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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Uhr zu ungenau


Autor: jochen (Gast)
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Hallo, ich habe eien Uhr mit dem Mega 8 gebastelt, die allerdings nach 
14 Stunden ca. 2 Sekunden vor geht.
Ich habe in einem anderen Post gelesen, hier gibt es in der Codesammlung 
ein Beispiel, wie man die tatsächliche Quarzfrequenz herausfinden kann. 
Ich finde dieses Beispiel nicht. Könnt ihr mir den Link nennen?

Autor: Roland Praml (pram)
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Autor: nop(); (Gast)
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Ein 100ppm Quarz kann 8 sekunden pro 24 stunden falsch gehen.

Autor: Der Hubert (Gast)
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Was spricht gegen eine DCF77 Anbindung ?? ;):D

Gruß
Der Hubert

Autor: MR (Gast)
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an timer2 kann man auch einen 32768 quatz anschließen ist viel genauer

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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@MR:

Das ist er eben nicht. Solche "Uhrenquarze" verwendet man nur wegen des 
wesentlich geringeren Strombedarfs (Langsamer getaktete Schaltungen 
benötigen i.d.R. weniger Strom).

Autor: MR (Gast)
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und warum verwenden alle realtime ic's diesen quarz ?

Autor: Gerhard (Gast)
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Wenn man eine genauere Uhrenfunktion wuenscht, gibt es von DALLAS 
I2C/SPI Uhrenbausteine die den Quartz eingebaut haben und bis zu 1 
Minute Ganggenauigkeit im Jahr(!) aufweisen.

INTERSIl hat RTCs die eingebaute C-Korrekturregister aufweisen. Damit 
laesst sich die Ganggenauigkeit dem Quartz/Aufbau anpassen.

Bei MPU RTC Schaltungen wird da vielleicht nicht so viel Wert darauf 
gelegt dass die Ganggenauigkeit optimal ist. Ich verwende immer einen 
externen RTC in meinen Schaltungen. Mit einem DS1307 schaffe ich 1 
Minute Genaugikeit im Monat. Damit bin ich durchaus zufrieden. SOnst 
kann man sich ja an DZF anbinden.

Uebriegens, es ist wichtig die korrekte Quartbuerdenkapazitaet zu 
waehlen. Bei vielen RTC (DS1302 braucht einen 6pF Quartz) wird das genau 
vorgeschrieben. Dann ist auch die Art der Quartzverbindung zu den 
Oszillatoranschluessen kritisch. Man sollte sich genau an die 
Empfehlungen der Hersteller halten. Einige extra oder fehlende 
Schaltungskapazitaeten koennen die Ganggenauigkeit verschlechtern. Bitte 
die anggaengigen Application Notes lesen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Man kann eine bekannte Ungenauigkeit per Software korrigieren.

Autor: nop(); (Gast)
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bei den 32kHz Quarzen sind 10ppm erhaeltlich und zahlbar, ich erinnere 
mich an weniger als 20 Euro pro 100 stueck. Und 10ppm sind immerhin 
0.8sek pro Tag. Die Uhrenbausetine sind auch selbst auf lowpower 
getrimmt. Ein DS1306 zieht 300nA.

Autor: Frank Zöllner (frankovic)
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wie Gerhard schon erwähnt hat, gibt es von MAXIM sehr genaue RTCs. 
Beispielweise die DS3232 ist temperaturkompensiert (TCXO) und hat +- 
2ppm.
Hab mir damit ne Nixie-Uhr gebastelt und Anfang des Jahres gestellt, 
läuft mittlerweile so 3 Sekunden vor.

Frank

Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo Frank,

gibt es ein Bild von Deiner Nixie Uhr? Den DS3232 habe ich mir auch shon 
vor ein paar Wochen kommen lassen. Die Genauigkeit des DS3232 beindruckt 
mich sehr.

Gruss,
Gerhard

Autor: Frank Zöllner (frankovic)
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anbei die Bilder meiner zweier Uhren, die mit einem DS3232-IC laufen, 
beide mit R8C/13-MCs.

Eine Numitron-Uhr in einem 2,5-HDD-Gehäuse. Die Numitrons werden einfach 
über je einen PCF8574A angesteuert, 20 mA pro Segment bei 4 Volt. 
Zusätzlich wird jedes Segment noch durch einen 330R-Widerstand 
vorgeheizt.

