLL arbeitet.

Gruß und viel Spass
Axelr.

Autor: Rudi (Gast)
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Na der Grundgedanke des Audions ist doch eher das man durch das 
Heruntermischen auf eine feste Frequenz dort ein festes Bandpaß zur 
Trennung einsetzen konnte! Bandpässe variabler Frequenz haben längst 
nicht die Trennschärfe der verwendeten 433-MHz-Keramikzwischenfilter.
Das Prinzip der Mischung wurde schon richtig beschrieben, nur entstehen 
in der Theorie keine additiven Terme.
Im Fourierbereich kann man das so beschreiben:
Wendet man nun die Faltung an so erhält man
Nun kann man das noch etwas sortieren und bekommt
was dann im Zeitbereich wieder
Was also addiert und subtrahiert wird sind die Frequenzen!

Genutzt wurde das ganze um ein Signal von seiner Frequenz w_0 zu der 
Frequenz w_0-w_1=433 kHz zu mischen; dann wurde es noch einmal 
bandpaßgefiltert und entgültig demoduliert. Wichtig ist zu wissen das 
beim Mischen auch die Frequenz w_0+w_1 entsteht, nicht das sich diese 
über die Antenne aufmacht!

Autor: Düsentrieb (Gast)
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