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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik In EEPROM oder besser in SRAM Speichern ??


Autor: Der Hubert (Gast)
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Hallo Leute,

mein STK500 ist zwar noch net da aber schon vorab beschäftigt mich die 
im Titel genannte Frage.

Wenn ich Daten speichern möchte, die während der Laufzeit auftreten, so 
habe ich ja die Möglichkeit, diese bei einigen AVRs ins EEPROM zu 
speichern.

Wäre da aber nicht ein AVR mit SRAM besser geeignet ??

Ich frage deshalb, weil ich der Meinung bin, daß EEPROMS von den 
Schreibzyklen doch wesentlich anfälliger sind, als SRAM oder irre ich 
mich da ??

Kenne es halt nur von der PC Technik, wo eben EEPROMS oft nach einigen 
malen flashen schon Speicherstellenausfälle zeigen können, während SRAMS 
ja genau dafür gedacht sind.

Was sagt Ihr dazu ??

Gruß

Der Hubert

Autor: Jaipur Boucheron (jaipur)
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wenn die daten nach einem spannungsausfall noch erhalten werden sollen, 
dann die daten sicherlich in das eeprom sonst sram. anfaällig sind die 
beiden speicherarten wohl nicht mehr! der unterschied dürfte wohl in der 
geschwindigkeit liegen, sram ist schneller. und auch ganz wichtig: wie 
oft kann welcher speicher beschrieben werden? sram kann öfters 
beschrieben werden.

Autor: Obelix (Gast)
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Kennst du den Unterschied zwischen EEPROM und SRAM? Dann schau dir das 
erstmal an, und dann kannst du dir die Frage selbst beantworten.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Dritte Variante: FRAM.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>anfaällig sind die beiden speicherarten wohl nicht mehr!

Das AVR-EEPROM erlaubt lediglich 100.000 garantierte Schreibzyklen pro 
Speicherzelle, das SRAM hingegen ist verschleißfrei. Häufig sich 
ändernde Daten schreibt man in´s SRAM, Daten die auch bei 
Spannungsausfall erhalten bleiben müssen, schreibt man in langsamen 
Intervallen (1x die Minute oder noch seltener, wenn möglich) in das 
EEPROM. Benötigt man nur ein paar Bytes nach der Rückkehr der 
Betriebsspannung, kann man diese noch beim Abschalten im EEPROM ablegen 
(Spannungsdetektor, Speicherkondensator), bevor die Spannung dann ganz 
zusammenbricht.

Autor: Jörg B. (manos)
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Der Hubert wrote:
> Kenne es halt nur von der PC Technik, wo eben EEPROMS oft nach einigen
> malen flashen schon Speicherstellenausfälle zeigen können, während SRAMS
> ja genau dafür gedacht sind.
Angegeben mit 100.000 Schreibzyklen (also mehr als einige male^^)

Aber wie Jaipur Boucheron schon bemerkte:
soll es nach dem Ausschalten erhalten bleiben (z.B. veränderliche 
Parameter): EEPROM,
sind es nur Zwischenwerte die man anschließend nicht mehr benötigt RAM.
Bei Konstanten würde ich dann noch FLASH sagen, also im Programm fest 
"verdrahten".

Autor: Jaipur Boucheron (jaipur)
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Jörg B. wrote:
> Der Hubert wrote:
>> Kenne es halt nur von der PC Technik, wo eben EEPROMS oft nach einigen
>> malen flashen schon Speicherstellenausfälle zeigen können, während SRAMS
>> ja genau dafür gedacht sind.
> Angegeben mit 100.000 Schreibzyklen (also mehr als einige male^^)
eventuell beim testen die werte nicht in in einer schleife in das eeprom 
schreiben. auch wenn die anzahl der schreibzyklen um mehrere faktoren 
größer angegeben wird. vom einschat- bis zum ausschaltaugenblick vergeht 
eine viel längere zeit als das beschreiben von fast unendlich vielen 
schreibzyklen ;)

Autor: Der Hubert (Gast)
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Mist, ich hatte schon so eine Ahnung .... SRAM ist natürlich Käse, ich 
meinte den Speicher, der auch in SD Cards oder USB STicks drin ist. 
Verm. habe ich mich da von den SD Cards verwirren lassen.

Sorry nochmal.

Ok, dann wird es wohl doch bei EEPROM bleiben.

Autor: Jaipur Boucheron (jaipur)
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Der Hubert wrote:
> Mist, ich hatte schon so eine Ahnung .... SRAM ist natürlich Käse, ich
> meinte den Speicher, der auch in SD Cards oder USB STicks drin ist.
> Verm. habe ich mich da von den SD Cards verwirren lassen.
>
> Sorry nochmal.
>
> Ok, dann wird es wohl doch bei EEPROM bleiben.
ist kein eeprom sondern flashspeicher :)

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