Eine etwas wild geratene Nixie-Uhr mit 4 CD-71-Röhren und zusätzlichem 
I²C-LCD-Display für Datum und Alarmzeit (ausserdem Nachts für die 
Uhrzeit, ab 23h schaltet sich der ganze HV-Teil ab). Der 
DS3232-Uhrenchip ist gut im Vordergrund auf einem Adapter zu sehen. 
Läuft mit 12 V AC und Trafo, der so 160 V erzeugt. Werde jeden Morgen 
von meiner Nixie-Uhr geweckt :-)

Gepuffert wird der DS3232 über einen Goldcap, der für ca. 3 Tage hält.

Frank

Autor: Gerhard (Gast)
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Hallo Frank,

danke fuer Deine Beschreibung und Bilder. Gefaellt mir! Habe auch Lust 
mir was Nettes mit Nixieroehren zu bauen. Habe noch einige XM1232/5870 
Roehren aus meiner Jugendzeit (Damals mit SN74er TTL 
Schaltung...)rumliegen. Mit Shiftregister/Spannungstreiber und 
AVR/PIC+DS3232 zur Steuerung muesste das problemlos machbar sein und ins 
21. Jahrhundert zu bringen sein;-). Vielleicht ist Deine Uhr dazu ein 
Anstoss.

Den Gedanken die Betriebsspannung der Nixiroehren mit einem 12V Trafo 
auf 160V hochzuspannen finde ich gut.

Apropos Goldcap. Mit einem 0.47F laueft bei mir ein DS1302 ueber 3 
Monate in einer Pumpensteuerung mit AVR. Allerdings geht das auf Kosten 
der Genaugigkeit nach zwei Wochen.

Gruss,
Gerhard

Autor: Ad Da (picant)
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Warum sind eure Quarze son ungenau? Ich habe vor geraumer Zeit eine 
Digitaluhr aus Zählerbausteinen und einem 4060 mit RTC Quarz gebaut. 
Genauigkeit = 0.5 min/Jahr. Wenn es Ungenauigkeiten geben sollte, dann 
bitte beim Mega8 Datenblatt nachschauen welche Bürdekapazitäten noch 
angehängt werden müssen bzw. softwareseitig noch ein wenig feilen

Autor: fnah (Gast)
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>Genauigkeit = 0.5 min/Jahr
0.95ppm ohne jeglichen abgleich? glueckwunsch!

Autor: nop(); (Gast)
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Die Quarzuhren am Handgelenk sind relativ genau thermostatisiert. Das 
ist der Unterschied. Die Temperatur am Handgelenk ist auf ein halbes 
Grad konstant.

Autor: Frank Zöllner (frankovic)
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denke es ist auch ein bisschen Glücksache, welchen Quarz man erwischt. 
Mich wundert allerdings die sehr hohe Genauigkeit von Armbanduhren.
Ich glaub ich hab auch einen 0.5F-Goldcap in der Nixieuhr. Also viel 
mehr als 5 Tage ist nicht drin damit, der DS3232 läuft halt nur bis 2.3 
V runter.

Das mit dem kleinen Trafo klappt echt gut und ist im Gegensatz 
Ladungspumpen absolut Geräuschfrei. Deswegen multiplexe ich die Nixies 
auch nicht, denn sie neigen sonst zum "Singen". Für 4 kleine Nixies geht 
ein Trafo mit ca. 2.5 VA, für richtig grosse wie IN-18 braucht man 
natürlich mehr. Die Nachtabschaltung, falls gewünscht, kann man z.B. mit 
nem NAIS PhotoMos-Relais machen. Damit kann man übrigens auch sehr gut 
die Anoden der Nixies schalten (wenn man doch multiplext), ist einfach 
weniger Aufwand als mit MPSA92.

Frank

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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> denke es ist auch ein bisschen Glücksache, welchen Quarz man erwischt.
> Mich wundert allerdings die sehr hohe Genauigkeit von Armbanduhren.

Armbanduhren werden abgeglichen.
Zudem ist die Temp beim tragen mehr oder weniger konstant.
Nimm sie vom Handgelenk runter und lass sie liegen -> sie
wird ungenau.

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